17/2026 | 10 Jahre Stiftung Planetarium Berlin

Asteroiden im frühen Sonnensystem gezeigt in einem Planetarium

29.05.2026

Liebe Leserinnen und Leser,

die Stiftung Planetarium feiert ihr zehnjähriges Bestehen. Wir stellen anlässlich des Jubiläums die Angebote der Planetarien und Sternwarten für Kinder und Jugendliche vor.

Außerdem geben wir einen Einblick in das Kinderprogramm bei der Langen Nacht der Wissenschaften, bei der Besucher/-innen einen Blick hinter die Kulissen Berliner Wissenschaftseinrichtungen werfen können.

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10 Jahre Stiftung Planetarium

Die Stiftung Planetarium feiert in diesem Sommer ihr zehnjähriges Jubiläum. Was 2016 als strukturelle Zusammenführung der Berliner Planetarien und Sternwarten begann, hat sich als Erfolgsmodell erwiesen. Zahlreiche Angebote schaffen auch Kindern und Jugendlichen einen Zugang zum Kosmos.

Mit über 370.000 Besucher/-innen verzeichnete das Zeiss-Großplanetarium im vergangenen Jahr das vierte Rekordjahr in Folge: Zusammen mit der Archenhold-Sternwarte, dem Planetarium am Insulaner und der Wilhelm-Foerster-Sternwarte erreicht das meistbesuchte Planetarium im deutschsprachigen Raum sowie das modernste Wissenschaftstheater Europas Menschen in Berlin und über die Stadtgrenzen hinaus.
Mit ihrer Gründung vor zehn Jahren vereinte die Stiftung Planetarium Berlin erstmals die astronomischen Einrichtungen der Stadt. Von Anfang an verfolgte die Stiftung einen klaren Bildungsauftrag und machte eine didaktisch angemessene Vermittlung von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen, sowohl in der Schul- als auch der Erwachsenenbildung, zu ihren Aufgaben. Heute verfügt sie über ein breit gefächertes Angebot und kindgerechte Formate, die bereits früh einen Zugang zur Astronomie ermöglichen.

So geben eine Vielzahl an live moderierten und auf unterschiedliche Altersgruppen ausgerichteten Veranstaltungen in den Planetarien Einblicke in unser Sonnensystem und seine Planeten, erklären astronomische Phänomene wie Sternschnuppen und Nordlichter, schwarze Löcher und die allgemeine Relativitätstheorie. Bei Führungen durch die Sternwarten haben Kitas und Schulklassen zudem die Gelegenheit, verschiedene Teleskoptechniken kennenzulernen und Ausstellungsstücke aus nächster Nähe zu betrachten. Abseits der Theorie wird es aber auch praktisch: Im Rahmen eines auf Grundschulen ausgerichteten Workshops können teilnehmende Kinder einen eigenen Mars-Rover bauen und diesen anschließend auf einer marsähnlichen Rennstrecke testen. Zur Erweiterung dieser Bildungsangebote stellt die Stiftung Planetarium zudem Programminformationen zu ausgewählten Schul- und Bildungsprogrammen bereit, in denen u.a. die entsprechenden Anknüpfungspunkte für die Rahmenlehrpläne Berlins aufgelistet sind. Arbeitsblätter für die Vor- und Nachbereitung der Programme im Unterricht sowie Bastelanleitungen sind ebenfalls verfügbar.

Mit dem HELLEUM II hat die Stiftung Planetarium im vergangenen Jahr ein Jugendforschungszentrum hinzugewonnen. In Workshops, Projekten und freien Forschungsvorhaben erfahren Schüler/-innen, wie MINT-Fächer mit Fragen aus dem Universum verbunden sind und können diesen forschend nachgehen. Die Lernwerkstatt bietet dafür eine Lernumgebung zwischen Werkstatt, Labor und Sternwarte, die neugierig macht, motiviert und zum Forschen einlädt. Das Angebot erweitert das des benachbarten Kinderforscherzentrums HELLEUM, das sich an Kita- und Grundschulkinder richtet und durch die Alice Salomon Hochschule in Kooperation gemeinsam mit dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie betrieben wird.

