Vom Leuthener Platz bis zur Saarstraße

16.03.2013

Kiezspaziergang mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler vom 16.03.2013

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Bürgerinnen und Bürger,

den dritten Kiezspaziergang möchte ich in den „Frauenmärz“ einbetten, eine Traditionelle bezirkliche Veranstaltungsreihe, die jährlich in den ersten Märzwochen stattfindet.

Auf unserer Route werden wir die „Lebenslinien“ einiger Frauen kennenlernen, wie Annedore Leber, Hildegard Knef, Rosa Luxemburg, Hertha Block und Marlene Dietrich.
Weitere Ziele des ca. zweistündigen Kiezspazierganges sind unter anderem der Alfred-Lion-Steg, das EUREF-Gelände (ehemaliger Gasometer) und die Ceciliengärten.
Unser Kiezspaziergang wird an der Saarstraße enden.

Rote Insel

Die Rote Insel, auch Schöneberger Insel genannt, ist eine Ortslage im Berliner Ortsteil Schöneberg.

Die Rote Insel ist ein Gebiet im Osten des Alt-Bezirkes Schöneberg und wird von mehreren Bahnstrecken begrenzt. Durch die Bahnstrecken entstand die „Insellage“ und aus ihr entwickelte sich mit der Zeit ein eigener Kiez im sozialen Geflecht.

Erst in der späten Kaiserzeit zwischen 1890 und 1914 verbesserte sich die Verkehrsanbindung nach Alt-Schöneberg und Berlin. Das lag zum einen am rasanten Wachstum der Hauptstadt in das Umland hinein, zum anderen daran, dass der nördliche und östliche Teil der Insel intensiv durch das preußische Militär genutzt wurden.

Insgesamt vier Brücken verbinden seit dem frühen 20. Jahrhundert die Rote Insel mit der Stadt:
Julius-Leber-Brücke (früher Sedan-Brücke) und Langenscheidt-Brücke (früher Siegfried-Brücke) nach Westen sowie die Monumenten- und Kolonnenbrücke nach Osten in Richtung Kreuzberg bzw. Tempelhof.

Zum Namen „Rote“ Insel existiert folgende Anekdote

„Als im Jahre 1878 – die SPD war zu dieser Zeit durch das Sozialistengesetz verboten – Kaiser Wilhelm I. nach zwei Attentaten von einer mehrmonatigen Kur nach Berlin zurückkam und die Stadt im „Hurra-Patriotismus“ und einem schwarz-weiß-roten Fahnenmeer versank, hatte der Schöneberger Bierverleger Bäcker aus der Sedanstraße (heute: Leberstraße) die rote Fahne aus dem Fenster gehängt. Für diese unerhörte Tat wurde er des Landes verwiesen. Das Sedanviertel wurde von da an die Rote Insel genannt.“

Unabhängig von dieser Anekdote gab es in der Weimarer Republik einen hohen Anteil von Wählern „roter“ Parteien (SPD, USPD, KPD). Aber auch – durch die Offiziersfamilien des Eisenbahnregiments bedingt – einen hohen Anteil von Wählern deutsch-nationaler Parteien.

Wahrend der Zeit des Nationalsozialismus war die Rote Insel eine wichtige Stätte des Berliner Widerstandes. Dazu werden wir später mehr hören.

Die wichtigsten Plätze im Straßengeflecht sind der Leuthener Platz, auf dem wir stehen, und der Gustav-Müller-Platz, den wir später noch passieren werden.
Die bedeutendsten Bauwerke sind die Königin-Luise-Gedächtniskirche sowie der Schöneberger Gasometer – auch jetzt nicht zu übersehen.

Berühmte Persönlichkeiten wuchsen in dieser Gegend auf oder hatten hier ihren Wohnsitz. Unter anderen:

  • Friedrich Naumann (Naumannstraße 24)
  • Alfred Lion (Gotenstraße 7)
  • Willi Stoph (Leberstraße)
  • Marlene Dietrich (Leberstraße 65)
  • Hildegard Knef (Leberstraße 33)

Franz Hessel, der insbesondere durch sein Buch „Ein Flaneur in Berlin“ bekannt geworden ist, schreibt 1929:

„Dann lieber über den Kaiser-Wilhelm-Platz – wie soll er auch sonst heißen? – ins sozusagen offiziell traurige Viertel von Schöneberg gehen, die Insel, wie die Einwohner es nennen:
Straßen, die den Schienensträngen der Ringbahn benachbart sind. Dort kann man morgens und abends zwischen den beiden Bahnhöfen Schöneberg und Großgörschenstraße, die nicht miteinander verbunden sind, eiliges armes Volk durch den ‚polnischen Korridor’ laufen sehen. Hinter den traurigen Fassaden ahnt man die sonnenlosen Hinterhöfe, die Rasenanlage, in der die Kinder nicht graben dürfen, Müllkästen und das ungewollte Duett eines Radiolautsprechers im Fenster und einer Drehorgel unten, keifende Nachbarinnen und die dünne Stimme des Bettelsängers.
Das rot verhangene Gestell dort an der Ecke der absteigenden Nebenstraße, welches ein Werbebüro der KPD birgt, kann hier auf guten Zuspruch rechnen.“

Ost-West Grünzug

Wir werden gleich zur neuen Brücke gehen, die erst im Dezember 2012 eingeweiht wurde und den Namen Alfred-Lion-Steg trägt.

