24/2026 | Bildungsbericht 2026: Soziale Herkunft weiterhin entscheidend

Schüler im Klassenzimmer

28.08.2026

Liebe Leserinnen und Leser,

der indikatorengestützte nationale Bildungsbericht „Bildung in Deutschland“ analysiert das deutsche Bildungswesen alle zwei Jahre unter einem bestimmten Schwerpunkt. In diesem Jahr stehen Bildungsungleichheiten nach sozialer Herkunft im Mittelpunkt.

Außerdem stellen wir mit dem Kindermuseum unterm Dach eine Berliner Bildungsstätte vor, die in diesem Jahr mit der Nationalen Auszeichnung für Bildung für nachhaltige Entwicklung der Deutschen UNESCO-Kommission ausgezeichnet wurde.

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Bildungsbericht 2026: Soziale Herkunft weiterhin entscheidend

Zum elften Mal hat das Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation den nationalen Bildungsbericht „Bildung in Deutschland 2026“ veröffentlicht. Eine zentrale Erkenntnis: die soziale Herkunft ist weiterhin entscheidend für eine erfolgreiche schulische und berufliche Laufbahn.

Wenn über Bildungsungleichheiten gesprochen wird, steht meist die Schule im Mittelpunkt der Diskussion. Der aktuelle Bildungsbericht betont allerdings, dass das Fundament für herkunftsbedingte Unterschiede bereits viel früher, nämlich im Säuglings- und Kleinkindalter geschaffen wird. So wachsen Kinder abhängig von ihrer sozialen Herkunft mit unterschiedlichen Ressourcen auf, die die Lernbedingungen und Aktivitäten innerhalb der Familie prägen. Diese Ressourcen sind dabei nicht nur finanzieller und materieller Natur, sondern schließen auch emotionale Aspekte mit ein. So belegen Studien, dass die Qualität von Eltern-Kind-Interaktionen, also ob und wie Eltern auf ihre Kinder und deren Signale reagieren, zentral für kindliche Lern- und Entwicklungsprozesse ist.

Tatsächlich gehen geringe sozioökonomische Ressourcen oft mit einem weniger anregenden Interaktionsverhalten einher. So zeigen Befunde aus der Neugeborenenkohorte des Nationalen Bildungspanels bereits im Alter von zwei Jahren deutliche Unterschiede im Wortschatz der Kinder: Während Kinder von Müttern mit niedriger Bildung im Mittel 97 Wörter verwendeten, lag der mittlere Wortschatz bei Kindern mit mittlerer Bildung der Mutter bei 138 Wörtern und bei Kindern mit hoher Bildung der Mutter bei 159 Wörtern.

Diese bereits früh einsetzenden Bildungsungleichheiten setzten sich in vielen Fällen über die weitere Bildungslaufbahn fort. Kinder aus von Armut betroffenen Familien besuchen demnach wesentlich seltener eine Kindertagesbetreuung als solche aus Familien mit Bildungs- und Vermögensvorteilen. So besuchen in der Altersgruppe der unter 3-Jährigen etwa 39% der Kinder, deren Eltern einen hohen Bildungsabschluss aufwiesen, eine Kindertagesbetreuung außerhalb der Familie, während es bei Kindern aus sozial schwächeren Familien nur rund 20% sind.

Zum Zeitpunkt der Einschulung zeigen sich bereits bedeutende Kompetenzunterschiede zwischen Kindern aus Elternhäusern mit niedriger, mittlerer und hoher Bildung, die über den weiteren Bildungsverlauf vergleichsweise stabil bleiben. In der 9. Jahrgangsstufe weisen Schüler/-innen aus sozioökonomisch privilegierten Familien durchschnittlich höhere Kompetenzen in den sprachlichen, mathematischen und naturwissenschaftlichen Fächern auf. Interessanterweise zeigt sich, dass Schüler/-innen aus sozioökonomisch benachteiligten Familien ähnliche Kompetenzzuwächse wie ihre Mitschüler/-innen aus sozioökonomisch privilegierten Familien erzielen. Dass Sie auch zum Ende ihrer Schullaufbahn niedrigere Kompetenzen aufweisen, liegt vor allem daran, dass sie mit schlechteren Voraussetzungen in die Schule kommen und den Vorsprung, mit dem Kinder aus sozioökonomisch privilegierten Familien bei der Einschulung starten, nicht aufholen können.

