28/2026 | Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels startet in die nächste Runde

Eine Erzieherin liest Kindern vor

25.09.2026

Liebe Leserinnen und Leser,

der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels startet im Oktober in seine nächste Runde. Bei uns erfahren Sie, wie die Anmeldung zum Wettbewerb erfolgt und wie der Wettbewerb abläuft.

Außerdem hat die Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ ein Jahr nach Aufnahme ihrer Arbeit ihren Abschlussbericht vorgelegt. Wir stellen ausgewählte Handlungsempfehlungen vor.

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Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels startet in die nächste Runde

Seit 1959 veranstaltet die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels den Vorlesewettbewerb. Mit rund 600.000 teilnehmenden Schüler/-innen jedes Jahr setzt der Wettbewerb ein starkes Zeichen zur Stärkung von Lesekompetenzen und geht ab Oktober in seine nächste Runde.

Der Vorlesewettbewerb richtet sich an alle Schüler/-innen der sechsten Klasse in Deutschland. Er startet jedes Jahr lokal an den Schulen und verläuft anschließend über mehrere regionale und überregionale Etappen bis zum Bundesfinale. Hierfür werden die besten Vorleser/-innen zunächst innerhalb der eigenen Klassen und dann auf Schulebene ermittelt. Jede Schule hat anschließend die Möglichkeit, einen Schulsieger bzw. eine Schulsiegerin für die Teilnahme am Regionalentscheid online anzumelden. Haben an einer Schule mehr als 200 Schüler/-innen der sechsten Klassen am Vorentscheid teilgenommen, dürfen zwei Sieger/-innen gemeldet werden. Auch inklusiv ausgerichtete Schulen dürfen zwei Sieger/-innen melden, eine/-n Regelschüler/-in sowie eine/-n Förderschüler/-in.

In der Regel lesen die Teilnehmende eine Passage aus einem eigens gewählten Text sowie einem Fremdtext vor. Insgesamt ergibt sich zwischen beiden Texten eine Lesedauer von etwa fünf Minuten pro Kind. Bei Klassen- und Schulentscheiden stimmen anschließend Mitschüler/-innen und Lehrkräfte, ggf. auch externe Juror/-innen, über den Sieg ab. Bei den regionalen Wettbewerbsrunden übernimmt dies eine unabhängige Jury, die der örtliche Ausrichter (z.B. Buchhandlungen, Bibliotheken, sonstige Kultur- und Bildungseinrichtungen) zusammenstellt. Auf jeder regionalen Ebene ab dem Stadt-/Kreisentscheid erhalten Teilnehmende eine Urkunde sowie ein Buchgeschenk. Der oder die Bundessieger/-in erhält einen Bücherscheck im Wert von über 50 Euro und wird zum nächsten Finale in die Jury eingeladen. Die Schule gewinnt den Wanderpokal, einen Autor/-innenbesuch und ein umfangreiches Buchpaket für die Schulbibliothek.

Zehn Berliner Schüler/-innen konnten den bundesweiten Wettbewerb seit 1959 für sich entscheiden. Für Berlin gewann zuletzt Ayla Uluçam vom Eckener-Gymnasium in Tempelhof-Schöneberg 2024/25 den Wettbewerb. Schulen haben ab Anfang Oktober bis spätestens 15. Dezember Gelegenheit sich für eine Teilnahme anzumelden.

Ganz im Sinne der frühen Förderung von Kindern lädt der bundesweite Vorlesetag, der in diesem Jahr am 20. November stattfindet, Familien sowie Bildungs- und Kultureinrichtungen ebenfalls ein, das Vorlesen in den Fokus zu rücken und einen Vorlesetag oder gar eine Aktionswoche zum Thema Bücher und Vorlesen durchzuführen. Die Wahl der Vorleser/-innen liegt dabei ganz bei ihnen: ob Eltern, das eigene Team, Kinder aus höheren Klassen oder lokale Prominente – vorlesen darf jeder und jede. Mit dem Bundesweiten Vorlesetag, einer gemeinsamen Initiative von DIE ZEIT, der Stiftung Lesen sowie der Deutschen Bahn Stiftung, soll ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens gesetzt werden.

Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ legt Abschlussbericht vor

Rund ein Jahr nach Aufnahme der Arbeit hat die unabhängige Expertenkommission im September ihren Abschlussbericht vorgelegt. Ziel der Kommission war es, eine Strategie für den Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt mit konkreten Handlungsempfehlungen für die zuständigen Akteure wie Bund, Länder und Zivilgesellschaft zu erarbeiten. Wir stellen ausgewählte Handlungsempfehlungen der Kommission vor.

Insgesamt hat die Kommission 56 Handlungsempfehlungen formuliert, die kurz-, mittel- oder langfristig zu einem besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen im digitalen Zeitalter und im Umgang mit Medien beitragen sollen. Die einzelnen Maßnahmen können dabei sechs staffierten Altersgruppen zugeordnet werden, von der frühen Kindheit (0 – 2 Jahre) bis hin ins Erwachsenenalter (18+).

Eltern und Familien stärken und verpflichten

Eine der am frühesten ansetzenden Maßnahmen sieht vor, Familien vor der Geburt sowie in den ersten Lebensmonaten des Kindes verlässlich zum Medienkonsum in den ersten drei Lebensjahren zu beraten. Aufklärende Gespräche durch Hebammen, Kinderärzt/-innen, Frühe Hilfen, Kitas sowie ergänzende aufsuchende Angebote sollen dazu beitragen, die Bildschirmzeit in den ersten Lebensjahren zu reduzieren, um Entwicklungsrisiken zu minimieren. Gleichzeitig soll das Recht der Personenfürsorge digitale Entwicklungs- und Schutzrisiken konkreter erfassen. Ähnlich wie bei der Einführung der gewaltfreien Erziehung soll der Gesetzgeber das Recht des Kindes auf Pflege und Erziehung um den Schutz vor Vernachlässigung einschließlich digitaler Vernachlässigung erweitern.

Basiskompetenzen aufbauen und Umgang regeln

Um sicherzustellen, dass Kinder früh ein niedrigschwelliges Grundverständnis für einen kompetenten KI-Umgang erwerben, wie es auch die EU-KI-Verordnung vorsieht, soll ein verpflichtendes, online erwerbbares und kindgerechtes Zertifikat (zunächst für das Grundschulalter) eingeführt werden. Der Bund organisiert den Erwerb, die Länder die Vermittlung, während ein Expertenrat die Inhalte fortlaufend pflegt. Des Weiteren kommt die Kommission zu dem Schluss die private Nutzung von digitalen Endgeräten im Schulkontext mit vielen Nachteilen verbunden ist. Empfohlen wird deshalb, die private Nutzung an Grundschulen und bis einschließlich der 7. Klasse im Unterricht, in außerunterrichtlichen Angeboten sowie den Pausen zu untersagen und dies in den Schulgesetzen zu verankern. Ab der 8. Jahrgangsstufe sollen Schulen dann unter Beteiligung der Schüler/-innen verbindliche Nutzungskonzepte erarbeiten.

Gesundheit und Sicherheit schützen

Lange Bildschirmzeiten und Bewegungsmangel haben einen erheblichen Einfluss auf die körperliche und seelische Gesundheit von Kindern. Vor diesem Hintergrund soll die Beratung zu Mediennutzung und -erziehung verbindlich in die Vorsorgeuntersuchungen mitaufgenommen werden. Kinder- und Jugendärzt/-innen sollen so schon die frühen Vorsorgen und die Schuleingangsuntersuchung nutzen, um zu Risiken aufzuklären und eine analoge Freizeitgestaltung zu stärken. Zugleich werden Bund und Länder angehalten, gemeinsam eine bundeseinheitliche, kindgerechte Anzeige- und Meldestelle einzurichten, an die sich Kinder und Jugendliche bei Straftaten im digitalen Raum wenden können.

