8/2026 | Neuerungen im Berliner Kinderschutz

Kinderhand wird gehalten

06.03.2026

Liebe Leserinnen und Leser,

im Rahmen einer Pressekonferenz sind in dieser Woche zentrale Verbesserungen im Berliner Kinderschutz vorgestellt worden. Wir fassen die Neuerungen für Sie zusammen.

Außerdem stellen wir mit den BtE chats ein Projekt vor, das deutsche Schüler/-innen mit Gleichaltrigen oder Expert/-innen aus aller Welt zusammenbringt, um ihnen ein besseres Verständnis für globale Zusammenhänge zu vermitteln.

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Neuerungen im Berliner Kinderschutz

Berlin stärkt den Kinderschutz und baut Unterstützungsangebote für besonders belastete Kinder und Jugendliche weiter aus. Auf einer Pressekonferenz stellte Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, nun zentrale Neuerungen in vier Schwerpunktbereichen vor

Die Neuerungen betreffen konkret die Verbesserung der psychologischen Versorgung in stationären Einrichtungen, Reformen in der Pflegekinderhilfe, das Platzausbauprogramm Jugend sowie die Schaffung sogenannter Flexwohnungen zur Stabilisierung hochbelasteter junger Menschen.

Neuerungen in der Pflegekinderhilfe
Seit diesem Jahr profitieren Pflegepersonen von einer neuen Zuständigkeitsverteilung der Jugendämter. Während die Zuständigkeit bisher beim Jugendamt am Wohnort der Ursprungsfamilie lag, ist künftig das Jugendamt am Wohnort der Pflegeeltern zuständig, wenn ein Pflegekind länger als zwei Jahre in einer Pflegefamilie lebt. Mit der Neuregelung erhalten Pflegefamilien eine dauerhafte, wohnortnahe Begleitung. Auch der „Startbonus Pflegekind” wird fortgeführt und vom Modellprojekt dauerhaft in den Landeshaushalt überführt. Pflegeeltern, die ein Kind neu aufnehmen, erhalten eine monatliche Unterstützung von 924 Euro zur finanziellen Entlastung in der Anfangsphase des Pflegeverhältnisses. Der Startbonus hat sich als wirksames Instrument zur Gewinnung neuer Pflegefamilien erwiesen: Seit seiner Einführung zum 1. Januar 2025 konnten 76 neue Pflegefamilien gewonnen werden, was erstmals nach mehreren Jahren rückläufiger Zahlen wieder einen Zuwachs bedeutete. Um die Leistungen Berliner Pflegefamilien darüber hinaus zu würdigen, fand im Januar 2026 erstmals ein großer Jahresempfang für Berliner Pflegeeltern statt, an dem rund 700 Pflegepersonen teilnahmen.

Ebenfalls neu ist das Konzept der Bereitschaftskrisenpflege, bei dem in allen Bezirken zusätzliche Krisenpflegestellen geschaffen werden, die insbesondere jungen Kindern in akuten Krisensituationen eine kurzfristige und sichere Unterbringung sowie eine verlässliche Versorgung ermöglichen sollen. Geplant ist, in jedem Bezirk mindestens zwei entsprechende Krisenpflegestellen einzurichten. Zudem werden die etablierten Schlüsselprozesse wie Überprüfung, Vermittlung und Beratung inhaltlich geprüft, weiterentwickelt und um den eigenständigen Prozess Kinderschutz ergänzt.

Verbesserungen im Berliner Notdienst Kinderschutz (BNK)
Durch die Eröffnung neuer Außenstellen und der Schaffung von zusätzlichen Personalstellen im Berliner Notdienst Kinderschutz (BNK) wurden bereits im letzten Jahr die Weichen für eine nachhaltige Stärkung gestellt. Allein an den zentralen Standorten wurden zuletzt 15 zusätzliche Stellen geschaffen, hinzu kommen rund 36 weitere Vollzeitstellen in den neu eingerichteten Außenstellen. Neben den Bestandsstandorten Kindernotdienst, dem Jugendnotdienst und der Kontakt- und Beratungsstelle mit Notübernachtung Sleep In gehören heute auch die neu eingerichteten spezialisierten Außenstellen wie das Mädchen-Schutzhaus, eine intensivpädagogische Gruppe des Kindernotdienstes sowie eine Außenstelle des Jugendnotdienstes zum festen Bestandteil der BNK-Struktur. Der BNK sichert außerhalb der Dienstzeiten der Jugendämter den Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung und hält berlinweit 51 Plätze mit Aufnahmeverpflichtung vor. 2025 wurden insgesamt 1.354 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen.

