Spielplan

TuD und WABE, Eingang Interkukturelles Haus Pankow, Schönfließer Straße 7

TuD und WABE, Eingang Interkukturelles Haus Pankow, Schönfließer Straße 7

Das Theater unterm Dach ist am Standort Danziger Straße wegen Sanierungsarbeiten geschlossen.

Die aktuelle Spielstätte befindet sich im InterKULTURellen Haus Pankow, in der Schönfließer Straße 7, 10439 Berlin.
Wir teilen uns den Ort während der Sanierungszeit mit der WABE.

Eintritt: 15,00 € / 10,00 € (ermäßigt) / 5,00 € (Sonderpreis)

I:RAN von Salome Dastmalchi

Premiere: Samstag, 24.10.2026, 20.00 Uhr
Weitere Vorstellungen: Sonntag, 25.10. und Montag, 26.10.2026, 20.00 Uhr

Stückentwicklung: I:RAN
Eine persönliche Stückentwicklung von Patrick Khatami und Salome Dastmalchi

Text und Regie: Salome Dastmalchi
Spiel / Mitarbeit Text: Patrick Khatami
Bühne: Shila Khatami
Sound: Eliah Dastmalchi & Linus Bahr

Patrick Khatami ist ein sogenannter „Deutsch-Iraner“, Sohn eines iranischen Vaters und einer deutschen Mutter, in Deutsch­land geboren und noch nie im Iran gewesen. Ganz im Sinne einer modernen und diversen Gesell­schaft em­pfindet er sich tat­säch­lich auch als beides: deutsch und iranisch. Jedoch ist dieses Gefühl durch­drungen von einer ständigen Ambi­valenz, welche sich als kräfte­zehrend heraus­stellt, gleich­zeitig ent­stehen dadurch Resonanz­räume, die nur auf­grund einer Interkul­turalität möglich sind.
In diesem Stück geht es um das Dazwischen-Sein, die Frage nach der Herkunft und Zu­gehörig­keit und die tragende Rolle Patrick Khatami’s iranischen Vaters hierbei. Es geht um die ewige Sehn­sucht nach einem Land, das nicht befreit und vermut­lich niemals besucht werden kann.

I:RAN wird aus Mitteln des Bezirkskulturfonds (BKF) und des Fachbereichs Kunst und Kultur Pankow gefördert.

SAN PAOLO – Das Martyrium von Pasolini

Premiere: Donnerstag, 29.10.2026, 20.00 Uhr
Weitere Vorstellungen: Freitag, 30.10. / Samstag, 31.10. / Sonntag, 01.11.2026, 20.00 Uhr | Ort: Heizhaus der Uferstudios, Uferstraße 23, 13357 Berlin | Eintritt frei

Uraufführung: SAN PAOLO – Das Martyrium von Pasolini
von David Stöhr und Dirk Brauner
– Sprachen auf der Bühne: Deutsch, Englisch, Farsi, Französisch, Italienisch –
Mit Übertiteln in Deutsch und Englisch

Regie: David Stöhr | Dramaturgie: Dirk Brauner
Mit Javeh Asefdjah, Jared McNeill, Jules* Elting, Tiziano Portas
Stimme: Angela Winkler
Bühnenbild / Kostümdesign: Marie-Luce Theis | Video: Sébastien Dupouey
Musik / Sounddesign: Lasse Winkler | Choreografie: Evelin Facchini
Regieassistenz: Jay Mayhew, Alberto Afferni

Was wäre, wenn ein Faschist plötzlich zum Antifaschisten würde? Würden wir ihm glauben?

Der italienische Schriftsteller und Regisseur Pier Paolo Pasolini (1922-1975) glaubte, dass der Heilige Paulus heute hier unter uns ist und dass seine Bekehrung – vom Verfolger des Glaubens zum Verkünder des Glaubens – noch immer stattfindet. Er arbeitete an einem Drehbuch, in dem die Apostel­geschichte in der Nazizeit beginnt und sich bis in seine eigene Zeit im Europa der Nach­kriegs­zeit erstreckt.

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SAN PAOLO ist eine Produktion von Dirk Brauner & David Stöhr, gefördert vom Hauptstadtkulturfonds, in Koproduktion mit Theater unterm Dach, in Zusammenarbeit mit PSD Collective/Uferstudios GmbH, mit freundlicher Unterstützung von Silvia Kohlberger & Stefan Detzel.

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Hinweis zur Barrierefreiheit: Das Heizhaus ist über zwei Rampen zugänglich. Die erste Rampe ist 6,60 m lang und verfügt über eine Steigung von 5,2 %, die zweite Rampe ist 6,80 m lang mit 6 %igem Neigungswinkel.

