Programm

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Februar

Festival Musik und Politik

»Alles wird besser, nichts wird gut – Musik und Politik um 1990«
Das Festival Musik und Politik findet zum neunzehnten Mal am traditionellen Ort statt: in der WABE und der daneben liegenden Jugendtheateretage. Wie immer gibt es Historisches und Aktuelles, Konzerte, Gespräche und eine Ausstellung.
Das komplette Festivalprogramm ist online abrufbar unter www.musikundpolitik.de

Link zu: Festival Musik und Politik
Bild: Lied und soziale Bewegungen e. V.

Freitag, 23.02.2018, 20.30 Uhr | Eintritt: 15,- / 10,- €
Online-Reservierung | Online-Vorverkauf (15,- / 10,- € zzgl. Gebühren)

Lieder und Texte
Wenzel & Mensching

Wenzel und Mensching sind zwei Poeten, Sänger und Schauspieler, die 1982 bis 1999 als Clownsduo “subversive Attacken gegen ästhetische und politische Normen in der DDR und gegen die Windmühlen der achtziger und neunziger Jahre” ritten. Wenzel gibt heute viele Konzerte (solo und mit Band), produziert regelmäßig CDs und arbeitet als Autor und Regisseur, Mensching ist Intendant des Theaters Rudolstadt und inszeniert dort eigene und fremde Stücke.

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Bild: Lied und soziale Bewegungen e. V.

Sonnabend, 24.02.2018, 20.00 Uhr | Eintritt: 15,- / 10,- €
Online-Reservierung | Online-Vorverkauf (15,- / 10,- € zzgl. Gebühren)

„Wessen Welt…“
Ryan Harvey, Kareem Samara, Shireen Lilith, Calum Baird, Strom & Wasser

Der US-amerikanische Singer/Songwriter Ryan Harvey führt mit dem in London lebenden palästinensischen Multiinstrumentalisten Kareem Samara und der niederländischen „Krisen-Folk-Sängerin“ Shireen amerikanische und arabische Protestmusik zusammen und tourt mit Songs über den arabischen Frühling, die weltweite Flüchtlingskrise, den Krieg in Syrien und weiteren „nach 2001“-Themen seit 2016 durch die Welt.
Die Damen und Herren von STROM & WASSER halten nicht nur durch ihre wilde Mischung aus Politik, Party und anspruchsvollen Texten das Konzertpublikum im Bann – auch ihre politischen Aktionen sind spektakulär. 1000 km sind sie für Obdachlose durch die Republik gelaufen, 800 km für den Artenschutz durch deutsche Flüsse geschwommen, fast 7000 km für Flüchtlinge durch die Lande geradelt – um dann mit Weltklasse-Musikern auf Tour zu gehen, die in deutschen Flüchtlingslagern ohne Auftrittsmöglichkeiten leben.
Der schottische Singer-Songwriter Calum Baird schreibt und spielt in einem folkigen Blues-Stil Songs, die auf genauen sozialen Beobachtungen basieren und politische Kommentare nicht scheuen.

Link zu: Festival Musik und Politik
Bild: Lied und soziale Bewegungen e. V.

Sonntag, 25. Februar 2018, 19.00 Uhr | Eintritt: 15,- / 10,- €
Online-Reservierung | Online-Vorverkauf (15,- / 10,- € zzgl. Gebühren):

Liederbestenliste präsentiert
Wolfgang Rieck, Tobias Thiele, Annika von Trier, Rüdiger Bierhorst

Im Konzert “Liederbestenliste präsentiert” erleben die Festivalbesucher Preisträger der “Liederbestenliste”, welche ihrerseits kontinuierlich die Top 20 der deutschsprachigen Liedermacherszene darstellt sowie einen alljährlichen Liedpreisträger auswählt. Die Jury besteht aus Musikjournalisten, Kultur- und Musikwissenschaftlern und anderen Experten aus Deutschland und Österreich, Belgien und der Schweiz. Preisträger des Jahres 2017 ist Wolfgang Rieck für sein Lied Vergessene Helden. Förderpreisträger 2017 ist der Berliner Liedermacher Tobias Thiele.

Bildvergrößerung: Schlagzeug
Bild: Peter Heckmeier - Fotolia.com

Mittwoch, 28. Februar 2018, 18.30 Uhr | Eintritt frei.