Auf Länder- und Bundesebene gibt es eine Vielzahl an Maßnahmen, die auf eine Verringerung von Bildungsungleichheiten nach sozialer Herkunft abzielen. Die Auswertung des Bildungsberichts zeigt, dass die Relevanz des Problems erkannt und breit bearbeitet wird, an vielen Stellen jedoch ein klarer systematischer Ansatz oder eine wissenschaftliche Begleitung sowie Evaluation fehlt. Zudem konzentrieren sich die meisten Maßnahmen auf den schulischen Bereich, obwohl Ungleichheiten aus Sicht der Autor/-innen dort nicht vorrangig entstehen, sondern vor allem sichtbar werden. Maßnahmen in der frühen Bildung könnten hingegen effektiver in der Prävention von Kompetenzunterschieden sein. Hier setzt beispielsweise der Berliner Willkommensgutschein für Kinder ab drei Jahren an.

Entscheidend ist zudem, Prävention und Kompensation systematisch aufeinander abzustimmen, d. h. frühe Ungleichheitsentstehung zu begrenzen und zugleich spätere Verfestigungen gezielt aufzubrechen. Der Bericht betont darüber hinaus, dass Bildungsungleichheiten nach sozialer Herkunft aus einem komplexen Zusammenspiel verschiedener Faktoren hervorgehen, die zu einem erheblichen Teil auch außerhalb des Bildungssystems liegen. Eine Verringerung herkunftsbedingter Bildungsungleichheiten setzt deshalb auch Veränderungen in den sozialen und ökonomischen Lebensbedingungen voraus, unter denen Kinder und Jugendliche aufwachsen.

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Kindermuseum unterm Dach für besonderes Engagement ausgezeichnet

Das Kindermuseum unterm Dach in Lichtenrade ist mit der „Nationalen Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ geehrt worden. Mit der vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen UNESCO-Kommission vergebenen Ehrung werden bundesweit Initiativen gewürdigt, die durch besonderes Engagement in diesem Bereich auffallen.

Seit 2021 informiert das Kindermuseum unterm Dach Besuchende über Möglichkeiten einer gesunden, vielseitigen und nachhaltigen Ernährung und zeigt, wie ein achtsamer Umgang mit Lebensmitteln aussehen kann. Mit Ausstellungen, Workshops, Ferien- und Nachmittagsprogrammen sowie interaktiven Bildungsangeboten vermittelt das Kindermuseum praktische Ernährungsbildung, stärkt Ernährungs- und Kochkompetenzen und schafft einen zukunftsfähigen Ort für gesellschaftliche Teilhabe zwischen verschiedenen Generationen und sozialen Gruppen.

Die Jury würdigte mit der Auszeichnung den innovativen Ansatz des Museums, Kinder und Familien spielerisch an Zukunftsfragen heranzuführen. In interaktiven Ausstellungen und Projekten setzen sich junge Besuchende mit Themen wie Ernährung, Klima, Ressourcen und Zusammenleben auseinander, erkennen deren Bedeutung für ihre eigene Lebenswelt und erfahren, dass sie selbst Handlungsmöglichkeiten für die Gestaltung der Zukunft haben.

Neben der Dauerausstellung „Iss dich schlau“ lädt die aktuelle Sonderausstellung Kinder zwischen 4 und 12 Jahren ein, sich an fünf Mitmachstationen spielerisch mit dem Thema Backen zu beschäftigen. In thematisch wechselnden Workshops haben Kinder und Familien zudem die Gelegenheit, mithilfe von Upcycling- und Naturmaterialien selbst kreativ zu werden und zu basteln. Sowohl der Eintritt ins Museum selbst als auch die Teilnahme an den Workshops sind kostenfrei, was die Angebote für alle Familien unabhängig von finanziellen Mitteln öffnet. Mit seiner eigenen Online-Kochshow „Iss dich schlau TV“ bringt das Kindermuseum zudem gesunde Rezepte zum Nachkochen direkt in die heimische Küche.

Auch für Kitas und Schulen wartet das Kindermuseum mit speziellen Theaterangeboten für Gruppen zu Themen wie einem selbstbestimmten Umgang mit digitalen Medien oder Antirassismus auf. In Gruppenworkshops, die entweder in der Ausstellung oder der hauseigenen Küche stattfinden können, beleuchten Kinder ihre Ernährung, stellen sich die Frage, wo Lebensmittel herkommen und was sie in ihrem Körper machen, oder begeben sich auf eine kulinarische Reise rund um die Welt. Sie werden eingeladen, Lebensmittel mit allen Sinnen zu entdecken und zu verstehen, welche Nahrungsmittel gut für den eigenen Körper sind. Sie werden aber auch animiert, darüber nachzudenken, wieso nicht alles, was wir gerne essen, unserer Umwelt guttut. Neue Termine für eine Workshopteilnahme im Zeitraum von Januar bis März 2027 werden ab Mitte September vergeben.

