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Förderbeirat

Zur Aufstellung des Förderbeirats

Acht Menschen sitzen um einen Tisch und unterhalten sich
Bild: rawpixel/depositphotos.com

Der Beirat zur Förderung von Kunst und Kultur besteht aus unabhängig von den Antrag­steller_­innen arbeitenden Künst­ler_­innen und Vertreter_innen der Fachöffentlichkeit. Die Mitglieder des Beirates vertreten die wesentlichen kulturellen und künstlerischen Fachgebiete (Bildende Kunst, Theater, Tanz, Musik, Stadtteilkultur, Literatur, Medien, interdisziplinäre künstlerische Vorhaben). Die Mitglieder des Beirates dürfen nach dem Verwaltungs­verfahrens­gesetz § 20 keine direkte Bindung zu einem Antragsteller haben.

Der Beirat ist ein beratendes Gremium des Fach­bereiches Kunst und Kultur. Er spricht För­der­empfeh­lungen in Abwägung differenzierter fachlicher Beurteilungen zu den vorliegenden Projektanträgen aus. Grundlage seiner Arbeit sind die Förder- und Vergabekriterien der Fach­verwaltung des Bezirksamtes. Unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Beirates und auf der Grundlage der haushalts­rechtlichen Verant­wortung obliegen die Förder­ent­scheidungen der abschließenden Zustimmung des/der zuständigen Bezirksstadtrates/rätin.

Dem Förderbeirat gehören max. sieben Mitglieder an. Der/die zuständige Bezirks­stadrat/rätin beruft die Mitglieder des Beirates für die Dauer von zwei Jahren. Der Beirat tagt nach Bedarf, jedoch mindestens zweimal im Jahr. Die Geschäftsführung hat der Fachbereich Kunst und Kultur, vertreten durch den/die Leiter/in, der Sitz ist ohne Stimmrecht.

Allgemeine Kriterien für die Beiratszusammensetzung sind:

a) im Hinblick auf Ausgewogenheit der Besetzung:

  • Vielfalt der beruflichen Spezialisierungen (Künstler, Kunstvermittler, Kritiker, Einrichtungsleiter, Wissenschaftler etc.),
  • Vielfalt der künstlerischen Praxis (eigene ästhetische Prägungen, Genres, Stilrichtungen, Anschauungen),
  • Geschlecht und Alter,
  • Bezirksbezug;

b) im Hinblick auf Qualifikation/Eignung:

  • Überblick über künstlerische und kulturelle Diskurse und Entwicklungen allgemein
  • Erfahrungen und Kenntnisse im jeweiligen kulturellen Feld
  • professionelle Erfahrungen und Kenntnisse, die den Vorhaben der Bewerbergruppen entsprechen
  • Überblick über die spezifische Szene, über regionale und überregionale künstlerische Entwicklungen
  • Erkennen und Umsetzen der Förderziele unabhängig von eigenen Vorlieben
  • Interesse und Engagement für die Weiter­entwicklung/Förderung von Künstler/innen und Kunstrichtungen
  • ausreichende Zeit, sich mit den Anträgen zu befassen
  • Unabhängigkeit und Theoriefähigkeit
  • Interessenkonflikte müssen zu Beginn der Arbeit offengelegt werden.

Eine Berufungszeit gilt immer für 2 Förderjahre (Folgeberufungen sind möglich).
Bis Ende März eines jeweiligen Berufungsjahres – für die nächste Besetzung (Förderperiode 2023/2024) wäre das der 31.03.2022 – können dem Fachbereich Kunst und Kultur auch Vorschläge von Dritten für potenzielle Mitglieder des Förder­beirates eingereicht werden.

Aufgrund der Entwicklungen rund um den Corona-Virus, stimmt der Beirat seit der Förder­periode für das 2. Halbjahr 2020 nicht in einer Sitzung, sondern digital ab. Dies soll aber bis auf Weiteres die Ausnahme bleiben und wir hoffen, dass bald wieder gemeinsam an einem Tisch votiert wird.

Ein entsprechender Hinweis auf diese Möglichkeit wird zum gegebenen Zeitpunkt veröffentlicht.

Für die Förderperiode 2021/2022 wurden in den Beirat berufen:

Anke Becker – Bildende Künstlerin / Kuratorin
Hendrik Quast – Performancekünstler / Hörspielmacher / Research Associate ZHdK Zürich
Inés Burdow – Schauspielerin / Synchronsprecherin / Autorin
Sven Drühl – Bildender Künstler
Hartwig Vens – Redakteur Deutschlandfunk Kultur
Johanna Withelm – Tanzproduzentin / -dramaturgin
Daniela Seitz – Kuratorin / Direktorin, Mitbegründerin des Creamcake Kollektivs / Labels