5/2026 | 10 Jahre Anne Frank Tag

Anne Frank Zentrum

13.02.2026

Liebe Leserinnen und Leser,

der Anne Frank Tag findet in diesem Jahr zum zehnten Mal statt. Anlässlich dieses Jubiläums stellen wir den bundesweiten Aktionstag zur Auseinandersetzung mit dem Holocaust näher vor.

Außerdem sind im Rahmen eines Jahresempfangs Ende Januar Neuerungen und Entlastungen für Berliner Pflegefamilien vorgestellt worden, die wir für Sie zusammenfassen.

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10 Jahre Anne Frank Tag: gegen Antisemitismus und Rassismus

2026 jährt sich der Anne Frank Tag zum zehnten Mal. Mit dem bundesweiten Aktionstag möchte das Anne Frank Zentrum Schüler/-innen und Lehrkräfte dazu anregen, sich mit den historischen Dimensionen des Nationalsozialismus sowie mit Antisemitismus und Rassismus in der Gegenwart zu beschäftigen.

Der Aktionstag findet jedes Jahr rund um den Geburtstag von Anne Frank, dem 12. Juni, statt. Unter dem Motto „Geschichte erzählen“ soll den teilnehmenden Schüler/-innen in diesem Jahr vermittelt werden, wie lebendig und unabgeschlossen Geschichte sein kann und wie aktiv Erinnerung betrieben werden muss, damit Ereignisse nicht in Vergessenheit geraten. Hierfür erhalten alle teilnehmenden Schulen im Vorfeld kostenfreie Lernmaterialien wie eine Plakat-Ausstellung, die Anne Frank Zeitung, Videos mit einem Zeitzeugen/einer Zeitzeugin, Postkarten mit Reflexionsfragen, Arbeitsblätter sowie einen pädagogischen Leitfaden für Lehrkräfte. Lehrer/-innen haben zudem die Möglichkeit, an kostenlosen Online-Fortbildungen des Anne Frank Zentrums zum Themenkomplex Antisemitismus und zu weiteren, für den Aktionstag relevanten Inhalten teilzunehmen.

Als zentraler Baustein des Lernmaterials vermittelt die großformatige Plakatausstellung die Auswirkungen des Antisemitismus der Nationalsozialisten auf das Leben der Familie Frank mit kurzen Texten und zahlreichen historischen Abbildungen. Die Ausstellung mit ihrem biografischen Vermittlungsansatz wird durch inklusive Videos, Audios und Handouts ergänzt und ist in Deutscher Gebärdensprache, Audiodeskription, Leichter Sprache sowie in weiteren Sprachen wie Arabisch, Ukrainisch und Englisch zugänglich. Die ebenfalls im Lernmaterial enthaltene Anne Frank Zeitung wirft passend zum Motto in diesem Jahr die Frage auf, welche Geschichten erzählt werden und welche nicht. Neben der Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust wird auch die Lebensgeschichte von Anne Franks weniger bekannten Schwester Margot, die in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre, stärker beleuchtet. Als weiterer Schwerpunkt wird die in der deutschen Erinnerungskultur weniger präsente nationalsozialistische Verfolgung von Sinti* und Roma* als Vernichtungsgeschichte thematisiert.

Über die Lernmaterialien hinaus ermutigt das Anne Frank Zentrum die teilnehmenden Schulen, eigene Aktionen wie beispielsweise historische Stadtrallys, biografische Recherchen zu Stolpersteinen in der Nähe, thematische Workshops mit Partnerorganisationen, Theaterprojekte oder Diskussionsveranstaltungen mit den Schüler/-innen umzusetzen. Im vergangenen Jahr hatten sich insgesamt 731 Schulen aus ganz Deutschland für den Anne Frank Tag angemeldet – 42 davon aus Berlin. Anmelden können sich grundsätzlich alle Schulformen, empfohlen wird die Teilnahme ab der vierten Klasse mit einer guten Vor- und Nachbereitung durch die Lehrkräfte.

Interessierte Schulen können sich noch bis zum 28. Februar für eine Teilnahme anmelden. Der Anne Frank Tag wird 2026 im Rahmen des Projekts „Vergessene Geschichten“ vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert. Die Kultusministerkonferenz empfiehlt Schulen die Teilnahme am Anne Frank Tag.

