Unter dem Motto „Demokratie braucht Erinnerungskultur“ finden vom 22. August bis zum 5. September 2026 in Berlin die Kultur- und Erinnerungstage 2026 statt.
Anlass ist der 85. Jahrestag des Beginns der Deportation der Deutschen in der Sowjetunion. Nach dem Überfall des nationalsozialistischen Deutschlands auf die Sowjetunion im Juni 1941 stellte die sowjetische Führung die Deutschen in der Sowjetunion unter pauschalen Kollaborationsverdacht. Hunderttausende Menschen wurden verschleppt, entrechtet und zur Zwangsarbeit gezwungen. Familien wurden auseinandergerissen, kulturelle und religiöse Traditionen unterdrückt und Lebenswege gewaltsam zerstört.
Die Kultur- und Erinnerungstage erinnern an das Schicksal der Betroffenen und ihrer Familien. Zugleich würdigen sie die Geschichte, Kultur und Lebensleistungen der Deutschen aus Russland, der Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler sowie der Vertriebenen und ihrer Nachkommen.
An zahlreichen Orten der Stadt laden Gedenkveranstaltungen, Konzerte, Ausstellungen, Sonderführungen, Gesprächsformate und Begegnungsangebote dazu ein, gemeinsam zu erinnern, Kultur zu erleben und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Alle Termine, Veranstaltungsorte sowie Hinweise zur Anmeldung und zum Einlass finden Sie im Programmheft: