Drucksache - 2149/IV  

 
 
Betreff: Grillolution – Besser Grillen für alle
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:PiratenfraktionBezirksverordnetenversammlung Mitte
Verfasser:Freitag 
Drucksache-Art:AntragBeschlussempfehlung
Beratungsfolge:
BVV Mitte von Berlin Entscheidung
18.06.2015 
41. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin überwiesen   
Transparenz und Bürgerbeteiligung Vorberatung
29.06.2015 
27. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Transparenz und Bürgerbeteiligung vertagt   
31.08.2015 
28. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Transparenz und Bürgerbeteiligung im Ausschuss abgelehnt   
Wirtschaft, Arbeit und Ordnungsamt Vorberatung
22.06.2015 
34. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Arbeit und Ordnungsamt ohne Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Soziale Stadt, QM, Verkehr und Grünflächen Vorberatung
16.09.2015 
41. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziale Stadt, QM, Verkehr und Grünflächen      
BVV Mitte von Berlin Entscheidung
24.09.2015 
42.öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin ohne Änderungen in der BVV beschlossen (Beratungsfolge beendet)   

Sachverhalt
Anlagen:
1. Antrag
2. BE WiArbOrd vom 22.06.2015
3. BE TraBü vom 31.08.2015
4. BE Soziale Stadt vom 16.09.2015
5. BVV folgt BE. Antrag abgelehnt.

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird ersucht,

1. gemeinsam mit den anderen Bezirken eine Grill-Kommission zu

gründen.

Diese Kommission hat die Aufgabe, geeignete Grillplätze in ganz Berlin

zu benennen und zu bewirtschaften (z.B. Geldmittel für Pflege und

Reinigung der Grillflächen). Darüber hinaus steht es der Kommission

frei, Mittel zu finden, um das "Grillen" zu regeln. Dabei sind einheitliche

Ergebnisse anzustreben.

2. für die derzeitigen Grillflächen im Bezirk Müllbehältnisse zu

beschaffen, welche für die Aufnahme von heißer Asche geeignet sind.

Diese Müllbehältnisse sollen nur für Asche und Einweg-Grills benutzt

werden und sind entsprechend gekennzeichnet.

Begründung:

Das alljährliche Grillen im Freien ist ein beliebtes gesellschaftliches

Ereignis. So steht für viele Leute neben dem eigentlichen Konsum des

Grillgutes auch das gesellige Zusammensein im Vordergrund. Da die

deutsche Grill-Mehrheit einen Holzkohlegrill bevorzugt, ist das Grillen

im Freien ein Muss. Jedoch können nur die wenigsten BerlinInnen eine

private Grünfläche vorweisen.

Auf der anderen Seite stehen Lärmbelästigung der Anwohner und

Verschmutzung und Beschädigung der Grünanlagen. Die Grill-

Kommission hat die Aufgabe diese Gegensätze zu vereinen.

 

Der Ausschuss für Soziale Stadt, QM, Verkehr und Grünflächen empfiehlt der BVV mehrheitlich die Ablehnung des Antrages [1 Ja-Stimme (Piraten), 7 Nein-Stimmen (SPD, CDU), 4 Enthaltungen (Bü90/Die Grünen)].

 

 
 

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