37/2025 | Voneinander lernen - Lehrkräfte und Digital Natives im Austausch

Schulen im Dialog mit First Lady Elke Büdenbender und Liz Mohn zu neuem Digitalprojekt

14. November 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

die Digitalisierung nimmt immer mehr Raum ein und darf deshalb auch im Schulalltag nicht zu kurz kommen. Das Pilotprojekt „Voneinander Lernen!“ der Liz Mohn Stiftung setzt auf die digitale Weiterbildung von Lehrkräften durch Mentoring. Der direkte Austausch zwischen erfahrenen Pädagog/-innen und jungen Digital-Expert/-innen steht dabei im Vordergrund. Die Weddinger Ernst-Schering-Schule ist eine von vier Schulen bundesweit, die an dem Projekt teilgenommen haben. Im Newsletter schildern die beteiligten Fachkräfte, wie vor Ort voneinander gelernt wurde.

Wir wünschen Ihnen eine gute Lektüre.
Ihre Newsletter-Redaktion

Projekt „Voneinander Lernen“

Die Ernst-Schering-Schule in Berlin ist eine von vier Schulen, die an dem länderübergreifenden Projekt „Voneinander Lernen!“ der Liz Mohn Stiftung teilnehmen. Die Stiftung ermöglicht Lehrkräften Austausch mit jungen „Digital Natives“ aus der Start-Up-Szene als Mentoren. Sie wurden vermittelt und angeleitet vom Netzwerk „Digital8“. Gemeinsam entwickeln die Tandems ein Digitalprojekt, das auf die ganze Schule ausgeweitet werden kann. Wir haben Eindrücke der beteiligten Fachkräfte gesammelt.

Frau Dr. Beyer, was hat Sie als Schulleitung dazu bewogen, mit Ihrer Schule am Projekt „Voneinander Lernen“ teilzunehmen?

In den letzten Jahren hat unsere Schule ihre digitale Ausstattung massiv ausgebaut: flächendeckendes WLAN, iPad-Koffer, Notebook-Ladewagen, interaktive Whiteboards und die IServ-Schulplattform. Jetzt geht es uns darum, gemeinsam mit unseren Lehrkräften und anderem pädagogischen Personal diese Technik sinnvoll in den Unterricht zu integrieren. Das Projekt „Voneinander Lernen“ schien uns hierfür ein vielversprechender Partner, da es wertvolles Know-how direkt an die einzelne Lehrkraft bringt. Als Schule stand für uns die Förderung eines schulübergreifenden und interdisziplinären Austauschs im Vordergrund, um neben intergenerationellem Lernen auch von einem fächer- und länderübergreifenden Austausch zu profitieren.

Und wie wird das Projekt von der Stiftung begleitet?

Jede Lehrkraft erhielt einen „Digital Native“ als Mentor/in zugeordnet, mit dem sie sich nach individueller Absprache über mehrere Monate getroffen hat. Das Projekt wurde regelmäßig evaluiert und der Austausch mit den Mentor/-innen wurde inhaltlich-fachlich durch Expert/-innen auf gemeinsamen Veranstaltungen der Liz Mohn Stiftung begleitet. Die Initiatorinnen, Frau Büdenbender und Frau Mohn, haben sich regelmäßig zum Projektfortschritt informieren lassen.

Welche Vorteile sehen Sie als Schulleiterin im Reverse Mentoring an Schulen?

Reverse Mentoring bringt durch die Mentor/-innen zusätzliche Perspektiven, neue Impulse und Instrumente von außen in die Schule ein. Besonders bereichernd war es, zu sehen, wie die Schüler/-innen in Zusammenarbeit mit den „Digital Native“ – Mentor/-innen Ideen aufgriffen und diese selbstständig umsetzten, beispielsweise bei der Gestaltung eines Instagram-Accounts für die Schule. Hilfreich war auch die fachliche Unterstützung bei der Entwicklung eines „Fakten-Checker“-Tools, das die Medienkompetenz der Schüler/-innen stärkt.

Frau Meise, was hat Sie als Deutsch-Lehrerin motiviert, mitzumachen? Und wie läuft die Zusammenarbeit mit den Mentor/-innen ab?