... dass alles seine Ordnung hat. – Ein Projekt von Astrid Endruweit und Susi Claus | Pomsel und Maschmann

Freitag, 06.11. und Dienstag, 17.11.2026, 20.00 Uhr

KiA – Theater für junges Publikum
… dass alles seine Ordnung hat. – ein Projekt von Astrid Endruweit und Susi Claus für Jugend­liche ab 13 Jahren und Erwachsene

Konzept und Idee, Dramaturgie und Spiel: Susi Claus und Astrid Endruweit
Puppenbau und künstlerische Mitarbeit: Judith Mähler
Projektbegleitung & Lichtgestaltung: Jana Oppermann
Abenddramaturgie & Vermittlung: Kathrin Goosses

Deutschland 1933-45. NS-Täter erzählen.
„Das alles seine Ordnung hat“ befasst sich mit Tätern des NS-Regimes. Das Stück zeigt, wie Pflicht­gefühl, Karriere­streben, Gruppen­druck und Ab­stumpfung den Vernichtungs­apparat – vom Schreib­tisch bis zur Rampe – mit unheim­licher Normali­tät und büro­kratischer Ordnung am Laufen hielten. Im Zentrum steht die Frage, wie „ganz normale“ Menschen zu Rädern in dieser Maschinerie wurden.

Schau mich an | Bild 10

Samstag, 07.11.2026, 20.00 Uhr

KiA – Theater für junges Publikum
Schau mich an – von Steffi Sembdner

Choreographie/Tanz: Steffi Sembdner
Co-Choreographie/Tanz: Claudia Garbe und Johanne Timm
Dramaturgie: Claudia Garbe
Produktionsleitung und Choreographische Assistenz: Anja Kolmanics
Sound: Vera Pulido

Was steckt hinter dem, was ich von außen sehen kann? Bin ich erst wer, wenn ich was habe und die teuersten Klamotten trage? In „Schau mich an!“ wühlen sich drei Tänzerinnen durch einen Berg von Kleidung. Sie tragen, verknoten, ver­heddern sich, bauen sich auf, übertrumpfen sich, sind zusammen und doch wieder allein: Ein bewegtes Spiel zwischen selbst­darstelleri­schen Posen, dem Wunsch, dazu­zu­gehören und der Suche nach dem eigenen Ausdruck. Ein Tanzstück, das Mut machen soll, die eigene Stimme zu erheben. Denn eine innere Haltung kann ich mir nicht kaufen; einen Körper und eine Stimme auch nicht. Mich aus­zu­drücken, ist etwas, das mir niemand nehmen kann.

Premiere: Freitag, 13.11.2026, 20.00 Uhr
Weitere Vorstellungen: Samstag, 14.11. und Sonntag, 15.11.2026, 20.00 Uhr

Das große NEIN

Über die Berliner Widerstandsgruppe „Onkel Emil“ und die Frage, wie Widerstand in einer Diktatur möglich wird.

Was für ein Drama #4 | Lesung

Freitag, 20.11., 19.00 Uhr / Samstag, 21.11., 19.00 Uhr / Sonntag, 22.11.2026, 18.00 Uhr

WAS FÜR EIN DRAMA! #4
Festival für neue Dramatik – kuratiert von Katharina Schlender und Andreas Sauter

»Was für ein Drama!« ist die Verbindung von künst­lerischem Labor und öffent­licher Begegnung. Von Freitag bis Sonntag werden acht Theater­stücke von acht Dramatiker*innen, die noch in Arbeit sind, mit Anwesenden aus dem Publikum vor Ort besetzt und vom Blatt gelesen. Im Anschluss werden die Texte in moderierten Werkstatt­gesprächen diskutiert.

Diese Form der aktiven Zuschauer*innen­beteiligung ist in dieser Konsequenz einzigartig im deutsch­sprachigen Raum. Sie fördert eine Haltung des Aus­tauschs statt des Wett­bewerbs und wirkt nach­haltig auf die Entwicklung neuer Dramatik.

Alle Autor*innen sind während des gesamten Festivals anwesend.
Weitere Informationen unter: https://wasfuereindrama.net/

Wahrheit wird kalt serviert

Premiere: Freitag, 27.11.2026, 20.00 Uhr
Weitere Vorstellungen: 28.11. / 29.11. / 05.12. / 06.12.2026, 20.00 Uhr

Wahrheit wird kalt serviert
von ISO3591 in Kooperation mit mafianeindanke e. V.