Logo Museum unterm Dach

Kindermuseum unterm Dach

Nationale Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung, für das Kindermuseum unterm Dach

Nationale Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung

Kurznachrichten

Senat beschließt Kindertagesstättenentwicklungsplanung bis 2031
Der Bericht gibt einen Überblick über die Entwicklung der Platz- und Fachkräftesituation in der Kindertagesbetreuung im Zeitraum 2022 bis 2025 und prognostiziert den Kitaplatz- und Fachkräftebedarf für die kommenden fünf Kitajahre. Aufgrund einer sinkenden Anzahl von Kindern im kitarelevanten Alter und eines über die vergangenen Jahre verbesserten Angebots besteht kein flächendeckender Ausbaubedarf mehr. Der Fokus liegt nun auf der Schließung von Versorgungslücken in einzelnen, noch unterversorgten Regionen der Stadt. Zudem soll die Inanspruchnahme weiter erhöht und insbesondere Kindern, die bislang keine Kindertagesbetreuung besuchen, der Zugang zu frühkindlicher Bildung und Förderung erleichtert werden.

Zwischenbericht zur Notfallversorgung an Berliner Schulen
Der Bericht, den der Senat diese Woche zur Kenntnis genommen hat, informiert über den aktuellen Stand der baulichen und technischen Schutzmaßnahmen sowie über Maßnahmen zur Stärkung der Selbsthilfefähigkeit von Schüler/-innen. Für Schulneubauten wurden die Vorgaben zum Schutz der Schulgemeinschaft wie Anforderungen an Alarmierungsanlagen und besondere Schließsysteme weiterentwickelt. Mehr als 70 Berliner Oberschulen haben bereits am Projekt „Berliner Schüler retten Leben“ teilgenommen, eine neue Kooperation mit der ADAC Stiftung soll dazu beitragen, weitere Schulen zu erreichen. Für die Berliner Grundschulen wird derzeit ein Muster-Konzept für den Fall eines länger andauernden Stromausfalls erarbeitet, auch die Möglichkeit einer Notstromeinspeisung an Schulen wird derzeit geprüft. Der Senat wird im dritten Quartal 2027 erneut über den Fortgang berichten.

Senat bespricht Mobilitätsmanagement für Schulen
Der Senat hat sich in dieser Woche mit dem Konzept zum Mobilitätsmanagement für Schulen (MMS) beschäftigt. Kernstück des Konzepts ist der Schulmobilitätsplan (SMP), der in Berlin neu eingeführt wird und sämtliche Zuständigkeiten und Maßnahmen für die drei Handlungsfelder Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung, Information und Kommunikation sowie Verkehrsinfrastruktur und -angebot für jeden Schulstandort bündelt. Schulen, Bezirks- und Hauptverwaltung legen darin gemeinsam fest, welche Maßnahmen in welchem Zeitraum umgesetzt werden sollen. Die Einführung des Konzepts erfolgt in mehreren Phasen, flächendeckend etabliert soll das MMS ab 2029 sein.

Tipps und Informationen zum Schulmittagessen
Zum Schulstart hat die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Berlin e.V. hilfreiche Informationen rund um das Thema Schulverpflegung zusammengestellt. Neben Hintergründen zum Berliner Schulmittagessen und Voraussetzungen zur Teilnahme am Schulessen erhalten Interessierte Tipps zum verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Für Schulen steht zusätzlich ein anpassbares Musterschreiben zur Verfügung, das für die Information der Eltern/Erziehungsberechtigten rund um das Thema Schulessen verwendet werden kann.

Ausstellung „Gegen das Vergessen“ am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium
Das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium präsentiert vom 14. September bis 2. Oktober die Ausstellung „Gegen das Vergessen“ des Künstlers Luigi Toscano. Die Porträtsammlung von Holocaust-Überlebenden geben den Menschen hinter der Geschichte in Gesicht und machen Erinnerung unmittelbar erfahrbar. Begleitet wird die Ausstellung durch künstlerische Arbeiten der Schüler/-innen, von denen einige als Scouts ausgebildet werden, um Besucher/-innen nach Anmeldung durch die Ausstellung zu führen und zum Nachdenken anzuregen.