Mehr Plätze in der stationären Jugendhilfe und neues Wohnprojekt „Flexwohnen“
Das Platzausbauprogramm Jugend wird im Doppelhaushalt 2026/2027 fortgeführt. Im Rahmen des Programms baut Berlin gezielt spezialisierte stationäre Angebote für Kinder und Jugendliche mit komplexem Unterstützungsbedarf an der Schnittstelle zur Psychiatrie sowie für junge Menschen in akuten Krisensituationen aus. Für diese Zielgruppe schafft die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie drei neue Flexwohnungen mit jeweils einem Intensivplatz. Diese stationären Plätze ermöglichen besonders belasteten Jugendlichen, die in Gruppensettings nicht betreut werden können, ein individuell zugeschnittenes und stabiles Hilfesetting inklusive Wohnraum und fachlicher Intensivbetreuung.
Das Förderprogramm wurde 2024/2025 für zusätzliche Plätze in der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Eingliederungshilfe aufgelegt. Insgesamt entstanden so 79 neue Plätze. Entwickelt wurde das Programm von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie in enger Abstimmung mit den bezirklichen Jugendämtern und der LIGA der freien Wohlfahrtspflege.

Stärkung der psychologischen Versorgung in stationären Einrichtungen
Seit 2026 richtet sich das neue Projekt KOMPASS der Psychologischen Hochschule Berlin an psychisch stark belastete Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren im betreuten Wohnen oder in Kriseneinrichtungen, insbesondere in den Übergangsphasen. KOMPASS bietet kurzfristig verfügbare, niedrigschwellige psychotherapeutische Beratung mit durchschnittlich zwölf kostenfreien Sitzungen, auch ohne Krankenversicherung. Ziel ist die Stabilisierung in Krisen, die Begleitung von Übergängen etwa von der Psychiatrie in eine Wohngruppe und die nachhaltige Betreuung in einer Wohnform. Für das Projekt stehen jährlich rund 200.000 Euro zur Verfügung, womit rund 120 Kinder und Jugendliche erreicht werden können.

Miteinander statt übereinander reden mit den BtE chats

Die BtE chats des bundesweiten Programms „Bildung trifft Entwicklung“ (BtE) bringen Schulklassen und Lerngruppen in Deutschland mit Gleichaltrigen oder Expert/-innen aus aller Welt zusammen. Mithilfe eines virtuellen Austauschformats lernen Teilnehmende globale Zusammenhänge aus erster Hand kennen und haben die Möglichkeit, neue Perspektiven einzunehmen.

Ob beim Videochat mit einer Schulklasse aus Kolumbien über Müllvermeidung, bei einem Gespräch mit einer Expertin aus Indien zum Klimawandel oder bei einem gemeinsamen deutsch-kenianischen Theaterprojekt – beim BtE chat werden Gemeinsamkeiten entdeckt, Brücken gebaut und globale Themen lebendig vermittelt. Die Projekte verstehen sich als lebendiges Lernformat, das globales Lernen, Sprachpraxis und digitale Bildung miteinander verknüpft.

Grundsätzlich werden zwei Formate angeboten: Beim Peer-to-Peer-Chat tauschen sich teilnehmende Schüler/-innen mit Gleichaltrigen aus Ländern Afrikas, Asiens oder Lateinamerikas aus, arbeiten gemeinsam an Projekten und lernen sich und ihre jeweiligen Lebensumstände zugleich kennen. Beim Expert/-innen-Chat sprechen die Schüler/-innen mit Expert/-innen aus dem Globalen Süden über entwicklungspolitische Themen wie Nachhaltigkeit, Fairtrade oder Kinderrechte.

In den interaktiven Interviews stellen die Schüler/-innen Fragen, lernen globale Zusammenhänge besser kennen und stellen Bezüge zu ihrem eigenen Alltag her. Die Themen für die Chats werden gemeinsam zwischen Lehrkräften, Chat-Partner/-innen und BtE-Referent/-innen ausgewählt und orientieren sich an Lehrplänen sowie dem Orientierungsrahmen für Globale Entwicklung.

