Programm

Dezember

Bildvergrößerung: PanneBierhorst
PanneBierhorst Bild: Sven Panne & Rüdiger Bierhorst / KuKbooking

Donnerstag, 14.12.2017, 20.00 Uhr | Eintritt: 12,- / 10,- €

Online-Reservierung | Online-Vorverkauf (10,- € zzgl. Gebühren)

Aber immer gerne doch
PanneBierhorst

Viele kennen Rüdiger Bierhorst von der wohl ersten Lieder­machingband MONSTERS OF LIEDERMACHING und lieben ihn wegen seiner Texte und seines einzigartigen Gitarren­pickings. Sven Panne, der Kultpianist aus Hamburg, spielt Klavier mit Händen und Füßen.
Ein Feuerwerk der Liedermachingkunst. Eine musikalische Rakete nach der Anderen wird gezündet. Nichts wird sein, wie es vorher war. Mal gemeinsam, dann wieder jeder für sich.
Der Anspruch, die Zuhörer mit Herz unterhalten zu wollen, ist bei Panne und Bierhorst immer zu spüren. Vor allem, wenn sie bei einigen Songs gemeinsam auf der Bühne sitzen, sich gegenseitig anpeitschen und feiern.

Bildvergrößerung: Budweis Quartet
Budweis Quartet Bild: Budweis Quartet

Freitag, 15.12.2017, 20.00 Uhr | Eintritt: 15,- / 11,- € (Kein Vorverkauf, keine Reservierung.)

TANZhaus WABE – Folkweihnacht
HoPp, Budweis Quartett, Javallon

19:30 Uhr gibt es eine Tanzeinführung in den Fandango von Thomas Römer.

HoPp sind drei junge und doch erfahrene Musiker aus Angermünde und Eberswalde. Anfang des Jahres 2016 haben sie sich für ein Schulprojekt zusammen gefunden. Dort entdeckten sie gemeinsam ihre Freude an der Folkmusik und treten seitdem gemeinsam auf. Zum Zuhören, Tanzen und Träumen gibt es Tanzmusik aus eigener und fremder Feder. Ob grooviger Schottisch oder gefühlvolle Mazurka, die Musik des Trios geht direkt in die Beine. Ganz getreu dem Motto: 1, 2, 3, HoPp!

Besetzung:
Marcus Fabian (Schäferpfeife, Whistles), Lea Oppelt (Geige), Jenny Plötz (Gitarre)

BUDWEIS QUARTETT, das heißt: Spaß am Musizieren verspielter Melodien aus aller Herren Länder und Experimentieren mit traditionellen Rhythmen. Geprägt von Swing Manouche, Balkantanzhäusern, Tango und natürlich von der langjährigen Folktanztradition spiegeln ihre Kompositionen, fantasievollen Improvisationen und beschwingt-groovigen Arrangements das Leben in all seinem Facettenreichtum. Farbenfroh und vielfältig, stets offen für Einflüsse aus anderen Kulturen.

Besetzung:
Jan Budweis (Diatonisches Akkordeon), Bettina Wunderlich (Querflöte), Thomas Dekas (Gitarre), Michael Jach (Kontrabass)

Wenn JAVALLON zum Tanz aufspielt, kann sich kaum jemand der ansteckenden Spielfreude der drei Musiker entziehen. Sie nehmen das Publikum mit auf eine musikalische Reise durch Frankreich: Auf eine temperamentvolle Bourrée aus der Auvergne folgt ein gemütlicher Schottisch aus dem Berry, ein Rondeau aus der Gascogne erzählt die Geschichte einer heimlichen Liebschaft, ein sehnsuchts­voller Pariser Walzer lädt zum Träumen ein, bevor ein baskischer Fandango den Tänzern in die Beine fährt.

Besetzung:
Jeannette Klein (Drehleier, Gesang), Dirk Niemeier (5-saitige Geige), Herman Waldner (Akkordeon)

Welcome-Image: Berlin Music Association e. V.
Welcome-Image: Berlin Music Association e. V.

Sonnabend, 16.12.2017, 20.00 Uhr | Eintritt: 8,- €

Reservierung und Vorverkauf (6,- €) über die Bands

Berlin Calling Vol.2
Lane of Lion, Strings of Eighteen, Azteroth

Regelmäßig geben die Berlin Music Association und die WABE jungen Bands, Musi­ke­rinnen und Musikern aus Berlin die Möglichkeit, ihre Musik vorzustellen.

Bildvergrößerung: Jürgen Walter
Jürgen Walter Bild: Herbert Schulze

Sonntag, 17.12.2017, 20.00 Uhr | Eintritt: 20,- €

Online-Reservierung / Für diese Veranstaltung gibt es keinen Online-Vorverkauf.

Traditionelles Jahresabschlusskonzert
Jürgen Walter

Seit fünfzig Jahren steht der Chanson- und Schlagersänger Jürgen Walter auf der Bühne, seit dreißig Jahren gibt er sein traditionelles Jahresabschlusskonzert in der WABE. Zu hören sind nicht nur seine bekanntesten Lieder, sondern auch zahl­reiche Chansons vom aktuellen Album “Alles kehrt wieder”.

