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Chronik des Ortsteils Schöneberg

2001

  • Am 01.01.2001 tritt die Fusion der Bezirke Schöneberg und Tempelhof in Kraft.
    In der Silvesternacht 2000/2001 findet im Rathaus Schöneberg der Fusionsball statt. Unter dem Motto “Tanz in die Zukunft” feiern 600 Gäste dieses Ereignis.
    Nach Mitternacht werden im Goldenen Saal dem ersten Bezirksbürgermeister von Tempelhof-Schöneberg, Dieter Hapel, und seinen Stadträt_innen die Ernennungsurkunden überreicht.

1999

  • Bevölkerungszahl: 149.687

1998

  • Durch Beschluss des Abgeordnetenhauses von Berlin zur Gebietsreform der Berliner Bezirke wird die Zusammenlegung von Schöneberg und Tempelhof im Jahr 2001 festgelegt.

1996

  • Als Heimat der größten LSBTI-Community in Deutschland hisst Schöneberg gegen politische Widerstände als erster Bezirk vor seinem Rathaus die Regenbogenfahne als deutliches Zeichen für die Vielfältigkeit und Akzeptanz der queeren Lebensweisen.

1993

  • Das Abgeordnetenhaus verlässt das Rathaus Schöneberg und zieht in den Preußischen Landtag.
  • Das erste Lesbisch-schwule Stadtfest findet in der Motzstraße unter dem Motto „Gemeinsam sicher leben“ statt.

1991

  • Die letzte Sitzung des Berliner Senats findet im Rathaus statt.
  • Der Regierende Bürgermeister verlässt das Rathaus Schöneberg und zieht in das Rote Rathaus nach Mitte.

1989

  • Fall der Berliner Mauer

1963:

  • Der amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy besucht am 26. Juni 1963 Berlin und hält vor dem Schöneberger Rathaus seine Rede mit dem berühmten Satz „Ich bin ein Berliner“.
  • Nach der Ermordung Kennedys am 22. November 1963 in Texas wird ihm zu Ehren der Rudolph-Wilde-Platz in John-F.-Kennedy-Platz umbenannt.

13. August 1961

  • Die Berliner Mauer wird gebaut.

1950

  • General Clay übergibt im Namen der amerikanischen Nation den Berliner_innen die “Freiheitsglocke”, die auf den Schöneberger Rathausturm gezogen wird.

1949

  • Das Rathaus Schöneberg wird zum Sitz der Berliner Regierung und des Parlamentes.
  • Von 1946 bis 1993 werden aus Schöneberg die Rundfunkprogramme des RIAS Berlin (Rundfunk im amerikanischen Sektor) gesendet.*

1946

  • Es finden die ersten freien Wahlen nach dem Zweiten Weltkrieg statt.

1945

  • Durch Bombenangriffe ist Schöneberg zur Hälfte zerstört. Nach Abzug der russischen Truppen übernimmt die amerikanische Armee die Besatzungsmacht.

1944

  • Der Volksgerichtshof hält einen Teil seiner Schauprozesse gegen NS-Gegner im ehemaligen preußischen Kammergericht in der Potsdamer Straße ab.

1943

  • NS-Propagandaminister Goebbels verkündet im Schöneberger Sportpalast den “totalen Krieg”.

1941

  • Beginn der Massendeportationen von Berliner Juden, auch aus dem Bayerischen Viertel.

1933

  • Die letzte Sitzung der frei gewählten Bezirksverordnetenversammlung wird abgehalten (Adolf Hitler wird Reichskanzler).

1. Oktober 1920

  • Mit der Bildung von Groß-Berlin verliert Schöneberg seine Selbstständigkeit und bildet von da an gemeinsam mit Friedenau den 11. Berliner Verwaltungsbezirk „Schöneberg“.
  • Bevölkerungszahl: 219.000
    • Schöneberg: 175.000
    • Friedenau: 44.000

1917

  • Das Rathaus Friedenau wird eingeweiht.

1911 bis 1914

  • Der Bau des neuen Schöneberger Rathauses beginnt 1911 und kommt unter Oberbürgermeister Alexander Dominicus 1914 zum Abschluss.

1910

  • Die stadteigenen U-Bahn auf der Strecke Nollendorfplatz-Innsbrucker Platz wird eröffnet. Nach Berlin war Schöneberg damit die zweite Stadt in Deutschland mit einer U-Bahn.
  • Verlegung des Botanischen Gartens nach Dahlem.
  • Bevölkerungszahl:
    • Schöneberg: 172.000
    • Friedenau: 43.000

1899

  • Schöneberg scheidet aus dem Landkreis Teltow aus.

1898

  • Rudolph Wilde wird Bürgermeister der Stadt Schöneberg. Unter ihm gab es erste Planungen für den Bau des Schöneberger Rathauses auf der trockenen Fläche des Mühlenberges.

1. April 1898

  • Mit rund 75.000 Einwohner_innen werden Schöneberg die Stadtrechte verliehen.

1874

  • Die Gemeinden Alt- und Neu-Schöneberg schliessen sich zusammen.
  • Bevölkerungszahl:
    • Schöneberg: 7.400
    • Friedenau: 1104

1871

Die Landgemeinde Friedenau wird gegründet.

1861

  • Nach 10-jährigen Verhandlungen wird der Nordteil Schönebergs nach Berlin eingemeindet.
  • Bevölkerungszahl: 2.635

1838

  • Bevölkerungszahl: 1.400

1791

  • Die Potsdamer Straße wird die erste gepflasterte Chausee Preußens (entworfen von C.H. Langhans, dem Erbauer des Brandenburger Tores).

1763-1767

  • Alt-Schöneberg wird unter der Leitung von C.C. Netcke wieder aufgebaut. Einziges heutiges Baudenkmal aus dieser Zeit: die Dorfkirche in der Hauptstraße.

1760

  • Alt-Schöneberg wird im Siebenjährigen Krieg vollständig zerstört. Die Einwohner_innen finden Aufnahme in Neu-Schöneberg.

1750

  • Durch Friedrich II. wird ein zweites Dorf für die Ansiedlung böhmischer Weber errichtet. Es wurde Neu-Schöneberg genannt und erstreckte sich vom heutigen Kaiser-Wilhelm-Platz bis zur Grunewaldstraße.

1670

  • Ein kurfürstlicher Hopfen- und Küchengarten wird an der Stelle des heutigen Kleistparks angelegt, daraus entwickelt sich später der Botanische Garten.

1506

  • Kurfürst Joachim I. erwirbt das Dorf und unterstellt es der Verwaltung des Amtes Mühlendorf in Berlin. Schöneberg wird landesherrliches Dorf.

1460

  • Das Geschlecht von Redern wird Guts- und Grundherr in Schöneberg.

1375

  • Der in Berlin ansässige Ritter Parys wird Grundherr in Schöneberg.

1264

  • Schöneberg wird am 3. November 1264 in einer Urkunde des akanischen Markgrafen Otto III. erstmalig als “villa sconneberch” erwähnt. Das Dorf Schöneberg entsteht an einer Handelsstraße, die Sachsen und die Ostsee verbindet (spätere Reichs-/Bundesstraße 1).