Kita- und Einrichtungsaufsicht

 Stempel mit der Aufschrift 'Antrag' steht auf einem Stempelkissen
Bild: Gerhard Seybert / Fotolia.com

Aufgabe der Aufsicht ist der Schutz der in Einrichtungen betreuten Kinder und Jugendlichen. Die Aufsicht im Bereich der für Jugend und Familie zuständigen Senatsverwaltung teilt sich in zwei Zuständigkeitsbereiche:

  • Einrichtungsaufsicht
    zuständig für Einrichtungen der stationären und teilstationären Hilfen zur Erziehung und der Jugendberufshilfe, darunter: Mutter-Kind-Einrichtungen, Tagesgruppen, betreutes Einzelwohnen, Wohngruppen, Erziehungsstellen, Kriseneinrichtungen, Eingliederungshilfe

Aufgabenbereiche

Beratung und Kontrolle vor Inbetriebnahme von Einrichtungen (Präventivaufsicht):

  • Prüfung der Eignung der konzeptionellen und pädagogischen Zielsetzungen
  • Sicherung der Rechte von Kindern und Jugendlichen (Beteiligung, Beschwerden, Kinderschutz)
  • Prüfung der fachlichen und persönlichen Eignung der Beschäftigten
  • Sicherstellung einer ausreichenden quantitativen Personalausstattung
  • Prüfung der Eignung von Räumen und Freiflächen
  • Prüfung der Eignung der Grundausstattung
  • Sicherstellung gesellschaftlicher und sprachlicher Integration
  • Sicherstellung einer altersgemäßen Ernährung und gesundheitlichen Vorsorge
  • Sicherstellung der wirtschaftlichen Grundlage
  • Qualitätssicherung

Beratung und Kontrolle während des laufenden Betriebs (Interventionsaufsicht):

  • Beratung von Trägern, Eltern, Personal
  • Örtliche Prüfung in Form unangemeldeter Besuche (§ 46 SGB VIII)
  • Hospitationen
  • Erlass nachträglicher Auflagen
  • Tätigkeitsuntersagung (§ 48 SGB VIII)
  • Rücknahme / Widerruf der Betriebserlaubnis, wenn das Wohl der Kinder oder Jugendlichen gefährdet ist
  • Meldepflichten der Träger