Eine abstruse Kochshow entfaltet sich zu einem Kalei­dos­kop der frappierend vielseitigen Wirkungs­­bereiche der organisierten Kriminalität und der be­troffe­nen Personen. „Wahrheit wird kalt serviert” richtet den Blick auf die Realität der italieni­schen Mafia in Deutsch­­land und beleuchtet, wie diese lang etablierten Netz­­werke Wirt­­schaft, Gesell­schaft und Lebens­­realitäten be­­ein­flussen. In seiner recherche­basierten Arbeits­­weise verbindet das Kollektiv ISO 3591 dokumen­­tari­­sches Material mit fiktionali­­sierten Biographien. Familien­­leben und gemein­­same Mahl­zeiten treffen auf Stimmen aus Gerichts­sälen und Er­mitt­lungs­­akten, Erinnerungen an Gewalt und Ein­schüchterung und un­­durch­­sichtige Situationen aus dem Gastro­nomie­­betrieb. Im Mittel­punkt steht die Not­­wendigkeit, das Schweigen zu brechen, das seit Jahr­­zehnten als zentraler Mechanis­mus mafiöse Strukturen stabilisiert.

Das Labyrinth der Träume

Berlin-Premiere: Freitag, 11.12.2026, 20.00 Uhr
Weitere Termine: Samstag. 12.12. und Sonntag, 13.12.2026, 20.00 Uhr

Das Labyrinth der Träume

Schauspiel, Saxophon, Sound, Gesang: Astrid Kohlhoff
Schauspiel, Klarinette, Sound, Gesang: Lutz Wessel
Komposition, Viola da Gamba, Sound, Gesang: Alexander Ernst
Text, Konzept, Regie, Szenografie: Silvio Beck

Träume sind frei, flüchtig und voller Über­raschungen. Sie zeugen von einer wilden Quelle des Bewusst­seins: Fehlfarben, unscharfe Bild­ein­stellungen, grob­körnige Nah­auf­nahmen, sonder­bare Klänge, Wanderungen durch sich un­ent­wegt ändernde Land­schaften und eine absurde Folge von stillen bis rasanten Szenen. Träume inspirieren, faszinieren, fordern uns heraus. In einem beinahe leeren Raum mit drei Nebel­maschinen, einer Viola da Gamba, einem Saxophon und einer Klarinette fahren eine Schau­spielerin, ein Schau­spieler und ein Musiker auf Sicht. Sie durch­queren das Labyrinth der Träume. Sie spielen sich durch individu­elle und kollektive Traum­sequenzen – durch Erwartungen, Ängste, Hoff­nungen, Dystopien und Utopien. Oder sie loten wie ihre ent­fernten Ver­wandten, die Surrealisten, die Erfindung von Träumen aus, un­er­schrocken und lust­voll. Eine poetische und musikali­sche Theater-­Meditation über das Nicht-Bewältigte, Un­bekannte und Schöpferische in uns.

Eine Produktion von Theater AGGREGATE in Kooperation mit dem WUK Theater Quartier Halle (Saale) und dem Theater unterm Dach Berlin

Maria, der Wald und die Dornen – Ein Liederabend mit Monika und Claudia Wiedemer

Freitag, 18.12. und Sonnabend, 19.12.2026, 20.00 Uhr

Liederabend: Maria, der Wald und die Dornen

Ein musikalisch-feministisches Wandern durch den Wald der Weih­nachts­traditionen mit Monika und Claudia Wiedemer.

Weihnachten. Das Fest der Liebe. Der Besinnlichkeit. Der Plätzchen. Der To-do-Listen. Der Familien­­konflikte. Der dreiund­­zwanzig WhatsApp-Gruppen. Der Tannen­­nadeln im Wohn­­zimmer. Und irgendwo mittendrin: Maria.

Spielzeit 2026 / 2027

Theater unterm Dach

Ansprechpartner:
Thorsten Schlenger

Wegen Sanierungsarbeiten ist das Theater unterm Dach am Standort Danziger Straße 101 geschlossen.

Seit April 2026 finden Sie uns an der neuen Spielstätte: Interkulturelles Haus, Schönfließer Straße 7.

Zugang nicht rollstuhlgeeignet Die Interimsspielstätte ist nicht barrierefrei. Sie befindet sich im 3. Stock eines denkmalgeschützten Schulgebäudes, das keinen Aufzug besitzt.

Verkehrsanbindungen

Tickets

Eintrittspreise
Normalpreis: 15,- €
Ermäßigt: 10,- €
Studenten, Azubis, Arbeitslose
Sonderpreis: 5,- €
Schüler­sonder­ticket mit Schüler­ausweis I und berlinpass-Inhaber

Kinderveranstaltungen:
Kinder: 5,- €
Erwachsene: 8,- €

Bei Gastspielen und Sonder­ver­an­stal­tun­gen können die Preise abweichen.

Online-Reservierung
oder per E-Mail

Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Vor­stellungs­beginn. Es ist aktuell nur Barzahlung möglich.

Kartentelefon: (030) 90295-3820

Vorbestellte Karten bitte bis spätestens 30 Minuten vor Beginn abholen.

Newsletter des Amtes für Weiter­bildung und Kultur Pankow