Rock und Pop und Jazz und mehr
Schüler_innen der Musikschule Bèla Bartòk

Alle Jahre wieder treffen sich Schüler_innen der Musikschule Bèla Bartòk in der WABE, um sich in einer Mischung aus Werkstatt und Konzert auf einer Bühne auszuprobieren. Dabei erhalten sie Unterstützung durch die Ton- und Lichttechniker des Hauses und somit die Möglichkeit, sich auf professionelle Weise einem Publikum zu präsentieren. Sowohl Solist_innen als auch kleinere und größere Bands werden sich vorstellen, das Repertoire wird von bekannten Standards über Hits der vergangenen Jahre bis zu brasilianischen Rhythmen reichen.
Willkommen sind alle, die Lust auf ein abwechslungsreiches Programm haben, das von Mitwirkenden unterschiedlichster Altersgruppen gestaltet wird.

März

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März hat die WABE im gesamten Monat März vor allem Musikerinnen und Künstlerinnen eingeladen, das Programm zu gestalten. Mit der Schwerpunktsetzung wird der Tatsache Rechnung getragen, dass etwa drei Viertel der Musiker, die in den letzten Jahren in der WABE aufgetreten sind, Männer waren. Im März 2018 wird das Verhältnis erstmals umgekehrt.
Auch das Theater unterm Dach setzt mit seinem Programm einen Frauenschwerpunkt im März, die Stadtbibliothek Pankow ist mit Autorinnen-Lesungen ebenfalls dabei.

Bildvergrößerung: Collage: Johanna Zeuls Lieblingsbühnentierinnen I
Collage: Johanna Zeuls Lieblingsbühnentierinnen I
Bild: Johanna Zeul, Theresa Lehmann, Mike Auerbach, Simona Turk

Freitag, 02.03.2018, 20.00 Uhr | Eintritt: 15,- / 10,- €
Online-Reservierung | Online-Vorverkauf (13,- € zzgl. Gebühren)
Nur im Online-Vorverkauf: Lieblingsbühnentierinnen-Pass für die drei Konzerte am 2., 8. und 10. März (35,- € / 25,-. € zzgl. Gebühren)

Johanna Zeuls Lieblingsbühnentierinnen I
Johanna Zeul, Doctorella, Zuckerklub, Dew Decker

Die energiegeladene Punk-Rock-Rhythm-&-Soul-Liedermacherin Johanna Zeul hat für drei Veranstaltungen im März die Crème de la Crème ihrer Kolleginnen aus Pop/Rock, Literatur, Chanson und großer Kleinkunst eingeladen, die unvergess­liche Abende mit viel Spaß und Tiefsinn garantieren. Hoher Unterhaltungswert. Bunt und vielseitig. Tierisch starke Persön­lich­keiten mit tierisch starken Beiträgen. Johanna Zeul führt als Gastgeberin durch das Programm und stellt ihre Lieblings­rampensäue vor.

DOCTORELLA, die Zwillingsschwestern Sandra (Gesang, Gitarre) und Kerstin Grether (Synthesizer), zählen zu den wichtigsten Akteurinnen des Pop-Feminismus. Ihre knalligen & berührenden Folk-Chansons sind augenzwinkernde Hymnen für die Gegenwart. Sie über­zeugen mit einer poetischen Mischung aus Folk, Chanson, Americana, NDW und Pop und animieren zum Mitsingen, Tanzen und Träumen.
ZUCKERCLUB (Marlen Pelny und Chio) gelten als June Carter und Johnny Cash des deutsch­sprachigen Indie-Rock, in ihren Lyrics üben sie subtile Gesellschafts­kritik, die aber humorvoll rüberkommt. Oder wie es die taz schreibt: „Poetisch, politisch, aufbrausend, balladesk – eine große Band in Form eines kleinen Duos, das die kleinste Hütte zur großen Halle macht.“
Die Texte sprudeln als Assoziationsketten aus Dew Decker heraus und scheinen den Lied­rahmen mitunter zu sprengen. Doch gelingt es der charmanten und interessanten New­comerin aus Berlin, ihre Zuhörer durch diese erzählt-gesungenen Geschichten, die sie swing- und jazzig mit ihrer Gitarre begleitet, zu fesseln und in den Bann zu ziehen. Und selbst wenn sie – als nominierte Teilnehmerin beim “Saddest Song Contest” 2016 – Schwarzheiten des Seins besingt, so lauert in der Tiefe stets noch ein Witz und erfrischende Selbstironie.

Weitere Lieblingsbühnentierinnen am 8. und 10. März 2018, jeweils 20:00 Uhr.