Ich habe mir neue Impulse für das Projekt „digitale Schülerzeitung“ erhofft und mich sowohl digital als auch persönlich mit meiner Mentorin getroffen, um gemeinsam Ideen dafür zu entwickeln. Meine Mentorin führte im Unterricht einen Workshop durch, in dem sie das digitale Tool „Canva“ vorstellte und die Schüler/-innen dabei unterstützte, ansprechende Layouts und Grafiken für ihre Beiträge und Videos zu gestalten. Diese Zusammenarbeit war sehr praxisnah und lehrreich. Die Jugendlichen konnten viel Neues lernen, und auch ich habe viele tolle Ideen mitgenommen.

Zum Beispiel?

Aus der digitalen Schülerzeitung sind zwei Formate entstanden: Das „Schul-ABC“, in dem die Schule kreativ anhand der Buchstaben des Alphabets vorgestellt wird, und die Rubrik „Unser Wedding“, in der die Schüler/-innen ihren Kiez und ihre Lebenswelt präsentieren. Ich habe die Zusammenarbeit genutzt, um mich intensiver mit Themen wie Datenschutz und der Steigerung der Reichweite auf Instagram zu beschäftigen – Aspekte, die für die Weiterentwicklung der Schülerzeitung sehr hilfreich waren.

Und wie war das bei Ihnen, Herr Borchardt? Sie sind Schulsozialarbeiter an der Ernst-Schering-Schule.

Ich wollte vor allem professionellen Input im Umgang mit den neuen Medien erhalten, der direkt den Schulalltag der Schüler/-innen betrifft. Mir ging es insbesondere darum, auf Falschaussagen und Fake-News zu reagieren, die zunehmend über soziale Medien wie TikTok verbreitet werden. Wir haben uns zunächst mehrmals getroffen, um die Projektidee zu planen und die Umsetzung vorzubereiten, insbesondere die Programmierung des Fakten-Checkers sowie die Erstellung einer entsprechenden Website. Später fand einmal monatlich ein Treffen statt, bei dem wir das Projekt nachjustieren und offene Fragen klären konnten.

Und wie geht es jetzt weiter?

Wir haben die Website www.fakten-checken.de entwickelt und mit einer Gruppe von Schüler/-innen erprobt. Mithilfe dieser Website wollen wir unsere Schüler/-innen in die Lage versetzen, TikTok-Posts selbstständig einzuordnen und gegebenenfalls zu überprüfen. Im Jahr 2026 soll in jeder Klasse ein Workshop mit der Klassenleitung und der Schulsozialarbeit angeboten werden, um die Schüler/-innen weiter für das Thema Fake News auf TikTok zu sensibilisieren.

Können Sie sich eine Verstetigung des Projekts vorstellen, Frau Meise?

Ich bin sehr dankbar für die vielen Impulse und Ideen, die das Projekt gebracht hat, sowohl für mich persönlich als auch für unsere Schüler/-innen. Die Zusammenarbeit war wertschätzend, ergebnisreich und hat neue Perspektiven im digitalen Bereich eröffnet. Besonders die kreativen Impulse und die praxisnahen Ansätze der Mentorin nehme ich gerne mit in meinen Unterricht.

Und Sie Herr Borchardt?

Ich bin offen für eine Verstetigung des Projekts. Es gibt sogar Pläne für die Ausweitung auf andere Schulen aus dem Projekt. Dafür müssen aber noch konkrete Fragen geklärt werden, etwa wie die Schulen das technisch umsetzen können. Es gibt die Idee eines Barcamps, an dem Teilnehmer/-innen aller involvierten Schulen sowie Digital Natives von Digital8 teilnehmen.

