Die Berliner Verwaltung soll so vielfältig sein, wie die Stadt selbst. Das ist das Ziel des Berliner Partizipationsgesetzes (PartMigG) im Hinblick auf das Merkmal Migrationsgeschichte. Um dieses Ziel zu erreichen, treffen sich seit Oktober vergangenen Jahres Mitarbeitende der Berliner Behörden im Rahmen der Förderplanwerkstatt. Am 24. Juni 2026 fand in der Potsdamer Straße das sechste und vorläufig letzte Modul statt. Zwei Behörden präsentierten dabei den aktuellen Stand ihrer Förderpläne.
Die Partizipations- und Integrationsbeauftragte Katarina Niewiedzial dankte den Teilnehmenden sowie der veranstaltenden Fachstelle PartMigG zum Abschluss und nannte die Förderplanwerkstatt ein „modellhaftes Vorgehen“.
Förderpläne sollen noch in diesem Jahr vorliegen
Die rund 40 Teilnehmenden aus den Bezirksämtern, Senatsverwaltungen und nachgeordneten Behörden diskutierten bei den sechs Modulen verschiedene Aspekte der Umsetzung des PartMigG-Förderplans.
Mit dem Förderplan legt jede Behörde Maßnahmen und Ziele fest, um t die Beschäftigung von Menschen mit Migrationshintergrund entsprechend ihrem Anteil an der Berliner Bevölkerung zu fördern. Die Förderpläne sollen noch in diesem Jahr erstellt werden. 2027 beginnt dann die erste fünfjährige Förderplanperiode.
Der Austausch geht weiter
Die gute Nachricht: Der Austausch endet nicht mit der Förderplanwerkstatt. Die Fachstelle zur Umsetzung des PartMigG wird auch künftig anlass- und themenbezogene Treffen anbieten, zum Beispiel zu Personalentwicklungsmaßnahmen.
Mit der Erstellung der Förderpläne ist der Prozess nicht abgeschlossen. Vielmehr ist sie ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer offeneren und zugänglicheren Verwaltung.