Beispiele wären Wertschöpfungsketten von Kleidungsstücken oder auch elektronischen Geräten, Kinderrechte und Fairer Handel oder auch die 17 Nachhaltigkeitsziele. Die Dauer des Projekts kann flexibel und an die Bedürfnisse der Beteiligten angepasst gestaltet werden. Es ist sowohl als einmaliges Event während einer Projektwoche oder regelmäßig über mehrere Wochen oder Monate hinweg denkbar. Gechattet wird in der Regel auf Englisch, aber auch auf Spanisch oder Französisch, was die zusätzliche Chance eröffnet, Fremdsprachenkenntnisse im direkten Dialog zu üben und zu festigen. Die BtE-Bildungsreferent/-innen unterstützen bei Bedarf mit Übersetzungen oder Vokabelhilfen.

BtE chat-Projekte richten sich an Schüler/-innen aller Schulformen ab Klassenstufe 5 und eignen sich insbesondere für einen Einsatz in Fächern der Gesellschaftswissenschaften wie Politik, Geografie oder Geschichte, sowie im Fremdsprachenunterricht. Jedes BtE chat-Projekt wird von qualifizierten BtE-Bildungsreferent/-innen vorbereitet und begleitet. Gemeinsam mit den Lehrkräften werden Themen, Ablauf und technische Umsetzung geplant. Die Projekte umfassen außerdem jeweils eine Vorbereitung zur Einführung in das gewählte Thema und das Partnerland sowie eine Nachbereitung. Interessierte Lehrkräfte wenden sich zur Planung eines eigenen BtE chats an die regionalen Ansprechpersonen.

Kurznachrichten

Anmeldezeitraum für den Wechsel auf eine weiterführende Schule zur 7. Klasse beginnt
Eltern und Erziehungsberechtigte können künftige Siebtklässler/-innen nun an Gymnasien, Integrierten Sekundarschulen und Gemeinschaftsschulen anmelden: Der Anmeldezeitraum für den Übergang in die 7. Klassen der weiterführenden Schulen läuft bis zum 12. März. In dieser Zeit melden Eltern ihr Kind persönlich in der Erstwunschschule an und können darüber hinaus eine Zweit- und Drittwunschschule angeben. Die Bescheide über die Aufnahme der Kinder versenden die bezirklichen Schulämter am 10. Juni.

Anmeldung für Schwimm-Intensivkurse während der Osterferien geöffnet
Der Landessportbund Berlin organisiert vom 30. März bis 10. April 2026 erneut Schwimm-Intensivkurse für Schüler/-innen der Klassenstufen 4 bis 10, die noch nicht schwimmen können und noch kein Jugendschwimmabzeichen Bronze besitzen. Insgesamt stehen rund 1.300 Plätze zur Verfügung (davon 80 % für Grundschulkinder und 20 % für Schüler/-innen der Sekundarstufe I). Anmeldungen nimmt die Sportjugend im Landessportbund Berlin entgegen.

Berliner Schülerin nimmt erfolgreich am Wettbewerb „drehbuchklasse-deutschland“ teil
Lisa-Sophie Schmidt von der Bertolt-Brecht-Oberschule in Spandau ist eines von zehn Schreibtalenten, die im Rahmen des bundesweiten Schülerwettbewerbs „drehbuchklasse-deutschland“ für ein dreimonatiges Coaching zum Entwickeln der eigenen Filmidee ausgewählt wurden. Der Wettbewerb bietet Schüler/-innen unter 18 Jahren die Möglichkeit, sich mit Ideen für einen eigenen Kurzfilm zu bewerben und diese im Rahmen professioneller Coaching-Sessions in ein Drehbuch zu verwandeln. Bewerbungsfrist für die neue Runde 2026 ist der 2. August 2026.

Kinderwettbewerb „Erlebter Frühling“ startet
Der Umweltbildungswettbewerb der Naturschutzjugend im NABU (NAJU) geht in die nächste Runde. Im Mittelpunkt des Wettbewerbs steht in diesem Jahr das Eichhörnchen und lädt alle Kinder bis zum Alter von 13 Jahren ein, sich kreativ mit dem flinken Nager auseinanderzusetzen. Eine Jury ermittelt die besten Beiträge, die Gewinner/-innen dürfen sich über einen Naturerlebnistag freuen. Teilnehmen können sowohl einzelne Kinder als auch Schul- und Kindergartengruppen, die Teilnahme am Wettbewerb ist noch bis zum 17. Mai 2026 möglich.