Kurznachrichten

Fünf neue Alpha-Siegel für Berlin
Lesen und Schreiben sind Grundfähigkeiten, die wir jeden Tag benötigen. In Berlin hat rund jeder achte Mensch Schwierigkeiten damit. Das Alpha-Siegel zeichnet vor diesem Hintergrund Berliner Einrichtungen aus, die besonders gut auf die Bedürfnisse von Menschen mit Lese- und Schreibschwierigkeiten eingestellt sind und ihnen Unterstützung bieten. Letzte Woche haben das Nachbarschaftshaus Urbanstraße, die AWO Kindertagesstätte Zwergenwinkel, der Nachbarschaftsladen SprengelHaus, die LADG-Ombudsstelle sowie das Stadtteilzentrum im Ribbeck-Haus als Anlaufstellen für Menschen mit Lese- und Schreibschwierigkeiten das Alpha-Siegel erhalten. Das Alpha-Siegel wurde vom Grund-Bildungs-Zentrum Berlin entwickelt, das in der am 1. Januar 2025 errichteten Stiftung Grundbildung Berlin aufgegangen ist. Mit der Stiftungsgründung hat das Land Berlin ausdrückliche Verantwortung für die Grundbildungsarbeit in unserer Stadt übernommen.

Berlin stärkt Wertevermittlung und Konfliktkompetenz an Schulen
Konflikte, respektloses Verhalten und Gewalt belasten den schulischen Alltag vieler Schulen. Diese Entwicklungen wurden über Jahre kaum systematisch erfasst. Mit Inkrafttreten der Allgemeinen Verfügung „Gewalt, Notfälle und Krisen“ melden Berliner Schulen Vorfälle von Gewalt und Bedrohung erstmals wieder verbindlich. Im ersten Durchgang nahmen im Schuljahr 2024/25 rund 82 Prozent der öffentlichen Schulen teil. Den Zahlen zufolge geht mehr als die Hälfte aller Meldungen auf körperliche Gewalt zurück und fast jede zehnte Meldung auf angedrohte Gewalt. Darüber hinaus wurden Fälle von selbstverletzendem Verhalten sowie Übergriffe auf Schulpersonal gemeldet. Um diese Entwicklungen genauer zu verstehen, hat die Senatsverwaltung eine wissenschaftliche Studie zu Konfliktpotenzialen beauftragt. Gleichzeitig sollen werteorientierte Angebote ausgebaut werden. Die Organisation GermanDream soll künftig Wertebotschafter/-innen stellen und Wertelotsen ausbilden, um Wertevermittlung, Gesprächskultur und Handlungssicherheit im pädagogischen Alltag zu stärken.

Beratung zur Förderung durch Jugend-Demokratiefonds Der Jugend-Demokratiefonds Berlin fördert im kommenden Jahr wieder zeitlich befristete Projekte, die auf den Interessen und Anliegen junger Menschen beruhen. Über das Berliner Jugendbudget werden Projekte mit bis zu 20.000 Euro gefördert, die eine lokale oder überbezirkliche Bedeutung für die Demokratiestärkung und -bildung junger Menschen zwischen 12 und 21 Jahren haben und über den alltäglichen Beteiligungskontext hinausgehen. Die Projekte sollen von jungen Menschen mitgestaltet und -konzipiert sein und über Innovationspotential verfügen. In der ersten Runde 2026 können bis zum 14. Januar 2026 Anträge gestellt werden. Frühestmöglicher Zeitpunkt für den Projektstart ist der 1. März 2026. Für interessierte Antragstellende bietet das Projektbüro des Jugend-Demokratiefonds offene Online-Sprechstunden am 27. November 2025, 16.00-17.30 Uhr, 9. Dezember 2025, 10.00-11.30 Uhr und am 6. Januar 2026, 10.00-11.30 Uhr an. Darüber hinaus können sich Interessierte per E-Mail an go@stark-gemacht.de für die Online-Sprechstunde anmelden oder eine individuelle Antragsberatung anfragen.

Neuerungen bei ElternMail und Familienportal
Die Erweiterung der Informationen für Eltern und Familien geht voran. Die neue Berliner ElternMail, die Familien mit Alltagstipps, Informationen zur kindlichen Entwicklung, Erziehung, Gesundheit, partnerschaftlicher Gestaltung von Familie und vielem mehr begleitet, liegt auch in einfacher Sprache vor und wirkt damit inklusiver als bislang. Auch der Versandrhythmus wurde angepasst, sodass die Inhalte die Eltern noch passgenauer zum richtigen Zeitpunkt erreichen. Beim Berliner Familienportal können Fachkräfte und Anlaufstellen nun ihre Veranstaltungen einfach selbst einstellen und Ihre spannenden Angebote bei den Berliner Familien breiter bekannt machen.

