Spielplan

TuD und WABE, Eingang Interkukturelles Haus Pankow, Schönfließer Straße 7

TuD und WABE, Eingang Interkukturelles Haus Pankow, Schönfließer Straße 7

Das Theater unterm Dach ist am Standort Danziger Straße wegen Sanierungsarbeiten geschlossen.

Die aktuelle Spielstätte befindet sich im InterKULTURellen Haus Pankow, in der Schönfließer Straße 7, 10439 Berlin.
Wir teilen uns den Ort während der Sanierungszeit mit der WABE.

Eintritt: 15,00 € / 10,00 € (ermäßigt) / 5,00 € (Sonderpreis)

Story Oase Festival im Kulturgarten, 2024

11. bis 13. September 2026 | Ort: Kulturgarten, Danziger Straße 101 | Eintritt frei.

Festival: STORY OASE 2026
3. Internationales Open-Air-Storytelling-Festival gegen Sprach­losig­keit und Spaltung

Mit: Stephe Harrop, Alexandra Kampmeier, Mari Qviller; Silvia Freund, Darinka Ramirez, Hamid Saneij, Violetta Solidaki u.a.
Künstlerische Leitung: Naemi Schmidt-Lauber und Sven Tjaben

Erzähler*innen aus dem In- und Ausland präsen­tieren zeit­genössische, politische, mythische und auto­biografische Geschichten in mehr­sprachigen Formaten.
STORY OASE 2026 versteht sich als künstlerische Antwort auf gesell­schaftliche Polarisierung und kulturelle Frag­mentierung. Durch die Unmittel­barkeit des gesprochenen Wortes entsteht ein gemein­samer Resonanzraum, in dem künst­lerische Imagination, persönliche Erfahrungen und gesell­schaftlicher Diskurs miteinander ver­schmelzen. Hier werden Geschichten zu Orten der Begegnung.
STORY OASE 2026 zeigt die ganze Band­breite aktueller Erzäh­lkunst. Mit Live-Musik.

Freitag, 11.09.2026
  • 19.00 Uhr: Eröffnung
  • Keynote Speaker Stephe Harrop
  • Story Cocktail: Mixed Show mit Live Musik
    Mit: Illay Chester & Meera Eilabouni, Britta Wilmsmeier, Carolin Mazloumian, Christine Lander, Hamid Saneij, Mari Qviller, Stephe Harrop
    Moderiert von Naemi Schmidt-Lauber und Sven Tjaben
Sonnabend, 12.09.2026
  • 18.00 Uhr: Alexandra Kampmeier: »Wenn die Erde Risse zeigt.« Geschichten von Dürre, Aufbruch und der Suche nach dem, was uns verbindet (Deutsch)
  • 19.30 Uhr: Stephe Harrop: »Another stranger: Cressida’s Tale« (Englisch)
  • 21.00 Uhr: Mari Qviller: »Breidablikk« – A tale of norwegian oil, fallen gods and heartbreak (Englisch)
Sonntag, 13.09.2026 Community-Tag
  • Ab 17 Uhr: Tanzwork­shop auf der Festival­wiese – schottische Gemeinschafts­tänze und mehr, mit Trio Sel
    parallel Erzählcafés
  • Ab 19 Uhr: »Ceilidh« – Stories, Tanz und Lieder
    Mit: Trio Sel, Darinka Ramirez, Hamid Saneij, Silvia Freund, Varsha Venkatesh, Violetta Solidaki und Wim Rooth (mehrsprachig)
  • Anschließend Party zum Festivalausklang

Eine Kooperation von Erzählkunst e.V. mit dem Theater unterm Dach

IM WAL – eine interaktive Tanzperformance für alle ab 4 Jahren, von OOPSALA

Montag, 14.09. und Dienstag, 15.09.2026, 11.00 Uhr | Ort: Schönfließer Straße 7 | Eintritt: 3,- Euro für Kinder / Begleit­personen sind frei.

