Jugendarbeit an Schulen

 Mehrere Schulranzen stehen in einer Reihe
Bild: © Gilbert Gulben - www.fotolia.com

Kinder und Jugendliche erreichen

Jugendarbeit erfüllt in der Kooperation mit Schulen ihren eigenständigen Bildungsauftrag. Jungen Menschen werden mit Unterstützung von sozialpädagogischen Fachkräften Bildungsgelegenheiten geboten, die von ihren Interessen und Bedürfnissen ausgehen und ihnen Gestaltungs-, Erfahrungs- und Beteiligungsmöglichkeiten eröffnen. Angebote der Jugendarbeit in Kooperation mit Schulen werden von den Kindern und Jugendlichen freiwillig wahrgenommen.

Mit dem Landesprogramm Jugendarbeit an Schulen werden gezielt Angebote der Jugendarbeit, zum Beispiel Schülerclubs, in Schulen und im Umfeld von Schulen verankert. Zielgruppe sind vorrangig Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 16 Jahren, also Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 der Grundschulen und der Sekundarstufe I der weiterführenden Schulen. Insbesondere die älteren Grundschüler werden in der Regel weniger als Jüngere durch eine Hortbetreuung erreicht.

Jugendarbeit an Schulen zielt auf die regionale sozialräumliche Vernetzung von Einrichtungen der Jugendarbeit, anderen Bereichen der Jugendhilfe, Schulen und weiteren für die Bildung von jungen Menschen bedeutsamen Institutionen.

Finanzierung

Über die Finanzierung der Angebote entscheiden die Träger der Jugendhilfe und die Schulen gemeinsam auf der Grundlage der bezirklichen Rahmenkonzepte. Zur besseren materiellen Ausstattung der Angebote und zur Sicherung der inhaltlichen Abstimmung leisten Jugendämter und der Schulbereich einen Finanzierungsanteil von jeweils 20 Prozent der Förderung.