Dabei werden wir den neu gestalteten Ost-West-Grünzug benutzen, der an dieser Stelle Tempelhof mit dem Leuthener Platz verbindet und dann weiter über die Cheruskerstraße und Feurigstraße zum Kaiser-Wilhelm-Platz führt.

Der Leuthener Platz wird um eine Grünanlage mit Spielangeboten erweitert. Finanziert wird diese Maßnahme aus Mitteln des Programms „Stadtumbau West“.

Alfred-Lion-Steg

Wie bereits erwähnt heißt diese Brücke Alfred-Lion-Steg. Diesen Namen hat sie anlässlich der Eröffnung am 08. November letzen Jahres erhalten.

Der namensgebende Alfred Lion wurde 1908 auf der Roten Insel als Alfred Löw geboren. Er lebte in der Gotenstraße 7. Als Jude sah sich Löw gezwungen, Nazideutschland 1936 den Rücken zu kehren. Über Chile emigrierte er in die USA, wo er den Namen Lion annahm und sich als Mitbegründer des berühmten Jazz-Plattenlabels Blue Note einen Namen machte. Er starb 1987 in San Diego, Kalifornien.

Wie Sie möglicherweise bemerkt habe, trägt der Weg zur Bücke den Namen Hertha-Block-Promenade. Auch diese Namensgebung wurde am 08. November letzen Jahres vollzogen.

In der General-Pape-Straße befand sich ein Gefängnis der SA. Vor allem politische Gegner der NS-Bewegung wurden hier inhaftiert, misshandelt und gefoltert. Eine von ihnen war Hertha Block. In den 1920er Jahren war sie Bibliothekarin in der Stadtbücherei Wilmersdorf. Als Mitglied im Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller, der den Nationalsozialismus mit schriftstellerischen Mitteln zu bekämpfen versuchte, wurde sie im Juni 1933 verhaftet. Vor der Überstellung ins Frauengefängnis in der Barnimstraße war sie insgesamt acht Wochen im SA-Gefängnis Papestraße inhaftiert. Nach ihrer Freilassung und Entlassung aus dem öffentlichen Dienst, wurde sie 1936 erneut verhaftet und zu 15 Monaten Haft wegen Hochverrats verurteilt. Nach 1945 arbeitete Hertha Block mit am Wiederaufbau der Wilmersdorfer Stadtbibliothek.

1992 hat die Berliner Geschichtswerkstatt e.V. die in Vergessenheit geratenen Haftkeller im heutigen Gebäude Werner-Voß-Damm 54a wiederentdeckt und dort 2010 einen Gedenkort einrichten können.

Die Brücke und die Promenade nach Alfred Lion und Hertha Block zu benennen, entspricht dem politischen Konsens im Bezirk, dass die Gedenkkultur in den Alltag der Menschen und in den öffentlichen Raum gehört.

Nun zu der Funktion der Brücke:
Bisher war das Gebiet von Neu-Tempelhof durch unüberwindliche Bahnflächen vom Schöneberger Gebiet abgetrennt. Aus Mitteln des Stadtumbaus West ist in den letzten Jahren abseits der großen und verkehrsreichen Straßenzüge eine Verbindung zwischen den beiden ehemaligen Bezirken entstanden.
Der „Alfred-Lion-Steg“, als Brücke über die Dresdner Bahn, bietet für Fußgänger und Radfahrer neue kurze Wege und bringt die Menschen aus Neu-Tempelhof und der Schöneberger Insel einander näher. In einem dich bebauten Innenstadtbezirk mit einem gewachsenen Gebäudebestand ist es naturgemäß schwer, die urbane Qualität der Wohnquartiere aufzuwerten. Für neue Grünanlagen fehlen in der Regel die notwendigen Flächen. Grünzüge sind daher von Vorteil, denn sie verbinden nicht nur größere Grünflächen, sondern auch voneinander getrennte Stadtquartiere.

Der Ost-West Grünzug (Hertha-Block-Promenade) ist einerseits ein Fuß- und Radweg von A nach B. Andererseits gibt es entlang des Grünzuges so einiges zu entdecken.

