Jugendarbeit an Schulen

Schüler halten Daumen hoch

Es gibt kaum eine Einrichtung der Berliner Jugendarbeit, die nicht mit einer oder mit mehreren Schulen kooperiert. Diese Zusammenarbeit hat viele Gesichter.

Profil eines Kopfes aus Puzzleteilen zusammengesetzt und von Sprechblasen umgeben

Jugendbildungsstätten

führen Seminare mit Schulklassen zu politischen, kulturellen und arbeitsweltbezogenen Themen durch Jugendbildungsstätten

Familie steht vor einem Aquarium

Jugendfreizeiteinrichtungen

entwickeln gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen an Schulen Projekte zu Themen ihrer Lebenswelt Jugendfreizeiteinrichtungen

Porträt einer Jugendlichen

Kinder- und Jugendbüros

stärken gemeinsam mit Schülervertretungen die Beteiligung und Mitwirkung junger Menschen Kinder- und Jugendbüros

 Kinder umarmen sich im Kreis um die Kamera und lächeln

Jugendverbände

veranstalten Projekte und Seminare, die auf die Selbstorganisation junger Menschen abzielen Jugendverbände

Kinder und Jugendliche erreichen

Jugendarbeit erfüllt in der Kooperation mit Schulen ihren eigenständigen Bildungsauftrag. Jungen Menschen werden mit Unterstützung von sozialpädagogischen Fachkräften Bildungsgelegenheiten geboten, die von ihren Interessen und Bedürfnissen ausgehen und ihnen Gestaltungs-, Erfahrungs- und Beteiligungsmöglichkeiten eröffnen. Angebote der Jugendarbeit in Kooperation mit Schulen werden von den Kindern und Jugendlichen freiwillig wahrgenommen.

Mit dem Landesprogramm Jugendarbeit an Schulen werden gezielt Angebote der Jugendarbeit, zum Beispiel Schülerclubs, in Schulen und im Umfeld von Schulen verankert. Zielgruppe sind vorrangig Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 16 Jahren, also Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 der Grundschulen und der Sekundarstufe I der weiterführenden Schulen. Insbesondere die älteren Grundschüler werden in der Regel weniger als Jüngere durch eine Hortbetreuung erreicht.

Jugendarbeit an Schulen zielt auf die regionale sozialräumliche Vernetzung von Einrichtungen der Jugendarbeit, anderen Bereichen der Jugendhilfe, Schulen und weiteren für die Bildung von jungen Menschen bedeutsamen Institutionen.

Finanzierung

Über die Finanzierung der Angebote entscheiden die Träger der Jugendhilfe und die Schulen gemeinsam auf der Grundlage der bezirklichen Rahmenkonzepte. Zur besseren materiellen Ausstattung der Angebote und zur Sicherung der inhaltlichen Abstimmung leisten Jugendämter und der Schulbereich einen Finanzierungsanteil von jeweils 20 Prozent der Förderung.

Vater spielt mit Kind

Hilfe zur Erziehung

In Familien können vielfältige Alltagsprobleme und Konflikte auftreten. Hilfen zur Erziehung sind Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch auf die Eltern einen individuellen Rechtsanspruch haben, wenn die Hilfen für die jungen Menschen geeignet und notwendig sind. Hilfe zur Erziehung

Puzzleteile in der Hand

Kooperation mit außerschulischen Partnern

Schule als Lern- und Lebensort, das heißt auch die Öffnung von Schule in die Region. Kooperationen in der Bildung und Betreuung mit freien Trägern der Jugendhilfe, Musikschulen, Sportvereine, Kirchengemeinden und der Wirtschaft bringen Innovation und Erweiterung des Angebotsspektrums. Kooperation mit außerschulischen Partnern