6/2026 | Finanzbildung und Demokratie im Fokus

Doktorhut liegt auf einem kleinen Häufchen aus Münzen

20.02.2026

Liebe Leserinnen und Leser,

ab Mitte März findet die European Money Week und mit ihr das European Money Quiz statt. Wir stellen die europaweite Initiative zur Förderung der Finanzbildung näher vor.
Außerdem berichten wir über eine Projektwoche der 13 Berliner UNESCO-Projektschulen, in der politische Entwicklungen in Berlin, Deutschland und weltweit diskutiert wurden.

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Finanzielle Bildung mit dem European Money Quiz

Vom 16. bis 22. März findet bereits zum neunten Mal die European Money Week (EMW) statt – eine europaweite Initiative zur Förderung der Finanzbildung, die von der European Banking Federation (EBF) koordiniert wird. In über 35 Ländern werden unterschiedliche Aktivitäten angeboten, um das Finanzwissen junger Menschen zu stärken und ihr Bewusstsein für den verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu schärfen. Ein wichtiger Bestandteil ist das European Money Quiz, bei dem Schüler/-innen ihr Geld- und Finanzwissen unter Beweis stellen können.

Das European Money Quiz ist der größte europaweite Wettbewerb zur Förderung der finanziellen Bildung von Schülerinnen und Schülern im Alter von 13 bis 15 Jahren. Es wurde 2017 als Initiative zur Förderung der Finanzbildung ins Leben gerufen und wird in den teilnehmenden Ländern von nationalen Bankenverbänden unter der Koordination der European Banking Federation organisiert. In Deutschland ist dies der Bundesverband deutscher Banken e.V.

Das European Money Quiz verläuft in zwei Etappen, dem online stattfindenden Deutschland-Finale am 18. März sowie dem Europa-Finale in Brüssel am 19. Mai. Für das Deutschland-Finale treten alle teilnehmenden Schulen deutschlandweit zeitgleich über die Lernplattform „kahoot!“ gegeneinander an. Das Quiz umfasst etwa 15 Fragen zu zentralen finanzbezogenen Fragen und dauert ca. 20 bis 30 Minuten, wobei alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse als Team antreten. Die drei besten deutschen Teams werden mit Geldpreisen für die Klassenkasse vom Bundesverband deutscher Banken ausgezeichnet (1. Platz 1.000 Euro, 2. Platz 750 Euro und 3. Platz 500 Euro), das Gewinnerteam vertritt zudem Deutschland beim Europa-Finale in Brüssel.

In Brüssel erwartet die Finalist/-innen ein abwechslungsreiches Programm. Im vergangenen Jahr zählte dazu ein Besuch des Europa-Parlaments sowie ein Rundgang durch das Wiki-FinLab der belgischen Finanzaufsichtsbehörde. Das Finalquiz selbst fragt erneut Wissen zu zentralen finanzbezogenen Themen wie Spar- und Anlagestrategien, Kryptowährungen, Cybersicherheit oder dem verantwortungsvollen Umgang mit Krediten ab. Alle Aufgaben orientierten sich an den OECD/INFE-Richtlinien zur finanziellen Allgemeinbildung für Jugendliche. Auch die drei Bestplatzierten des europäischen Finales erhalten jeweils einen Geldpreis für ihre Klassenkasse.

Neben dem European Money Quiz stellt der Bundesverband deutscher Banken e.V. weitere Instrumente der Finanzbildung junger Menschen zur Verfügung. Dazu zählen beispielsweise das Informationsportal LILO, das praktische Informationen zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit Geld in allen Lebensphasen, vom Berufseinstieg oder der Familiengründung über das Sparen und Investieren bis hin zur Altersvorsorge, bereitstellt, oder das Planspiel SCHULBANKER, in dem Schüler/-innen eine eigene virtuelle Bank leiten. Für Lehrkräfte steht darüber hinaus eine Vielzahl an Materialien aus dem Unterrichtspaket „Geld im Unterricht“ zur Verfügung.