Plattformen und Anbieter in die Pflicht nehmen

Viele Risiken, die von digitalen Plattformen ausgehen, werden durch deren Gestaltung (wie Algorithmen, Endlos-Feeds, Benachrichtigungen, etc.) verstärkt. Artikel 28 Absatz 1 des Digital Services Act (DSA) verpflichtet Anbieter von Online-Plattformen, die für Minderjährige zugänglich sind, geeignete und verhältnismäßige Maßnahmen zu ergreifen, um ein hohes Maß an Privatsphäre, Sicherheit und Schutz für Kinder und Jugendliche zu gewährleisten. Da diese Bestimmungen nach Ansicht der Kommission aber zu allgemein bleiben, wird eine Konkretisierung mit klaren Schutzvorgaben empfohlen, wobei zwei Alternativen formuliert werden: Während die erste Option eine gesetzliche Mindestaltersgrenze von 13 Jahren für Social-Media-Accounts mit wirksamer Altersprüfung und abgestuften Schutzstandards für die Altersgruppen 13-16 sowie 16-18 vorsieht, schlägt die zweite Option dienst- und funktionsspezifische Beschränkungen nach Risikobewertung des jeweiligen Angebots vor. Für Accounts Minderjähriger soll ein verbindlicher Katalog standardmäßiger sicherer Voreinstellungen gelten, der per Default wirkt. Algorithmische Feeds, personalisierte Werbung und suchtverstärkende Funktionen soll es dort nicht mehr geben. In diesem Zuge fordert die Kommission EU und Bund zudem auf, festzulegen, welche Verfahren zur datenschutzgerechten Altersbestimmung zulässig sind.

Auf künstliche Intelligenz reagieren

Sogenannte AI Companions sind darauf ausgelegt, durch fortlaufende, personalisierte Interaktion emotionale Nähe und Bindung zu erzeugen. Gerade für vulnerable Jugendliche drohen parasoziale Beziehungen, emotionale Abhängigkeit und die Verstärkung psychischer Belastungen, während die KI-Verordnung und der DSA diese Risiken bislang nicht ausreichend erfassen. Eingeführt werden soll deshalb eine gesetzliche Altersgrenze von 13 Jahren samt Anbieterpflichten wie eine zuverlässige Altersprüfung, jugendgerechte Voreinstellungen, Schutz gegen emotionale Abhängigkeit und klar erkennbare Hinweise, dass es sich nicht um eine menschliche Beziehung handelt.

Die vollständigen 56 Handlungsempfehlungen einschließlich Problem-, Empfehlungs- und Wirkungsbeschreibung sind dem Bericht der Kommission zu entnehmen.

Kurznachrichten

Berlin bei Anmeldungen zu Girls’ und Boys‘Day unter den stärksten Bundesländern
Wie aus dem Evaluationsbericht der Landeskoordination für den Girls’ und Boys‘Day hervorgeht belegt Berlin bei den Anmeldungen zum Girls‘Day im bundesweiten Vergleich den ersten, bei denen für den Boys‘Day den zweiten Platz. Betrachtet wird nicht die absolute Zahl, sondern die Anmeldungen im Verhältnis zur Gesamtschüler/-innenzahl. Schwerpunkte beim Girls’Day bildeten die Bereiche EDV/IT/Informatik/Robotik sowie Naturwissenschaft und Forschung. Beim Boys’Day standen die Bereiche Gesundheit/Pflege und Pädagogik im Fokus.