Im Wal – “Warum ist so viel Plastik im Wal?”
Eine interaktive Tanzperformance für altersgemischtes Publikum von OOPSALA

Choreografie & Produktion: Tanztheater Kollektiv OOPSALA (Greta Schuster, Eva Leemans, David Mariano Chaho, Kerri Fitzsimons)
Tanz: Greta Schuster, David Mariano Chaho, Kerri Fitzsimons
Dramaturgie: Eva Leemans
Musikkomposition: Felix Vogelgesang
Kostüm: Miriam Ebbing

Das Tanztheater Kollektiv OOPSALA setzt sich in ihrem neuen Stück IM WAL künstlerisch mit der Ver­schmutzung der Meere aus­einander.
IM WAL erzählt die Geschichte von drei Tiefsee­taucher*innen, die während einer ihrer Unter­wasser­forschungen plötzlich in den Bauch eines riesigen Wals geraten. Dort finden sie jede Menge Plastik­folien und Plastik­flaschen – und es passieren merk­würdige Dinge…
Das junge Publikum wird aktiv in die Performance ein­bezogen: Die Kinder tauchen, schwimmen und tanzen mit und helfen den Performer*innen eine Lösung zu finden, um wieder aus dem Wal heraus­zu­kommen.
Auf humor­volle und poetische Weise erzählt die Tanz­per­formance eine Geschichte, die ökologische Themen aus einer kind­gerechten, künst­lerischen Perspektive erfahrbar macht.

für alle ab 4 Jahren | Spielzeit: 45 min

EXPRESSIONIST ARTILLERIST oder meine beste Freundin Hamlet

Wiederaufnahme-Premiere: Freitag, 18.09.2026, 20.00 Uhr / Weiterer Termin: Sonnabend, 19.09.2026, 20.00 Uhr | Ort: Schönfließer Straße 7

Stückentwicklung
EXPRESSIONIST ARTILLERIST oder meine beste Freundin Hamlet – Eine Theater­performance über den Dichter Franz Richard Behrens von Theater AGGREGATE

Schauspiel, Musik, Sound, Performance: Astrid Kohlhoff
Komposition, Musik, Sound, Performance: Alexander Ernst
Regie, Konzept, Bühne, Kostüme: Silvio Beck
Outside-Eye: Andreas Sauter
Texte: Franz Richard Behrens, Silvio Beck

Franz Richard Behrens – Dichter, Soldat, Drehbuchautor, Jazz-, Kino- und Fußballjournalist. 1895 geboren in Brachwitz bei Halle (Saale). Bereits als junger Mann schrieb er sich in die vorderste Avantgarde der modernen Lyrik. Der Redakteur der Expressionisten-Zeitschrift „Der Sturm“ war vier Jahre im Ersten Weltkrieg Soldat. Danach führte er in Berlin ein Leben als Künstler-Bohemien. Weitere Informationen

Auf Sand gebaut

Freitag, 25.09.2026, 20.00 Uhr und Sonnabend, 26.09.2026, 20.00 Uhr | Ort: Schönfließer Straße 7

Auf Sand gebaut
Ein erzählkünstlerisches Re-Framing.

Mit: Hannah Demtröder, Rachel Clarke, Naemi Schmidt-Lauber, Sven Tjaben und Arna Vogel
Künstlerische Leitung: Stephe Harrop

AUF SAND GEBAUT reagiert auf das kollektive Lebens­­gefühl, „auf un­sicherem Boden zu stehen“, und wandelt dieses in künst­lerische Energie um. Fünf in Berlin an­sässige Bühnen­­erzähler*innen ent­­wickeln eine Show, die Visionen des Zusammen­­lebens untersucht. Theater, Bühnen­­erzähl­­kunst und Spoken Word werden zu einer zeit­­ge­mäßen poetischen Form ver­bunden.

Oktober

SIEGFRIED | von Stephan Thiel und Thomas Georgi

Wiederaufnahme-Premiere: Donnerstag, 01.10.2026, 20.00 Uhr
Weitere Vorstellung: Freitag, 02.10.2026, 20.00 Uhr

Stückentwicklung
Siegfried
von Stefan Thiel und Thomas Georgi

Basierend auf wahren Begebenheiten: Der Tenor ist aus­gefallen, deshalb muss der Regie­assistent kurzfristig die Rolle des “Siegfried” in Richard Wagners Oper über­nehmen. Hin- und her­gerissen zwischen Political Correctness und persönlicher Prägung er­scheint die Aufgabe riesig – und die Zeit ist knapp!