Mit ihrer mobilen Planetariumskuppel INTENSE bringt die Stiftung Planetarium Naturwissenschaften und Astronomie auch direkt an Schulen und Kitas. Die transportfähige Kuppel mit einem Außendurchmesser von neun Metern wird in Aulen oder Turnhallen aufgebaut und stellt Inhalte dank eines hochauflösenden Projektors verzerrungsfrei dar. Für die Dauer des Besuchs kann aus verschiedenen Kursen gewählt werden, Moderator/-innen des INTENSE-Teams geben im interaktiven Dialog mit den Schüler/-innen Einblicke in aktuelle Erkenntnisse von Mensch, Natur und Technik. Auch eine schulinterne Fortbildung für das pädagogische Personal kann im Rahmen des Besuchs gebucht werden.

Auch abseits des Schulkontexts bietet die Stiftung Planetarium mit dem Kinderpodcast „Abgespaced“ einen altersgerechten Zugang zu Fragen rund um Planeten, Sterne und das Weltall. In insgesamt 19 Folgen liefern neugierige Kinderreporter/-innen in Gesprächen mit Wissenschaftler/-innen spannende Geschichten, Entdeckungen und faszinierende Fakten.

Im September 2026 findet zudem der „Kosmos-Campus“ der jungen Deutschen Physikalischen Gesellschaft (jDPG) und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) statt. Gemeinsam mit der Stiftung Planetarium Lehramtsstudierende laden sie dazu ein, im Rahmen von Workshops, Experimenten und Vorträgen zu aktuellen Themen der Geo-, Astro- und Klimaphysik Unterrichtsideen mitzunehmen und sich mit anderen angehenden Lehrkräften zu vernetzen. Anmeldungen sind noch bis zum 31. Juli möglich.

Kinder- und Jugendangebote bei der Langen Nacht der Wissenschaften

Am 6. Juni öffnen rund 60 Wissenschaftseinrichtungen aus Berlin und Potsdam ihre Türen und laden die Öffentlichkeit ein, sonst nicht zugängliche Labore, Archive, Bibliotheken und Hörsäle zu entdecken. Auch für Kinder und Jugendliche bieten die Veranstaltungen eine Gelegenheit, Wissenschaft aus einer anderen Perspektive kennenzulernen.

Die Lange Nacht der Wissenschaften lädt Interessierte am 6. Juni von 17 bis 24 Uhr zu Vorträgen, Wissenschaftsshows und Laborführungen ein. Sie eröffnet exklusiven Zutritt zu Bereichen der beteiligten wissenschaftlichen und wissenschaftsnahen Einrichtungen, die der Öffentlichkeit sonst verschlossen bleiben. Die Veranstaltungen erstrecken sich auf insgesamt fünf Berliner Stadtgebiete.

So laden zahlreiche Institute der Freien Universität Berlin in Dahlem zu Kinderrallyes mit verschiedenen Experimenten und Aktivitäten ein. Beim Institut für Biologie gibt es neben einem Mikroben-Memory und einem Insektenpfad auch die Möglichkeit, selbst zu mikroskopieren, während in der „Privacy Arcade“ das Thema Privatsphäre im Netz spielerisch zugänglich gemacht wird. Beim Workshop „KOMMIT-Kids“ dreht sich alles um die Zukunft der mentalen Gesundheit und die Frage, was Kinder und Jugendliche wirklich beschäftigt. Mit kreativen und altersgerechten Methoden werden Themen aus Schule, Alltag und Familie gesammelt, damit diese aktiv in künftige Forschungsprozesse zum Thema psychische Gesundheit eingebracht werden können. Darüber hinaus warten Workshops zu chinesischer Kalligraphie, eine Expedition in ein altägyptisches Priesterinnengrab, eine Food-Rallye sowie chemische Mitmachexperimente darauf, von kleinen und großen Forscher/-innen entdeckt zu werden.

In Adlershof im Südosten der Stadt lädt das OSZ Lise Meitner unter anderem zum Basteln von Holzobjekten mit dem Lasercutter oder der Besichtigung eines Bienenstocks ein und vermittelt in „Bits & Bots“ Grundlagen der Programmierung. Die Humboldt-Universität zu Berlin lädt währenddessen mit ihrer „MINT-Town“ dazu ein, Chemie spielerisch in Form eines Rollenspiels zu entdecken, beim CSMB-Quiz das eigene Wissen in Sachen Materialforschung auf die Probe zu stellen oder im Kinderlabor in die Rolle echter Wissenschaftler/-innen zu schlüpfen.
Bei der Hochschule für Technik und Wissenschaft (HTW) wird es sportlich: bei der Lade-Challenge muss die Batterie eines E-Fahrzeugs mithilfe eines Ergometers aufgeladen werden, während Teilnehmende nebenbei Interessantes zu Elektromobilität und nachhaltiger Antriebstechnik erfahren. Wer es lieber theoretisch mag, kann sich anhand des Turms von Pisa in die Welt von Bauingenieur/-innen mitnehmen lassen oder im Future Food Living Lab die Ernährung der Zukunft entdecken.