Berlin plant Bereitschaftskrisenpflege in allen Bezirken
Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und die bezirklichen Jugendämter haben ein gemeinsames Konzept und einheitliche finanzielle Rahmenbedingungen für den Ausbau der Bereitschaftskrisenpflege entwickelt. Wie Familiensenatorin Günther-Wünsch bekannt gab, beginnen die zwölf Bezirke, jeweils zwei Bereitschaftskrisenpflegestellen mit je zwei Plätzen einzurichten. So können perspektivisch bis zu 48 zusätzliche Plätze in einem familiären Umfeld entstehen. Bereitschaftskrisenpflege bietet insbesondere Säuglingen und Kleinkindern in akuten familiären Krisensituationen kurzfristig ein geschütztes und verlässliches Zuhause. Pflegepersonen nehmen sie kurzfristig und zeitlich befristet bei sich auf. Sie bieten ihnen Sicherheit und Geborgenheit, während das Jugendamt die weitere Perspektive klärt.

Dokumentation rückt Erzieherberuf in den Fokus
Der Dokumentarfilm „Im Prinzip Familie“ begleitet Erzieher/-innen einer stationären Wohngruppe und gibt einen ebenso rohen wie berührenden Einblick in den Beruf, seine Herausforderungen sowie seine wertvollen Momente. Er wurde mit dem Hauptpreis des Deutschen Dokumentarfilmpreises 2025 sowie dem Bayerischen Filmpreis 2026 ausgezeichnet und ist noch bis Mitte Oktober in der ARTE-Mediathek sowie auf dem ARTE-YouTube-Kanal zu sehen.

KinderKinder – Magazin für Kitas der Unfallkasse Berlin
„KinderKinder“ ist ein Magazin für pädagogisches Personal in Kindertageseinrichtungen, das vier Mal im Jahr erscheint und über Fragen von Sicherheit und Gesundheit in der Kita informiert. Mit praxisorientierten Beispielen, Tipps und Arbeitsvorschlägen zum breiten Spektrum der Unfallverhütung und Sicherheitserziehung werden Fragen aus dem Kitaalltag aufgegriffen, um sicheres und gesundes Spielen in der Kita zu unterstützen. In der aktuellen Ausgabe steht das Außengelände im Mittelpunkt, es geht um geeignete Pflanzen, Sonnenschutz und die pädagogisch wertvolle Gestaltung. Es geht aber auch um Sicherheitsmaßnahmen an Fenstern und Türen, um das Unfallrisiko zu minimieren. Die Unfallkasse Berlin versendet das Magazin beitragsfrei an versicherte Kindertageseinrichtungen.

Kinder und Jugendliche weisen geringe Gesundheitskompetenz auf
Knapp 90 % der Kinder und Jugendlichen weisen laut aktuellem DAK-Präventionsradar eine unzureichende Gesundheitskompetenz auf. Für die Studie wurden mehr als 30.000 Schulkinder der Klassen 5 bis 10 aus 15 Bundesländern befragt. Demnach ist es nur 16 % der Befragten überhaupt wichtig, sich gesund zu ernähren, genug zu schlafen und Sport zu machen. Darüber hinaus blicken 57 % der Befragten der Zukunft optimistisch entgegen, was einer Verschlechterung von 5 % im Vergleich zu den Vorjahren entspricht, dieser Wert verringere sich bei sozial benachteiligten Schulkindern auf nur noch 40 %.

Extra-Ausgabe der ElternMail zum Willkommensgutschein
Im September sind die ersten Willkommensgutscheine an Familien versendet worden, deren Kinder bis zu ihrem dritten Geburtstag noch keine Kindertagesstätte oder Kindertagespflege besucht haben. Mithilfe des Gutscheins können Eltern ihre Kinder für Betreuungsplätze anmelden. In einer Extra-Ausgabe der Berliner Elternmail sind weiterführende Informationen auf insgesamt sieben Sprachen verfügbar.

