25/2026 | SektenInfo Berlin mit neuem Rekordwert an Anfragen

Person hält Tablet mit abgebildeten Statistiken in der Hand

04.09.2026

Liebe Leserinnen und Leser,

die Berliner SektenInfo verzeichnete im vergangenen Jahr einen Rekordwert an Anfragen. Wir sprachen mit dem Team über Entwicklungen, Herausforderungen und Perspektiven im Informations- und Beratungsalltag.

Außerdem stellen wir den bundesweiten mehrsprachigen Redewettbewerb „Mehr Sprachen – mehr WIR“ vor, der in diesem Schuljahr in seinen dritten Durchgang startet.

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SektenInfo Berlin mit neuem Rekordwert an Anfragen

Mehr als 700 Anfragen erreichten die Berliner SektenInfo im vergangenen Jahr. Dies geht aus dem aktuellen Jahresbericht hervor. Beratungsfälle nehmen dabei nicht nur in ihrer Anzahl, sondern auch in ihrer Komplexität zu. Wir sprachen mit dem Team der SektenInfo über Entwicklungen, Herausforderungen und Perspektiven im Informations- und Beratungsalltag.

Die SektenInfo verzeichnete 2025 einen neuen Rekordwert an Anfragen. Erleben Sie auch abseits der absoluten Zahlen eine Veränderung in der Art der Anfragen?
Ja, definitiv. Mit 702 Anfragen erreichten wir 2025 den höchsten Wert seit Beginn der Datenerfassung. Mindestens ebenso auffällig ist, dass viele Beratungsfälle mehrere Problemlagen und betroffene Lebensbereiche zugleich umfassen.

Ratsuchende nehmen zunehmend informiert Kontakt auf, oft nach eigener Recherche u.a. mit KI-Tools. Das erleichtert die erste Einordnung, führt aber auch zu komplexeren Erstkontakten. Anliegen sind zudem häufiger mehrschichtig und berühren mehrere Lebensbereiche gleichzeitig, was eine differenziertere Einordnung erfordert. Teilweise ist eine Kooperation mit anderen Behörden wie beispielsweise den bezirklichen Jugendämtern notwendig, weil geklärt werden muss, ob eine Gefährdung des Kindeswohls vorliegt.

Dazu kommt eine paradoxe Entwicklung: Das Berliner Hilfesystem ist gewachsen und es gibt mehr spezialisierte Anlaufstellen. Diese Entwicklung begrüßen wir. Die Angebotspalette macht es aber für Ratsuchende schwerer, die für ihr Anliegen richtige Stelle zu finden. Wir übernehmen daher verstärkt die Funktion, eine orientierende und wegweisende Erstberatung durchzuführen. Unsere Kolleg/-innen müssen deshalb die Berliner Beratungs- und Versorgungslandschaft gut kennen und sich in Netzwerkrunden mit anderen Akteuren austauschen. Damit einher geht zeitlicher Mehraufwand. Das gehört aus unserer Sicht aber zu einer professionellen Beratungstätigkeit dazu.

Wer bittet Sie konkret um Hilfe?
Der größte Teil der Menschen kommt aus dem privaten Umfeld: 531 der 2025 registrierten Anfragen stammten von Privatpersonen. Institutionell melden sich vor allem psychosoziale Dienste, Bildungsträger und Medien, gefolgt von Behörden und Schulen.
Bei direkt Betroffenen versus Angehörigen zeigt unsere Statistik: Von 862 Betroffenheitserfassungen im Jahr 2025 – eine Anfrage kann mehrere Betroffene beinhalten – bildet die Gruppe der Angehörigen mit 571 Anfragenden den größten Anteil. 291 sind primär Betroffene mit eigenen Gruppenerfahrungen, hierzu zählen wir auch Aussteigende aus Gruppen. Ergänzt wird das Bild durch Fachkräfte aus Schulen, psychosozialen Einrichtungen und Behörden – das zeigt die große Bandbreite unserer Zielgruppe.