Mobbingrisiko bei Schüler/-innen am höchsten
Zwei von drei Erwachsenen waren schon einmal in eine Mobbing- oder Cybermobbingsituation involviert. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Bündnisses gegen Cybermobbing. In absoluten Zahlen heißt das, dass 19 Millionen Menschen in Deutschland im Alter zwischen 18 und 65 Jahren schon einmal Opfer von Mobbing geworden sind, 7,2 Millionen haben bereits Cybermobbing erfahren. Frauen sind demnach besonders häufig von Mobbing betroffen, Männer häufiger von Cybermobbing. Besonders betroffen von Mobbing und Cybermobbing seien die jüngsten Altersgruppen. Das höchste Mobbing- und Cybermobbingrisiko haben Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende und Lehrlinge.

Neue Ausschreibung des Wettbewerbs #Respektgewinnt
Mit dem Wettbewerb #Respektgewinnt zeichnet das Bündnis »Berliner Ratschlag für Demokratie« kreative, gesellschaftlich bedeutende Initiativen aus, die sich für eine Kultur des Respekts, der Weltoffenheit und der Solidarität stark machen. Eingeladen sind sowohl Einzelpersonen als auch Initiativen, singuläre Veranstaltungen oder wiederkehrende Aktionen, kreative Ideen von Jung und Alt, von der Schulband bis hin zur Senior/-inneninitiative. Noch bis zum 1. März 2026 ruft der Berliner Ratschlag alle Berliner/-innen dazu auf, sich zu bewerben. Neben maximaler Dankbarkeit und Anerkennung winken Preisgelder in Höhe von insgesamt 5.000 Euro.

Schwimm-Intensivkurse sind in diesem Jahr erneut ein voller Erfolg
In diesem Jahr haben wieder mehr als 6.000 Berliner Schülerinnen und Schüler die kostenlosen Schwimm-Intensivkurse in den Schulferien besucht und so sicher Schwimmen gelernt beziehungsweise ihre Schwimmfähigkeiten deutlich verbessert. Dabei wurden 4.600 Schwimmabzeichen an Grundschulkinder sowie Schülerinnen und Schüler der 7. bis 10. Klasse vergeben, davon 1.723-mal das Seepferdchen, 2.214-mal das Bronze- und 663-mal das Silberabzeichen.

Handreichung für Mittagessensausschüsse aktualisiert
Mit ihrer Handreichung unterstützt die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Berlin die Arbeit der schulgesetzlich verankerten Mittagessensausschüsse (MEAs). Neben Grundlagen für die Arbeit des Gremiums bietet die Handreichung Informationen zur Qualitätsentwicklung des Schulmittagessens durch MEAs sowie Hintergrundinformationen zu Anforderungen und Qualitätssicherung des Schulmittagessens. Auch Instrumente für die praktische Arbeit sind enthalten. Die aktualisierte Version für das Berliner Schulmittagessen in der Primarstufe ist an die Musterausschreibungsunterlagen 2024 angepasst.

Ausstellung „Origins – Life’s Epic Journey“
Die Ausstellung ORIGINS ist eine immersive Entdeckungsreise über die Entstehungsgeschichte des Lebens. Die Ausstellung ist interdisziplinär aufgebaut und eignet sich für den Unterricht in den Fächern Biologie und Kunst. Besonders ab Klasse 5 bietet die Ausstellung zahlreiche Anknüpfungspunkte für fachübergreifendes Lernen. Für Schulgruppen ab 12 Personen werden vergünstigte Eintrittspreise angeboten.