KinderKulturMonat
Im KinderKulturMonat Oktober öffnen Museen, Kunst- und Musikschulen Theater, Galerien, Tanzschulen, Kinos und viele weitere Einrichtungen ihre Türen und laden Kinder zwischen 4 und 12 Jahren auf eine Entdeckungsreise durch die spannende Welt der Künste Berlins ein. Insgesamt erwarten Besuchende über 290 Veranstaltungen an 115 Kulturorten. Anmeldungen sind ab dem 30. August möglich.

Freie Plätze in der Fortbildungsreihe „Lernen begleiten“
In dieser Fortbildung erlernen Pädagog/-innen aus allen Schulformen und Kitas sowie weitere Interessierte, die in Lernwerkstätten arbeiten möchten, praxisnah und handlungsorientiert, wie Sie Kinder, Jugendliche und Erwachsene beim selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Lernen mittels Lernwerkstattarbeit begleiten können. Die Fortbildungsreihe startet im Herbst 2026 und schließt mit einem Zertifikat im Sommer 2027 ab. Bewerbungsschluss ist der 15. September 2026.

„So geht Sprachbildung“: Anmeldung für neues Qualifizierungsangebot möglich
Das neue Qualifizierungsangebot des Berliner Landesinstituts für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung an Schulen (BLiQ) richtet sich an Sprachbildungskoordinator/-innen und Lehrkräfte, die diese Aufgabe künftig übernehmen möchten. In vier aufeinander aufbauenden Basismodulen werden zentrale Themen der durchgängigen, rezeptiven und produktiven Sprachbildung sowie der Aufbau schulinterner Strukturen behandelt. Im Sinne der Berliner Bildungsstrategie werden Lehrkräfte aus Grund- und weiterführenden Schulen gemeinsam qualifiziert. Dieser bildungsphasenübergreifende Austausch soll ein gemeinsames Verständnis durchgängiger Sprachbildung über die gesamte Bildungszeit fördern. Die Terminreihe findet ab den 9. Februar 2027 statt. Anmeldung sind ab sofort bis eine Woche vor Beginn der Qualifizierung möglich.

Termine

6. September, 11 – 16 Uhr: 24. Berliner Pflegefamilientag Zum 24. Mal feiert die Berliner Pflegekinderhilfe das Engagement von Pflegefamilien. Nach Grußworten von Familiensenatorin Katharina Günther-Wünsch können Gäste und Interessierte sich informieren und austauschen. Für Kinder und Familien wird es ein buntes Rahmenprogramm mit verschiedenen Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten geben. Der Eintritt ist für Pflegefamilien und alle anderen Gäste an diesem Tag frei. Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich nicht nur an Pflegefamilien, sondern auch an Berliner/-innen, die sich vorstellen können, ein Pflegekind aufzunehmen.

9. September, 10 – 15 Uhr: Abgeordnetenhauswahl in Berlin – Workshop in Leichter Sprache In diesem Workshop informiert die Landeszentrale für politische Bildung in Leichter Sprache zu den Aufgaben des Berliner Abgeordnetenhauses, den Abläufen in der Bezirksverordnetenversammlung und den anstehenden Wahlen.

10. September, 17 – 19 Uhr: Elternseminar „Digitale Medien“ Das Seminar richtet sich an Eltern und Erziehungsberechtigte, die sich über Nutzungsmöglichkeiten und Risiken von Online-Angeboten informieren möchten. Im Seminar haben Teilnehmende die Möglichkeit, sich mit Expert/-innen und anderen Eltern auszutauschen. Mögliche Themen beinhalten soziale Medien, Online-Gaming sowie adäquate Grenzsetzung in diesem Zusammenhang.

10. September, 18 – 19.30 Uhr: Online-Elternabend: Ausbildung als praktischer Weg zum beruflichen Erfolg Bei diesem informativen und praxisnahen Online-Elternabend erhalten Teilnehmende eine Orientierung rund um Ausbildung, Berufswahl und Bewerbung. Der Elternabend wird gemeinsam mit Auszubildenden sowie Ausbildungsexpertinnen und -experten der Industrie- und Handelskammer (IHK) Berlin, der Stiftung der Deutschen Wirtschaft und der Berufsberatung gestaltet. Teilnehmende sind eingeladen, Fragen zu stellen und so Impulse für die berufliche Zukunft des eigenen Kindes mitzunehmen.

12. September, 10 – 16 Uhr: JugendBildungsmesse Berlin Auf der bundesweit größten Spezial-Messe für Auslandsaufenthalte informieren Austauschorganisationen und Agenturen über alle Facetten von Aufenthalten im Ausland und stellen ihre Programme und Stipendienangebote vor. Die Beratung zu Themen wie High School, Schüleraustausch, Sprachreisen, Au-Pair, Work & Travel, Freiwilligenarbeit, Praktika, einem Studium im Ausland oder Gap Years erfolgt persönlich an den Ständen der Aussteller/-innen durch Bildungsexpert/-innen und ehemalige Programmteilnehmer/-innen. Eine Vorab-Anmeldung wird empfohlen.