Wie kann man sich einen Beratungsfall konkret vorstellen? Wo fängt die Arbeit der SektenInfo an und wo hört sie auf?
Im Klasse Berlin Podcast haben wir in Folge 12 einen entsprechenden Beratungsfall vorgestellt, um das anschaulich zu machen. Anhand eines fiktiven Coaching-Angebots wird erläutert, wie bestimmte Mechanismen und Gruppenstrukturen Abhängigkeiten fördern können und woran sich überzogene Erfolgsversprechen erkennen und kritisch einordnen lassen.

Es gibt also keinen prototypischen Fall?
Grundsätzlich kommt es immer stark auf den Einzelfall an. Viele möchten zunächst Hintergrundinformationen zu einer Gruppe erhalten, andere suchen Unterstützung in der Kommunikation mit Angehörigen, die in einer Gruppe eine neue Lebensweise gefunden haben. Hier entwickeln wir gemeinsam Umgangsstrategien. Wir verstehen uns als zentrale Anlaufstelle, die auch auf andere passende Angebote in Berlin hinweist. Dauer und Nachgespräche hängen ebenfalls vom Einzelfall ab, von einem Gespräch bis zu mehrschrittigen Prozessen mit kontinuierlicher Begleitung.

Und wo liegen die inhaltlichen Schwerpunkte Ihrer Beratungsarbeit?
Den größten Bereich bilden weiterhin Anfragen zu evangelikalen, pfingstkirchlichen und christlich-fundamentalistischen Gruppierungen (132 Anfragen), gefolgt von Psychomarkt/Lebenshilfe – wie unseriöse Coaching-Programme oder mehrstufige Kurssysteme mit wachsender finanzieller und persönlicher Abhängigkeit – sowie allgemeinen Informationsanfragen (jeweils 87 Anfragen). Es folgen alte christliche Sondergruppen – etwa die Zeugen Jehovas oder die Mormonen, die sich bereits im 19. Jahrhundert von den bestehenden christlichen Kirchen abgespalten haben –, esoterische Angebote sowie Fälle ohne klaren Gruppenzusammenhang. Das war auch schon in den Vorjahren ähnlich, die Fälle werden aber eben zunehmend komplizierter. Neben klassischen Gruppierungen treten verstärkt hybride, schwer zuordenbare Angebote auf. Besonders bei Scientology zeigt sich ein Anstieg: Nach Jahren rückläufiger Zahlen (2021: 10, 2022: 7) haben wir 2025 wieder 25 Anfragen registriert, vermutlich bedingt durch die erhöhte Präsenz im Stadtbild durch Kampagnen. Vermeintlich rückläufige Themen können so situativ wieder an Bedeutung gewinnen. Verschwörungstheorien werden aktuell weniger nachgefragt, wir vermitteln hier meist direkt an spezialisierte Berliner Fachstellen wie entschwört – Beratung zu Verschwörungsmythen im persönlichen Umfeld (ein Projekt der pad gGmbH), veritas Berlin, das Interdisziplinäre Zentrum für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung (IZRD) e.V. oder weitere.

Seit 2025 erweitert eine moderierte Angehörigengruppe das Angebot der SektenInfo. Können Sie diese etwas genauer vorstellen?
Wir haben die Gruppe 2025 gegründet, weil Angehörige von Menschen in konfliktträchtigen Gruppen oft selbst stark belastet sind, es dafür in Berlin aber bislang kein moderiertes Austauschformat gab. Die Gruppe trifft sich in der Regel einmal monatlich online, die Sitzung wird von einer Fachkraft moderiert. Inhaltlich geht es darum, wie Angehörige mit Kontaktabbrüchen und eigenen Belastungen umgehen, aber auch wie sie sich gegenüber missionierendem Verhalten durch ihre Angehörigen abgrenzen können. Die Themen der einzelnen Sitzungen werden aber letztlich von den Teilnehmenden selbst bestimmt. Die Teilnahme an der Gruppe ist gut nachgefragt, aktuell gibt es eine Warteliste. Besonders freuen wir uns über die Erfolge im Kleinen. Eine Teilnehmerin fand neue Wege im Umgang mit ihrem Angehörigen und konnte die Gruppe inzwischen wieder verlassen. Wenn das Angebot irgendwann weniger gebraucht wird, hat es seinen Zweck erfüllt.