Neuerungen für Berliner Pflegefamilien

Mit einem Jahresempfang würdigte das Land Berlin Ende Januar erstmals Pflegeeltern aus allen Bezirken. Vor rund 800 Pflegefamilien zog Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch eine Bilanz zu bereits umgesetzten Verbesserungen und kündigte weitere Neuerungen an.

Bereits im Jahr 2024 wurden die finanziellen Rahmenbedingungen für Pflegefamilien durch die Anhebung der Pauschalbeträge deutlich verbessert und die unabhängige Beschwerdestelle PRIO für Pflegekinder und Kinder in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe eröffnet.

Zu den nun vorgestellten Neuerungen gehört unter anderem eine neue Zuständigkeitsregelung der Jugendämter: Lebt ein Pflegekind länger als zwei Jahre in einer Pflegefamilie, ist künftig das Jugendamt am Wohnort der Pflegeeltern zuständig. Zuvor lag die Zuständigkeit beim Jugendamt am Wohnort der Ursprungsfamilie, was insbesondere bei häufigen Wohnortwechseln oder mehreren Pflegekindern mit erheblichen Belastungen für Pflegeeltern verbunden war. Mit der ab sofort geltenden Neuregelung erhalten Pflegefamilien so eine dauerhafte, wohnortnahe Begleitung.

Ebenfalls neu ist ein Konzept der befristeten Vollzeitpflege mit Aufnahmeverpflichtung. Damit werden in allen Bezirken zusätzliche Krisenpflegestellen geschaffen, die insbesondere jungen Kindern in akuten Notlagen eine kurzfristige, sichere Unterbringung und verlässliche Versorgung ermöglichen sollen. Geplant ist, in jedem Bezirk mindestens zwei entsprechende Krisenpflegestellen einzurichten. Die Finanzierung dieser Plätze übernimmt die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.
Der „Startbonus Pflegekind“ wird fortgeführt und vom Modellprojekt dauerhaft in den Landeshaushalt überführt. In den Jahren 2026 und 2027 stehen hierfür jeweils 800.000 Euro aus dem regulären Landeshaushalt zur Verfügung. Pflegeeltern, die ein Kind neu aufnehmen, erhalten in der Anfangsphase des Pflegeverhältnisses eine monatliche Unterstützung von 924 Euro zur finanziellen Entlastung. Der Startbonus hat sich als wirksames Instrument zur Gewinnung neuer Pflegefamilien erwiesen: Seit seiner Einführung zum 1. Januar 2025 konnten 72 neue Pflegefamilien gewonnen werden. Erstmals nach mehreren Jahren rückläufiger Zahlen gibt es damit wieder mehr Pflegefamilien.

Zur langfristigen Stabilisierung von Pflegeverhältnissen hat die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie zudem neue bezirksübergreifende und gesamtstädtische Entlastungsangebote geschaffen. Dazu zählen jährliche Ferienreisen für Pflegekinder sowie niedrigschwellige psychosoziale Unterstützungsangebote im Rahmen eines zirkustherapeutischen Angebots. Im laufenden Jahr sollen zudem die Fachstandards der Pflegekinderhilfe weiterentwickelt werden, insbesondere mit Blick auf den Kinderschutz und die Stärkung von Schutzkonzepten.

Kurznachrichten

Neues Projekt stärkt den Einstieg in die duale Ausbildung
Angesichts des bundesweiten Fachkräftemangels in den systemrelevanten Bereichen Gesundheit und Pflege sowie Energie- und Klimatechnik startet die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie das Projekt „Probier dich aus – im Beruf!“. Das Angebot richtet sich an Schüler/-innen der Jahrgangsstufen 9 und 10, insgesamt nehmen 600 Jugendliche teil. Die teilnehmenden Jugendlichen erhalten bei regionalen Betrieben, Krankenhäusern, Innungen und Kammern Einblicke in zehn bis zwölf Berufe aus vier zukunftsweisenden Berufsfeldern und sammeln eigene praktische Erfahrungen.