Es beginnt mit dem Weg über die Brücke. Sie überquert die Dresdner Bahn, die 1875 eingeweiht wurde und ein Zeugnis der Industrialisierung ist.

Von der Brücke aus drängt sich der Bahnhof Südkreuz in den Blick. Er steht für das neue Berlin und ist seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 2006 einer der wichtigsten Fern- und Regionalbahnhöfe Berlins.

Im Übrigen ist der Bahnhof Südkreuz umgeben mit Straßen und Plätzen, die nach bekannten Frauen benannt wurden:

Hedwig Dohm wurde am 20. September 1831 in Berlin geboren.
Sie war eine deutsche Schriftstellerin und Frauenrechtlerin. Sie war eine frühe Vordenkerin des Feminismus. Sie forderte gleiche Bildung und Ausbildung für Mädchen wie für Jungen. Sie war überzeugt davon, dass ökonomische Selbstständigkeit der einzige Weg für Frauen sein, um nicht mehr zwangsläufig im „Ehegefängnis“ zu landen, sondern sich freiwillig für oder gegen eine – dank der ökonomischen Unabhängigkeit – gleichberechtigte Partnerschaft mit einem Mann entscheiden zu können. Neben den Forderungen nach gleicher Ausbildung und weiblicher Erwerbstätigkeit sprach sie sich vehement für das Frauenwahlrecht aus.

Lotte Laserstein wurde am 28. November 1898 in Preußisch Holland geboren.
Sie war eine bedeutende Vertreterin der gegenständlichen Malerei der Weimarer Republik. 1937 emigrierte Lotte Laserstein nach Schweden, aufgrund der Verfolgung von Menschen jüdischer Herkunft durch das nationalsozialistische Regime in Deutschland. In Schweden war sie bis zu ihrem Tode als Porträtistin und Landschaftsmalerin tätig. Sie starb am 21. Januar 1993 in Schweden.

Erika Gräfin von Brockdorff wurde am 29. April 1911 in Pommern geboren.
Die Widerstandskämpferin Erika von Brocksdorff zeigte einen unbeugsamen Lebensmut gegenüber dem nazistischen Terror. Sie steht wie ihre Mitstreiterinnen gegen die Diktatur und für „das andere Deutschland“. Ihr Widerspruchsgeist blieb unzerstörbar auch angesichts ihrer bevorstehenden Hinrichtung. Aus der Liebe schöpfte sie Kraft bis zur letzten Stunde ihres Lebens. Gräfin von Brocksdorff gehörte zur Widerstandsbewegung der Roten Kapelle. Als „Rote Kapelle“ werden verschiedene nur lose oder nicht verbundene Gruppen mit Kontakten zur Sowjetunion zusammengefasst, die im Zweiten Weltkrieg Widerstand gegen den Nationalsozialismus leisteten. Dazu gehörten deutsche Freundeskreise um Harro Schulze-Boysen und Arvid Harnack in Berlin, von Leopold Trepper aufgebaute nachrichtendienstliche Gruppen in Paris und Brüssel und weitere. Am Abend des 13. Mai 1943 wurde sie gemeinsam mit 13 anderen Personen im Strafgefängnis Berlin – Plötzensee enthauptet.

Hildegard Knef – Über sie werden Sie später mehr hören.

Wilhelm-Kabus-Straße

Wir werden jetzt die Wilhelm-Kabus-Straße passieren, benannt nach dem Schöneberger Bürgermeister Wilhelm Kabus.

Er wurde am 11. Oktober 1918 in Schlesien geboren. Er wirkte von 1965 bis 1975 als Baustadtrat und danach bis 1983 als Bezirksbürgermeister von Schöneberg.

Wilhelm Kabus verstarb am 12. April 1996 im Alter von 77 Jahren.

Wohnhaus von Friedrich Naumann (Naumannstraße 24)

Friedrich Naumann lebte von 1860 bis 1919.
Er war evangelischer Theologe und ein liberaler Politiker zur Zeit des Kaiserreichs.

Naumann war der Mittelpunkt eines liberalen Gesinnungs- und Freundeskreises, zu dem unter anderen Max Weber, Lujo Brentano, Theodor Heuss und dessen Ehefrau Elly Knapp gehörten.
Er ist Namensgeber für die der FDP nahestehende Friedrich-Naumann-Stiftung.

Wir werden gleich den Gustav-Müller-Platz betreten und an der Königin-Luise-Gedächtniskirche vorbeigehen.

Königin-Luise-Gedächtniskirche

Die Königin-Luise-Gedächtniskirche ist die einzige evangelische Kirche auf der „Roten Insel“. Mit dem achteckigen Grundriss und der markanten neobarocken Kuppel prägt der Kirchenbau das Bild des gesamten Gustav-Müller-Platzes. Vor allem wegen der Kuppel wird die Kirche „Käseglocke“ genannt.