Bundesweiter Redewettbewerb feiert Mehrsprachigkeit

Der bundesweite Redewettbewerb „Mehr Sprachen – mehr WIR” fördert die Sprachkompetenz von Jugendlichen und setzt ein Zeichen für die Wertschätzung von Mehrsprachigkeit. Im Schuljahr 2026/27 startet er in seinen dritten Durchgang.

Mehrsprachigkeit gehört zur Identität vieler Kinder und Jugendlicher in Deutschland. Die daraus entstehende Sprachenvielfalt, die in den Klassenräumen Realität ist, als wertvolle Ressource zu verstehen und zu wertschätzen, ist Anliegen des Redewettbewerbs „Mehr Sprachen – mehr WIR“, der von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung organisiert wird. Im Rahmen des Wettbewerbs wählen teilnehmende Schüler/-innen eines von zehn möglichen Themen aus und bereiten eine zweisprachige Rede von etwa drei Minuten Länge vor. Ob es sich bei der zweiten Sprache neben Deutsch um eine Muttersprache oder eine erlernte Sprache handelt, spielt dabei keine Rolle.

Teilnehmen können Schüler/-innen aller Schultypen ab der 7. Klasse und bis zum vollendeten 25. Lebensjahr, die eine Schule in Deutschland besuchen. Der Wettbewerb findet in insgesamt drei Klassenstufenkategorien (Klassenstufe 7, Klassenstufen 8 und 9 sowie Klassenstufen 10 und höher) statt. Eine Schule kann bis zu zehn Redner/-innen pro Klassenstufenkategorie und damit maximal 30 Schüler/-innen anmelden. In einer ersten Runde reichen Teilnehmende ein Video ihrer vorbereiteten Rede zu einem von insgesamt zehn zur Auswahl gestellten Themen ein. Aus diesen eingereichten Beiträgen wird eine erste Vorauswahl für die zweite Runde getroffen, in der Schüler/-innen ein weiteres Video zu einem zweiten Thema einreichen. Die insgesamt zwölf Finalist/-innen kommen schließlich in der dritten und letzten Runde zum Finale in Berlin zusammen, wo die Beiträge der zweiten Runde noch einmal live vorgetragen werden. Im vergangenen Durchgang präsentierten mehr als 240 Schüler/-innen zweisprachige Reden, in denen insgesamt 42 nicht-deutsche Sprachen zum Klingen gebracht wurden.

Die Anmeldung der Schüler/-innen erfolgt über die Lehrkräfte der Schule, die auch den Upload der Videobeiträge übernehmen müssen. Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung bietet am 24. September eine digitale Informationsveranstaltung für alle interessierten Lehrkräfte an, um den Ablauf des Wettbewerbs zu erläutern und auf offene Fragen einzugehen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist keine Voraussetzung für die Anmeldung von Schüler/-innen. Die Anmeldung und das Einreichen der Beiträge für die erste Runde sind zwischen dem 24. September und 1. Dezember 2026 möglich. Um das Thema Mehrsprachigkeit an Schulen gezielt zu fördern und zu stärken, steht zudem eine Materialsammlung in diesem Zusammenhang zur Verfügung.

Kurznachrichten

Digitalisierung an öffentlichen Schulen schreitet voran
Wie aus dem jährlichen Bericht zur Umsetzung der Digitalisierungsstrategie und zum DigitalPakt Schule hervorgeht, sind mittlerweile alle öffentlichen Schulen Berlins mit einem Breitbandanschluss mit 1 Gbit/s ausgestattet, während sich das Berliner Schulportal mit rund 169.000 Nutzenden als zentraler Zugang zu digitalen Angeboten für den Schulalltag etabliert hat. Auch der DigitalPakt Schule ist in Berlin nahezu vollständig umgesetzt: Von rund 256,9 Millionen Euro aus dem Basis-DigitalPakt sind 99,8 % gebunden und 97,5 % bereits abgeflossen. Ein großer Teil der Mittel wurde für den Ausbau der digitalen Infrastruktur an den öffentlichen Schulen eingesetzt.