Bildvergrößerung: Himmel über Bulgarien - Bulgarische Weltmusik
Himmel über Bulgarien - Bulgarische Weltmusik

Sonnabend, 03.03.2018, 20.00 Uhr | Eintritt frei.
Keine Reservierung.

Himmel über Bulgarien
Akkordeon-Ensemble D‘Akkord, Bulgarian Voices, Bulgarischer Orthodoxer Chor, Kinderchor Sharena Gayda Berlin

Bildvergrößerung: The Fem Jam Band: Mama Africa meets Mama Berlin
The Fem Jam Band: Mama Africa meets Mama Berlin

Sonntag, 04.03.2018, 18.30 Uhr | Eintritt: 12,- / 8,- €
Online-Reservierung | Online-Vorverkauf (10,- € zzgl. Gebühren)

The Fem Jam Band
Mama Africa meets Mama Berlin

Ein Tribute-Abend zum 86. Geburtstag von Miriam Makeba.
Die südafrikanische Sängerin und Aktivistin wurde am 4. März 1932 nahe Johannesburg geboren. Sie sah es als ihre Lebensaufgabe, die Welt mit afrikanischer Musik bekanntzumachen und den Kampf gegen die Apartheid und für die Menschenrechte, selbst aus dem Exil, voranzutreiben.
THE FEM JAM BAND ist ein Kollektiv von Musikerinnen, die sich zusammen­taten, um mit Frauen auf der Bühne zu jammen. Sie eröffnen ihren Konzertabend mit groovigen Jazz Tunes, eigenen Kompositionen und Interpretationen.
Begleitet wird das Konzert durch Live-Painting-Portraits der Malerin Antonia Duende.

Zuvor wird der Film Mama Africa – Miriam Makeba von Mika Kaurismäki gezeigt. (2011/12, 91 Min, engl./dt.)

Bildvergrößerung: Cover: Behind The Wall
Cover: Behind The Wall
Bild: Ventil Verlag

Mittwoch, 07.03.2018, 20.00 Uhr | Eintritt: 10,- / 7,- €
Ausverkauft.

Behind The Wall – Buchpremiere
Dennis Burmeister und Sascha Lange

Depeche Mode gehören ohne Zweifel zu den langlebigsten Bands der eigentlich schnelllebigen Popmusik-Ära der 1980er-Jahre. Und sie haben ohne Zweifel bis heute die treuesten Fans. Behind The Wall erzählt die Geschichte dieser besonderen Fankultur in den 1980ern – hinter der Mauer, in der DDR.
Historiker Sascha Lange und Grafikdesigner Dennis Burmeister haben sich nach ihrem 2013 erschienenen Bestseller Depeche Mode Monument diesmal mit dem Phänomen Depeche Mode und ihre Fans in der DDR beschäftigt. Unmengen an unveröffentlichten Fotos und Dokumenten wurden gesichtet und mit vielen Fans und Zeitzeugen gesprochen. Entstanden ist ein bislang unbekannter Einblick in das Innere einer Jugendkultur und das Alltagsleben in der DDR.
Auf den Tag genau 30 Jahre nach dem einzigen Depeche Mode-Konzert in Ost-Berlin erscheint Behind The Wall – Depeche Mode-Fankultur in der DDR von Sascha Lange und Dennis Burmeister. Der Buchpremieren-Ort ist nicht zufällig gewählt, entwickelte sich die WABE Ende der 80er Jahre doch zu dem Treffpunkt für Depeche Mode-Fans.
Dauer der Lesung ca. 60 Minuten. Anschließend ist der bislang nie gezeigte 45-minütige Dokumentarfilm People Are People aus dem Jahr 1989 über eine Depeche-Mode-Fanclique aus Zwickau zu sehen. Ein einzigartiges Zeitdokument.

Bildvergrößerung: Johanna Zeuls Lieblingsbühnentierinnen II
Johanna Zeuls Lieblingsbühnentierinnen II
Bild: Johanna Zeul, Christiane Stephan, Benjamin Renter

Donnerstag, 08.03.2018, 20.00 Uhr | Eintritt: 15,- / 10,- €
Online-Reservierung | Online-Vorverkauf (13,- € zzgl. Gebühren)
Nur im Online-Vorverkauf: Lieblingsbühnentierinnen-Pass für die drei Konzerte am 2., 8. und 10. März (35,- € / 25,- € zzgl. Gebühren)

Johanna Zeuls Lieblingsbühnentierinnen II
Johanna Zeul, Bernadette La Hengst, Eine Tochter, Amalia Chikh