2025 nahmen insgesamt mehr als 73.000 Schüler/-innen am European Money Quiz teil. Eine Anmeldung durch Lehrkräfte für den Durchgang 2026 ist weiterhin möglich. Für eine bestmögliche Vorbereitung sind mehr als 200 Fragen aus vergangenen Runden zur Verfügung gestellt worden.

UNESCO-Projektschulen diskutieren Gefahren für Demokratie

Unter dem Motto „Friedfalt als Ziel, Radikalisierung als Feind“ haben sich Schüler/-innen der 13 UNESCO-Projektschulen in Berlin Ende Januar versammelt, um politische Entwicklungen in Berlin, Deutschland und weltweit miteinander zu diskutieren.

In der UNESCO-Projektwoche setzten sich die Schüler/-innen der 13 Projektschulen unter anderem mit Themen wie Nationalismus, Antifeminismus und Queerfeindlichkeit auseinander. Dabei reflektierten sie zunächst gemeinsam, welche Bedeutung demokratische Werte haben und wie ein besseres Miteinander gestaltet werden kann.

Am Projekttag mit dem Netzwerk für Demokratie und Courage standen verschiedene völkisch-nationalistische Weltbilder sowie deren Akteur/-innen und Strategien im Mittelpunkt. Die Schüler/-innen diskutierten, wie völkisch-nationalistische Denkweisen im Alltag erkennbar sind und welche Gefahren von ihnen ausgehen. Dabei setzten sie sich auch mit den Gewalterfahrungen von Menschen auseinander, die nicht in völkisch-nationalistische Weltbilder passen. Gemeinsam trainierten die Schüler/-innen die konkrete Gegenrede bei nationalistischen Positionierungen und erarbeiteten sich Strategien, um Zivilcourage, Engagement und das solidarische Miteinander zu stärken.

Ein zweiter Projekttag war dem Thema „Antifeminismus und Queerfeindlichkeit auf Social Media“ gewidmet. Im Rahmen eines Workshops mit dem Verein mediale pfade setzten sich die Teilnehmenden mit zentralen Aspekten von antifeministischen und queerfeindlichen Inhalten auf Social Media auseinander. Zunächst wurden die Konzepte zentraler Begriffe geklärt, um ein gemeinsames Verständnis für die Problemlage und den Handlungsbedarf zu entwickeln. Dabei wurde auch thematisiert, wie diese Begriffe auf Social Media häufig verkürzt, verzerrt oder bewusst falsch dargestellt werden. Konkret setzten sich die Schüler/-innen mit Profilen von selbst ernannten „Männercoaches“, „Männerrechtlern“ und Influencerinnen aus der sogenannten Tradwife-Szene auseinander. Dabei wurde deutlich, dass diese auf ähnliche Strategien setzen, indem sie – vollkommen unabhängig vom Geschlecht – traditionelle Rollenbilder als „natürlich“ darstellen sowie feministische Positionen und queere Menschen abwerten. Den Schüler/-innen hat der Workshop geholfen, Social-Media-Inhalte kritischer zu betrachten und antifeministische sowie queerfeindliche Narrative besser zu erkennen.

Zum Ende der Projektwoche gingen die Schüler/-innen in die kreative Umsetzung der erarbeiteten Inhalte. Ein Teil der Teilnehmenden drehte kurze Videos für Kanäle wie TikTok und Instagram und erstellte eigene Memes gegen Rechtsextremismus, Antifeminismus und Queerfeindlichkeit. Ein anderer Teil entwarf Sticker, die zum Überkleben von rechter Hassrede und queerfeindlichen Positionen im öffentlichen Raum verwendet werden können.