Gleichzeitig wird der junge Protagonist von Dating-Coaches mit vermeint­lich hilfreichen Tipps zu “moderner Männlichkeit” versorgt. Es ist so schwer, ein Mann zu sein – bei all den neu­modischen Rollen­bildern sieht ja kein Mensch mehr durch. Gut, dass es noch Vorbilder gibt, an die man sich halten kann: “Siegfried” in Richard Wagners Version beispiels­weise. Könnte er vielleicht als Orientierung dienen? Stark, mutig, furchtlos und blond.

Doch Moment – was passiert eigentlich in dieser Oper? Und war Wagner nicht Antisemit? Die Probe für den großen Auftritt wird zur Heraus­forderung und zur Aus­einander­setzung mit Wagners Welt­sicht und der Frage, warum sich über­kommene Geschlechter­klischees so hart­näckig halten können.

Being Orlando – Ein feministisches Monodrama für Männer | Bild 1

Sonnabend, 10.10. und Sonntag, 11.10.2026, 20.00 Uhr

BEING ORLANDO – Ein feministisches Monodrama für Männer

Mit: Valentin Kleinschmidt
Text und Regie: Tjana Thiessenhusen
Bühne: Sarah Methner und Tjana Thiessenhusen

„Und was ich wirklich am meisten vermisse? Einfach mal im Stehen irgendwo hinpissen zu können.“

Wie viele Leben passen in einen Körper?

Orlando ist Schau­spieler und versucht, sich in einer Rolle zu behaupten, die zu­nehmend brüchig wird: die des Mannes. Zwischen Bühne und Alltag gerät sein Selbst­bild ins Wanken. Erwartungen, Projektionen und eigene Ansprüche beginnen sich zu widersprechen. In einem Strom aus Sprache, Bildern und Musik durchläuft Orlando der linearen Zeit­messung enthoben ver­schiedene Leben, bis sich seine Perspektive grund­legend verändert. Orlando wird über Nacht zur Frau. Und plötzlich wird Orlandos Welt eine völlig andere.

»Being Orlando«, inspiriert von Virginia Woolf’s Roman »Orlando«, ist ein Soloabend über Zuschreibungen und Selbst­entwürfe, über Identität, Macht und Verletzlich­keit – und über die Frage nach dem „wahren Ich“.

I:RAN von Salome Dastmalchi

Premiere: Sonnabend, 24.10.2026, 20.00 Uhr
Weitere Vorstellungen: 25.10. und 26.10.2026, 20.00 Uhr

Stückentwicklung
I:RAN
Eine persönliche Stückentwicklung von Patrick Khatami und Salome Dastmalchi

Text und Regie: Salome Dastmalchi
Spiel / Mitarbeit Text: Patrick Khatami
Bühne: Shila Khatami
Sound: Eliah Dastmalchi & Linus Bahr

Patrick Khatami ist ein sogenannter „Deutsch-Iraner“, Sohn eines iranischen Vaters und einer deutschen Mutter, in Deutsch­land geboren und noch nie im Iran gewesen. Ganz im Sinne einer modernen und diversen Gesell­schaft em­pfindet er sich tat­säch­lich auch als beides: deutsch und iranisch. Jedoch ist dieses Gefühl durch­drungen von einer ständigen Ambi­valenz, welche sich als kräfte­zehrend heraus­stellt, gleich­zeitig ent­stehen dadurch Resonanz­räume, die nur auf­grund einer Interkul­turalität möglich sind. Eine in die Realität umsetz­bare Ver­bindung zum Iran selbst und das Kennen­lernen der Heimat seines Vaters erscheint durch die Brutalität des Islamischen Regimes als un­erreichbar, eine Reise dorthin wäre zu riskanter, und so existiert der Iran nur als eine ferne Imagination. Dies gilt auch für die Generation von Khatami’s Vater, deren Er­fahrungen hinsichtlich institutioneller Gewalt und Repression derer gleichen, die jüngst im Iran protestiert haben und dabei gnaden­los und blutig nieder­ge­schlagen wurden.
In diesem Stück geht es um das Dazwischen-Sein, die Frage nach der Herkunft und Zu­gehörig­keit und die tragende Rolle Patrick Khatami’s iranischen Vaters hierbei. Es geht um die ewige Sehn­sucht nach einem Land, das nicht befreit und vermut­lich niemals besucht werden kann.

