2/2026 | 15 Jahre Berliner Netzwerk für Lehrkräfte mit Migrationshintergrund

Gruppe junger Menschen internationaler Herkunft

16.01.2026

Liebe Leserinnen und Leser,

das Berliner Netzwerk für Lehrkräfte mit Migrationshintergrund feierte im Dezember sein 15-jähriges Bestehen. Anlässlich des Jubiläums sprachen wir mit Landeskoordinatorin Secil Olcaytürk über Ursprünge, Arbeit und Ziele des Netzwerks.

Außerdem stellen wir mit „Wissen, was schmeckt“ ein Projekt vor, das nachhaltige, regionale Ernährung und Bio-Wertschöpfungsketten durch Exkursionen, Workshops und umfangreiches Unterrichtsmaterial für Schülerfirmen und Lehrkräfte erlebbar macht.

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15 Jahre Berliner Netzwerk für Lehrkräfte mit Migrationshintergrund

Vor mehr als 15 Jahren entstand das Berliner Netzwerk für Lehrkräfte mit Migrationshintergrund. Wir sprachen anlässlich des Jubiläums mit der Landeskoordinatorin Secil Olcaytürk über Ursprünge, Arbeit und Ziele des Netzwerks.

Frau Olcaytürk, das Berliner Netzwerk für Lehrkräfte mit Migrationshintergrund hat gerade sein Jubiläum gefeiert. Wie ist die Initiative entstanden?
Das erste Netzwerk für Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte entstand bereits 2007 in Nordrhein-Westfalen als Reaktion auf die wachsende Diversität an Schulen, um Lehrkräfte mit Migrationshintergrund besser zu unterstützen und den Anforderungen einer vielfältigen und vielsprachigen Schülerschaft gerecht zu werden.

2010 erfolgte auf Initiative der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie die Gründung des „Berliner Netzwerks für Lehrkräfte mit Migrationshintergrund – Vielfalt bildet Berlin“. Die Etablierung des Netzwerks war für die Berliner Lehrkräftebildung ein Wendepunkt. Man erkannte, dass dringend mehr Lehrkräfte mit Migrationshintergrund benötigt wurden. Schließlich fungieren diese als Rollenvorbilder und beeinflussen die wahrgenommenen Erfolgsmöglichkeiten der vielfältigen Schülerschaft positiv. Gleichzeitig gibt es einen Zusammenhang zwischen der Förderung eines vielfältigeren Kollegiums und der Reduktion institutioneller Diskriminierung gegenüber Lernenden und Lehrenden.

Was genau gehört zur Arbeit des Netzwerks und was wollen Sie erreichen?
Das Netzwerk, in dem sich Lehrkräfte, Lehramtsanwärterinnen und -anwärter sowie Lehramtsstudierende mit Migrationshintergrund ehrenamtlich engagieren, setzt sich einerseits für die Förderung, Beratung und Qualifizierung von Lehrkräften ein. Darüber hinaus arbeitet es auf eine stärkere Berücksichtigung und Sensibilisierung für einen diskriminierungskritischen und diversitätsorientierten Umgang in allen Phasen der Lehrkräftebildung hin. Wir unterstützen und beraten Schülerinnen und Schüler bei der Studienwahl, begleiten sie im Studium und im Vorbereitungsdienst und stehen ihnen auch während ihrer Tätigkeit als Lehrkraft unterstützend zur Seite.

Welche Themen beschäftigen Menschen mit Migrationshintergrund an der Schule aus Ihrer Erfahrung heraus besonders?
Ein zentrales Thema ist die Chancengleichheit im Bildungswesen. Soziale Herkunft, sprachliche Anforderungen oder geringere Erwartungen aus dem Umfeld stellen strukturelle Barrieren dar, die es zu überwinden gilt. Vor diesem Hintergrund unterstützt das Netzwerk angehende Lehrkräfte aus sozioökonomisch schwächeren Familien als Ansprechpartner und Wegweiser. Eng damit verbunden ist das Thema Identität und Zugehörigkeit. Fragen wie „Wo gehöre ich dazu?“ oder „Welche Rolle spielt meine Herkunft in der Schule oder Hochschule?“ werden zunehmend reflektiert und in gesellschaftlichen Debatten über Diversität und Teilhabe thematisiert. Schülerinnen und Schüler sind beispielsweise besonders durch Leistungszuschreibungen oder eine frühzeitige Selektion belastet, wenn diese stärker auf ihrer Herkunft als auf ihren Fähigkeiten basieren.