Die energiegeladene Punk-Rock-Rhythm-&-Soul-Liedermacherin Johanna Zeul hat für drei Veranstaltungen im März die Crème de la Crème ihrer Kolleginnen aus Pop/Rock, Literatur, Chanson und großer Kleinkunst eingeladen, die unvergessliche Abende mit viel Spaß und Tiefsinn garantieren. Hoher Unterhaltungswert. Bunt und vielseitig. Tierisch starke Persönlich­keiten mit tierisch starken Beiträgen. Johanna Zeul führt als Gastgeberin durch das Programm und stellt ihre Lieblingsrampensäue vor.
Love, Pop & Politics. Die Tanzfläche wird elektrisiert durch ihren spielfreudigen Krautbeat, Elektrodub und swingendem Soul. Federleicht werden nationale wie geschlechtliche Identitäten von Bernadette La Hengst durcheinander gebracht, sie postuliert das Grundeinkommen, schreibt feministische Kampfoperetten.
Die Frauenband EINE TOCHTER um die Sängerin und Schauspielerin Maria Schuster ist selbstbewusst, feurig und erwachsen weiblich – und sie nimmt kein Blatt vor den Mund. Wenn ihr Publikum tanzt und lacht wissen sie, dass sie alles richtig gemacht haben.
Sehr fein in der Dramaturgie liefert Amalia Chikh eine minimalistische und trotzdem arg berührende Show, die garantiert alle Spießer verschreckt. Und das, so der Weddingweiser “immer mit Schwung, viel Gefühl und Witz. Très charmant!”

Weitere Lieblingsbühnentierinnen am 2. und 10. März 2018, jeweils 20.00 Uhr.

Bildvergrößerung: Evening Rise, Flying Vocals
Evening Rise, Flying Vocals
Bild: Andreas Krause

Freitag, 09.03.2018, 20.00 Uhr | Eintritt: 10,- / 6,- €
Online-Reservierung | Online-Vorverkauf (8,- € zzgl. Gebühren)

Zwei Jazz/Pop-Frauenchöre
Flying Vocals, Evening Rise

Zwei Frauenchöre geben ein ganz besonderes Konzert: Erstmalig finden EVENING RISE (Weißensee) und FLYING VOCALS (Friedrichshain) zueinander und werden das Publikum mit Pop und Jazz unterhalten.
Ob a-capella Gesang oder Popsongs mit Klavierbegleitung, die beiden Frauenchöre präsentieren an diesem Abend eine abwechslungsreiche Mischung ihrer Lieblingsstücke, mal unterhaltsam und groovy, mal einfühlsam für Herz und Seele.

Bildvergrößerung: Johanna Zeuls Lieblingsbühnentierinnen III
Johanna Zeuls Lieblingsbühnentierinnen III
Bild: Johanna Zeul, Silke Gall, Kristin Schnell

Sonnabend, 10.03.2018, 20.00 Uhr | Eintritt: 15,- / 10,- €
Online-Reservierung | Online-Vorverkauf (13,- € zzgl. Gebühren)
Nur im Online-Vorverkauf: Lieblingsbühnentierinnen-Pass für die drei Konzerte am 2., 8. und 10. März (35,- € / 25,- € zzgl. Gebühren)

Johanna Zeuls Lieblingsbühnentierinnen III
Johanna Zeul, The Cat‘s Back, Jenny Kittmann, Astrid North

Die energiegeladene Punk-Rock-Rhythm-&-Soul-Liedermacherin Johanna Zeul hat für drei Veranstaltungen im März die Crème de la Crème ihrer Kolleginnen aus Pop/Rock, Literatur, Chanson und großer Kleinkunst eingeladen, die unvergessliche Abende mit viel Spaß und Tiefsinn garantieren. Hoher Unterhaltungswert. Bunt und vielseitig. Tierisch starke Persönlichkeiten mit tierisch starken Beiträgen. Johanna Zeul führt als Gastgeberin durch das Programm und stellt ihre Lieblingsrampensäue vor.