Berlin reagiert auf Konflikt- und Gewaltbarometer
Berlin zieht Konsequenzen aus dem Berliner Konflikt- und Gewaltbarometer, für das mehr als 14.000 Schüler/-innen sowie über 2.500 Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeitende zu Gewalt, Konflikten, Diskriminierung und Konformitätsdruck befragt wurden. Die Ergebnisse der Befragung, die mit Vertreter/-innen aus Wissenschaft, Schulpraxis und Expert/-innen beraten wurden, sind nun in einen Maßnahmenkatalog eingeflossen. 13 zentrale Maßnahmen wurden diese Woche vorgestellt.

16- und 17-Jährige wählen erstmals Berliner Abgeordnetenhaus mit
Bei der diesjährigen Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses am 20. September sind erstmals auch 16- und 17-Jährige wahlberechtigt. Die Entscheidung zur Absenkung des Wahlalters war bereits Ende 2023 gefallen, bis dahin waren unter 18-Jährige lediglich berechtigt, an den Wahlen zur Bezirksverordnetenversammlung teilzunehmen. Unter 16-Jährige können bereits am 11. September bei den U16-Wahlen symbolisch ihre Stimme abgeben.

Jugendstrafrecht soll fortentwickelt werden
Der Berliner Senat hat in dieser Woche beschlossen, eine Bundesratsinitiative zur Fortentwicklung des Jugendstrafrechts einzubringen. Die Rechtsordnung weist Heranwachsenden zwischen 18 und 21 Jahren grundsätzlich die Eigenverantwortung Erwachsener zu. Dennoch wird nach der derzeitigen gerichtlichen Praxis im Bereich der schwersten Kriminalität in etwa 90 % der Fälle das Jugendstrafrecht zur Anwendung gebracht. Dies sei nicht sachgerecht. Der Grundsatz, dass ein junger Mensch mit Eintritt der Volljährigkeit ein mit allen Rechten und Pflichten ausgestattetes Mitglied der Gesellschaft wird, müsse auch für das Strafrecht gelten, heißt es. Deshalb soll künftig bei Volljährigen grundsätzlich das Erwachsenenstrafrecht gelten. Nur dann, wenn im Einzelfall erhebliche Verzögerungen in der geistigen und sittlichen Entwicklung des Täters festgestellt werden, soll weiterhin Jugendstrafrecht angewendet werden können.

Umweltzentrum im Britzer Garten wird wieder aufgebaut
Das Umweltbildungszentrum im Britzer Garten wird wieder aufgebaut. Die Bauarbeiten für den Neubau des im Oktober 2024 durch einen Brand zerstörten Gebäudes sollen voraussichtlich im ersten Halbjahr 2027 starten. Das Bildungszentrum war eine von sieben vom Land Berlin geförderten Umweltbildungseinrichtungen und galt als wichtiger außerschulischer Lernort für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2028 geplant.

Jetzt noch anmelden fürs Netzwerktreffen des MOE-Netzwerks
Das MOE-Netzwerk bringt Jugendorganisationen aus Deutschland, Frankreich, Polen, Litauen, Lettland, Estland, der Slowakei und der Ukraine mit dem Ziel zusammen, die Zusammenarbeit zwischen Jugendorganisationen in Mittel- und Osteuropa zu stärken. Das jährliche Netzwerktreffen findet vom 3. bis 6. November 2026 in Danzig statt und bietet eine Plattform, um Beziehungen aufzubauen und zu vertiefen, gemeinsame Projektideen zu entwickeln, Erfahrungen auszutauschen und zentrale pädagogische, organisatorische und politische Fragen zu diskutieren, die die internationale Jugendarbeit heute prägen. Anmeldeschluss ist der 11. September.