Qualitätssiegel „Exzellente Berufliche Orientierung“ für 19 weiterführende Schulen
In Berlin sind 19 weiterführende Schulen mit dem Qualitätssiegel „Exzellente Berufliche Orientierung“ für den Zeitraum 2026 bis 2030 ausgezeichnet worden. Im Schuljahr 2025/26 überzeugten sie mit ganzheitlichen und nachhaltigen Konzepten zur Beruflichen Orientierung. Am Bewerbungsverfahren beteiligten sich Integrierte Sekundarschulen, Gymnasien, Gemeinschaftsschulen und eine Förderschule. Bis Ende Juni prüften 64 ehrenamtliche Auditorinnen und Auditoren die Angebote vor Ort. Grundlage waren die Selbsteinschätzungen der Schulen in drei Bereichen der Beruflichen Orientierung sowie Gespräche mit Lehrkräften, Schulleitungen, Schülerinnen und Schülern, Eltern und Kooperationspartnern. Die ausgezeichneten Schulen finden Sie unter dem o.a. Link.

Berliner Ferienschulen-Lerngruppen in den Herbstferien 2026
Die Berliner Ferienschulen des Programms Fit für die Schule plus Berliner Ferienschulen bieten auch in den Herbstferien 2026 wieder Lernangebote für geflüchtete und zugewanderte Kinder und Jugendliche an. Berlinweit stehen in allen Bezirken insgesamt 34 Lerngruppen mit 510 Plätzen zur Verfügung. Die Teilnehmenden können ihre Deutschkenntnisse gezielt verbessern und gleichzeitig von abwechslungsreichen Begleitangeboten profitieren – darunter Stadt- und Sozialraumerkundungen, Sportprogramme sowie Kunst- und Kreativworkshops. Die Lerngruppen findet in beiden Ferienwochen jeweils werktags für sechs Stunden statt. Für Informationen zur Anmeldung oder bei allgemeinen Fragen zum Programm wenden Sie sich bitte an ferienschulen@dkjs.de.

Max – Artists in Residence an Schulen sucht längerfristige Kooperation
Das Programm „Max – Artists in Residence an Schulen“ sucht Schulen aller Schulformen, die langfristig einen Raum als Atelier für eine/-n professionelle/-n Künstler/-in zur Verfügung stellen können. Schüler*innen wie Lehr¬kräfte haben die Gelegenheit, die Künstler*innen im Atelier zu besuchen, bei der Arbeit zu beobachten sowie selbst künstlerisch tätig zu werden. Das Atelier als Raum innerhalb der Schule in Abgrenzung zum Unterricht bindet Ästhetische Bildung in den Schulalltag ein, verankert kulturelle Bildung im Alltag einer Schule und bietet neue Impulse für die Schulgemeinschaft und den Unterricht. Das Programm der Stiftung Brandenburger Tor setzt seit 2015 innovative Impulse zur Integration von Ästhetischer Bildung in Schulen.

Schul-Magazin der Unfallkasse Berlin erschienen
Wie gut kann man Klassenfahrten planen, um sicher zu reisen? Wie kann man soziales Lernen im schulischen Alltag integrieren und Konflikte gewaltfrei lösen? Wie mit Gefahrstoffen im Kunstunterricht richtig umgehen und wie im Alltag die Nerven bewahren und emotional stabil bleiben? Diese und andere Fragen greif die Unfallkasse Berlin in ihrer jährlichen Schul-Info auf. Das parallel erschienene Schulsport-Info-Magazin informiert zudem über die sichere Nutzung der Geräteräume im Sportunterricht und über den UV-Schutz bei Sportunterricht im Freien. Beide Magazine, die ab sofort zum Download zur Verfügung stehen, gehen mit unterschiedlichem Schwerpunkt auf die Frage von Unfällen im Schulalltag ein.

