Corona-Informationen zu Schule und Kita

Die Präsenzpflicht in den Berliner Schulen bleibt bis auf Weiteres aufgehoben, für Abschlussklassen gelten besondere Regelungen. Ab dem 22. Februar findet für die Jahrgangsstufen 1 bis 3 Wechselunterricht ohne Präsenzpflicht statt. Im Unterricht gilt Maskenpflicht.
Die Kitas sind im Notbetrieb. Voraussetzung für Notbetreuung ist, dass Eltern einen systemrelevanten Berufe ausüben, alleinerziehend sind oder besondere soziale/pädagogische Gründe vorliegen.

Hotline zum Schulbetrieb (bis 13 Uhr) +49 30 90227-6000 | Hotline zum Kitabetrieb (bis 15 Uhr) +49 30 90227-6600

Inhaltsspalte

Newsletter 6/2021

Kinder in Not? Familie in der Krise?

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Bild: senbjf

Bei Konflikten in der Familie oder wenn Sie Gewalt gegen Kinder vermuten, hilft der Berliner Notdienst Kinderschutz. Zögern Sie nicht, rufen Sie an!

Telefon (030) 61 00 66

Berlin beschafft weitere 680.000 FFP2/KN95-Masken für Schulen, Kitas und Jugendhilfe

Das Land Berlin stellt für die Beschäftigten der Schulen, Kitas und Einrichtungen der stationären Jugend und Eingliederungshilfe in Kürze weitere 680.000 FFP2/KN95-Masken bereit. Die Masken werden an die Beschäftigten ausgegeben, die im Zeitraum zwischen Winter- und Osterferien vor Ort in den Einrichtungen arbeiten.

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Wir wollen die Beschäftigten, die auch während des Lockdowns in Schulen und Kitas sowie in Wohngruppen tätig sind, schützen. Zugleich treffen wir Vorbereitungen für die Zeit danach, wenn Schulen und Kitas stufenweise zum Präsenz- und Regelbetrieb zurückkehren. Wann dies möglich sein wird, hängt vom weiteren Infektionsgeschehen ab.“

Details

Anmeldungen für weiterführende Schulen starten

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Bild: senbjf

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der Anmeldezeitraum für den Übergang zum Schuljahr 2021/2022 aus der Primarstufe in die Jahrgangsstufe 7 der öffentlichen Integrierten Sekundarschulen, Gemeinschaftsschulen und Gymnasien ausgeweitet. Der Anmeldezeitraum beginnt bereits am 11.02.2021 und dauert bis zum 24.02.2021. Somit beginnen die Anmeldungen insgesamt vier Tage früher. Dadurch kann die Anzahl der Personen bei der Anmeldung pro Tag im Sinne der Kontaktreduzierung verringert werden.
Im benannten Zeitraum melden Eltern ihre Kinder persönlich an der Erstwunschschule an. Sie können auch einen Zweit- und Drittwunsch angeben. Bei der Anmeldung müssen der Anmeldebogen und die Förderprognose vorgelegt werden.

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Die Grundschulzeit Ihres Kindes geht bald zu Ende. Nun gilt es, die passende weiterführende Schule zu finden. Die Auswahl in Berlin ist groß, für jede Persönlichkeit und jeden Lerntyp gibt es passende Schulen mit unterschiedlichen Profilen und Angeboten. Welche Schule Sie und Ihr Kind auch immer wählen, entscheidend ist: Jeder Weg führt zum Schulabschluss – von der Berufsbildungsreife bis zum Abitur.“

Der Anmeldezeitraum für den Übergang in die Jahrgangsstufe 5 an weiterführenden Schulen ist vom 9. Februar bis 12. Februar 2021 (Erstwunsch).

Generell gilt bei den Anmeldungen, dass aus Hygieneschutzgründen nur ein Elternteil die Anmeldungsunterlagen an der Erstwunschschule abgeben sollte. Auch die Maskenpflicht, die für Externe auf dem gesamten Schulgelände gilt, ist zu beachten.

Informationen zur Anmeldung enthält die Broschüre: Wohin nach der Grundschule?

Für weitere Informationen können sich Eltern direkt an die Schule wenden, an der sie ihr Kind anmelden wollen. Die Kontaktdaten können dem Schulverzeichnis der Senatsverwaltung für Bildung entnommen werden .