Die Kirche wurde 1912 anlässlich des 136. Geburtstages der Königin Luise von Preußen eingeweiht. Die Namensgebung war, zeitgenössischen Quellen zufolge, in den ersten Jahren der neuen Kirchengemeinde unter deren Mitgliedern nicht unumstritten. Das lag daran, dass sich in der Gemeinde zwei Parteien gegenüber standen. Auf der einen Seite eher konservative und kaisertreue Mitglieder, auf der anderen Seite eher liberale Mitglieder. Dies entsprach – wie wir schon gehört haben – der sozialen Struktur der „Roten Insel“ zur Kaiserzeit. Der Kiez war einerseits Standort einer preußischen Armeeeinheit, auf der anderen Seite sympathisierte ein großer Teil der Bevölkerung offen mit der Sozialdemokratie.

Heute sind in der Königin-Luise-Gedächtniskirche die beiden evangelischen Gemeinden Königin-Luise-Gemeinde und Silas-Gemeinde beheimatet.

Wir biegen links in die Leberstraße ein und halten vor der Gedenktafel von Hildegard Knef.

Gedenktafel für Hildegard Knef (Leberstraße 33 - früher Sedanstraße)

Hier am Wohnhaus von Hildegard Knef hängt eine Tafel des Berliner Gedenktafel-Programms. Diese Gedenktafeln sollen vor allem an Menschen erinnern, deren Wirken untrennbar mit der Geschichte der Stadt Berlin verbunden ist. Die Tafeln werden durch die GASAG gesponsert und wissenschaftlich begleitet von der Historischen Kommission Berlin.
Die Porzellantafeln werden nach einem prämierten Entwurf des Grafikdesigners Wieland Schütz exklusiv von der Königlichen Porzellan Manufaktur (KPM) angefertigt.

Über Hildegard Knef muss ich nicht viel erzählen, ihr Leben und Wirken ist allgemein bekannt. Dass sie auch Sängerin war, haben wir gerade gehört.

Lassen Sie mich aber soviel berichten:
Sie wurde 1925 in Ulm geboren und zog als Kleinkind mit ihrer Mutter nach Berlin. Ihre künstlerische Karriere begann 1945 mit Auftritten im Kabarett sowie im Theater.
1946 spielte sie in dem ersten deutschen Nachkriegsfilm „Die Mörder sind unter uns“ und wurde damit international bekannt. Sie wurde zum ersten deutschen Nachkriegsstar.

Am 01. August 1948 war sie das Titelmädchen auf der ersten Ausgabe der neuen Illustrierten Stern.

Anfang 1948 ging sie in die USA. Dort lernte sie auch Marlene Dietrich kennen. 1950 wurde sie US-amerikanische Staatsbürgerin.

Um den Film „Die Sünderin“ zu drehen, kam sie im Jahr 1950 zurück nach Deutschland. Dieser Film verursachte aufgrund einer Nacktszene einen öffentlichen Skandal. Als Sünderin geächtet floh sie umgehend nach Hollywood zurück, um für die Filmfirma 20th Century Fox, bei der sie unter Vertrag stand, eine Reihe von Filmen zu drehen. 1955 debütierte sie am Broadway in dem Musical „Silk stockings“.

Hildegard Knef erhielt viele Ehrungen und Anerkennungen für ihr Lebenswerk. Sie starb am 01. Februar 2002.

Geburtshaus von Marlene Dietrich (Leberstraße 65 - früher Sedanstraße)

Und dass auch sie singen konnte, haben Sie gerade gehört.
Geboren 1901 begann Marlene Dietrich ihre Karriere als Schauspielerin am Theater und in Stummfilmen in den „goldenen Zwanzigern“ in Berlin.

Der Aufstieg zur international bekannten Künstlerin gelang ihr 1930 durch die Hauptrolle in dem Film „Der Blaue Engel“. Anfang der 1930er Jahren ging sie in die USA, wo sie an der Seite von Gary Cooper das Drama „Marokko“ (1930) drehte. Für diese Rolle erhielt sie eine Oscar-Nominierung als beste Hauptdarstellerin.
Damit war und ist sie eine der wenigen deutschsprachigen Künstlerinnen, die auch international Ruhm erlangten.

Typisch für sie waren ihre langen Beine, ihre tiefe und rauchige Stimme. Nicht zu vergessen die von ihr getragenen Hosenanzüge, wodurch dieses Kleidungsstück in den 1930er Jahren für Frauen salonfähig wurde.

Während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland weigerte sich die Schauspielerin, die NS-Propaganda zu unterstützen. Stattdessen engagierte sie sich während des Zweiten Weltkrieges bei der amerikanischen Truppenbetreuung, indem sie für die amerikanischen Soldaten sang und verwundete in Lazaretten besuchte.