Einsendeschluss zum Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik verlängert
Der Einsendeschluss des Schulwettbewerbs, der in diesem Jahr unter dem Motto „Fakten gecheckt? Verändert die Welt mit eurer Story!“ steht, wurde bis zum 10. März verlängert. Schüler/-innenteams haben so mehr Zeit, ihren Projekten vor der Einreichung den letzten Schliff zu verleihen. Der Wettbewerb „alle für EINE WELT für alle“ ist ein jährlich stattfindender Schulwettbewerb für Schüler/-innen aller Schulformen der Klassenstufen 1 bis 13 und würdigt Beiträge, die sich kreativ mit dem jeweiligen Motto der aktuellen Runde auseinandersetzen.

Aktionsmaterialien für MINTmachtage verfügbar
Die MINTmachtage der Stiftung Kinder forschen beschäftigen sich in diesem Jahr mit dem Thema „Medizin der Zukunft“ und laden Kinder dazu ein, den eigenen Körper und alles, was ihn gesund hält, zu entdecken. Seit Ende Februar können Kitas, Horte und Grundschulen sich entsprechende Aktionsmaterialen in ihre Einrichtungen bestellen oder flexibel herunterladen. Die darin enthaltenen Forschungsideen, Experimente und Tipps sollen pädagogische Einrichtungen dabei unterstützen, ein eigenes Forschungsfest oder Projekttage zum Motto umzusetzen.

Termine

13. März, 17.30 – 19.30 Uhr: Infoabend zu ehrenamtlichen Vormundschaften in Pankow Gemeinsam mit dem Netzwerk Vormundschaft lädt das Bezirksamt Pankow zu einer Infoveranstaltung rund um ehrenamtliche Einzelvormundschaften ein. Die Veranstaltung bietet Raum für Fragen und Einzelgespräche. Sandra Scheeres, ehemalige Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, berichtet über ihre Erfahrungen als Vormundin eines Minderjährigen aus Afghanistan. Eine Teilnahme ist ohne vorherige Anmeldung möglich.

19. März, 14 – 17 Uhr: Zukunft gestalten in Spandau – Berufsorientierungsmesse Die Berufsorientierungsmesse der Jugendberufsagentur und ihrer Partner in Spandau richtet sich an Jugendliche, die auf der Suche nach einem Ausbildungs- oder Praktikumsplatz sind. Vor Ort können sich Besucher/-innen über freie Ausbildungsstellen mit Start 2026 informieren, ihre Bewerbungsunterlagen checken und sich persönlich zu beruflichen Möglichkeiten beraten lassen. Das Virtual Reality Erlebnis „Dein erster Ausbildungstag“ zeigt exemplarisch, was Jugendliche zu Beginn einer Ausbildung erwarten können.

21. + 29. März, 14 – 16 Uhr: Familie forscht: Der Frühling ist da Familien erleben mit dem Freilandlabor Britz e.V. einen entspannten Spaziergang über das Tempelhofer Feld, sehen, wie der Frühling erwacht und erfahren, welche Pflanzen jetzt schon entdeckt werden können.

27. März, 18 – 20 Uhr: „Spielung“: True Crime, Nazijäger und die Ursprünge des heutigen Rechtsextremismus Wie können wir Haltung zeigen gegen Rassismus, Antisemitismus und andere demokratiefeindliche Einstellungen? Diese Frage stellt die Landeszentrale für politische Bildung anhand des Computerspiels „The Darkest Files“, in dem Spieler/-innen in der Rolle einer jungen Staatsanwältin im Team von Fritz Bauer versuchen, reale NS-Verbrechen aufzuklären und die Täter/-innen vor Gericht zu bringen. Über eine Leinwand wird das Spiel gemeinsam angespielt, Games- und Geschichtsexpert/-innen begleiten die Veranstaltung mit Kommentaren über die historischen Hintergründe, die Entstehung des Spiels und die politischen Perspektiven für unsere Gegenwart.

bis 25. März: Kindermitmachausstellung „Ich bestimme mit! In Familie, Schule, Freizeit“ Die Ausstellung in der Janusz-Korczak-Bibliothek lädt Kinder dazu ein, zu entdecken, welche Rechte sie haben, wie Mitbestimmung funktioniert und warum ihre Meinung wichtig ist. Die Ausstellung basiert auf einem Heft der Berliner Landeszentrale für politische Bildung, in dem der Comic-Held „Selbär“ Kindern im Grundschulalter ihre Beteiligungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Lebensbereichen nahebringt. Kopfhörer für eine interaktive Führung gibt es vor Ort auszuleihen. Für Schulklassen wurde ein pädagogisches Angebot zur Ausstellung erarbeitet.