In Mitte können Interessierte ihre Fähigkeiten in Sachen Statik und Modellierung beim Brückenbau-Wettbewerb der Berliner Hochschule für Technik (BHT) unter Beweis stellen oder auf dem „E-Playground“ die Welt der Elektrotechnik entdecken. Um Zähne und Münder geht es sowohl bei der Humboldt-Universität als auch dem Landeskriminalamt: Während die HU Kindern erklärt, was sich anhand des Gebisses unterschiedlicher Säugetiere über deren Ernährungsgewohnheiten schließen lässt, geht es beim Mundmemory des Landeskriminalamts mit der visuellen Personenidentifizierung um ein Teilgebiet der forensischen Anthropologie. Das Deutsche Rheuma-Forschungszentrum gibt gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Immunologie eine kindgerechte Einführung in Bakterien, Zellen und das menschliche Immunsystem. Wer dieses Wissen noch erweitern möchte, ist bei den „Immundetektiven“ der Universitätsmedizin Charité an der richtigen Adresse. In der Schleimwerkstatt des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin können Kinder schließlich selbst Bastelschleim herstellen.

Die vorgestellten Veranstaltungen bieten einen Einblick in das vielfältige Programm während der Langen Nacht der Wissenschaften. Das vollständige Programm kann online abgerufen und nach Zielgruppe, Region oder Interessengebiet gefiltert werden.

Kurznachrichten

Eltern wünschen sich mehr Qualität beim Schulessen
Eltern fordern mehr Qualität, Transparenz und hochwertige Proteine bei der Schulverpflegung. Das legt eine bundesweite Studie unter 1.500 Eltern schulpflichtiger Kinder nahe. Besonders wichtig seien den Befragten hierbei eiweißreiches Schulessen, saisonale Produkte und Lebensmittel aus heimischer Erzeugung. 74,6 % sprachen sich für die Verarbeitung regionaler Lebensmittel für das Schulessen aus, 71 % befürworten darüber hinaus einen Mindestproteinwert.

Ernährungslotsinnen in Neu-Hohenschönhausen
In Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Lichtenberg unterstützt die Sarah Wiener Stiftung Einrichtungen in Neu-Hohenschönhausen, die mit Kindern, Eltern und Familien arbeiten, um gesunde Ernährung zu fördern. Fachkräfte werden dabei individuell von einer Ernährungslotsin begleitet und beraten – beim Planen bis hin zum Umsetzen von Kochaktionen und weiteren Angeboten der Ernährungsbildung. Einrichtungen profitieren außerdem von Lebensmittelförderungen, Honoraren für geschultes Personal und Küchenutensilien. Einrichtungen in Neu-Hohenschönhausen, die mit Kindern, Eltern oder Familien arbeiten und Interesse daran haben, Ernährungsangebote anzubieten, können sich bei der Sarah Wiener Stiftung melden.

Podcast “Berufliche Orientierung begleiten”
Eine Frau als Kfz-Mechatronikerin, ein Mann als Erzieher? Stereotype beeinflussen noch immer die Berufswahl junger Menschen. In der neuen Folge des Podcasts der Initiative Bildungsketten zur Beruflichen Orientierung geht es deshalb um Geschlechterklischees in der Berufsorientierung und Wege, wie pädagogische Fachkräfte und alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, mit diesen umgehen können.

Jugend- und Familienministerkonferenz beschließt Stärkung der Medienkompetenz
Der Umgang von Kindern und Jugendlichen mit sozialen Medien soll stärker in den Blick genommen werden. Dafür stimmten die Jugend- und Familienminister/-innen und -senator/-innen der Länder auf ihrer Hauptkonferenz. Im Vorfeld der Konferenz hatten junge Menschen in verschiedenen Beteiligungsformaten den Wunsch nach Partizipation in diesem Zusammenhang deutlich gemacht. Darüber hinaus thematisierte die Konferenz unter anderem Fragen rund um das Qualitätsentwicklungsgesetz Kita und weitere Investitionen in die Kinder- und Jugendhilfe.