Termine

15. November, 11-15 Uhr: 5. Berliner Altsprachenfest „Entdecke die Antike!“ In diesem Jahr präsentieren 15 Berliner Schulen gemeinsam mit dem Institut für Klassische Philologie der Humboldt-Universität sowie der Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin ein buntes und vielfältiges Programm, mit dem über die Inhalte und die Bedeutung altsprachlicher Bildungsangebote informiert wird. Angeboten werden Infostände, Vorträge und Aufführungen, vor allem aber Workshops und viele spielerische Elemente. Grundschuleltern, die für ihr Kind überlegen, ein Gymnasium mit altsprachlichem Angebot ab Klasse 5 oder Klasse 7 auszuwählen, bietet sich zudem die Möglichkeit, mit Fachlehrkräften und Schulleitungen der sich beteiligenden Schulen sowie dem im Dachverein beteiligten Institut für Klassische Philologie der Humboldt-Universität zu Berlin ins Gespräch zu kommen und sich übergeordnet über die Vorzüge dieses Bildungsangebots zu orientieren.

19. November, 16-18 Uhr: Solidarische Perspektiven in der postmigrantischen Gesellschaft. Deutschland war und ist eine Migrations- und Einwanderungsgesellschaft – die zentrale Frage ist, wie diese Realität politisch gestaltet wird. Die Lehre aus zehn Jahren „Sommer der Migration“ ist eindeutig: Migration ist Teil der Lösung für eine demokratische und gerechte Gesellschaft. Demokratie ist im Kern die gemeinsame Aushandlung gesellschaftlichen Zusammenlebens unter Vielen. Es geht um eine Gesellschaft, die auf Inklusion und Solidarität basiert und in der alle mitbestimmen können. Politische Bildung kommt dabei die Rolle zu, Prozesse der Selbstermächtigung zu unterstützen.

26. November, 14-17 Uhr: Fit für den Mittagessenausschuss. Welche Aufgaben kann ein Mittagessenausschuss (MEA) an der Schule übernehmen? Welche Grundlagen brauchen die Mitglieder, um die eigenen Mitwirkungsmöglichkeiten am Mittagessen nutzen zu können? Die Schulung soll diese und ähnliche Fragen klären und gleichzeitig Hilfe zur Selbsthilfe bieten, indem die Teilnehmenden mit den wichtigsten Dokumenten vertraut gemacht werden.

29. November, 10-16 Uhr: Sichtungs-Sportfest in der Rudolf-Harbig-Halle, Glockenturmstraße 1-3, 14053 Berlin. Beim kostenlosen Sportfest können Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren ihre sportlichen Fähigkeiten bei Sprint-, Sprung- und Ausdauertests sowie kleinen Challenges erproben. Vertreter/-innen der Berliner Eliteschulen des Sports informieren vor Ort über die Verbindung von Schule und Leistungssport. Außerdem besteht die Möglichkeit, Athlet/-innen aus dem Leistungssport kennenzulernen.

2. Dezember, 14.30-17.30 Uhr: Mit Sprache gestalten. Partizipative Wege kultureller Schulentwicklung. Die Teilnehmenden entdecken künstlerische Projekte zur Förderung der Basiskompetenz Sprache – mit konkreten Beispielen aus der Schulpraxis. Der von Schüler/-innen angeleitete Praxisworkshop eröffnet neue Perspektiven auf Selbstwirksamkeit, Meinungs- und Demokratiebildung sowie Resilienzförderung im Schulalltag.

Fortbildungen / Fachtage

KI und Inklusion im Schulalltag: Chancen, Grenzen & praktische Impulse am 19. November
In Zeiten digitaler Transformation und der Anerkennung von Vielfalt in Schulen gewinnt der reflektierte Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) als Werkzeug im Unterricht zunehmend an Bedeutung und darf auch vor inklusiven Settings nicht Halt machen. In dem kostenfreien Webinar wird sich mit den Fragen beschäftigt wie KI-Chatbots wie ChatGPT inklusive Lernumgebungen bereichern können. Dabei werden sowohl die vielfältigen Chancen als auch die Grenzen und Herausforderungen der KI im Schulalltag und der Bildungsarbeit beleuchtet.