Bildvergrößerung: Thomas Godoj
Thomas Godoj Bild: Julia Scheibeck / Junited Photography

Dienstag, 19.12.2017, 20.00 Uhr | Eintritt: 29,- €

Online-Vorverkauf (28,20 € zzgl. Gebühren)

V‘stärker aus!
Thomas Godoj

Thomas Godoj macht Ende des Jahres die Verstärker aus und geht auf Akustik-Tour. Godojs Ausnahmestimme und fesselnde Bühnenpräsenz wird nur von zwei Gitarristen begleitet. Sie präsentieren vollkommen neue Versionen seiner Klassiker wie “Helden gesucht”, “Dächer einer ganzen Stadt” oder “Männer” sind so und Songs von seinem jüngsten Album “Mundwerk”.
Godoj pur – ohne überflüssige Showeffekte – mit echten Herzblutmusikern. Im Zentrum steht immer Godojs warme und kraftvolle Stimme. Seine Songs waren wohl noch nie direkter und tiefer erlebbar. Ein Abend zwischen Power und Gänsehaut. Garantiert intensiv und intim.

Januar

Freitag, 05.01.2018, 20.00 Uhr | Eintritt: 10,- / 5,- €
Online-Reservierung | Kein Vorverkauf

Neujahrstrommeln
Frieddrums

Hier kommt eine Gruppe, an die gern das eine oder andere Herz verloren wird.
FRIEDDRUMS, das ist „Samba Berlin Style“ aus Friedrichshain und Kreuzberg. Eine junge, neugierige Band, die mit klassischen Samba-Instrumenten, Eimern oder freihändig mit dem Publikum genießt, was sie durch ihre Einzigartigkeit hervorbringt: frech, authentisch, mal laut, mal leise, langsam und schnell und alles herzlich improvisiert.

Sonnabend, 06.01.2018, 21.00 Uhr | Eintritt: 20,- / 15,- €
Online-Reservierung | Kein Vorverkauf

23. Traditioneller WABE-Neujahrsblues
Peter Pabst und seine Jonathan Blues Band

Der Neujahrsblues in der WABE ist mittlerweile eine Kultveranstaltung – ein Leckerbissen für alle Fans und Freunde der Rockblues-Musik. Drei Stunden Blues-Power vom Feinsten oder anders ausgedrückt: „Blues and Boogie zwischen Butter und Beton!“
Als Gäste hat sich Peter Pabst hochkarätige Gäste eingeladen: den Sänger und Bluesharp-Spieler Frank „Gala“ Gahler, Gerhard „Hugo“ Laartz, dessen Modern Soul Band ein Stück Ostrockgeschichte mitgeschrieben hat, sowie den Cellisten Tobias Unterberg.

präsentiert von rockradio.de

Donnerstag, 11.01.2018, 20:00 Uhr | Eintritt: 10,- / 8,- €
Online-Reservierung | Online-Vorverkauf (8,- € zzgl. Gebühren)

Der Torpedokäfer. Aus dem abenteuerlichen Leben des Franz Jung.
Iris Boss, Bert Papenfuß, HF Coltello
Szenische Lesung mit Musik und Film

100 Jahre Oktoberrevolution, das große kollektive Glücksversprechen des 20. Jahrhunderts, das so schnell scheiterte: Im Gedenken daran darf einer der wichtigsten politisch-literarischen Autoren deutscher Sprache nicht fehlen: Franz Jung (1888-1963). Er war literarisch nicht nur überaus produktiv, er schrieb auch eine der aufsehenerregendsten und schonungslosesten Autobiographien des 20. Jahrhunderts (Der Weg nach unten, Arbeitstitel: Der Torpedokäfer). Um nach Russland zu Lenin zu gelangen, kaperte er 1921 zusammen mit einem Genossen ein Schiff. Wegen Schiffsraub auf hoher See gesucht und in den Niederlanden untergetaucht, wurde er von dort in die Sowjetunion abgeschoben, wo er eine Streichholzfabrik in Nowgorod aufbaute, so erfolgreich, dass die UdSSR sie an einen schwedischen Konzern verkaufen konnte. Franz Jung war immer außerhalb der Institutionen und Parteien am Schnittpunkt von Literatur und Politik involviert, darüber hinaus Börsenfachmann und Bohémien, eine extrem schillernde und bis heute inspirierende und verstörende Figur.
Die szenische Lesung beleuchtet 15 Stationen aus Franz Jungs Leben.