Nikotinkonsum junger Menschen nimmt erneut zu
Der Anteil rauchender und vapender Jugendlicher ist in den vergangenen Jahren erneut gestiegen. Vor allem der Konsum neuartiger Nikotinprodukte wie Mehrweg-E-Zigaretten und Nikotinbeutel nahm deutlich zu. Das zeigen repräsentative Daten der Drogenaffinitätsstudie 2025 zum Rauchverhalten junger Menschen des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Demnach rauchte 2025 fast jeder Zehnte der 12- bis 17-Jährigen (9,6 %), 2021 waren es noch 6,1 %. Der Konsum von Mehrweg-E-Zigaretten stieg seit 2021 von 2,9 % auf 6,7 %. Damit zeigt sich bei Jugendlichen eine gegenläufige Entwicklung zum langfristigen Rückgang des Rauchens bei jungen Erwachsenen.

Termine

30. Mai, 14-21 Uhr: QueerZ Club – Queeres Open Air Jugendfestival Das Bezirksamt Neukölln lädt queere Jugendliche und alle weiteren Interessierten ein, in einer geschützten Umgebung zu feiern und sich auszutauschen. Neben verschiedenen Workshops, Spiel- und Sportangeboten und einem Markt der Möglichkeiten, auf dem sich zahlreiche queere Projekte und Initiativen vorstellen, gibt es ein vielfältiges Showprogramm mit Drag Kings, Tänzer/-innen, Rapper/-innen und einer abschließenden Karaoke-Session. Der Eintritt und die Verpflegung sind kostenfrei.

6. Juni, ab 16.30 Uhr: Kinder- und Jugendpressekonferenz im Roten Rathaus Im Rahmen des Tags der offenen Tür im Roten Rathaus haben junge Menschen zwischen 6 und 17 Jahren bei der Kinder- und Jugendpressekonferenz die Gelegenheit, dem Regierenden Bürgermeister auf den Zahn zu fühlen und ihre Fragen rund um Schule, Umwelt, Freizeit zu stellen sowie eigene Ideen für Berlin zu platzieren. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

8. – 12. Juni: Woche der Studienorientierung an der Technischen Universität An fünf Tagen erhalten Studieninteressierte und Schüler/-innen Einblicke in die Studiengänge an der TU Berlin und den Alltag auf dem Campus. Infoveranstaltungen, Vorlesungsbesuche sowie Campus- und Laborführungen ermöglichen Besuchenden einen exklusiven Einblick. Während der Präsenztage am Campus steht außerdem ein Infopoint der Allgemeinen Studienberatung für Fragen rund um Studienwahl und Studienorientierung zur Verfügung.

10. Juni, 9-15 Uhr: Zukunft öffne dich! Messe für Ausbildung, Studium und Praktikum Ob Berufsorientierung, Ausbildung oder Praktikum bei einem regionalen Betrieb – auf der Ausbildungsmesse in der Jugendberufsagentur Steglitz-Zehlendorf stehen zahlreiche Arbeitgeber bereit, um mit Besucher/-innen über eine berufliche Zukunft ins Gespräch zu gehen. Verschiedene Hochschulvertreter/-innen beraten zusätzlich zu (dualen) Studiengängen. Beim Azubi-Talk berichten Auszubildende über ihre Erfahrungen, während die Jugendberufsagentur selbst zu individuellen Anschlussmöglichkeiten berät.

10. Juni, 19.30-22 Uhr: Digitale Eltern-LAN zum Thema Roblox Kinder und Jugendliche begeistern sich für Computerspiele. Nicht selten kommt es im Familien- oder Schulalltag zu Konflikten über das Spielverhalten. Bei der Veranstaltungsreihe Eltern-LAN möchte die Bundeszentrale für politische Bildung Teilnehmenden die Möglichkeit geben, digitale Spiele kennenzulernen und sich mit erfahrenen Medienpädagog/-innen über offene Fragen zum pädagogischen Umgang mit Spielen auszutauschen. Im Zentrum dieser Veranstaltung steht das bei Kindern und Jugendlichen beliebte Spiel Roblox.

15. Juni, 10-16 Uhr: Ausbildungsmesse „Nicht ohne Ausbildung in die Ferien“ Auf dieser Ausbildungsmesse erfahren Besucher/-innen, wo sie noch in diesem Jahr eine Ausbildung oder ein Praktikum starten können. Bei insgesamt rund 75 Arbeitgebern aus verschiedenen Berufsfeldern können Interessierte direkt Bewerbungen abgeben und offene Fragen stellen. Auch Beratungen und Tipps zu den eigenen Bewerbungsunterlagen sowie ein kostenloses Fotoshooting für professionelle Bewerbungsfotos können in Anspruch genommen werden. Für die Teilnahme ist vorab eine Anmeldung notwendig.