Betriebserkundung für Lehrkräfte am 20. November
Lehrkräfte haben die Gelegenheit, den Betrieb „Module-Spezial Gerüstbau GmbH“ kennenzulernen, um praxisnahe Einblicke in den Ausbildungsberuf Gerüstbauer/-in und Maler/-in zu erhalten sowie die Berufsorientierungsangebote für Schüler/-innen des Unternehmens. Anmeldung bis 17. November.

Fachtagung „Kita digital stärken – Bildung und Beteiligung im Wandel“ am 21. November
Digitale Medien gehören zum Alltag vieler Kinder und damit auch zum pädagogischen Auftrag in der Kita. Die digitale Transformation verändert Lernwege, Kommunikationsformen und Beteiligungsmöglichkeiten. Die Fachtagung richtet sich an alle, die den digitalen Wandel mit Blick auf Kinderrechte, Teamkultur und die gesamte Kitagemeinschaft mitgestalten wollen. Sie bietet praxisnahe Impulse, Austausch und Orientierung für eine zeitgemäße und partizipative Medienbildung.

Fachtagung „Kinder- und Jugendhilfe und Kindschaftsrecht 2025“ am 25. November
Die gibt zuverlässig einen fundierten und praxisnahen Überblick über aktuelle Entwicklungen im Kinder- und Jugendhilfe und Kindschaftsrecht . Fach-Expert/-innen vermitteln Hintergründe und Wissen auf aktuellstem Stand zu Rechtsprechung und Umsetzungspraxis und stellen Problemstellungen und Lösungswege vor. Die Tagung lässt den Teilnehmenden Raum für Fragestellungen und lädt zum kollegialen Austausch untereinander bzw. zur intensiven fachlichen Diskussion mit den Expert/-innen ein. Es handelt sich um eine hybride Präsenz- oder Online-Fachtagung.

Fachtag der Landeskommission zur Prävention von Kinder- und Familienarmut am 1. Dezember
Armut beeinflusst die Bildungschancen vieler Berliner Kinder und Jugendlicher erheblich. Der Fachtag beleuchtet die Auswirkungen sozialer Ungleichheit im schulischen Kontext und zeigt Wege auf, wie Bildungsgerechtigkeit gestärkt werden kann. Im Fokus stehen Unterricht und Schulalltag, Elternarbeit und Ganztagsbetreuung – mit dem Ziel, allen Kindern faire Chancen auf Bildung zu ermöglichen.

Unternehmenstalk „Anschlussperspektive Duale Ausbildung im Handwerk am 2. Dezember
In einer Talk-Runde stellen Vertreter/-innen aus Gerüst- und Metallbauunternehmen, Dachdecker, Tischler, Schornsteinfeger und Hörakustiker sowie Unternehmen aus dem Bereich Sanitär, Heizung, Klempner und Klima die dualen Ausbildungen mit den vielfältigen Karriereoptionen im Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer vor. Im Anschluss können die teilnehmenden Lehrkräfte individuelle Betriebserkundungen mit den anwesenden Handwerksvertreter/-innen verabreden, um das Angebot der Unternehmen vertiefend kennenzulernen. Anmeldung bis 25. November.

GOAL 17 – Lernmaterialien zu den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen am 1. Dezember
Im Projekt GOAL 17 – GET TOGETHER NOW! haben Künstler/-innen von sideviews gemeinsam mit Grundschüler/-innen die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) verfilmt und dazu Peer-to-Peer-Lernmaterialien entwickelt. Nach einem inhaltlichen Input zu dem Projekt, den SDGs und der Entstehung der Lernmaterialien werden diese ausprobiert und ein möglicher Einstieg in den Unterricht zu den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen sowie für die Konzeption von Unterrichtseinheiten und Projekttagen aufgezeigt

Die Denkwerkstatt Konsum – Worauf es beim nachhaltigen Handeln ankommt! am 3. Dezember
In dieser Online-Fortbildung erhalten Lehrkräfte eine praxisnahe Orientierung mithilfe der Denkwerkstatt Konsum. Es werden die großen Hebel nachhaltigen Konsums aufgezeigt und verdeutlicht, wie Lebensstile und CO2-Fußabdrücke miteinander verknüpft sind. Gemeinsam werden aktivierende Methoden und Materialien erkundet.

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