In Berlin arbeiten derzeit 13 UNESCO-Projektschulen im Netzwerk der UNESCO-Projektschulen. Weltweit gibt es etwa 12.000 UNESCO-Projektschulen in über 180 Ländern – rund 300 davon in Deutschland.

Kurznachrichten

Explorative Studie zur Social Media-Nutzung von jungen Menschen
Eine qualitative Vorstudie des Instituts für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS), das durch den Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) beauftragt wurde, legt nahe, dass ein überwiegender Teil der befragten Jugendlichen ein generelles Social-Media-Verbot zwar ablehnt, sich aber durchaus stärkere Regulierungen der Inhalte wünscht. In den Gruppeninterviews mit insgesamt 30 Jugendlichen ab 14 Jahren zeigte sich, dass sie digitale Medien ambivalent beschreiben und neben Chancen auch Risiken klar benennen können.

5.000. Schulaufnahme im Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage
Am 23. Februar wird mit der Grundschule Geschwister Scholl im Brandenburgischen Bad Belzig die mittlerweile 5.000. Schule in das Schulnetzwerk aufgenommen. Das Projekt war 1995 vom Verein Aktion Courage e.V. gegründet worden und versteht sich als Selbstbekenntnis von Schulgemeinschaften, sich aktiv gegen Diskriminierung, Mobbing und Gewalt einzusetzen.

Berufliche Orientierung begleiten – Podcast für Pädagog/-innen
In diesem Podcast des Berufsorientierungsprogramms (BOP) erhalten Ausbilder/-innen, Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte oder anderweitig impulsgebende Personen Antworten auf die Frage: Wie können junge Menschen darin unterstützt werden, sich selbstbestimmt beruflich zu orientieren? In mittlerweile zehn Folgen erhalten Hörer/-innen informativen Input und praktische Impulse für die eigene Arbeit.

Tickets für TINCON 2026 sichern
Vom 18. bis 20. Mai 2026 findet die 11. TINCON, die Konferenz für (digitale) Jugendkultur, in Kooperation mit der re:publica statt. Auf mehreren Bühnen sowie in zahlreichen interaktiven Workshops, Talks und Diskussionen geht es um Themen aus Politik, digitaler Gesellschaft, Wissenschaft und Technologie. Der Eintritt ist für 13- bis 25-Jährige und ihre Begleitpersonen kostenlos, ein Ticket ist aufgrund begrenzter Kapazitäten trotzdem notwendig. Mit ihrem Tagesticket haben TINCON-Besucher/-innen auch kostenlosen Zugang zur re:publica Berlin 2026.

denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule
Mit ihrem Schulprogramm bringt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bundesweit Schüler/-innen mit Denkmälern zusammen und unterstützt Projekte, in denen die Erkundung eines Denkmals im direkten Lebensumfeld im Mittelpunkt steht, finanziell. Ob im Unterricht, in Schul-AGs oder als Angebot im Ganztag, die Förderung ermöglicht die fach- und schulformgerechte Projektarbeit rund um Baudenkmale, an denen Lerninhalte aus gesellschafts- wie naturwissenschaftlicher Perspektive anschaulich werden können. Die Förderangebote richten sich an allgemein- und berufsbildende Schulen (ab Klasse 5). Eine Bewerbung um Förderung ist ab dem 3. März bis zum 8. Mai 2026 möglich.

Plakatwettbewerb von wirBERLIN
Unter dem diesjährigen Motto „Gemeinsam Wertstoffe retten – so gestalten wir die Zukunft!“ des Plakatwettbewerbs der gemeinnützigen Initiative wirBERLIN stehen Abfallvermeidung, richtige Trennung und der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen im Mittelpunkt. Berliner Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren sind eingeladen, sich kreativ mit Verpackungen, Wertstoffen und Kreislaufwirtschaft auseinanderzusetzen und ihre Ideen in Form von Plakaten sichtbar zu machen. Der Wettbewerb trägt dazu bei, Kompetenzen für Zukunftsthemen zu vermitteln und die Kinder zu Engagement im Umweltschutz zu motivieren. Einsendeschluss ist der 4. Mai 2026.

