Tsuwano - Japan

Wappen der Stadt Tsuwano
Wappen der Stadt Tsuwando

Tsuwano ist eine kleine Burgstadt mit zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten, umgeben von einer waldreichen Berglandschaft.

Die Verbundenheit zwischen Tsuwano und Berlin-Mitte geht auf den japanischen Gelehrten und Dichter Mori Ôgai (* 1862 in Tsuwano, † 1922) zurück, der einige Zeit in Berlin als Schüler von Robert Koch verbrachte. In seiner ersten Unterkunft in der Luisenstraße befindet sich seit 1984 eine Gedenkstätte der Humboldt-Universität zu Berlin.

Weitere Informationen zur Mori-Ôgai-Gedenkstätte
Wir danken Manuela Rudolph und Beate Wonde für die freundschaftliche Unterstützung bei der Darstellung der Städtepartnerschaft.

Stadtplan Berlin.de

Tsuwano auf einen Blick

Gewinnen Sie einen Eindruck von Tsuwano

zur Bildergalerie

Zum Austausch im Rahmen der Städtepartnerschaft

Seit der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages zwischen Mori Ôgais Geburtsort und dem Stadtbezirk Berlin-Mitte im Jahre 1995 gab es regelmäßige gegenseitige Besuche von Bürgermeistern und Vertretern beider Stadtverwaltungen, vor allem aber einen regen Schüleraustausch. Im jährlichen Wechsel besuchten Schüler der Berolina-Oberschule Tsuwano im fernen Japan bzw. Schüler aus Tsuwano Berlin. Über Homestay-Programme, Besichtigungen, gemeinsame Sportveranstaltungen, Abschiedsveranstaltungen mit Tanz, Chorgesang und gemeinsamem Grillen bekamen die Schüler Einblick in eine andere Kultur und die aktuellen Probleme der jeweils anderen Seite. (Manch eine/r lernte später Japanisch oder studierte Japanologie). Zum 20. Jahrestag der Städtepartnerschaft wird im Rathaus Tiergarten eine Foto-Ausstellung mit Tsuwano-Motiven gezeigt.

Zentrale Themen des Jugentaustausches waren das Kennenlernen kultureller und historischer Unterschiede sowie gemeinsamer Traditionen beider Länder, der unterschiedlichen Alltagserfahrungen heute u.a. durch den Besuch von Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, die Besichtigung von Abfall-Recycling-Firmen, gemeinsame Sportveranstaltungen, und die Möglichkeit, über die Homestay-Aufenthalten Einblicke zu gewinnen in den jeweils anderen Lebensalltag der Groß- bzw. Kleinstädter.