Die energiegeladene Allroundkünstlerin The Cat‘s Back brennt ein Feuerwerk mitreißender Songs ab. Ihre Stimme und ihr Akkordeon verschmelzen dabei zu einem berauschenden Hör- und Seh-Erlebnis. Virtuos und mit großer Leichtigkeit wandert The Cat’s Back zwischen Blues, Zigeunerliedern, Rock´n´Roll und Balladen hin und her. Die gebürtige Amsterdamerin ist vielseitig und stimmgewaltig. Ihre Lieder sind deutsch, englisch, französisch oder nieder­ländisch – wunderschön wehmütig und zart, augenzwinkernd, ergreifend und erfrischend, womit sie das Publikum spielend in ihren Bann zieht. Ohne Zweifel ein Hochgenuss für alle Freunde guter Musik, deshalb: Unbedingt hingehen und am besten gleich alle Freunde mitbringen! Aufspringen und tanzen!
Die urberliner Schauspielerin und Sprecherin Jenny Kittmann gibt in der WABE ihr Debüt als Sängerin. Die Inhalte von Jenny Kittmanns Großstadtblues sind Heiterkeit, Melancholie und Sehnsucht (wo nach auch immer): 40 Jahre Leben komprimiert in 40 Minuten Musik. Deutschsprachiger Chanson, der hier und da mit ein paar poppigen Sprenkeln versehen ist. Balancierend zwischen Wehmut und Leichtigkeit, stets tiefgründig suchend.
Astrid North ist mit ihren vor Leben und Lebenshunger strotzenden Geschichten noch viel mehr als nur eine schöne Stimme voller Emotionen. Mit ihren selbstgeschriebenen Songs erzeugt sie Bilder im Kopf und legt dem Hörer Melodien und Sounds ins Ohr, denen man sich nicht entziehen kann. Mal sanft, mal wütend, mal fordernd und dann wieder leuchtend wie ein Nordstern. Und so macht sie das Publikum zu ihren Gefährten auf einer Reise, die zwar als Titel eine Himmelsrichtung trägt, aber universell das Herz berührt.

Weitere Lieblingsbühnentierinnen am 2. und 8. März 2018, jeweils 20.00 Uhr.

Bildvergrößerung: Eins68
Eins68
Bild: privat

Freitag, 16.03.2018, 20.00 Uhr | Eintritt: 12,- / 8,- € Kein Vorverkauf, keine Reservierung.

TANZhaus WABE – BalFolk
Eins69 und Annette, Ursel & Carola

EINS68 spielen liebevoll arrangierten Bal Folk mit kleinen feinen Extras. Einfühlsam nutzen sie eine große Vielfalt an Instrumenten, um jedem Stück ihres abwechslungsreichen Repertoires auch klanglich eine besondere Note zu geben. Zwischendurch gibt es dann noch kleine akustische Überraschungen – sehr effektvoll eingesetzt. Vom mehrstimmigen Gesang bis zu mystischem Glockenspiel ist alles dabei. Jedes Stück – ob zärtliche Mazurka, schwungvolle Branle oder knackige Bourrée – hat seinen eigenen Klang.
Annette Fieguth (SAITENWECHSEL), Karola Wolf (FOLKFH) und Ursel Peters (CHABLIS) kennen sich schon lange und stehen nun zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne. Die drei Musikerinnen spielen, singen und tanzen Bal-Folk-Musik und haben ein Faible für energievolle Grooves, zarte Melodien und warmen Gesang. Aus ihrem eigenen Background heraus entsteht ein neuer Sound, den sie am 16. März erstmals in der Wabe präsentieren.

Bildvergrößerung: St. Patrick‘s Day Tanzparty
St. Patrick‘s Day Tanzparty
Bild: Donegals Irish Dance Berlin

Sonnabend, 17.03.2018, 20.00 Uhr | Eintritt: 12,- / 10,- €
Onlinereservierung | Online-Vorverkauf (10,- € zzgl. Gebühren)

St. Patrick‘s Day Tanzparty
Donegals Irish Dance Berlin, Dead Man‘s Hand

Die Donegals-Irish Dance Berlin gestalten Ihre erste eigene St. Patricks Day Tanzparty in der WABE mit Livemusik von der Folk-Punk-Band Dead Man’s Hand sowie von Cornelia, dem Irish Dance Instructor der Donegals, angeleiteten Mitmachtänzen. Ein Abend voller Irish Dance und Musik zum Partymachen und Spaßhaben.