Ein weiteres wichtiges Thema sind Erfahrungen mit Diskriminierung und Rassismus. Lehrkräfte mit Migrationsgeschichte berichten, dass sie häufig nicht als Fachpersonen, sondern vor allem als „kulturelle Vermittlerinnen und Vermittler“ wahrgenommen werden oder ihre fachliche Kompetenz stärker unter Beweis stellen müssen als Kolleginnen und Kollegen ohne Migrationsgeschichte.

Zugleich kommt der Ressourcenorientierung eine große Bedeutung zu. Für viele stellen Mehrsprachigkeit, interkulturelle Kompetenzen und eigene Migrationserfahrungen Stärken dar, die sie bewusst in Lernprozesse und pädagogische Arbeit einbringen möchten. Oft empfinden Lehrkräfte es als besonders sinnstiftend, als Vorbild zu agieren und Schülerinnen und Schüler mit vergleichbarem Hintergrund zu ermutigen. Denn was immer wieder deutlich wird: Für Menschen mit Migrationsgeschichte ist Schule nicht nur ein Lernort, sondern auch ein Raum intensiver persönlicher, sozialer und gesellschaftlicher Auseinandersetzungen.

Über welche Kanäle und Formate schafft das Netzwerk Zugänge für junge Menschen mit Migrationshintergrund?
Wir arbeiten sehr eng mit den Schools of Education sowie dem Zentrum für künstlerische Lehrkräftebildung (zfkl) der vier Berliner Universitäten sowie mit den Teams der Berufs- und Studienorientierung in den verschiedenen Bezirken zusammen. Hinzu kommt die Kooperation mit weiteren Partnern wie Vereinen, Institutionen und Initiativen, die die Berliner Bildungslandschaft maßgeblich mitgestalten und unterstützen.

Der Austausch erfolgt sowohl über persönliche als auch über virtuelle Treffen sowie über regelmäßige Newsletter, die über Workshops, Fortbildungen und weitere Gelegenheiten zum Informationsaustausch informieren. Ein direkter Austausch wird zudem durch Veranstaltungen wie Studien- und Berufsmessen an Schulen sowie öffentliche Messen in Berlin ermöglicht.

Darüber hinaus bieten wir in Kooperation mit den vier Universitäten und der Senatsverwaltung jedes Jahr im Frühjahr den „Zukunftscampus – Neue Lehrkräfte für Berlin“ an. Die Austragungsorte wechseln zwischen der Freien Universität und der Humboldt-Universität. Der Zukunftscampus richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die vor der Entscheidung stehen, ob ein Lehramtsstudium für sie infrage kommt. Er bietet eine breit gefächerte Informationsvermittlung – von Fächerkombinationen über die Bewerbung und Finanzierung bis hin zum Verlauf des Studiums.

Das Förderprogramm „Become a Teacher“ richtet sich speziell an Schüler/-innen und junge Menschen, die sich für ein Lehramtsstudium interessieren. Können Sie das Programm und seine Inhalte etwas näher vorstellen?
Das Jahresprogramm „Become a Teacher“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler mit und ohne Migrationsgeschichte ab der 10. Klasse. Im Rahmen des Programms werden Workshops angeboten, die aufzeigen, wie vielfältig das Studium und der Beruf als Lehrkraft sind. Zu den Workshops gehören unter anderem: Bewerbung an der Universität, Stipendien für Lehramtsstudierende, „Mein Auftritt als zukünftige Lehrkraft – Stimme und Präsenz“, Vielfalt in der Schule sowie „Ein Blick hinter die Kulissen“ mit Schulbesuchen, die von ehrenamtlichen Lehrkräften des Netzwerks begleitet werden. Die Angebote sollen dabei helfen, für sich zu klären, ob der Beruf als Lehrkraft die passende Berufswahl darstellt und junge Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte ermutigen, diesen Weg zu gehen.

Reigen bunter Papierfiguren

Berliner Netzwerk für Lehrkräfte mit Migrationshintergrund

Grüne Lernorte entdecken mit „Wissen, was schmeckt“

Das Projekt „Wissen, was schmeckt“ macht nachhaltige, regionale Ernährung und Bio-Wertschöpfungsketten durch Exkursionen, Workshops und umfangreiches Unterrichtsmaterial für Schülerfirmen und Lehrkräfte erlebbar.

