Erziehungs- und Familienberatung (EFB)

Zwei Frauen im Beratungsgespräch
Bild: Fotowerk - Fotolia.com

Warum gibt es die EFB?

Ein Leben ohne Konflikte gibt es nicht. Auch in der Familie muss man sich immer wieder auseinandersetzen und Schwierigkeiten überwinden. Es ist dabei besonders wichtig, dass nicht versucht wird die Dinge unter den Teppich zu kehren.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass ein Gespräch in der Beratungsstelle schon viel in Bewegung bringen kann. Denn für die Betroffenen ist es oft nicht leicht, den Überblick zu behalten. Da kann die fachkundige Unterstützung durch die Mitarbeiter_innen der EFB helfen, die Situation wieder mit anderen Augen zu sehen.

Wer kann in die EFB gehen?

Eltern, Familien, Jugendliche (14 Jahre) und weitere Bezugspersonen der Kinder/Jugendlichen.

Mit welchen Fragen kann man in die EFB kommen?

Mit allen “kleinen” und “großen” Familienproblemen; z.B. Streit zwischen den Geschwistern, Kämpfe wegen der Schularbeiten, Streit zwischen den Eltern über Erziehungsfragen, Ängstlichkeit des Kindes, Schlaf- und Essstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Aggressivität, Pubertätskrisen und bei Trennungs-, Scheidungs- und Umgangskonflikten der Eltern.

Wenn sich im Beratungsprozess eine Therapie als notwendig herausstellt sind wir Ihnen bei der Vermittlung behilflich.

Was wird in der EFB gemacht?

Einzelberatung, Eltern-, Paar- und Familienberatung, Trennungs-, Scheidungs- und Umgangsberatung, psychologische Untersuchungen, Gruppen zu speziellen Themen und Informationsveranstaltungen. Hier arbeiten Psychologen, Sozialpädagogen sowie Kinder- und Jugendtherapeuten, die gemeinsam mit Ihnen nach Wegen und Möglichkeiten suchen, die vorhandenen, persönlichen, familiären oder erzieherischen Probleme zu lösen.

Was ist mit Beratung gemeint?

Gemeinsam neu überlegen:

  • Wie ist es zu den Problemen gekommen?
  • Wie kann man sie lösen?

Indem man andere als die eingefahrenen Wege zu gehen versucht. Wir fragen nicht danach, wer Schuld hat. Gemeinsam mit Ihnen wird geklärt, ob Elterngespräche, Familiengespräche mit allen Mitgliedern oder eine länger andauernde Zusammenarbeit mit einzelnen Mitgliedern der Familie (eventuell Einzel- oder Kindertherapie) sinnvoll sind, um Änderungen zu erreichen.

Bezahlt man etwas für die Beratung oder Therapie?

Nein.
Das Beratungs- und Therapieangebot der Erziehungs- und Familienberatungsstellen ist für Sie kostenfrei.

Wie lange wartet man auf einen Gesprächstermin?

In der Regel bekommen Sie in wenigen Tagen einen Terminvorschlag. Wir sind bemüht, Ihnen innerhalb von 14 Tagen ein erstes Beratungsgespräch anzubieten. In akuten Krisen erhalten Sie umgehend einen Termin.

Wie vertraulich werden Gespräche behandelt?

Alles, worüber Sie mit uns sprechen, ist durch die gesetzliche Schweigepflicht geschützt. Ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung werden – auch an Stellen des Bezirksamtes – keine Informationen weitergegeben. Sie können unsere Hilfe auch anonym in Anspruch nehmen.

Welche EFB gibt es noch im Bezirk?

Ev. Beratungsstelle für Erziehungs-, Jugend-, Paar- und Lebensfragen
Götzstr. 24 e, 12099 Berlin
Tel.: 757 50 270
Fax: 757 50 271
E-Mail: efb-ts@diakoniewerk-simeon.de

Außenstelle:

Ev. Beratungsstelle für Erziehungs-, Jugend-, Paar- und Lebensfragen
Domagkstr. 5, 12277 Berlin
Tel.: 713 01 645
Fax: 713 01 646
E-Mail: efb-ts@diakoniewerk-simeon.de

Ev. Beratungsstelle für Erziehungs-, Jugend-, Paar- und Lebensberatung(Externer Link)

EFB Pestalozzi-Fröbel-Haus
Barbarossastraße 64
10781 Berlin
Tel.: 788 54 64
Fax: 78 70 91 63
E-Mail: fb.pfh@arcor.de

Außenstelle:

Schöneberg-Nord im Familientreffpunkt
Kurmärkische Str. 1-3, 10783 Berlin
Tel.: 23 00 42-54

Überblick über Berliner Erziehungs- und Familienberatungsstellen

Einen Überblick über die Berliner EFBn und ihr jeweiliges Angebot (z.B. Gruppen, Elternseminare, muttersprachliches Angebot usw.) finden Sie im Internet unter www.efb-berlin.de