JugendKulturService öffnet Berliner Konzertsäle für junge Menschen und Familien
Wie bringt man junge Menschen in die Philharmonie oder ins Konzerthaus – auch wenn klassische Musik bisher vielleicht gar keine Rolle in ihrem Leben gespielt hat? Mit günstigen Karten, besonderen Konzertformaten und vor allem einem Programm, das neugierig macht. In der neuen Konzertsaison bietet der JugendKulturService jungen Menschen und Familien wieder zahlreiche Möglichkeiten, die Berliner Konzertlandschaft für sich zu entdecken – Tickets für Jugend- und Familienkonzerte gibt es bereits ab 5 Euro. Dabei geht es nicht nur um klassische Musik, sondern ums Entdecken, Ausprobieren und darum, vielleicht eine ganz neue Leidenschaft zu finden.

Termine

1. Oktober, 19 Uhr: Technische Hilfsmittel bei Legasthenie Technische Hilfsmittel können für Menschen mit Legasthenie weit mehr leisten, als nur ihre Schwierigkeiten auszugleichen. Mit diesen Hilfsmitteln können sie ein ganz neues Selbstbild entwickeln und ihr Leben selbstständiger gestalten. Es werden verschiedene Hilfsmittel vorgestellt sowie deren Vorteile und Tücken erläutert. Zudem gibt es eine Vorführung vieler dieser Tools. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

5. Oktober, 10 – 13 Uhr: Berliner Ausbildungs-Späti – Nachvermittlungsaktion Diese Veranstaltung richtet sich junge Menschen, die zwar auf der Suche sind, bisher aber noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. Neben einer professionellen Beratung erhalten Besuchende hier Kontaktdaten von Betrieben mit freien Ausbildungsplätzen und können direkt vor Ort ihre Bewerbungsunterlagen checken lassen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

8. Oktober, 15-16 Uhr: Sprechstunde: Schulmittagessen In diesem Onlineformat haben Mitglieder im Mittagessenausschuss der Primarstufe die Gelegenheit, sich zu aktuellen Themen, Erfahrungen und Fragen auszutauschen. Die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Berlin e.V. begleitet die Veranstaltung mit Moderation und fachlichem Input.

8. Oktober, 18.30-20.30 Uhr: Vertiefungskurs: Schulische Kommunikation und erfolgreiche Motivation zur Elternmitwirkung Das Seminar vertieft den Einblick in die schulgesetzlichen und informellen Formen der Elternmitwirkung von Eltern in der Berliner Schule. Es werden die schulischen Kommunikationsstrukturen und Möglichkeiten vorgestellt, Eltern für schulisches Engagement zu gewinnen. Die Veranstaltung richtet sich an Elternvertreterinnen und Elternvertreter sowie an Interessierte, die weitergehende Fragen zu den Themen Mitwirkung und Gremienarbeit in der Schule haben.

12. Oktober, 17-19 Uhr: Elternseminar zum Thema Cannabis Seit der Teillegalisierung von Cannabis spielt das Thema auch innerhalb von Familien eine zunehmende Rolle. Dieses Seminar versteht sich als niedrigschwelliges Austausch- und Informationsangebot für Eltern und Erziehungsberechtigte, die Fragen zu Wirkungen und Gefahren von Cannabis haben oder nach Tipps suchen, wie mit dem Thema in der Erziehung umgegangen werden sollte.

13. Oktober, 17-19 Uhr: Vernetzungstreffen für Kita- und Schulfördervereine in Berlin Steglitz-Zehlendorf In einem 30-minütigen Input erhalten Sie Praxistipps zu den Potenzialen von Fördervereinen sowie zur Mitgliedergewinnung. Dabei geht es um Themen wie „Netzwerk Förderverein“, „Kinder- und Jugendbeteiligung“ sowie „Anerkennungskultur“. Im Anschluss können Sie Ihre Fragen, Erfolge und Herausforderungen einbringen.