Im Jahr 1947 verlieh ihr der damalige Präsident der Vereinigten Staaten Harry S. Truman die Freiheitsmedaille. Marlene Dietrich starb am 06. Mai 1992 in Paris.

Torgauer Straße / Kohlenhandlung Meyer / Annedore und Julius Leber

Es ist noch nicht lange her, dass hier, am Rande der Bahn kleine Kfz-Werkstätten und Gebrauchtwaren-Händler angesiedelt waren. Sie sehen, dass sich eine Menge getan hat. Aus Mitteln des Programms Stadtumbau West wird hier ein öffentlicher Grünzug entstehen, der das Gebiet zwischen den Bahnhöfen Südkreuz und Schöneberg städtebaulich aufwerten soll. Ebenso wie beim Ost-West-Grünzug werden neue innerstädtische Grünflächen entstehen, die zu einer Vernetzung verschiedener Stadtquartiere beitragen und neue Stadtraumverbindungen erschließen.

Die Abräumarbeiten für den neuen Grünzug haben jedoch an dem hier noch stehenden Gebäude halt gemacht.

Der sozialdemokratische Reichstagsabgeordnete Julius Leber (nach ihm ist auch die Leberstraße benannt) wurde 1933 auf der ersten Sitzung des neuen Reichstages von den NS-Behörden verhaftet und bis 1937 im KZ Sachsenhausen eingesperrt.

Nach seiner Haftentlassung wurde er Teilhaber an der Kohlenhandlung Meyer und arbeitete hier mit seiner Frau, Annedore Leber. Er nahm die Kontakte zu alten Parteifreunden aus dem politischen Untergrund auf und ab 1943 unterhielt er immer engere Kontakte zu Mitgliedern des Kreisauer Kreises, zum militärischen Widerstand und zu Goerdeler. Er schloss sich dem aktiven Widerstand der Verschwörer des 20. Juli an, wobei die Kohlenhandlung wiederum als konspirativer Treffpunkt diente.

Welch wichtige Rolle Leber im Widerstand spielte zeigt die Tatsache, dass er nach einem erfolgreichen Attentat auf Hitler für den Posten des Innenministers vorgesehen war. Aufgrund der Denunziation eines Gestapospitzels wurde er am 5. Juli 1944 auf dem Kohlenplatz in Schöneberg festgenommen.

Drei Monate nach dem gescheiterten Versuch vom 20. Juli wurde Leber mit anderen Verschwörern zum Tode verurteilt. Der Schauprozess des Volksgerichtshofes unter dem Vorsitz von Freisler fand im Gebäude des Kammergerichts am Schöneberger Kleistpark statt. Am 5. Januar 1945 wurde Julius Leber in Berlin-Plötzensee hingerichtet.

Das Leben Julius Lebers hat die persönliche Entwicklung und den Weg seiner Ehefrau, Annedore Leben, stark beeinflusst und geprägt. Nach der ersten Verhaftung Julius Leber im Jahr 1933 bündelte sie alle Energie, um seine Freilassung zu erreichen. Nach vielen Bittbriefen an die obersten NS-Führerpersönlichkeiten und mehrfachem Vorsprechen bei der Gestapo gelang es ihr schließlich, dass Julius Leber 1937 aus dem Konzentrationslager entlassen wurde.

Nach der Verhaftung Julius Lebers 1944 wurde Annedore Leber mit ihren Kindern zwei Monate in Sippenhaft genommen und in das Untersuchungsgefängnis Moabit eingeliefert; ihre Kinder kamen nach einigen Wochen Zwangsaufenthalt in Dessau wieder frei.

Die zwölf Jahre der ständigen Verfolgung ihrer Familie durch die Nationalsozialisten blieben für die Witwe Annedore Leber nicht ohne Folgen. Aus der früher eher unpolitischen Frau war im Verlauf dieser Zeit eine überzeugte und kämpferische Sozialdemokratin geworden.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde sie ab Oktober 1945 zur Leiterin des Frauensekretariats und in den Zentralausschuss der SPD gewählt.

Nach der Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED im April 1946 erklärte Annedore Leber ihren Austritt aus der Partei und wechselte wenig später in die Partei von Kurt Schumacher (Westzonen-SPD).

Für die neue Partei wurde sie in die Berliner Stadtverordnetenversammlung während der ersten Legislaturperiode 1946 entsandt.

1947 gründete sie den Mosaik Verlag (1961 umbenannt in Verlag Annedore Leber), in dem vorwiegend politische und pädagogische Bücher herausgegeben wurden. Als Berliner Stadtverordnete hielt Annedore Leber im Juni 1948 eine eindrucksvolle Rede zur Lage Berlins während der Blockade, mit der sie die Vereinten Nationen zur Unterstützung bei der Bewältigung dieser Krise aufrief.