So haben Schülerfirmen im Rahmen des Projekts die Gelegenheit, an Exkursionen zu Bio-Betrieben entlang der Lebensmittelkette teilzunehmen, beispielsweise zu Erzeugerhöfen, Bäckereien, Food Start-ups oder Lieferanten. Vor Ort können sie sich ein Bild von den oft komplexen Zusammenhängen regionaler Bio-Wertschöpfung machen. Interaktivität ist bei solchen Exkursionen ausdrücklich erwünscht, egal ob beim Gemüse ernten oder Teig kneten. Auf den Exkursionen haben Schüler/-innen zudem die Möglichkeit, Einblicke in entsprechende Berufsgruppen entlang der Wertschöpfungskette zu gewinnen und sich zu Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren. Thematisch kann zwischen den drei interaktiven Wissenseinheiten Lebensmittelverschwendung, Bio-Lieferketten sowie Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein gewählt werden. Alternativ kommen die Projektverantwortlichen auch an die Schulen und kochen mit den Schülerfirmen vor Ort. Bio-Zutaten und die interaktiven Wissenseinheiten bringen sie in diesen Fällen gleich mit.

Für Lehrkräfte und pädagogisches Personal der Sekundarstufe I konzentrieren sich die Angebote des Projekts auf kostenfreie und praxisnahe Fortbildungen an Lernorten in und um Berlin. Im Rahmen von Führungen bei Bio-Erzeugern, Direktvermarktern oder Lieferanten lernen sie grüne Lernorte für künftige Besuche mit Schulklassen kennen und erfahren dabei mehr über die Berufsbilder und Ausbildungsmöglichkeiten vor Ort. Gleichzeitig vertiefen sie ihr Wissen zu regionalen Bio-Wertschöpfungsketten, nachhaltiger Ernährung und ökologischer Schulverpflegung und können sich mit Kolleg/-innen austauschen, um neue Ideen für den eigenen Unterricht mitzunehmen. Vor Ort erhalten Lehrkräfte und pädagogisches Personal zudem Einblicke in ausgewählte Unterrichtsmaterialien rund um die Themen bio-regionale Wertschöpfung, Lebensmittelverschwendung und nachhaltige Ernährung, inklusive der Bezugsquellen. Um eine direkte Umsetzung im Unterricht zu erleichtern, bekommen Teilnehmende ein Materialpaket zum Mitnehmen.

Das Projekt wird gemeinsam von der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL) e. V. und der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Berlin e. V. umgesetzt. Dank einer Förderung durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, dem Bundesprogramm Ökologischer Landbau sowie der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz sind alle Angebote des Projekts kostenlos.

Kurznachrichten

Schulgesetzänderung schafft rechtliche Grundlagen für datengestützte Schulentwicklung
Der Senat hat auf Vorlage der Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Katharina Günther-Wünsch, eine umfassende Änderung des Berliner Schulgesetzes beschlossen. Ziel der Novelle ist es, die Bildungsqualität an den Berliner Schulen nachhaltig zu verbessern und zugleich die Digitalisierung des Schulwesens rechtssicher voranzubringen. Kern des Gesetzentwurfs ist die Schaffung einer rechtlichen Grundlage für die systematische und durchgängige Erhebung von Lernständen der Berliner Schülerinnen und Schüler. Damit wird ein zentrales Instrument für eine datengestützte Schulentwicklung etabliert. Der Gesetzentwurf wird nun dem Rat der Bürgermeister zugeleitet und anschließend dem Abgeordnetenhaus von Berlin zur weiteren Beratung vorgelegt.

Zähneputzen in Berliner Kindertagesstätten nun Pflicht
Mit der Aufnahme in das Kindertagesförderungsgesetz (KitaFöG) ist das Zähneputzen in Berliner Kindertageseinrichtungen nun seit Ende Dezember 2025 Pflicht. Auch zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen gehören nun zum Standardprogramm. Eltern müssen künftig aktiv widersprechen, wenn ihre Kinder nicht an diesen teilnehmen sollen. Die neuen Regelungen sollen den Stellenwert zahnmedizinischer Prävention gerade für sozial benachteiligte Kinder stärken.

Neuer Standort der Autismus-Beratung für Kinder und Jugendliche Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie erweitert das Beratungs- und Unterstützungsangebot für Kinder und Jugendliche mit einer Diagnose aus dem Autismusspektrum. Der nun eröffnete zweite Standort im Sana Gesundheitszentrum Prenzlauer Berg ergänzt das bestehende Angebot und schafft zusätzliche Kapazitäten für Beratung, Diagnostik und fachliche Begleitung. Ziel ist es, die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Behinderungen zu sichern.

Studie befragt Schüler/-innen zu Erfahrungen an ganztägigen Grundschulen
Eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung und der Robert Bosch Stiftung beleuchtet den Alltag in ganztägigen Grundschulen aus Sicht der Kinder. Hierfür hat das Forschungsteam Schüler/-innen aus insgesamt acht Grundschulen zugehört, die von ihren Erfahrungen und Erlebnissen rund um Schule, Unterricht, Lehren und Lernen, um Leistungskontrollen und Bewertungen erzählt haben. Die Analyse arbeitet heraus, was zum Wohlbefinden und zu wirksamen Lernerfahrungen in der ganztägigen Bildung und Betreuung von Grundschulkindern beiträgt .