Termine

27. Februar, 10 – 17 Uhr: Studienmesse „DeinStudium. In Berlin-Brandenburg Die Messe bietet umfassende Informationen zu Studienmöglichkeiten in der Region Berlin-Brandenburg. Rund 30 staatliche, private und duale Hochschulen und Universitäten sowie Praxispartner und Einrichtungen aus der Region sind vor Ort, um Besuchende zu ihren Möglichkeiten zu informieren und zu beraten. Die Messe ist kostenfrei und kann ohne Anmeldung besucht werden.

27. Februar, 16 – 18 Uhr (Anmeldung bis 23. Februar): Informationsveranstaltung TUKI Theater & Kita TUKI Theater & Kita ist ein Programm der frühkindlichen ästhetischen Bildung, das Kitas und Theater in ein- bis dreijährigen Partnerschaften zusammenbringt und diese individuell begleitet. Die Bewerbungsfrist für den nächsten Projektzeitraum ab Herbst 2026 läuft noch bis zum 13. März. Interessierte Kitas haben in dieser Infoveranstaltung die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich zum Projekt informieren zu lassen. Um eine verbindliche Anmeldung für die Infoveranstaltung wird gebeten.

10. März, 17 – 19 Uhr: Elternseminar: Digitale Medien Im Familienalltag sind Medien oftmals ein kontroverses Thema, weil die Ansichten von Eltern und ihren Kindern nicht nur hinsichtlich der Nutzungsdauer häufig auseinandergehen, sondern auch darüber, was gespielt wird und welche Inhalte hochgeladen werden dürfen. Das Seminar der Suchtprävention Berlin ist ein Angebot für Eltern, die sich über Nutzungsmöglichkeiten und Risiken von Online-Angeboten informieren möchten. Im Seminar werden Fragen der Teilnehmenden beantwortet und sie haben die Möglichkeit mit Expert/-innen und anderen Eltern ins Gespräch zu kommen.

11. März, 18.30 – 20.30 Uhr: Schulische Kommunikation und erfolgreiche Motivation zur Elternmitwirkung Das Seminar vertieft den Einblick in die schulgesetzlichen und informellen Formen der Elternmitwirkung in Berliner Schulen. Es werden schulische Kommunikationsstrukturen und Möglichkeiten vorgestellt, Eltern für schulisches Engagement zu gewinnen. Die Veranstaltung richtet sich an Elternvertreterinnen und Elternvertreter sowie an Interessierte, die weitergehende Fragen zu den Themen Mitwirkung und Gremienarbeit in der Schule haben.

12. März, ab 18 Uhr: Ausbildung – der praktische Weg zum Erfolg. Ein Elternabend mit Ausbildungsexpert/-innen Die ElternAkademie der Berufsberatung lädt Eltern zu einem informativen und praxisnahen Online-Elternabend ein. Gemeinsam mit Auszubildenden, der Industrie- und Handelskammer (IHK) Berlin, der Stiftung der Deutschen Wirtschaft und der Berufsberatung gibt sie Orientierung rund um Ausbildung, Berufswahl und Bewerbung. Teilnehmende erwarten aktuelle Einblicke in Ausbildungsmöglichkeiten, praktische Tipps zur Berufsorientierung und Bewerbung sowie Erfahrungsberichte von Auszubildenden. Die Frage, wie Eltern ihre Kinder bei der Suche nach dem richtigen Beruf sinnvoll begleiten und unterstützen können, wird gemeinsam besprochen.