Der erste Band ihrer Sammlung von Widerstandsbiographien, die sie zusammen mit Willy Brandt und Karl Dietrich Bracher seit Kriegsende zusammengetragen hatte, erschien 1953 im Mosaik Verlag. In dieser Sammlung schildert sie die Schicksale all derer, die einen ähnlichen Lebensweg wie ihre eigene Familie durchgemacht hatten.

Annedore Leber blieb auch weiterhin politisch aktiv. Von 1954 bis 1962 war sie Bezirksverordnete von Berlin-Zehlendorf und von 1963 bis 1967 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin. Darüber hinaus hatte sie weitere politische Funktionen.

Sie starb 1968 und wurde auf dem Waldfriedhof Zehlendorf in einem Ehrengrab der Stadt Berlin beigesetzt.

Torgauer Straße / Schöneberger Gasometer / EUREF-Gelände

Die markanteste Landmarke der Roten Insel und ihr architektonisches Wahrzeichen ist der 1910 errichtete Riesengasometer. Er ist über 50 Meter hoch und konnte ursprünglich bis zu 160.000 m³ Stadtgas speichern, das seinerzeit zur Beleuchtung von Straßen und Wohnungen sowie zum Heizen und Kochen genutzt wurde. Das Außengestell des Gasometers wurde nach seiner Stilllegung (Anfang der 1990er Jahre) unter Denkmalschutz gestellt.

Nachdem viele Jahre lang erfolglos nach einer sinnvollen Nachnutzung des Geländes gesucht wurde, verkaufte die GASAG das Gelände an die EUREF AG. Der Investor versucht, auf dem EUREF-Campus die Vision der „Intelligenten Stadt“ der Zukunft zu entwickeln.

Es soll unter den Bedingungen einer nahezu CO2-neutralen Energieversorgung im Betrieb und niedrigen Verbrauchskosten ein neues Büro- und Wissenschaftszentrum entstehen. Sämtliche Neubauten werden zertifizierte „Green Buildings“ sein. Auf dem Gelände sollen sich denkmalgeschützte Backsteingebäude, Neubauten und Park- und Freiflächen wiederfinden. 1.216 Arbeitsplätze sind auf dem Gelände entstanden. Es wird damit gerechnet, dass Im Laufe des Jahres 2013 weitere 800 Arbeitsplätze hinzukommen.

Seit dem Wintersemester 2012/13 bietet die Technische Universität Berlin international anerkannte Masterstudiengänge für bis zu 180 Studierende auf dem TU-Campus EUREF an. Die Studiengänge beziehen sich auf die Bereiche Energie, Bauen, Architektur, Immobilien, Verkehr, Technik und Wirtschaft.

Und natürlich ist der Gasometer der Ort, von dem jeden Sonntag der ARD-Polit-Talk mit Günter Jauch ausgestrahlt wird.

S-Bahnhof Schöneberg

Der Bahnhof Berlin-Schöneberg befindet sich am Kreuzungspunkt der Ringbahn mit der Wannseebahn.

Der erste Eisenbahn-Bahnhof in Schöneberg war der am 15. Oktober 1875 errichtete Militärbahnhof der Königlich Preußischen Militäreisenbahn. Bereits seit 1. Mai 1897 existierte südlich der ersten Schöneberger Ringbahnstation eine Station Ebersstraße. Eine Umsteigemöglichkeit zur nahegelegenen Wannseebahn bestand von hier aus nicht. Die Fahrgäste mussten stattdessen mit den Ringbahnzügen über die Südringspitzkehre bis zur damaligen Station Schöneberg fahren, und von dort aus die Züge der Wannseebahn nehmen.

Die Wannseebahn wies als einzige Vorortstrecke keine Umsteigemöglichkeit zur Ringbahn auf. Als Lösung für dieses Problem wurde der Bahnhof Ebersstraße 1932/1933 abgerissen und stattdessen ein Turmbahnhof errichtet.

Den Zweiten Weltkrieg überstand die Anlage weitestgehend unbeschadet, auch der planmäßige Verkehr konnte bald nach der Kapitulation wieder aufgenommen werden.

Zwischen September 2010 und Frühjahr 2012 wurde die Brücke für die Gütergleise der Ringbahn am Bahnhof Schöneberg erneuert. Der Bahnhof Schöneberg wird heute auf der Ringbahn durch die Linien S41, S42, S45 und S46 sowie auf der Wannseebahn durch die Linie S1 bedient.

Es bestehen zwei Zugänge, einerseits von der Ebersstraße zum Ringbahnsteig sowie barrierefrei von der Dominicusstraße /Sachsendamm zur Wannseebahn mit barrierefreiem Übergang zur Ringbahn.