24. + 25. Juni, 9-13.30 Uhr: Jugend Medien Demokratie Tage 2026 Die Berliner Medienkompetenzzentren laden Schüler/-innen ab der 9. Klasse ein, sich im Rahmen der „Jugend Medien Demokratie Tage“ in offenen Panels, Workshops und Foren zu Themen wie Künstliche Intelligenz und ihr Einfluss auf die politische Meinung oder Formen demokratischer Jugendbeteiligung zu informieren, miteinander auszutauschen und Ideen für das eigene Handeln zu entwickeln. Zudem berichten spannende Talkgäste über ihr Engagement für ein demokratisches Miteinander. Freie Plätze sind noch für den 24. Juni verfügbar.

Fortbildungen / Fachtage

Berliner Sommerkonferenz für politische Bildung am 16. Juni
Wirtschaftliche, politische, militärische und ökologische Krisen kennzeichnen unsere Gegenwart. Politische Bildung kann auf vielfältige Weise zu einem kompetenten Umgang mit ihnen beitragen: Die diesjährige Berliner Sommerkonferenz für politische Bildung widmet sich der Krisenkompetenz als Querschnittsthema in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung. Haupt-, neben- und freiberufliche Mitarbeitende von Berliner Organisationen, die politische Bildung anbieten, sind eingeladen, sich auszutauschen, zu vernetzen und neue Impulse zu erhalten.

Fachtag – Räume an Ganztagsschulen bedarfsgerecht gestalten am 18. Juni
Im Mittelpunkt des Fachtags stehen Fachinputs von Expert/-innen für ganz unterschiedliche Bereiche der Gestaltung von Räumen an Ganztagsschulen, in denen Lernen und Arbeiten gut und gesund stattfinden kann. Teilnehmende haben die Gelegenheit, mit Fachexpert/-innen in einen vertiefenden Austausch zu gehen und Lösungsansätze für gesundheitsförderliche Raumkonzepte an der Ganztagsschule zu sammeln. Sie erhalten darüber hinaus Informationen zum Investitionsprogramm Ganztagsausbau und den Antragsmodalitäten. Die abschließende Transfer- und Austauschphase kann dafür genutzt werden, konkrete Maßnahmen für eine gute Raumgestaltung an der eigenen Schule festzuhalten.

MINTplus Wetter: Wenn Regentropfen Neugier wecken am 23. Juni
Wetter ist überall – doch wie lernen Kinder, was hinter Wolken, Wind und Regen steckt? Und was ist der Unterschied zwischen Wetter und Klima? In diesem kostenfreien MINTplus Webinar sprechen Teilnehmende mit dem Meteorologen Donald Bäcker über Wetterphänomene im Alltag von Kindern. Gezeigt wird, wie pädagogische Fachkräfte Wetter gemeinsam mit Kindern beobachten, messen und deuten können und wie sie sich dem Thema „Klima und Klimawandel“ kindgerecht annähern.

Licht, Farben, Sehen – Optik entdecken am 25. Juni
Ob Schattenspiele, Sonnenbrillen, die unsere Farbwahrnehmung verändern, oder das eigene Spiegelbild in Schaufenstern – Licht, Farben und optische Erscheinungen begegnen auch Kindern alltäglich. In dieser Fortbildung haben Teilnehmende die Gelegenheit, gemeinsam mit anderen pädagogischen Fach- und Lehrkräften ein eigenes Projekt zum Thema zu entwickeln und zu überlegen, wie sie das Erlebte in den Alltag ihrer Einrichtungen übertragen können.

Weiterbildung “Kind s/Sucht Familie” am 23. + 24. Juni
Kinder aus suchtbelasteten Familien sind stark gefährdet, selbst süchtig zu werden oder Ängste, Depressionen und andere psychische Störungen auszubilden. Um adäquat reagieren bzw. intervenieren zu können, benötigen Fachkräfte in Kitas, Schulen, Jugendhilfe oder Beratungsstellen unter anderem eine hohe Sensibilität, Hintergrundwissen zu Suchterkrankungen, der Rechtslage, bestehenden Hilfemöglichkeiten und Netzwerken. Neben der theoretischen Wissensvermittlung zu den benannten Punkten steht das Erproben geeigneter Methoden im Vordergrund.

Jobs, Jobs, Jobs

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Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Bernhard-Weiß-Str. 6, 10178 Berlin

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