Digital Streetwork: Modellprojekt unterstützt Jugendsozialarbeit

Ob Kontaktaufnahme über Messenger-Dienste oder Online-Beratungen – auch in der Jugendsozialarbeit spielt die Digitalisierung eine immer größere Rolle. Beschleunigt wird dies durch die Corona-Pandemie und die erforderlichen Kontaktbeschränkungen. Mit dem Modellprojekt „DiMe“– kurz für „Digitale Methoden“ – unterstützen die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie sowie die Senatsverwaltung für Inneres und Sport die Träger der Jugendsozialarbeit in diesem Bereich.

Ziel ist es, digitale Methoden der Jugendsozialarbeit weiterzuentwickeln und so junge Menschen in schwierigen Lebenssituationen besser zu erreichen. Das gilt derzeit besonders für Kinder und Jugendliche, die aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht mehr durch Straßensozialarbeit vor Ort erreicht werden können. Darüber hinaus bietet Digital Streetwork eine Möglichkeit, Jugendliche und Heranwachsende zu erreichen, die sich kaum im öffentlichen Raum aufhalten, sondern vielmehr in sozialen Netzwerken und Gaming-Räumen zu Hause fühlen. Schwerpunkte sind dabei eine psychosoziale Unterstützung, die Vermittlung von Medienkompetenz und Gewaltprävention.

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Jugendsozialarbeit muss die jungen Menschen dort erreichen, wo sie sich aufhalten. Sei es auf den Straßen in Berlin oder im Netz. In Folge der Corona-Maßnahmen und Kontaktbeschränkungen werden digitale Angebote und Kommunikationswege immer wichtiger. Jugendsozialarbeit muss darauf kompetent reagieren. Hier leistet das Modellprojekt eine wertvolle Unterstützung.“

Mobile Jugend-Lern-Hilfe.Jetzt: Unterstützung für Kinder und Jugendliche in Wohngruppen erweitert

Aufgrund der großen Nachfrage hat die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie das Programm „Mobile Jugend-Lern-Hilfe.Jetzt“ aufgestockt. Stationäre Einrichtungen der Jugendhilfe wie Wohngruppen und Heime können darüber Unterstützung während des Lockdowns oder bei Quarantäne-Anordnungen erhalten. Pädagogisch erfahrene Teams helfen Schülern und Schülerinnen, die in den Einrichtungen leben, beim schulisch angeleiteten Lernen zu Hause und geben Anregungen für die Freizeitgestaltung.

Das Programm startete Anfang des Jahres mit 20 Teams. Mittlerweile sind weitere 15 Teams hinzugekommen. Aktuell werden über die Mobile Jugend-Lern-Hilfe.Jetzt bereits mehr als 760 Kinder und Jugendliche in 119 Wohngruppen unterstützt. Die Mobile Jugend-Lern-Hilfe.Jetzt wird von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und in Kooperation mit erfahrenen Trägern der Jugendhilfe durchgeführt. Das Programm soll nach derzeitiger Planung bis zu den Osterferien laufen.

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Ich freue mich, dass die Mobile Jugend-Lern-Hilfe.Jetzt so gut angenommen wird. Berlin ist damit bundesweit Vorreiter. Gerade in der Pandemie dürfen wir Kinder und Jugendliche, die in Einrichtungen leben, nicht vergessen Viele benötigen Unterstützung beim Lernen, es fehlen soziale Kontakte und Freizeitangebote. Die Teams der Mobile-Lern-Hilfe.Jetzt können gezielt helfen und entlasten damit auch die Erzieherinnen und Erzieher in den Einrichtungen.“

Einstellung von Lehrkräften in den Berliner Schuldienst (Quereinsteiger/innen)

Bewerbungen können bis zum 7. März 2021 eingereicht werden.

Die Einstellung in den Berliner Schuldienst erfolgt mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag. Mit dem erfolgreichen Abschluss des berufsbegleitenden Vorbereitungsdienstes erwerben Sie am Ende der Ausbildung die volle Laufbahnbefähigung.

Denkmal aktiv

Mit „denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“ fördern die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und ihre Partner seit 2002 bundesweit schulische Projekte zu den Themen Kulturelles Erbe und Denkmalschutz. Ob im Unterricht, in Schul-AGs oder als Angebot im Ganztag, im Rahmen von „denkmal aktiv“-Projekten beschäftigen sich Schulteams aus Lehrkräften, Schülern und fachlichen Partnern intensiv mit einem Kulturdenkmal ihrer Region. Schulen, die am Schulprogramm teilnehmen, werden bei Durchführung ihres Projekts mit einer fachlich koordinierenden Begleitung und auch finanziell unterstützt.