Wir laufen nun die Ebersstraße entlang, überqueren den Innsbrucker Platz und werden dann über die Eisackstraße zu den Ceciliengärten gehen

Friedhof Eisackstraße

Lassen sie mich schon jetzt kurz auf den Friedhof Eisackstraße hinweisen.

Wir werden Ihn nicht sehen, weil er eher versteckt links neben der Eisackstraße liegt, dennoch halte ich einen Hinweis für wichtig. Vielleicht werden Sie ihn zu anderer Gelegenheit einmal besuchen.

Der I. Städtische Friedhof Eisackstraße wurde 1883 angelegt.

Hier sind unter anderem beigesetzt:

  • Rudolph Wilde (1857–1910)
    Kommunalpolitiker und Oberbürgermeister von Schöneberg (Ehrengrab)
  • Eduard Bernstein (1850–1932)
    Publizist und Politiker (Mitglied des Deutschen Reichstags) (Ehrengrab 2011 aufgehoben, zur Zeit wird in der Senatskanzlei geprüft, ob die Eigenschaft eines Ehrengrabes wieder aufleben soll)
  • Kurt Hermann Rosenberg (1884–1975)
    Maler und Bildhauer
  • Heinrich Bauer (1896–1975)
    Schriftsteller

Der Friedhof wurde zum 1. Januar 2006 geschlossen. Seitdem werden keine Bestattungen mehr vorgenommen. Die Pflege der Friedhofsflächen wird für eine Frist von 30 Jahren nach der letzten Bestattung gewährleistet.

Wir werden gleich in den Innenhof der Ceciliengärten gehen.

Ceciliengärten

Der Architekt dieser Wohnanlage war Paul Wolf. Oberster Planer für die Realisierung der Pläne war der Schöneberger Stadtbaurat Heinrich Lassen (27. März 1864 – 21. Februar 1953).
Die Wohnanlage wurde von 1924 bis 1928 gebaut. Das Besondere ist die Abkehr von den gründerzeitlichen Mietskasernen, die weder zur Straßenseite noch zu den Innenhöfen Raum zur Erholung, zur Begegnung und zum gemeinschaftlichen Leben boten.

Ein architektonischer Ansatz, der heute noch seine Gültigkeit hat. Entsprechend gibt es eine Randbebauung und ein freigehaltenen großen Innenhof. Dieser – das werden wir gleich sehen – lässt genügend Platz für gärtnerische Gestaltung.

Außerdem legte der Architekt Wert darauf, dass sich die Grundrisse der Wohnungen individuell voneinander unterschieden.
Als im Jahr 1927 der letzte von acht Bauabschnitten nach fünfjähriger Bauzeit fertig gestellt wurde, umfasste die bebaute Grundfläche rund 18.700 qm mit 621 Wohnungen, in denen mehr als 1.500 Menschen lebten.

Anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlins im Jahr 1987 wurde die gesamte Anlage komplett restauriert. Heute stehen sowohl die baulichen Anlagen als auch die Grünanlagen unter Denkmalschutz.

Namenspatronin für die Benennung der Ceciliengärten war Kronprinzessin Cecilie von Preußen (1886 – 1954), Gattin des deutschen Kronprinzen Wilhelm. Man wollte damit der Kronprinzessin, die einen sehr hohen Ruf in der Bevölkerung genoss, bereits zu Lebzeiten eine Ehre erweisen.

Frauenskulpturen „Der Morgen“ und „Der Abend“

Auf der zentralen Grünanlage stehen zwei Frauenskulpturen „Der Morgen“ und „Der Abend“ des Bildhauers Georg Kolbe. Diese stellen eine Besonderheit der Siedlung dar.

Kolbe hat sich bei der Namensgebung seiner Frauenskulpturen nicht auf die Himmelsrichtungen bezogen, in denen seine Skulpturen aufgestellt worden sind, sondern an der Art, wie sie den Tag beginnen und den Tag beenden.
Die Skulptur „Der Morgen“ streckt sich dem Tag entgegen.
Die Skulptur „Der Abend“ wirkt dagegen erschöpft mit herunterhängenden Armen.

Prominente Anwohner der Siedlung

Als einer der prominentesten und bedeutendsten Anwohner der Siedlung arbeitete und lebte von 1929 bis 1933 der Maler und Grafiker Hans Baluschek im Atelierturm an der Semperstraße.

Im Oktober 1945 bezog der Literatur Historiker und Schriftsteller Heinrich Spiero seine letzte Wohnung.

Ebenso lebte hier von 1946 bis zu seinem Tode der Klarinettist und Berliner Kammervirtuose Alfred Bürkner.

Auch der Komponist und Musikschriftsteller Arnold Ebel war Bewohner der Ceciliengärten.