SAN PAOLO – Das Martyrium von Pasolini

Premiere: Donnerstag, 29.10.2026, 20.00 Uhr
Weitere Vorstellungen: Freitag, 30.10. / Sonnabend, 31.10. / Sonntag, 01.11.2026, 20.00 Uhr | Ort: Heizhaus der Uferstudios, Uferstraße 23, 13357 Berlin | Eintritt frei

Uraufführung
SAN PAOLO – Das Martyrium von Pasolini
von David Stöhr und Dirk Brauner
– Sprachen auf der Bühne: Deutsch, Englisch, Farsi, Französisch, Italienisch –
Mit Übertiteln in Deutsch und Englisch

Regie: David Stöhr | Dramaturgie: Dirk Brauner
Mit Javeh Asefdjah, Jared McNeill, Jules* Elting, Tiziano Portas
Stimme: Angela Winkler
Bühnenbild / Kostümdesign: Marie-Luce Theis | Video: Sébastien Dupouey
Musik / Sounddesign: Lasse Winkler | Choreografie: Evelin Facchini
Regieassistenz: Jay Mayhew, Alberto Afferni

Was wäre, wenn ein Faschist plötzlich zum Antifaschisten würde? Würden wir ihm glauben?

Der italienische Schriftsteller und Regisseur Pier Paolo Pasolini (1922-1975) glaubte, dass der Heilige Paulus heute hier unter uns ist und dass seine Bekehrung – vom Verfolger des Glaubens zum Verkünder des Glaubens – noch immer stattfindet. Er arbeitete an einem Drehbuch, in dem die Apostel­geschichte in der Nazizeit beginnt und sich bis in seine eigene Zeit im Europa der Nach­kriegs­zeit erstreckt.

Allerdings gelang es ihm nie, sein Drehbuch fertig­zu­stellen. Er wurde unter bis heute ungeklärten Um­ständen ermordet. Aber können wir ernsthaft glauben, dass er nicht von Faschisten ermordet wurde? Und was wäre, wenn Pasolinis Mörder heute wieder an die Macht kämen?
Das Ensemble – unter der Leitung von Regisseur David Stöhr und Dramaturg Dirk Brauner – untersucht in einer Mischung aus Theater, Tanz, Video und Klangkunst, wie eine paulinische Bekehrung heute angesichts eines wieder­auf­lebenden Faschis­mus aus­sehen könnte.

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SAN PAOLO ist eine Produktion von Dirk Brauner & David Stöhr, gefördert vom Hauptstadtkulturfonds, in Koproduktion mit Theater unterm Dach, in Zusammenarbeit mit PSD Collective/Uferstudios GmbH, mit freundlicher Unterstützung von Silvia Kohlberger & Stefan Detzel.

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Hinweis zur Barrierefreiheit: Das Heizhaus ist über zwei Rampen zugänglich. Die erste Rampe ist 6,60 m lang und verfügt über eine Steigung von 5,2 %, die zweite Rampe ist 6,80 m lang mit 6 %igem Neigungswinkel.

Spielzeit 2026 / 2027

Theater unterm Dach

Ansprechpartner:
Thorsten Schlenger

Wegen Sanierungsarbeiten ist das Theater unterm Dach am Standort Danziger Straße 101 geschlossen.

Seit April 2026 finden Sie uns an der neuen Spielstätte: Interkulturelles Haus, Schönfließer Straße 7.

Zugang nicht rollstuhlgeeignet Die Interimsspielstätte ist nicht barrierefrei. Sie befindet sich im 3. Stock eines denkmalgeschützten Schulgebäudes, das keinen Aufzug besitzt.

Verkehrsanbindungen

Tickets

Eintrittspreise
Normalpreis: 15,- €
Ermäßigt: 10,- €
Studenten, Azubis, Arbeitslose
Sonderpreis: 5,- €
Schüler­sonder­ticket mit Schüler­ausweis I und berlinpass-Inhaber

Kinderveranstaltungen:
Kinder: 5,- €
Erwachsene: 8,- €

Bei Gastspielen und Sonder­ver­an­stal­tun­gen können die Preise abweichen.

Online-Reservierung
oder per E-Mail

Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Vor­stellungs­beginn. Es ist aktuell nur Barzahlung möglich.

Kartentelefon: (030) 90295-3820

Vorbestellte Karten bitte bis spätestens 30 Minuten vor Beginn abholen.

Newsletter des Amtes für Weiter­bildung und Kultur Pankow