RoboCup Junior: Qualifikationsturnier in Adlershof
An diesem Wochenende findet eines von bundesweit zehn Qualifikationsturnieren des RoboCup Junior in Berlin statt. Für die Teams geht es um die Teilnahme am Deutschlandfinale des größten internationalen Robotik-Nachwuchswettbewerbs. Der RoboCup Junior fördert junge Talente insbesondere in im MINT-Bereich. Die teilnehmenden Teams zeigen ihr Können in unterschiedlichen Disziplinen der Robotik – von künstlerischen Bühnenperformances über anspruchsvolle Hindernisparcours bis hin zu Roboterfußball. Auch acht Berliner Schulen mit insgesamt 47 Teams nehmen teil. Besucher/-innen sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

Umfrage für Akteur/-innen in der Beruflichen Bildung und Berufsorientierung
Das Erasmus+-Projekt „Tools for future“ zielt darauf ab, innovative, immersive und partizipative Methoden für die Berufsberatung und/oder Berufsbildungswege zu entwickeln. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Themen Nachhaltigkeit, grüner Wandel, Zukunftskompetenzen und neue berufliche Wege. Die Umfrage zielt darauf ab, Informationen über aktuelle Praktiken, die von den Akteur/-innen wahrgenommenen Bedürfnisse und die wichtigsten kritischen Probleme in verschiedenen nationalen Kontexten zu sammeln. Eine Teilnahme dauert ca. 5–10 Minuten.

klangwelten-Schulprojekttage
Zwischen dem 28. und 30. April lädt die Landesmusikakademie Berlin Schulklassen für einen musikalischen Vormittag ins FEZ ein. Im Rahmen der ca. dreistündigen klangwelten-Schulprojekttage nehmen Schulklassen am Mitmach-Konzert „Ach, dachte Bach“ sowie an einem von 14 Musik-Workshops teil und entdecken in dieser Zeit den Zauber von Musik, Klang und Rhythmus. Die Schulprojekttage richten sich an die Klassenstufen 1–6.

Ausstellung „im Atelier Liebermann: Max-Artists“ zeigt Werke aus Schulateliers
Mit der Ausstellungsreihe „im Atelier Liebermann“ widmet sich die Stiftung Brandenburger Tor dem künstlerischen Schaffensprozess in der Kunst der Gegenwart. Zum zehnjährigen Jubiläum des Stipendienprogramms „Max–Artists in Residence an Schulen“ zeigt die Stiftung Werke von Stipendiat/-innen, die in Schulateliers entstanden sind. Die Vielfalt der künstlerischen Arbeiten spiegelt die Offenheit des Programms – von Malerei, Zeichnung und Skulptur über Video, Performance und Sound- und Rauminstallation. Die Ausstellung ist noch bis zum 1. März, jeweils Donnerstag bis Sonntag zwischen 11 und 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Beratungshotline zum Übergang an eine weiterführende Schule in Klassenstufe 7
Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie bietet zwischen dem 25. Februar und 6. März eine telefonische Beratung für Eltern an, deren Kinder mit Beginn der 7. Klasse auf eine weiterführende Schule wechseln sollen. Die Hotline ist während des Beratungszeitraums täglich von 13 bis 16 Uhr besetzt.

Einführung der Berlin Youth Card
Der Bezirk Pankow führt als Pilotprojekt die Berlin Youth Card ein. Sie bietet jungen Menschen im Alter von 18 bis 30 Jahren die Möglichkeit, vielfältige Angebote und Einrichtungen vor ihrer Haustür zu entdecken und stärkt gleichzeitig lokale Unternehmen und kulturelle Institutionen. Durch die Integration in die European Youth Card (EYCA) wird ein zusätzlicher Zugang zu mehr als 22.000 attraktiven Vorteilen und Angeboten in 34 Ländern geschaffen. Durch die mit der Karte verbundenen Auslandsreisekrankenversicherung der ERGO für beliebig viele Reisen weltweit genießen Karteninhaber/-innen auch international weitere Vorteile.

Jugendliche seltener wegen Alkoholvergiftung in Kliniken
Alkoholmissbrauch führt in Deutschland immer seltener zu einem Klinikaufenthalt. Besonders auffällig ist der Rückgang bei Jugendlichen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts wurden 2024 rund 283.500 Menschen aufgrund einer ausschließlich durch Alkohol bedingten Diagnose stationär im Krankenhaus behandelt. Das waren rund 29 % weniger Patientinnen und Patienten als zehn Jahre zuvor (398.500). Den stärksten Rückgang (minus 59 %) gab es binnen zehn Jahren bei den 10- bis 19-Jährigen. Konkret sank die Zahl in dieser Altersgruppe von 24.300 auf 10.100 im Jahr 2024.