Text: Franz Jung, Der Weg nach unten (Edition Nautilus)
Dramaturgie: Hanna Mittelstädt
Film: Marija Petrovic

„Vielleicht ist es das, was Franz Jung heute so besonders macht – der radikale Nein-Sager.“
(Armin Petras)

Freitag, 12.01.2018, 20.00 Uhr | Eintritt: 18,- /12,- €
Online-Reservierung | Online-Vorverkauf (14,- € zzgl. Gebühren)

Brighten My Northern Sky – A Tribute to Nick Drake
Blackbird and Spenser + Band & Strings

Nick Drakes Songs sind voller Melancholie und Tragik, wie geschaffen für dunkle Winter­nächte. Auch 70 Jahre nach seinem Geburtstag, und damit 44 Jahre nach seinem frühen Tod, haben die subtil komponierten Melodien des englischen Songwriters nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Zu diesem Anlass lädt BLACKBIRD AND SPENSER gemeinsam mit Hamburger und Berliner Gastmusikern zu einem Konzertabend, um sich dem schönsten Weltschmerz hinzugeben.
Das Singer-/Songwriter – Duo BLACKBIRD AND SPENSER besticht durch hohes musika­lisches Niveau, feine Arrangements und Instrumentenvielfalt. Nach der Veröffentlichung ihres ersten Albums Home in the Sky widmen sich die zwei Musiker nun dem Arrangement und der authentischen Umsetzung von einer Auswahl aus den Drake-Alben Five Leaves Left, Bryter Layter und Pink Moon und präsentieren gemeinsam mit Band und Streichern einen unvergesslichen Abend für Nick-Drake-Liebhaber und alle, die seine einzigartige Musik kennenlernen wollen.

Sonnabend, 13. Januar 2018, 20:00 Uhr | Eintritt: 10,- / 7,- €
Online-Reservierung | Kein Vorverkauf

Jubiläumskonzert
Dunckerchor

Der DUNCKERCHOR aus Berlin feiert sein 25jähriges Bestehen und begibt sich auf eine musikalisch-szenische Reise durch sein monumentales Œuvre. 1992 in der namensgebenden Dunckerstraße gegründet, besteht der Chor aus elf Berliner Männern im besten Alter, die ihrem Publikum mit A-Capella-Versionen aller namhaften Komponisten der letzten 500 Jahre aufwarten, mit Umwegen über AC/DC und Richard Wagner aber ohne Hindemith.

Sonntag, 14.01.2018, 20.00 Uhr | Eintritt: 12,- / 8,- €
Online-Reservierung | Online-Vorverkauf (10,- € zzgl. Gebühren)

Der Kontrabass. Schauspielmonolog von Patrick Süskind
Franz Josef Strohmeier

„Können Sie mir sagen, wieso ein Mann Mitte Dreißig, nämlich ich, mit einem Instrument zusammenlebt, das ihn permanent behindert? Menschlich, gesellschaftlich, verkehrs­technisch, sexuell und musikalisch nur behindert? Ihm ein Kainsmal aufdrückt?“
Ja, man hat es nicht leicht als Kontrabassist in einem großen Orchester. In Patrick Süskinds Stück „Der Kontrabass“ erzählt uns der Protagonist (Franz Josef Strohmeier in einer Parade­rolle) vom Alltag mit dem unhandlichsten und “un-solistischsten” Solo-Instrument, von seinen Nöten und seinen Träumen, von seinem Minderwertigkeitsgefühl – und von seiner heimlichen Liebe zur Sopranistin Sarah.
Seine nörgelnde Unzufriedenheit, seine scharfzüngige Kritik an denen, die schuld sind an seiner Situation, seine Selbstgefälligkeit, offenbaren die Abgründe des Künstlerdaseins.
Ein Solo für einen Schauspieler: einfühlsam, bitterkomisch und voller Esprit.

Der Monolog Der Kontrabass, vor 35 Jahren uraufgeführt am Münchner Cuvilliéstheater und längst ein ebenso berühmtes wie unterhaltsames Stück Theatergeschichte, machte Patrick Süskind auf einen Schlag bekannt. Mit dem Roman Das Parfüm (verfilmt von Tom Tykwer) erlangte er kurz darauf Weltruhm.

Inszenierung: Patrizia Schuster
Aufführungsrechte: Diogenes Verlags AG

“Franz Josef Strohmeier verkörpert eindrücklich eine tragisch-komische Figur, einsam und bindungsunfähig, und kreiert mit seinem Spiel eine Parabel auf die heutige Ich-Gesellschaft”
(Süddeutsche Zeitung)

Für Kinder

Bildvergrößerung: Ohne Worte
Ohne Worte Bild: tanzApartment

Dienstag, 12.12.2017, 17.30 Uhr | Eintritt frei.

Ohne Worte
Kinder der Margarethe-von-Witzleben-Schule

tanzApartment entwirft Tanzstücke, an denen Kinder aktiv mit ihren Ideen partizipieren können. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Vermittlung von improvisatorischen und kompo­si­torischen Mitteln und auf der Stärkung des inneren Bewe­gungs­kompasses. In diesem Experimentierfeld erforschen zwölf schwerhörige Kinder im Alter von neun bis zwölf Jahren die Kraft und den Ausdruck ihrer eigenen Körpersprache. Begleitet werden die Kinder dabei durch den Live-Musiker Lorenz Huber.

Konzept: Vanessa Huber / tanzApartment
Live-Musik: Lorenz Huber / tanzapartment
Projektleitung: Tanja Strehle / Förderband e.V.

Ein Projekt von tanzApartment in Kooperation mit Förderband e.V. Kulturinitiative Berlin – gefördert von Aktion Mensch – Dank an Jana Kruse, Toni Steinmüller