Bildvergrößerung: Frauenchor Haarscharf
Frauenchor Haarscharf
Bild: Dirk Bleich

Sonntag, 18.03.2018, 18.00 Uhr | Eintritt: 12,- / 8,- €
Online-Reservierung | Online-Vorverkauf (10,- € zzgl. Gebühren)

Endlich volljährig!
Frauenchor Haarscharf

Der Kreuzberger Frauenchor HAARSCHARF wurde im Jahr 2000 zunächst als Barbershop-Ensemble gegründet.
2018 – nun also „Endlich volljährig!“ – präsentieren die 30 Frauen unter der Leitung von Irene Gregor nicht nur Klassiker wie Hallelujah von Leonard Cohen oder Thank you for the music von ABBA – auch aktuelle Hits wie Rolling in the deep der britischen Sängerin Adele dürfen beim Jubiläums-Konzert nicht fehlen. Und natürlich wird auch das eine oder andere Stück für die Fans der amerikanischen „Frisörladen-Musik“ dabei sein – A cappella und frei nach dem Motto: „Come, celebrate the sound“!

Bildvergrößerung: Anny Hwang
Anny Hwang
Bild: Dovile Sermokas

Donnerstag, 22.03.2018, 20:00 Uhr | Eintritt 12,- / 8,- €
Online-Reservierung | Online-Vorverkauf (10,- € zzgl. Gebühren)

AnnyTime – W(omen)-E(mpowered)-Edition
Anny Hwang, Irene Diwiak, She Plays Cello, Hallo Julia!, Voya, Verna Isserl u.a.

Zum ersten Mal findet das interdisziplinäre Forum “AnnyTime” – die Künstler­spiel­wiese der Konzertpianistin Anny Hwang – außerhalb ihrer eigenen vier Wände statt!
Ausgesucht hat sie sich die WABE in Berlin, denn die warme Atmosphäre des Saals entspricht der Philosophie der Serie und ist nun endlich zugänglich für alle. Das Herzens­projekt der Pianistin überrascht mit kurzweiligem, buntem Programm – mit Musiker_innen und Künstler_innen aus allen Genres und Anny Hwang als Gastgeberin, die das Publikum an der Hand nimmt und charmant durch den Abend führt.
Auch diese Ausgabe des Kunst-Salons wartet mit renommierten Gästen und Freunden aus der gesamten Musik- und Kunstszene auf.
Bisher zählten bekannte Namen u.a. aus der Berliner Philharmonie, der Jazz-Szene, Staatsoper Berlin und dem Entertainment zu den Mitwirkenden und Unterstützern der Abende.

Das Besondere an der dieser “AnnyTime”?
Neben der Kunstausstellung inmitten des Geschehens ist eine weitere Besonder­heit dieser Edition, dass weibliche Künstler und Musiker mit ihren Beiträgen im Mittelpunkt stehen.
WE – wir alle inspirieren gemeinsam!
Der Austausch steht im Vordergrund und das darauffolgende Beisammensein mit Getränken und Snacks darf natürlich nicht fehlen! (Häppchen sind im Eintrittspreis inbegriffen.)

Bildvergrößerung: SIR und Lane of Lion
SIR und Lane of Lion
Bild: Urban Ruths

Sonnabend, 24.03.2018, 20.00 Uhr | Eintritt: 12,- / 8,- €
Online-Reservierung | Online-Vorverkauf (10,- € zzgl. Gebühren)

Frühling in Berlin
SIR, Special Guest: Lane of Lion

Statt Hollywood Glamour und eiskalter Oberflächlichkeit geht es der Berliner Schauspielerin und Sängerin Saskia Inken Rutner, die sich hinter den Lettern SIR (sɜːr) verbirgt, darum, Geschichten zu erzählen, die hinter Fassaden schauen. So singt SIR von durchzechten Nächten, von ihrem Verhältnis zur Mathematik, schaut in Berliner Hinterhöfe, schickt einer weit entfernten Seele eine Flaschenpost oder erzeugt da wieder Mut und Lachen, wo vorher Traurigkeit war. SIR klingt nach Marlene Dietrich, ohne zu kopieren und gibt der „tiefen Marlene“ ein lebendiges, leichtes Zwinkern. SIR hat sich eigens für die WABE eine erlesene Damenriege zusammengestellt, mit der sie ihr neues Programm präsentiert.
Wenn in Berlin-Neukölln drei Mädels in einem Haus aufwachsen, schwingen pure Harmonie und wortloses Verständnis in jedem Ton ihres Indie-Folk-Pop mit. Anfang 2010 legen die Schwestern Alicia und Luca Ephan gemeinsam mit ihrer Cousine Lara Wojtkowiak los und probieren sich im heimischen Proberaum der Eltern fernab von ihrem bis dahin klassischen Musikunterricht an neuen Instrumenten aus. Unter Einfluss verschiedenster Künstler_innen wie den BEATLES, Nelly Furtado, FLORENCE AND THE MACHINE, Lana Del Rey oder PARAMORE reifen die anfangs noch unter „Welpenschutz“ belächelten Mädchen zu souveränen Musikerinnen heran. Sie kreieren von handgemachter Gitarrenmusik mit butterweicher Zweistimmigkeit bis hin zu unerwartet kraftvollen Rocksongs einen erstaunlich breiten Sound, mit dem sie sich in der Berliner Musikszene immer mehr Bekanntheit erspielen. Dabei überraschen die drei nicht nur mit ihren facettenreichen Songs, sondern stechen auch durch ihre selbstgeschneiderten Bühnenoutfits heraus und werden von verschiedenen Bassisten unterstützt.