EU-Kommission: TikTok verstößt gegen Gesetz über digitale Dienste (DAS)
Die Europäische Kommission hat vorläufig festgestellt, dass TikTok aufgrund seines süchtig machenden Designs gegen das Gesetz über digitale Dienste (DSA) verstößt. Dazu gehören Funktionen wie unendliches Scrollen, automatische Wiedergabe, Push-Benachrichtigungen und das stark personalisierte Empfehlungssystem. Laut Untersuchung habe TikTok nicht angemessen bewertet, wie diese Funktionen das körperliche und geistige Wohlbefinden seiner Nutzer beeinträchtigen könnten. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist die Kommission der Ansicht, dass TikTok das grundlegende Design seines Dienstes ändern muss, etwa durch die Deaktivierung wichtiger süchtig machender Funktionen. TikTok hat nun die Möglichkeit, sein Recht auf Verteidigung auszuüben.

Termine

16. + 17. Februar, 19 – 21 Uhr: Informationsveranstaltung zum Übergang von Klasse 6 zu 7 Der Landeselternausschuss Schule, die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und die Elternfortbildner/-innen für Mitwirkungsfragen laden Eltern sowie Erziehungs- und Sorgeberechtigte von Grundschüler/-innen der 6. Klassen zu Informationsveranstaltungen zum Thema Übergang von der Grundschule zur Oberschule ein. Ziel ist es, über die Schulformen, Schulabschlüsse und die unterschiedlichen Wege zu den jeweiligen Schulabschlüssen zu informieren. Die Veranstaltungen finden digital statt, eine vorherige Anmeldung ist notwendig.

18. Februar, ab 18 Uhr: Digitaler Elternabend: Wie unterstützt KI mein Kind beim Bewerben? Die Elternakademie der Bundesagentur für Arbeit lädt Eltern zu diesem Online-Elternabend ein, um zu erörtern, wie Künstliche Intelligenz ihre Kinder im Bewerbungsprozess unterstützen kann und was dabei beachtet werden sollte. In ca. 1,5 Stunden soll über Chancen und Risiken gesprochen werden, um Eltern ein besseres Verständnis zu vermitteln.

22. Februar, 14 – 15 Uhr: Familienführung im Anne Frank Zentrum Anlässlich des 100. Geburtstages von Anne Franks älterer Schwester Margot Frank veranstaltet das Anne Frank Zentrum eine öffentliche Familienführung durch die Ausstellung „Alles über Anne“. Die Führung legt einen besonderen Schwerpunkt auf Margot Frank, ihre Familie sowie die Verbrechen der Nationalsozialisten und regt zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart an.

23. Februar, 18.30 – 20 Uhr: Auf Abwegen: Prozesse der Faschisierung als Gefahr für die Demokratie In dieser Veranstaltung lädt die Landeszentrale für politische Bildung Teilnehmende dazu ein, aus der Perspektive von Politik- und Medienwissenschaft sowie der empirischen Forschung auf demokratiezersetzende Prozesse zu schauen. Welche undemokratischen, teilweise faschistoiden Logiken finden Eingang in breite Diskurse? Inwiefern stellen diese Prozesse eine Gefahr für die demokratische Gesellschaft dar und wie kann ihnen entgegengewirkt werden? Die Veranstaltung ist Auftakt zur Reihe „Auch Deutsche unter den Opfern“ zum Thema Rechtsextremismus.

28. Februar, 10 – 16 Uhr: Messe „Auf in die Welt“ Die Deutsche Stiftung zur Völkerverständigung lädt junge Menschen dazu ein, sich zu verschiedenen Formen der Auslandsaufenthalte zu informieren und beraten zu lassen. Schüler/-innen, Abgänger/-innen und ihre Eltern erhalten auf der Messe einen Überblick zu Angeboten wie Schüleraustausch, Sprachreisen, Gap Year sowie zu entsprechenden Stipendien. Auch Fragen zu Kosten und Rahmenbedingungen werden beantwortet. Besuch und Beratung sind kostenfrei.