Hugo Egon Balder, der als Fernsehmoderator, Produzent, Musiker, Schauspieler und Kabarettist bekannt wurde, wuchs im Haus Semperstraße 2 auf.

S-Bahnhof Friedenau

Der Bahnhof Berlin-Friedenau ist ein – an der Berliner Wannseebahn gelegener – oberirdischer Bahnhof mit einem Bahnsteig und zwei Gleisen.

Er wurde 1891 in seiner jetzigen Form eröffnet und besitzt einen Zugang im sogenannten „Gewächshausstil“. Bereits 1874 wurde an dieser Stelle eine erste Station eingerichtet.

Der Bahnhof Friedenau liegt genaugenommen nicht im Ortsteil Friedenau, sondern in Schöneberg. Seinen Namen verdankt er der Tatsache, dass er beim seinerzeitigen Bau in erster Linie den Bewohnern und Besuchern der damals neu gegründeten Landhauskolonie Friedenau zugute kam.

Gedenktafel für Rosa Luxemburg (Wielandstraße 23)

Hier wurde vor drei Tagen die Gedenktafel für Rosa Luxemburg eingeweiht.
Rosa Luxemburg lebte von 1899 bis 1902 in diesem Haus. Danach mietete sie eine Wohnung in der nahegelegenen Cranachstraße 58 – dort steht bereits eine Gedenktafel.

Mit dieser Gedenktafel, die auf eine Initiative der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schönebergs zurückgeht, wird das bemerkenswerte Lebenswerk Rosa Luxemburgs gewürdigt:
Als Vordenkerin, als Kämpferin für Frieden, soziale Gerechtigkeit und die internationale Solidarität der Arbeiterklasse.

Zum anderen wird aus dem kurzen Text der Gedenktafel mit den Worten „ermordet von Freikorpstruppen“ die Erinnerung an einen schwierigen Abschnitt der jüngsten deutschen Geschichte wachgerufen.
Es wird aber vor allem deutlich, wo politische Sprachlosigkeit und blinder Fanatismus enden.

Wofür steht und stand Rosa Luxemburg?

  • Für ihr kompromissloses Eintreten gegen Krieg und Militarismus
  • Für ihre für die damalige Zeit außergewöhnliche Emanzipiertheit. Zur Erinnerung: Das Frauenwahlrecht gibt es in Deutschland erst seit 1919!
  • Und nicht zuletzt dafür, dass sie sich die Freiheit genommen hat, für ihre festen Überzeugungen einzutreten. Eine Freiheit, die ihr die Andersdenkenden nicht gelassen haben.

Luise & Karl Kautsky-Haus (Saarstraße 14)

Wir stehen hier vor dem Wohnhaus von Luise und Karl Kautsky.

Karl Johann Kautsky wurde 1854 in Prag geboren, er war ein Philosoph und sozialdemokratischer Politiker.
Die Arbeit Karl Kautskys ist weit über Deutschland und die deutsche Sozialdemokratie hinaus richtungweisend. In seiner Stellung als “Parteiintellektueller” der Sozialdemokratie zwischen 1890 und 1914 war Kautsky von besonderer Bedeutung.
Seine Werke dienten der Verbreitung der Marx’schen Theorie und gaben damit der Sozialdemokratie ein ideologisches Gerüst. Das Erfurter und das Heidelberger Programm, an denen Kautsky mitgewirkt hatte, haben über Jahrzehnte den Kurs der Sozialdemokratischen Partei mitbestimmt. Karl Kautsky starb 1938 in Amsterdam

Luise Kautsky wurde1864 in Wien geboren, sie war eine Kommunalpolitikerin der USPD.
Luise Kautsky war mehr als Gefährtin und Kameradin ihres Mannes Karl. Sie war unentbehrliche Stütze seiner Arbeit in einer fast fünfzigjährigen Ehe.
Luise Kautsky hat eigenständig durch ihre Übersetzungen wichtiger sozialistischer Werke aus dem Englischen und Französischen deren Inhalte deutschen Leserinnen zugänglich gemacht und damit zur internationalen Verständigung der europäischen Arbeiterbewegung beigetragen.
Zwischen Rosa Luxemburg und Luise Kautsky existierte eine enge Freundschaft. Als Sozialistin und Jüdin wurde Luise Kautsky 1944, kurz nach ihrem achtzigsten Geburtstag, in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert, wo sie am 1. November 1944 starb.

Im Januar 2010 eröffnete, in dem damaligen Wohnhaus der Kautskys, die sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken ihre Bundesgeschäftsstelle unter dem Namen „Luise und Karl Kautsky-Haus“.

Verabschiedung

Der Nächste Kiezspaziergang findet am 20. April 2013 in Marienfelde statt. Wie immer um 14 Uhr. Der genaue Treffpunkt wird noch bekanntgegeben.