Bildvergrößerung: Koris Maskengespräch; anschließend: Georg Kroneis
Koris Maskengespräch; anschließend: Georg Kroneis
Bild: Sandy Reichel, Stefan Flach

Donnerstag, 29.03.2018, 20.00 Uhr | Eintritt: 12,- / 8,- €
Online-Reservierung | Online-Vorverkauf (10,- € zzgl. Gebühren)

Koris Maskengespräch (9)
Kordula Ullmann & Gäste

im Anschluss

Songs to my Viol
Georg Kroneis

Veranstaltung mit Übersetzung in Gebärdensprache

Es ist stets der letzte Donnerstag im Monat, an dem Kordula Ullmann in der WABE ihre Maskengespräche führt: Drei Gäste nehmen nacheinander in Koris Maske Platz. Es sind Menschen mit interessanten Lebenswegen, Brüchen, Neuorientierungen oder einem interessanten Beruf. Sie haben alle etwas gemeinsam, denn sie folgen seit längerer oder kürzerer Zeit ihrem Herzen. Und sie haben Mut, denn bei Kori weiß man nie, wie man aussieht, wenn man die Maske verlässt.
Die Gäste im März:
Josephin Busch – Schauspielerin und Musical-Darstellerin (Erstbesetzung Hinter dem Horizont)
Lea Fierke – Pole-Dancerin und Akrobatin
Georg Kroneis(Link zu georgkroneis.com)”:http://www.georgkroneis.com/ – Musiker, Schauspieler, Feldenkrais-Trainer und Mr. Gay Bear Austria 2015.
An die Maskengespräche schließt sich Georg Kroneis‘ Konzert Songs to my Viol an.

Songs to my viol ist das Soloprogramm von Singer/Songwriter Georg Kroneis (Graz, Österreich).
Dowland, Hume, Sting, sie alle singen und begleiten sich dabei auf ihrem Instrument, sei es Kontrabass, Laute oder Viola da Gamba. Georg Kroneis borgt sich ihre Lieder und bringt ein paar eigene mit.
Alle Songs werden von Dolmetscher Marco Gonzalez in deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt. Das ermöglicht Gehörlosen und Schwer Hörenden den Zugang zu Events, die ansonsten Hörenden vorbehalten sind. Die Aussage der Songs gewinnt durch die simultane Übersetzung neben der offensichtlichen Barrierefreiheit eine zusätzliche Dimension: Sowohl die Intensität der Gebärden als auch die Mimik – zentraler Bestandteil jeder Gebärdensprache – verleihen den poetischen Texten (u.a. von William Shakespeare) Tiefe, die auch dem hörenden Publikum die Augen öffnen. So wird poetische Literatur als Performance für Hörende wie Gehörlose erfahrbar. Für alle Seiten ein wahrer Gewinn.
Georg Kroneis liebt Mathematik und Schokolade, geht gern auf hohe Berge, hat mal Elektrotechnik studiert, ist Feldenkrais-Trainer, schnorrt Zigaretten, hat noch nie Kaffee getrunken und wollte einmal Lokführer oder Wunderkind werden – bis sich herausgestellt hat, dass es für zumindest einen der beiden Wünsche dann doch schon zu spät war…
Als Schauspieler war Georg kürzlich u.a. im Kinofilm TOM OF FINLAND von Dome Karukoski und der Fernsehserie BABYLON BERLIN von Tom Tykwer zu sehen.
Sonst singt er und spielt Viola da Gamba, Kontrabass, Barockcello und Barockgitarre z.B. im Fetish Baroque Orchestra und der Neuen Hofkapelle Graz, auf Festivals wie der styriarte, dem Kölner Fest für Alte Musik oder am Classic meets Fetish im Folsom Berlin.