13. März, 9 – 15.30 Uhr: Zukunftscampus 2026 Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse können sich beim Zukunftscampus über das Lehramtsstudium in Berlin und über den Beruf als Lehrkraft informieren. Neben Vorträgen, Workshops, Infoständen und Gesprächsangeboten mit Lehramtsstudierenden und Dozierenden haben Besucher/-innen die Möglichkeit, sich schon einmal an einer Universität umzusehen. Berliner Schüler/-innen können für die Teilnahme eine Unterrichtsbefreiung beantragen. Der Zukunftscampus wird von der Humboldt-Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin, der Technischen Universität Berlin sowie der Universität der Künste gemeinsam mit dem Netzwerk für Berliner Lehrkräfte mit Migrationshintergrund und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie veranstaltet.

17. März, ab 19.30 Uhr: Resilienz – Was macht uns im Leben stark In aufreibenden und schnelllebigen Zeiten ergibt es Sinn, zu erkunden, was uns stark macht und Kraft schenkt. Was hilft Eltern in stürmischen Zeiten widerstandsfähig zu sein und zu bleiben und wie können sie ihren Kindern dieses Bewusstsein mitgeben? Das Webinar richtet sich an Eltern, die ihre Ressourcen, Lösungsstrategien und soziale Kompetenzen neu entdecken wollen.

Fortbildungen / Fachtage

KlimaGesundheit-Starterset: Präventionsfortbildung für Kitas am 4. März
Das KlimaGesundheit-Starterset von kosmos b beinhaltet eine digitale Präventions-Fortbildung und ein KlimaGesundheit-Päckchen mit Materialien für Pädagog/-innen, die für den Schutz von Kindern ab drei Jahren verantwortlich sind. Im Mittelpunkt stehen die klimabedingten Risikofaktoren Hitze, UV-Strahlung, Extremwetterereignisse, Insekten als Krankheitsüberträger, Luftschadstoffe und Allergene. Das KlimaGesundheit-Starterset stärkt Pädagog/-innen in ihrer Wissens- und Handlungskompetenz. Das Angebot bietet neue Impulse und Inspiration für die praktische Arbeit mit Kindern sowie Raum für Austausch mit weiteren Multiplikator/-innen.

Prävention riskanter Mediennutzung für Oberschulen am 10. März
Die zunehmende Digitalisierung prägt den Alltag von Schüler/-innen in vielfältiger Weise. Um den Herausforderungen einer sich stetig wandelnden Mediennutzung gerecht zu werden, vermittelt die Weiterbildung grundlegende Inhalte für Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter/-innen, die ihre Schüler/-innen in einem sicheren und verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Medien unterstützen möchten. In dieser eintägigen Weiterbildung erhalten Teilnehmende einen Überblick zu aktuellen Trends und Entwicklungen im Medienkonsum von Jugendlichen, über Motive der Online-Nutzung, Methoden für den Unterricht sowie Anzeichen riskanter Mediennutzung und bestehende Hilfesysteme.

Plastiksparen im Alltag leicht gemacht am 11. März
Die Online-Fortbildung gibt Einblick in das gleichnamige Projekt der Verbraucherzentrale Hessen und vermittelt Wissenswertes rund um den Einfluss des eigenen Konsumverhaltens auf die Umwelt in den Bereichen Verpackungen, Kosmetik und Textilien. Carla Seliger von der Verbraucherzentrale Hessen stellt das neue Angebot „Die Plastikspar-Akademie für Einsteiger: Wir retten Mathilda und ihre Freunde“ für die Jahrgangsstufen 5 bis 8 vor. Die Fortbildung richtet sich an alle Lehrkräfte, die das Thema Plastik sparen und Nachhaltigkeit spielerisch in den Unterricht und in den Schulalltag integrieren möchten.