Fortbildungen / Fachtage

Check-ins und Check-outs für berufsbildende Schulen am 9. März
In diesem Webinar erfahren Teilnehmende, wie sie Check-ins und Check-outs im Unterricht an berufsbildenden Schulen effektiv einsetzen können, um eine lebendige und gemeinschaftliche Lernatmosphäre zu schaffen. Gemeinsam beleuchten sie den Zusammenhang zwischen Emotionen und Lernen aus der Perspektive der Positiven Psychologie und lernen, wie gezielte Routinen helfen, Stimmungen und mögliche Störungen wahrzunehmen. Anhand von Praxisbeispielen erhalten Teilnehmende Anregungen und erfahren, welche Fallstricke vermieden werden sollten.

Classroom Management in der Grundschule am 12. März
In diesem Webinar erlernen Lehrkräfte an Grundschulen praxisnahe Routinen und Rituale, die den eigenen Unterricht strukturieren und Übergänge erleichtern können. Der Fokus liegt darauf, wie klare Abläufe etabliert werden können, um Störungen zu reduzieren und die Selbstständigkeit der Schüler/-innen zu stärken. Teilnehmende lernen konkrete Methoden kennen, die helfen, eine positive Lernatmosphäre zu schaffen. Das Webinar ist praxisnah gestaltet, sodass erlernte Strategien direkt in den Schulalltag integriert werden können.

Umgang mit (Neuro)Diversität – ADHS bei Kindern am 17. März
In diesem Online-Seminar erhalten Teilnehmende grundlegende Informationen zu den verschiedenen ADHS-Typen sowie einzelnen Symptombereichen wie Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität und ihren möglichen Ursachen. Teilnehmende lernen Strategien kennen, die im Umgang mit betroffenen Kindern und ihren Familien hilfreich sind und erarbeiten Lösungsansätze, die für Entlastung in ihrem pädagogischen Alltag sorgen können. Fragen und Fallbeispiele der Teilnehmenden sind dabei Teil der Veranstaltung.

Digitaler Rückenwind – KI bewusst im Kita-Alltag nutzen am 18. März
In diesem Webinar erwartet Teilnehmende ein interaktiv gestalteter Vortrag zu den Funktionsweisen von Künstlicher Intelligenz, den verschiedenen Anwendungsfeldern von KI im pädagogischen Alltag, Chancen und Grenzen von KI in der frühen Bildung sowie praktischen Ideen zum Einsatz von KI im eigenen Arbeitsalltag.

Chancenpartnerschaften – ein Projekt zum Frühlingsstart am 18. März
Das Regionalmanagament des Förderprogramms Chancenpartnerschaften beim Landesverband der Kita- und Schulfördervereine Berlin-Brandenburg lädt zu einer digitalen Informationsveranstaltung ein. Interessierte erhalten hier ausführliche Informationen über die Möglichkeiten einfacher und unbürokratischer Projektförderung an Kita und Schule.

Philosophieren mit Kindern – ein Einstieg am 24. März
Kinder stellen Fragen mit philosophischem Charakter. Welche Fragen sind das und wie unterscheiden sie sich von anderen? Dieses Webinar bietet einen Einstieg in das Philosophieren mit Kindern und vermittelt Teilnehmenden Wissen zu Entwicklungsmöglichkeiten und Chancen des gemeinsamen Philosophierens mit Kindern und der Moderation philosophischer Gespräche. Gemeinsam wird erarbeitet, wie Kinder beim Philosophieren begleitet werden können, um zu eigenen Erkenntnissen und Schlüssen zu kommen.

Verbraucherchecker: Risiken beim Online-Shopping erkennen am 25. März
Der Workshop sensibilisiert Jugendliche für die Gefahren beim Einkaufen im Internet. Dabei lernen sie, wie sie unseriöse Anbieter und sogenannte Fake-Shops erkennen können, etwa durch auffällige URLs, ausschließlich angebotene Vorkasse-Zahlung oder gefälschte Gütesiegel. Zudem werden wichtige Verbraucherrechte wie das Widerrufsrecht und sichere Zahlungsmethoden thematisiert. Der Workshop der Verbraucherchecker ist für ca. 90 Minuten konzipiert und kann im Unterricht, aber auch in außerschulischen Kontexten umgesetzt werden. Wie sich das Material anwenden lässt, erfahren Teilnehmende in diesem Online-Seminar.

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