Publikumsvoting für Förderpreis-youstartN 2026 gestartet
Am 30. September 2026 zeichnet die Stiftung Bildung erneut die innovativsten und nachhaltigsten Schüler/-innen-, Azubifirmen und -genossenschaften (Schüfis) Deutschlands aus. Aus insgesamt 208 Bewerbungen wurden 25 Teams für die jährliche youstartN-Förderpreisverleihung nominiert. Die ausgewählten Schüler/-innenfirmen kommen aus allen 16 Bundesländern und zeigen die große Vielfalt und Innovationskraft nachhaltigen Engagements an Schulen. Das Publikumsvoting für den Publikumspreis ist noch bis zum 27. September möglich.

Anmeldungen für den 74. Europäischen Wettbewerb möglich
Deutschlands ältester Schüler/-innenwettbewerb geht in die nächste Runde, die unter dem Motto „Europa gerecht gestalten: Was kostet die Zukunft?“ steht. Die klassenstufenspezifischen Aufgaben können völlig frei bearbeitet werden: Ob Bild, Collage oder Text, selbst komponierte Musik, Comic oder Bildgeschichte, Rede oder Poetry Slam, Skulptur oder Street Art, Video, Social Media-Kunst, Plakatserie oder Theaterstück – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, solange die formalen Vorgaben des Wettbewerbs eingehalten werden.

Termine

16. September, 17 – 19 Uhr: Online-Elternseminar „HaLT – Hart am Limit“ mit Schwerpunkt Alkohol und Nikotin Eltern stoßen immer wieder auf Fragen rund um einen angemessenen Umgang mit Alkohol- und Nikotinkonsum. In dieser Online-Veranstaltung erhalten Teilnehmende Informationen zu den genannten Themen sowie Tipps und Hinweise zum Umgang in der Familie. Zudem haben sie die Möglichkeit, mit Expert/-innen und anderen Eltern ins Gespräch zu kommen, um sich z.B. über das Setzen von Grenzen, den Einfluss des Freundeskreises und konkrete Handlungsmöglichkeiten in diesem Zusammenhang auszutauschen.

17. September, 18 – 19.30 Uhr: Online-Elternabend: Karriere mit einem dualen Studium In dieser Online-Informationsveranstaltung werden alle Aspekte rund um das duale Studium inklusive Bewerbungsverfahren, Studienverlauf und Karriereaussichten beleuchtet. Eltern erhalten Einblicke aus erster Hand von einem dualen Studierenden und haben Gelegenheit, ihre Fragen in Bezug auf die Ausbildung ihres Kindes zu stellen.

19. September, 14 – 22 Uhr: SZummerBreak 2026: Jugendfestival im Strandbad Wannsee Das Jugendfestival lädt junge Menschen zwischen 12 und 27 Jahren ein, die letzten Züge des Sommers gemeinsam zu genießen. Zwischen Live-Musik, Sport und Kreativangeboten kommen Besucher/-innen mit verschiedenen Vorlieben auf ihre Kosten. Eintritt und Angebote vor Ort sind kostenfrei, für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt. Zwischen dem Bahnhof Nikolassee und dem Strandbad Wannsee steht ein kostenloser Shuttle zur Verfügung.

19. September, 11 – 18 Uhr: Tag des Handwerks 2026 Am Tag des Handwerks verwandelt sich der Berliner Mellowpark in eine Erlebniswelt mit Live-Musik, Workshops und zahlreichen Mitmachangeboten. Interessierte haben hier die Gelegenheit, das Handwerk in seinen vielfältigen Facetten kennenzulernen und sich zu Berufsperspektiven beraten zu lassen. Der Eintritt ist frei.

21. September, ab 19.30 Uhr: “Mama, was ist los mit dir?“ Mit Kindern über psychische Probleme reden Auch Eltern können herausfordernde Zeiten durchmachen, sich niedergeschlagen fühlen oder vor diesem Hintergrund ihren Alkoholkonsum steigern. Diese Veränderungen blieben oftmals auch vor den eigenen Kindern nicht verborgen. In dieser Online-Veranstaltung lernen Eltern, wie sie ihre Kinder altersgemäß über herausfordernde Lebenslagen informieren und weiterhin für sie da sein können.