12. + 13. September: Spielzeitstart im Theater Morgenstern Das Theater Morgenstern im Rathaus Friedenau lädt zum Auftakt seiner neuen Spielzeit am 12. und 13. September zu einem Wochenende zum Mitmachen, Zuhören und Begegnen ein. Am Samstag verwandelt sich das Theater mit Workshops, Geschichten und Einblicke hinter die Kulissen in ein offenes Haus für Kinder, Jugendliche und Familien, während am Sonntag der Breslauer Platz zu einer offenen Welt wird, in der Kinder bauen, spielen und erfinden können. Der Eintritt zum Fest ist frei, Speisen und Getränke gibt es auf Spendenbasis.

17. September, 19 – 20 Uhr: lsfb-Ideenwerkstatt: Kinder- und Jugendbeteiligung im Kita- und Schulförderverein In dieser online stattfindenden Ideenwerkstatt des Landesverbands der Kita- und Schulfördervereine Berlin-Brandenburg e.V. (lsfb) werden verschiedene Praxisbeispiele zur Kinder- und Jugendbeteiligung in Schulfördervereinen vorgestellt. Teilnehmende erhalten Einblicke in das lsfb-Projekt „Lust auf Engagement! Kinder beteiligen sich“ und eine ergänzende Handreichung in diesem Zusammenhang.

Fortbildungen / Fachtage

Privat ist privat – Datenschutz mit Kindern entdecken am 8. September
In diesem eintägigen Seminar lernen Teilnehmende wesentliche Bausteine der Grundgesetzgebung kennen, um zum Thema Datenschutz Handlungssicherheit für die Praxis zu erwerben. Daneben widmen sie sich vor allem den medienpädagogischen Perspektiven, erarbeiten Methoden zur spielerischen Auseinandersetzung mit dem Thema und erproben Möglichkeiten zur praktischen Umsetzung in der frühkindlichen Bildung. Die Teilnahme ist für pädagogische Fach- und Leitungskräfte aus Berliner Kitas kostenfrei.

Stadt, Land, Wald – Lebensräume entdecken und erkunden am 14. September
Ob in der Stadt, auf dem Land oder im Wald – die Lebensräume rund um Kita, Hort und Grundschule bieten jede Menge Gelegenheiten zum Entdecken und Forschen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). In der Fortbildung lernen Teilnehmende Methoden zum Entdecken und Erforschen von Lebensräumen mit Kindern kennen und erhalten Anregungen, wie sie die Kinder dabei begleiten können. Sie lernen, Probleme und Möglichkeiten zur Veränderung in Lebensräumen zu erkennen. Zudem erhalten sie Impulse, wie sie mit den Kindern Lösungen entwickeln und umsetzen können, wie beispielsweise das Außengelände insektenfreundlicher zu gestalten.

Zwischen Influencing und Extremismus: Erscheinungsformen islamistischer Propaganda in sozialen Medien am 14. September
Islamist/-innen machen jungen Menschen auf Social Media attraktive Angebote, auch indem sie auf deren Bedürfnisse und für sie wichtige Themen eingehen. Diese kostenfreie Online-Fortbildung gibt einen Überblick, wie Jugendliche mit demokratiegefährdenden und extremistischen Inhalten in Kontakt kommen. Die Veranstaltung bietet Raum für Fragen und stellt Möglichkeiten vor, das Gelernte in den Unterricht und die Bildungsarbeit zu transferieren.

Praxis-Salon 2026: Von Sensibilisierung und Solidarität. Querness in der Praxis begegnen. am 16. September
Das Netzwerk Jugend.Sprungbrett.Kultur lädt zum online stattfindenden Praxis-Salon rund um queere Perspektiven in der kulturellen Jugendbildung ein. Im ersten Teil soll es um Aufklärung und Sensibilisierung gehen, während der zweite Teil der Besprechung von konkreten Praxisbeispielen vorbehalten ist. Hier haben Fachkräfte die Gelegenheit, sich zu Fällen auszutauschen, in denen sie sich unsicher gefühlt haben, sei es im Umgang mit dem eigenen Team, den Klient/-innen oder dem Jugendamt.

Jobs, Jobs, Jobs

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Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Bernhard-Weiß-Str. 6, 10178 Berlin

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