Berliner Jugendjury geht in neue Runde
Bei der Berliner Jugendjury erhalten Jugendliche die Möglichkeit, ihre eigenen Projekte rund um die Themenfelder „Gestaltung von Räumen und Freizeit” oder „Gesellschaft und Politik” umzusetzen. Sie bewerben sich mit ihren Vorschlägen und entscheiden selbst, welche Projekte mit wie viel Geld und Expert/-innenhilfe unterstützt werden sollen. Bewerben können sich Projektgruppen ab drei Personen zwischen 12 und 21 Jahren, die von einem Verein oder Träger der Kinder- und Jugendarbeit unterstützt werden. Anträge können bis zum 19. Februar 2026 eingereicht werden.

Tagesspiegel-Projekt zur Ernährungsbildung
Nach einer erfolgreichen Initiative 2025 setzen der Tagesspiegel und Sunshine Catering ihr gemeinsames Bildungsprojekt fort. Das Projekt richtet sich an Schüler/-innen der Klassenstufen 5 bis 7 und verbindet mit Medienkompetenz und gesunder Ernährung zwei zentrale Zukunftsthemen. Fachlich begleitet wird das Projekt erneut von Ernährungsexpertin Sarah Wiener. Lehrkräfte können sich noch bis 23. Januar für die Teilnahme bewerben, das Projekt selbst läuft von Mitte April bis Ende Mai 2026.

Berliner Gymnasium wird nach Margot Friedländer benannt
Das Hans-Carossa-Gymnasium im Spandauer Ortsteil Kladow wird als erste Schule in Deutschland nach Margot Friedländer benannt. Wie die nach der im Mai 2025 verstorbenen Holocaust-Überlebenden benannte Stiftung mitteilte, hat die Schulkonferenz des Gymnasiums die Umbenennung in „Margot-Friedländer-Gymnasium“ einstimmig beschlossen. Das Bezirksamt Spandau muss der Umbenennung noch formal zustimmen. Die Anfrage zur Umbenennung wurde der Stiftung zufolge noch zu Lebzeiten Friedländers gestellt.

Termine

20. Januar, 10-11 Uhr: Chancenpatenschaften – auf ein Neues im Jahr 2026
Das Regionalmanagement des Förderprogramms Chancenpatenschaften beim lsfb lädt zu einem Webtalk ein, in dem ausführlich über die Möglichkeiten einfacher und unbürokratischer Projektförderung an Kita und Schule informiert wird. Ob Kunst- oder Experimentier-AG, Theater, Handwerks- oder Demokratieprojekt – das Programm ist offen für die Ideen der Kinder, Jugendlichen sowie des Fördervereins. Der Webtalk richtet sich an Engagierte und Interessierte in Berlin und Brandenburg. Die Teilnahme ist kostenfrei.

21. Januar, 17-18 Uhr: Das Bachelorstudium an der TU Berlin für Spätentschlossene Die Bewerbungsfrist für zulassungsbeschränkte Studiengänge zum Sommersemester ist bereits verstrichen und Sie wollen sich noch über bestehende Einstiegsmöglichkeiten informieren? Die Allgemeine Studienberatung zeigt auf, was Sie jetzt noch tun können und wie Sie die nächsten Schritte planen. Vorgestellt werden außerdem das Studienangebot der Technischen Universität Berlin, grundlegende Aspekte des Studiums sowie Orientierungshilfen zur Auswahl eines passenden Studiengangs.

27. Januar, 8.30-13.30 Uhr: Aktionstag Berufliches Gymnasium Der Aktionstag Berufliches Gymnasium in der Aula der Max-Taut-Schule widmet sich dem Übergang von der Sekundarstufe I zum beruflichen Gymnasium und bietet eine gute Möglichkeit, sich über das Abitur an beruflichen Gymnasien zu informieren. Die Messe richtet sich an Schüler/-innen der Klassenstufen 9 und 10. 20 Berliner Oberstufenzentren (OSZ) stellen sich vor und bieten mit Beispielen aus Theorie und Praxis unter anderem Schullaufbahnberatungen an. Für Fragen sowie zur individuellen Beratung stehen Mitarbeitende der Jugendberufsagentur Berlin zur Verfügung.