Bildvergrößerung: Miss Lola Rose, Josh Sanders und Gräfin Tamara
Miss Lola Rose, Josh Sanders und Gräfin Tamara
Bild: Kfir Habir

Freitag, 30.03.2018, 21.00 Uhr | Eintritt: 18,- / 15,- €
Online-Rreservierung | Online-Vorverkauf (15,- € zzgl. Gebühren)

Sistahs – We’re two of a kind
Gräfin Tamara und Miss Lola Rose

Am Karfreitag 2018 präsentiert die WABE mit den zwei Schwestern Gräfin Tamara aus Berlin und Miss Lola Rose aus San Francisco, die unwissend von der Existenz der anderen Schwester auf zwei Kontinenten aufwuchsen, die erste gemeinsame abendfüllende Entertainment-Show. Mit einer Auswahl von über einem Dutzend Songs aus diversen Musicals und jeweiligen musikalischen Lieblingsperlen der zwei Diven!
Die beiden Damen könnten unterschiedlicher nicht sein: Während die weiße aus Westfalen stammende Gräfin Tamara ein großes Portfolio mit über 1.150 Shows mit deutschsprachigen Chansons in den letzten Jahren mit Auftritten u.a. im Hamburger Schmidt Theater, in der Kammerbar des Deutschen Theaters Berlin oder auf AIDA-Kreuzfahrtschiffen aufweist – so ist ihre schwarze Schwester Miss Lola Rose aus San Francisco in den Staaten bereits eine gefragte Musical-Darstellerin, welche bisher nur selten mit Live-Gesang in ihrer neuen Heimat Berlin auftrat! Allerdings hat sich Miss Lola Rose neulich erst die Krone als „Miss Kotti 2017“ verdient und seitdem schon viele neue Bewunderer in der Stadt!
Die beiden neu entdeckten Verwandten berichten – und das ALLES in deutscher und engli­scher Sprache – während ihrer ersten öffentlichen Wiedervereinigung auf der Bühne von ihren großem Gefühl füreinander, der gewaltigen Überraschung der jeweils anderen Haut­farbe beim ersten Kennenlernen der Schwestern und wie beide versuchen, einander ohne Klischees und Vorurteilen zu begegnen. Was nach der ersten Begegnung des schwarz/weißen Duos aus der familiären Liebe zueinander wird – mit allen Aufs und Abs – davon erzählt dieser Abend!
Ein weiteres Argument der außergewöhnlichen Show beizuwohnen, ist, dass Lola als auch Tamara getrennt voneinander ein geistesgegenwärtiges Talent entwickelt haben für spontane Begegnungen im Publikum: auf der Suche nach Männern fürs Leben, für eine Nacht oder zumindest für einen kurzen Flirt. Auch darin macht dem Gespann so schnell niemand was vor! Blutsschwestern eben!
Die gesamte Show wird von Josh Sanders, dem attraktiven Wunderkind am Konzertflügel, begleitet, der sich auch für die musikalische Leitung verantwortlich zeigt!

Für Kinder

Bildvergrößerung: Die Schwefelgeschichte
Die Schwefelgeschichte
Bild: Musiktheater Nobel-Popel und TanzZwiet

Sonntag, 11.03.2018, 16.00 Uhr, Dienstag, 13.03.2018, 10.00 Uhr, Mittwoch, 14.03.2018, 10.00 Uhr und 14.30 Uhr, Donnerstag, 15.03.2018, 10.00 Uhr | Eintritt: 5,- €
Online-Reservierung
Kartenvorverkauf in der WABE. Abholung nach Terminvereinbarung.
Reservierungen nur über das Musiktheater Nobel-Popel: Tel.: (030) 4455 334, Mail: karten@nobel-popel.de

Musiktheater Nobel-Popel & TanzZwiEt
Die Schwefelholzgeschichte

Ein ergreifendes Theaterstück, bei dem die Gefühle „Achterbahn“ fahren. Spannend, traurig, aber auch humorvoll und einfühlsam. Umrahmt wird das Stück mit Tänzen vom Kinderballett der „TanzZwiEt“. Hier noch ein Geheimnis: Das Märchen endet wie vom Verfasser niedergeschrieben, aber nimmt bei „Nobel-Popel“ doch noch eine überraschende Wende…
für Leute von 5 – 12 Jahren / Spieldauer ca. 60 min
Text: Uwe Kurt Müller / Musik: Micha Ritter, Ballettchoreographie: Team TanzZwiEt
frei nach Hans Christian Andersen