Ab dem 3. März können sich interessierte Schulen mit einer Projektidee um eine Teilnahme an „denkmal aktiv“ im Schuljahr 2021/22 bewerben. Bewerbungsschluss ist der 7. Mai.

56. Runde von Jugend forscht

Über 180 engagierte Unternehmen und Institutionen ermöglichen auch 2021 die Ausrichtung der Wettbewerbe auf Regional-, Landes- und Bundesebene

In der kommenden Woche beginnen die Wettbewerbe der 56. Runde von Jugend forscht/Schüler experimentieren. Talentierte Jungforscherinnen und Jungforscher präsentieren ihre kreativen Projekte zunächst auf den Regionalwettbewerben im gesamten Bundesgebiet. Für die aktuelle Runde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb haben sich insgesamt 8.998 junge MINT-Talente angemeldet. Aus Gründen des Gesundheitsschutzes finden die Wettbewerbsveranstaltungen 2021 vornehmlich online statt.

Auch in diesem Jahr zeigen die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler wieder eine große Bandbreite an spannenden und innovativen Forschungsprojekten in den sieben Jugend forscht Fachgebieten. Die Siegerinnen und Sieger der Regionalebene qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe, die Anfang März beginnen. Den Abschluss der 56. Runde von Jugend forscht bildet das Bundesfinale vom 27. bis 30. Mai in Heilbronn.

Planetarium Berlin

Per Livestream durch die Galaxis: Die Einrichtungen der Stiftung Planetarium Berlin bleiben zur Eindämmung der Corona-Pandemie weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen, aber zum Glück hat das Universum immer geöffnet. Wir bringen den Kosmos zwei Mal in der Woche in die heimischen Wohnzimmer – per Livestream aus dem Planetariumssaal des Zeiss-Großplanetariums.

Mittwochs um 18 Uhr stehen in der live moderierten Reihe „ALL@HOME“ verschiedene Themen rund um das Weltall im Fokus: Diesen Monat geht es um (Un-)Sichtbares Licht, Raumsonden, die Voraussetzungen für die Entstehung von Leben und das Ökosystem Erde.

Anlässlich der Berliner Winterferien findet am Donnerstag, 4. Februar, um 17 Uhr in Kooperation mit Ohrka e.V. eine Lesung für Zuschauerinnen und Zuschauer ab fünf Jahren statt: Nico Sablik, die deutsche Synchronstimme von Harry Potter, liest aus „Alarm im Uhrenwald“.

Ein besonderes Highlight gibt es am 18. Februar: Nach monatelangem Flug durch das Weltall steht die Landung der NASA-Raumsonde „Mars 2020“ auf dem roten Planeten bevor. Mit an Bord: Der Rover „Perseverance“ und der Mini-Hubschrauber „Ingenuity“. Die Gesellschaft Deutschsprachiger Planetarien und die Stiftung Planetarium Berlin begleiten diese spannende Mission mit einem Livestream ab 20:30 Uhr.

Neues aus den Schulen

Im Rahmen des Programms „Menschen stärken Menschen“ bildet das Carl-Friedrich-von-Siemens-Gymnasium Chancenpatenschaften zwischen Jugendlichen der Schule und erforscht im Rahmen der UNESCO-AG das Weltkulturerbe unserer Stadt Berlin, dokumentiert die Erkenntnisse in verschiedenen Formaten und berichtet darüber in und außerhalb der Schulgemeinschaft. Basierend auf einem von den Schülerinnen und Schülern selbst erstellten Themenkatalog erfolgt eine zielführende Recherche über UNESCO-Standorte in der unmittelbaren Schulumgebung, die dann in die Organisation und Durchführung konkreter Exkursionen mündet, teilweise auch online in Form von virtuellen Spaziergängen. Inhaltlich begleitet wird die Schule dabei u.a. von den Verantwortlichen der UNESCO-Siemensstadt-Siedlung Berlin. Die Erkenntnisse jedes Ausflugs werden im Sinne der Ergebnisstreuung in einem Lernprodukt festgehalten. Diese werden so gewählt, dass die Erstellung auch methodisch den Lernprozess der Schülerinnen und Schüler auf motivierende Art und Weise beflügelt. Homepage

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