Rassistischer Diskriminierung in Schule wirksam entgegentreten vom 22. bis 24. April (Anmeldung bis 12. März)
Mit der kostenfreien Fortbildung des Projekts Bildungslücke_Rassismus sollen Personen in unterschiedlichen Beratungsfunktionen in und um Schulen darin unterstützt werden, rassistische Diskriminierungsfälle zu erkennen, einzuordnen und mehr Handlungssicherheit bei Interventionen zu erlangen. Die unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungswerte der Teilnehmenden werden im Rahmen von interaktiven Kleingruppenmethoden einbezogen. Hierdurch wird ein Austausch und Perspektivwechsel auf Ebene der verschiedenen schulischen und außerschulischen Akteur/-innen möglich und die Zusammenarbeit zwischen diesen gefördert.

24. BilRess-Netzwerkkonferenz: Ressourcenbildung – Demokratiebildung am 17. März
Mit der im Dezember 2024 verabschiedeten Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) hat die Bundesregierung einen wichtigen Schritt zur Stärkung von Ressourceneffizienz, Klimaschutz und Biodiversität unternommen. Ziel ist es, Rohstoffe länger im Kreislauf zu halten, Abhängigkeiten zu reduzieren und die Rohstoffsouveränität Deutschlands zu stärken. Die Konferenz greift u. a. die Fragen auf, wie sich die Ziele bildungspolitisch und pädagogisch übersetzen lassen und welche Kompetenzen Schüler/-innen, Auszubildende, Studierende, Beschäftigte und Lehrende benötigen, um in einer zirkulären Wirtschaft verantwortungsvoll zu handeln. Wie immer sind alle Teilnehmenden eingeladen, eigene Projekte sowie Lehr-/Lernangebote im Rahmen der Konferenz vorzustellen.

Fachtag: Möglichkeiten und Perspektiven im Umgang mit hochkonflikthaften Familiensystemen am 17. März
Im Mittelpunkt des Fachtags stehen die Herausforderungen hochkonflikthafter Elternbeziehungen sowie bewährte Unterstützungsansätze, um das Wohl der Kinder zu sichern und ihnen günstigere Entwicklungsbedingungen zu ermöglichen. U. a. werden das Konzept und Methoden in der psychosozialen Beratung mit hochkonflikthaften Eltern vorgestellt, einschließlich des Einsatzes von Pendelmediation. Zudem besteht die Gelegenheit zur Vernetzung und zum Austausch zwischen Fachkräften aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern, u. a. zur Frage, welche Ressourcen für eine erfolgreiche Arbeit notwendig sind.

Fachtagung: KI in der Kinder- und Jugendhilfe am 18. März
Das Institut für Kinder- und Jugendhilfe (IKJ) richtet gemeinsam mit dem Zentrum für Gemeinwohlorientierte KI (GKI) den Blick auf in der Jugendhilfe einsetzbare KI. Im Mittelpunkt des Fachtags stehen konkrete Erfahrungen aus Einrichtungen und Jugendämtern: Welche KI-Anwendungen werden bereits genutzt, wo entsteht echte Entlastung im Arbeitsalltag – und welche Grenzen, Risiken und rechtlichen Fragen müssen Organisationen dabei kennen? Wie kann KI Fachlichkeit unterstützen, ohne professionelle Urteilskraft zu ersetzen und wie lassen sich Datenschutz und Transparenz gewährleisten?

Fachtag: Datenschutz trifft Medienkompetenz am 25. März (Anmeldung bis 9. März)
Die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit sowie jugendnetz.berlin laden Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit ein, sich auszutauschen, wie eine gute, zeitgemäße Medienarbeit unter Beachtung des Datenschutzes gelingen kann. Neben informativen Vorträgen bieten fünf Workshops Raum, sich mit bestimmten Aspekten und Angeboten vertieft auseinander zu setzen. Ein offener Marktplatz lädt dazu ein, sich über weitere Angebote zu informieren und drängende Fragen zu stellen. Neben den Veranstaltern, Vortragenden und Workshop-Gebenden stehen hier weitere Institutionen und Projekte für Gespräche bereit. Die Teilnahme ist kostenfrei.

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Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Bernhard-Weiß-Str. 6, 10178 Berlin

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