3. März, 9 – 15 Uhr: Kick & Work – Ausbildungs- und Praktikumsmesse beim 1. FC Union Auf der Ausbildungs- und Praktikumsmesse im Stadion an der Alten Försterei präsentieren zahlreiche Berliner Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen ihre freien Praktikums- und Ausbildungsangebote. Teilnehmende können in entspannter Atmosphäre mit potenziellen Arbeitgeber/-innen ins Gespräch kommen und sich zu ihren Möglichkeiten erkundigen. Der Eintritt ist kostenfrei, für den Besuch von Schulklassen wird um eine vorherige Anmeldung gebeten.

7. und 8. März, 12 – 18 Uhr: Family Music Days 2026 Die Landesmusikakademie Berlin lädt Kinder und ihre Eltern zu zwei Tagen voller Workshops, Instrumenten- und Kreativständen sowie einem vielfältigen Bühnenprogramm ein. Besucher/-innen können eine Vielzahl an Instrumenten ausprobieren und sich von Klang und Rhythmus der auf der Bühne stehenden Chören und Orchestern verzaubern lassen.

Fortbildungen / Fachtage

Online-Weiterbildung „Na Klima! – Natürlichen Klimaschutz verstehen und vermitteln“ ab 18. Februar
Das Unabhängige Institut für Umweltfragen e.V. (UfU) und das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) laden Pädagog/-innen aus dem Elementar-, Primar-, Sekundar- und außerschulischen Bereich zu dieser modularen Online-Weiterbildung ein. Sie bietet fundiertes Grundlagenwissen rund um den natürlichen Klimaschutz und vermittelt praxisnahe Kompetenzen, um die Bedeutung von Ökosystemen wie Wäldern, Mooren, Meeren und Auen im Klimaschutz Kindern und Jugendlichen anschaulich und zielgruppengerecht näherzubringen.

Coffee Corner: It takes a village – wie kann das Jugendamt mitgedacht werden? am 24. Februar
„Es braucht ein Dorf, um ein Kind großzuziehen“ – dieser Satz beschreibt, wie bedeutsam ein vielfältiges Netz an unterstützenden Menschen und Institutionen für das Aufwachsen von Kindern ist. Angebote des Jugendamts werden dennoch oft ungern in Anspruch genommen. Im Rahmen der COA-Aktionswoche zum Thema „Wir werden sichtbar“ möchte die Suchtprävention Berlin in Kooperation mit der Kinderschutzkoordination des Jugendamts Friedrichshain-Kreuzberg besprechen, welche Angebote Familien zur Verfügung stehen und wie es gelingen kann, diese als selbstverständlichen, vertrauensvollen Teil des „Dorfes“ mitzudenken.

Fachgespräch der Ganztagskoordinator/-innen am 4. März
Bei diesem Treffen stehen Wege gelingender Schüler/-innenpartizipation bei der Gestaltung der Ganztagsschule als Lebensort im Fokus. Teilnehmende lernen Beispiele guter Praxis und Methoden kennen, die sie als Ganztagskoordinator/-innen in diesem Prozess nutzen können. Hierzu stellen Kolleg/-innen aus zwei Integrierten Sekundarschulen ihre innovative Praxis vor.

Spielend lernen: Medienpädagogische Potenziale entdecken am 4. März
Das eintägige Seminar widmet sich der Vielfalt und Bedeutung kindlicher Spiele, neuen Entwicklungen im Bereich digitalisierter Spielumgebungen sowie deren Bedeutung für die pädagogische Praxis. So werden die positiven Effekte des Spielens mit und über Medien sowie Games herausgestellt, Kompetenzen im Umgang mit Medien gefördert und bestehende Unsicherheiten gegenüber dem Thema Gaming abgebaut.

Prävention riskanter Mediennutzung für Grundschulen am 4. März
Mediennutzung ist bereits im Grundschulalter ein zentrales und immer wichtiger werdendes Thema. Um Kinder dabei bestmöglich zu stärken, ist es wichtig, ihnen frühzeitig einen kompetenten Umgang mit Medien beizubringen. Das erfordert sowohl von Fachkräften als auch der Erziehenden eine Auseinandersetzung mit der Thematik. In dieser eintägigen Weiterbildung für Fachkräfte, die an Grundschulen tätig sind, geht es deshalb um aktuelle Trends sowie die Entwicklung einer gesunden Balance im Umgang mit digitalen Medien.

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