Fortbildungen / Fachtage

Fortbildung Forschendes Lernen am 15. September
In diesem 2,5-stündigen Kurzformat lernen Teilnehmende die Methode der Lernwerkstatt kennen und haben Gelegenheit, über individualisiertes und selbstgesteuertes Lernen ins Gespräch zu kommen und offene Fragen zu stellen. Die Fortbildungen von LIFE Bildung Umwelt Chancengleichheit e.V. sind für teilnehmende Schulen und Pädagog/-innen kostenfrei.

lsfb-Webtalk: Projekte mit den Chancenpatenschaften umsetzen am 21. September
Der Landesverband der Kita- und Schulfördervereine Berlin-Brandenburg e.V. informiert in diesem Webtalk über die Möglichkeiten, Projekte an Schulen, Kitas oder in sozialen Initiativen im Rahmen der Chancenpatenschaften fördern zu lassen. Da im Bundeshaushalt 2027 keine Mittel für das Projekt vorgesehen sind und eine Fortführung des Programms über das laufende Förderjahr hinaus derzeit nicht gesichert ist, muss ein Projektstart noch in diesem Jahr erfolgen.

Kostenfreie Fortbildungsreihe „Wissen was schmeckt!“ ab 23. September
Die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Berlin e.V. bietet drei modular aufgebaute Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte der Sekundarstufe I an. Die Veranstaltungen finden praxisnah an grünen Lernorten statt und vermitteln anhand geprüfter Lehrmaterialien, wie die Themen gesunde Ernährung, Nachhaltigkeit und bioregionale Wertschöpfung in den Unterricht integriert werden können. Die Module bestehen jeweils aus dem Vor-Ort-Termin sowie einer Selbstlernphase und schließen mit einer gemeinsamen Online-Reflexion Anfang Dezember ab.

Fachtag Community Music am 24. September (Anmeldung bis 9. September)
Der Fachtag in der Landesmusikakademie Berlin präsentiert ein vielseitiges Programm aus Impulsen, Workshops, Diskussionsrunden und Netzwerkmöglichkeiten. Themenschwerpunkte in diesem Jahr sind partizipative Musikpraktiken in der Populären Musik, Community Music Therapy, inklusives Arbeiten sowie Community-Music-Interventionen. Die Veranstaltung richtet sich an Musik- und Sozialpädagog/-innen, Sozialarbeiter/-innen, Erzieher/-innen sowie Lehrkräfte.

Konferenz Musikalische Stolpersteine am 28. September
Die Konferenz bringt Berliner Initiativen aus dem Bereich der Erinnerungskultur zusammen und schafft Raum für den Austausch über zeitgemäße Formen des Erinnerns. Gemeinsam wird der Frage nachgegangen, wie wir mit dem Ende der Zeitzeugenschaft kreative Zugänge zur Erinnerungskultur für junge Menschen schaffen können. Das Projekt „Musikalische Stolpersteine“ richtet sich an Schüler/-innen der 5.–12. Klassenstufe, die zu Autor/-innen und Moderator/-innen von Podcast-Folgen werden. Ihre heutigen Stimmen treten in Dialog mit der Musik und Biografie NS-verfolgter Komponist/-innen. Ergebnisse werden bei rbb radio 3 gesendet und sind über ARD Audiothek dauerhaft abrufbar.

Fachtag Medienkompetenz verbindet am 6. Oktober (Anmeldung bis 8. September)
Verantwortung im digitalen Raum spielt für junge Menschen und ihre Familien eine große Rolle. Auch Fachkräfte der Jugendarbeit und Medienbildung geraten zunehmend unter Druck, komplexe gesellschaftliche und digitale Herausforderungen aufzufangen. Der Fachtag setzt hier an und fragt, wie Verantwortung für digitale Räume verteilt wird, welche Akteur/-innen Gestaltungsmacht besitzen und wo Grenzen von Zuständigkeiten liegen. Dafür bringt die Tagung Perspektiven aus Jugendarbeit, Politik und Plattformregulierung zusammen.

Jobs, Jobs, Jobs

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Bernhard-Weiß-Str. 6, 10178 Berlin

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