Fortbildungen / Fachtage

Mobbing unter Grundschulkindern – Erkennen, Vorbeugen und Handeln am 30. September
Mobbing ist ein ernstzunehmendes gesellschaftliches Problem und betrifft bereits Kinder im Grundschulalter. Dieses Online-Seminar möchte für das Thema sensibilisieren und pädagogischen Fachkräften praktische Werkzeuge an die Hand geben, um frühzeitig intervenieren zu können. Mit Fallbeispielen und interaktiven Methoden werden alltagstaugliche Präventionsstrategien und Interventionsmöglichkeiten erarbeitet. Teilnehmende erhalten praktische Tipps und fachliche Unterstützung für die Zusammenarbeit mit Eltern und gewinnen so mehr Sicherheit für den pädagogischen Alltag.

Was ist KI? Grundlagen für den Einstieg am 6. Oktober
Künstliche Intelligenz prägt längst unseren Alltag – und damit auch das Leben und Lernen von jungen Menschen. Doch wie funktioniert KI eigentlich? Wie „lernt“ sie und welche Herausforderungen bringt sie mit sich? Und wie können Lehrkräfte ihre Schüler/-innen fit machen für den medienkompetenten Umgang mit KI? In dieser Fortbildung erhalten Lehrkräfte einen kompakten und praxisnahen Einstieg in die Welt der Künstlichen Intelligenz.

Schulung „breathe free“ – Methodenset zu Nikotinprävention am 13. Oktober
Neue Nikotinprodukte, insbesondere E-Zigaretten bzw. Vapes, sind in den vergangenen Jahren bei jungen Menschen immer beliebter geworden. Teilnehmende erhalten anhand des Methodensets „breathe free“ Impulse, Jugendliche für die gesundheitlichen, ökologischen und medialen Aspekte des Vape-Konsums zu sensibilisieren und einen reflektierten Umgang mit Konsumthemen anzuregen. Das Angebot richtet sich an pädagogische Fachkräfte aus den Bereichen Jugend, Freizeit und Schulsozialarbeit sowie an Lehrkräfte.

Fachtag Communitys-orientierte politische Politik am 13. Oktober
Diversität ist seit vielen Jahren eines der meist diskutierten Themen mit Blick auf den politischen Raum, Ungleichheiten in Fragen von politischer Repräsentation und Teilhabe bleiben sichtbar. Der Fachtag lädt dazu ein, einen Blick auf aktuelle Ansätze aus der Praxis zu richten und das Feld der Communitys-orientierten politischen Bildung gemeinsam weiterzuentwickeln. Teilnehmende haben die Gelegenheit, sich zu vernetzen und auszutauschen und ihr Wissen in den angebotenen Workshops zu vertiefen.

Pixel, Panik, Politik: Wie Gamingcommunities Meinungen prägen am 14. Oktober
Diese kostenfreie Fortbildung gibt einen Einblick in die digitalen Gaming Kulturen und Kommunikationsformen von Gaming-Communities. Anhand konkreter Beispiele wird gezeigt, wie politische Meinungsbildung in diesen Räumen stattfindet und wie Antidemokrat/-innen hier einen Einfluss haben. Im Fokus steht die Stärkung einer emotionalen Medienkompetenz. Dabei erhalten die Teilnehmenden Impulse, um junge Menschen mit Reflexionsangeboten dabei zu begleiten, eigene Gefühle und affektive Reaktionen wahrzunehmen, einzuordnen und reflektiert mit emotionalisierenden Inhalten umzugehen.

Mehr als Mitmachen – Partizipation und Kulturelle Bildung am 15. Oktober
In diesem Projekt der Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (LKJ) Berlin e.V. können Fachkräfte der kulturellen Kinder- und Jugendarbeit Praxisformate kennenlernen und erproben, in denen junge Menschen zu tatsächlichen Entscheidungsträgern werden. Im zweiten Modul der zugehörigen Fortbildungsreihe „Räume öffnen: Werkstatt für Beteiligung“ werden Beteiligungsformate erkundet, der methodische Werkzeugkoffer erweitert und Ideen für die eigene Praxis entwickelt. Bitte melden sie sich zum zweiten Fortbildungsmodul bis zum 30. September an.

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Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Bernhard-Weiß-Str. 6, 10178 Berlin

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