28. Januar, 17-18 Uhr: Digitaler Elternabend „Wie kann ich mein Kind bei der Studienwahl unterstützen?“ Die Allgemeine Studienberatung der Technischen Universität Berlin greift Themen im Studienorientierungsprozess auf, die für Familien wichtig sind und beantwortet unter anderem folgende Fragen: Wie kann ich mein Kind bei der Identifikation eines passenden Studienfaches unterstützen und wie funktioniert die Bewerbung für einen Studiengang? Im direkten Austausch mit einer Studienberaterin können Fragen gestellt oder Anliegen besprochen werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

29. Januar, 15-16 Uhr: Berufsausbildung an der Humboldt-Universität zu Berlin Eine betriebliche Ausbildung an einer Universität? Klingt gegensätzlich, ist es aber nicht. Im Rahmen dieser Informationsveranstaltung haben Interessierte die Gelegenheit, die Humboldt-Universität zu Berlin als Arbeitgeberin kennenzulernen. Im Gespräch mit Ausbildungsberaterinnen und -beratern sowie derzeitigen Auszubildenden erfahren sie, welche Einsatzbereiche es gibt, welche Bewerbungszeiträume zu beachten sind und welche Voraussetzungen für die jeweilige Ausbildung bestehen.

30. Januar, 10-12 Uhr: Inklusive Führung durch das Anne Frank Zentrum Diese Führung durch das Berliner Anne Frank Zentrum in einfacher Sprache richtet sich vorwiegend an Personen mit Lernschwierigkeiten. Sie erklärt das Leben von Anne Frank und Millionen anderer Juden und Jüdinnen während des Nationalsozialismus. Teilnehmende sind eingeladen, ihre Gefühle und Gedanken zu teilen und zu besprechen. Die Führung ist kostenfrei und wird als Bildungszeit anerkannt.

Fortbildungen / Fachtage

Coffee Corner No. 58: Social Media und Schönheitsideale am 27. Januar
Studien zeigen zudem vermehrt, dass sich insbesondere junge Menschen durch idealisierte Körperbilder im Internet immer mehr unter Druck gesetzt fühlen. In dieser Coffee Corner geht die Suchtprävention Berlin auf den Zusammenhang zwischen Schönheitsidealen, (psychischer) Gesundheit und der Nutzung von Social Media ein. Die Reihe „Coffee Corner – Input & Austausch zur Suchtprävention“ richtet sich an Fachkräfte und Multiplikator/-innen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeiten suchtpräventiv tätig sind oder es werden möchten.

MINT geht digital am 29. Januar
In diesem Webinar entdecken Teilnehmende, wie digitale Medien die MINT-Bildung bereichern können. Sie erfahren, wie Tablets, Apps und einfache Programmier-Tools spielerisch zum Experimentieren, Forschen und Entdecken anregen können und wie Sie digitale Lernwelten sinnvoll und kreativ in Ihre Bildungsarbeit integrieren. Praxisbeispiele und konkrete Projektideen stellen einen Bezug zum eigenen Arbeitsalltag und eine mögliche Implementierung des Gelernten her. Die Veranstaltung findet online statt und ist kostenlos.

Lehrkräfte-Betriebserkundung am Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) und in der BTB GmbH am 10. Februar
Im Rahmen der Betriebserkundung lernen Teilnehmende das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) und die BTB GmbH kennen. Die Ausbildungsberufe Mikrotechnolog/-in, Industriemechaniker/-in und Elektroniker/-in werden im Rahmen von Betriebsbesichtigungen praxisnah und anschaulich vorgestellt. Mitarbeitende der BTB stellen zusätzlich den Ausbildungsberuf Bürokaufmann/-frau und Möglichkeiten des dualen Studiums im Energieunternehmen vor. Die Teilnehmenden haben zudem die Möglichkeit, mit Azubis ins Gespräch zu kommen.

Frauen in die Kunst! Künstlerinnen in der Alten Nationalgalerie am 10. Februar
Künstlerinnen gibt es, seit es Kunst gibt. Doch außer ein paar Wenigen, die in der Kunstgeschichte ihren festen Platz haben, sind viele von ihnen immer noch unbekannt. Die Alte Nationalgalerie präsentiert Künstlerinnen, deren Leben und Rezeptionsgeschichten anschaulich zeigen, welchen Kampf um Sichtbarkeit sie führten. In der Fortbildung werden die Künstlerinnen vorgestellt und Lehrkräfte ermutigt, diese Persönlichkeiten und ihr Werk in ihren Unterricht zu integrieren. Die kostenfreie Veranstaltung eignet sich für Lehrkräfte der Fächer Bildende Kunst, Geschichte, Deutsch und Ethik.

Jobs, Jobs, Jobs

Impressum

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Bernhard-Weiß-Str. 6, 10178 Berlin

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