Das Werbematerial erscheint harmlos, die Schlagworte klingen nach idealistischen Zielen - wenn vom „Weg zum Glücklichsein“ oder „Jugend für Menschenrechte“ die Rede ist, ahnt zunächst kaum jemand, was dahinter steckt: die Scientology-Organisation. Mit schönfärberischen und scheinbar unverdächtigen Titeln sollen Menschen neugierig gemacht und angelockt werden. Die zu erklimmenden Ausbildungsstufen werden „Brücke zur völligen Freiheit“ genannt.
Der Verfassungsschutz als Frühwarnsystem der wehrhaften Demokratie beobachtet
Scientology, um das Gefahrenpotenzial einzuschätzen.
Die beste Prävention ist jedoch Information und Aufklärung. Kritische und aufgeklärte Bürgerinnen und Bürger sind nicht anfällig für totalitäre Gesellschaftsmodelle. Die Leitstelle für Sektenfragen informiert insbesondere in Schulen, Berufsschulen und Jugendeinrichtungen über problematische Gemeinschaften. Etwa ein Viertel der Anfragen an die Leitstelle bezieht sich auf Scientology. Beide Aspekte - Sicherheit und Aufklärung - gehören zusammen. Deshalb legen hier erstmals die Senatsverwaltung für Inneres und Sport und die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung eine Neuauflage einer vom Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg entwickelten und dort 2008 veröffentlichten Broschüre vor.
- Broschüre Scientology - Eine kritische Bestandsaufnahme (pdf, 3,6 MB)













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