Berlin mit dem 300er Bus

Berlin mit dem 300er Bus

Entdecken Sie mit der öffentlichen Buslinie 300 preiswert die Mitte und den Osten Berlins. Die wichtigsten Stationen und Tipps.

  • Neue Buslinie und kürzere TXL-Taktung© dpa
  • Philharmonie© dpa
    Die Buslinie 300 startet an der Philharmonie.
  • Potsdamer Platz© dpa
    Die markanten Hochhäuser (r-l) Bahn-Tower, Kollhoff-Tower und Piano-Hochhaus am Potsamer Platz bilden das Eingangstor zur Innenstadt und sind ein begehrtes Fotomotiv für Touristen.
  • Mall of Berlin© Mall of Berlin
    Das Shoppingcenter Mall of Berlin bietet eine große Auswahl an Läden und einen abwechlungsreichen Food Court.
  • Brandenburger Tor© dpa
    Wer mit der Linie 300 zum Brandenburer Tor will, muss ein paar Schritte laufen.
  • Staatsoper Unter den Linden© dpa
    Die Staatsoper Unter den Linden
  • Lustgarten am Berliner Dom© dpa
    Im Lustgarten genießen viele Besucher ein Päuschen mit Blick auf den Berliner Dom.
  • Blick auf das Rote Rathaus© dpa
    Das Rote Rathaus
  • Neptunbrunnen© dpa
    Der Neptunbrunnen steht nur wenige Meter vom Roten Rathaus entfernt.
  • Fernsehturm© dpa
    Der Fernsehturm streckt sich am Alexanderplatz in Richtung Himmel.
  • Berliner East Side Gallery© dpa
    East Side Gallery
Neben den Buslinien 100 und 200 fährt ab August 2019 die Buslinie 300 an vielen Berliner Sehenswürdigkeiten vorbei. Die Linie startet an der Berliner Philharmonie und fährt über den Potsdamer Platz und den Alexanderplatz weiter bis zur East Side Gallery und dem Bahnhof Warschauer Straße. Für diesen Weg, der vorrangig mit Elektrobussen zurückgelegt wird, braucht der Bus eine halbe Stunde. Der Bus kommt in den Hauptverkehrszeiten alle zehn Minuten.

Station 1: Philharmonie

Die Buslinie 300 startet an der architektonisch herausragenden Berliner Philharmonie. Das heute denkmalgeschützte Gebäude ist Vorbild für Konzerthäuser in aller Welt. Direkt dahinter befindet sich das Kulturforum mit der Neuen Nationalgalerie, dem Kunstgewerbemuseum, der Staatsbibliothek und dem Musikinstrumenten-Museum.

Station 2: Potsdamer Platz

Nächste Station des 300er Busses ist der Potsdamer Platz. Hier kann man einen längeren Stopp einlegen, denn es gibt viel zu entdecken. Der Potsdamer Platz entstand nach dem Fall der Mauer als ganz neues Stadtviertel. Wo erst die Mauer verlief und anschließend lange Brachland war, strecken sich heute Hochhäuser und moderne Bauten in den Himmel. Ein in den Boden eingelassener Metallstreifen lässt den Verlauf der Mauer auch heute noch gut nachvollziehen. Auch originale Mauerteile lassen sich vor Ort noch besichtigen. Neben den architektonischen Highlights wie dem Sony Center mit einer spektakulären Dachkonstruktion bietet der Potsdamer Platz viele Unterhaltungsmöglichkeiten wie Shopping, Theater, Kinos, Restaurants uvm.

Station 3. Leipziger Platz

Einige Meter weiter wird aus der Potsdamer Straße die Leipziger Straße. Hier, am Leipziger Platz, hat in den vergangenen Jahren ein Shopping-Eldorado eröffnet. Die Mall of Berlin ist ein großes Shoppingcenter und bietet eine breite Palette an Läden - von High Fashion über Alltagskleidung, Design, Technik und einen großen Food Court.
Auf der rechten Seite des Leipziger Platzes befindet sich das Gebäude des Deutschen Bundesrates. Das imposante dreiflügelige Bauwerk hat eine wechselhafte Geschichte hinter sich und ist seit 2000 Sitz des Bundesrates.

Station 4: Brandenburger Tor (Behrenstr./Wilhelmstr.)

Der Bus 300 biegt nun ab in die Wilhelmstraße und fährt weiter bis zur Ecke Behrenstraße. Wer hier aussteigt und die paar letzten Meter der Wilhelmstraße zu Fuß zurücklegt, steht fast direkt vor dem Brandenburger Tor am Boulevard Unter den Linden. Das berühmte Tor, das nach der Wende ein Symbol für das wiedervereinte Deutschland geworden ist, befindet sich linke Hand. Wenn Sie schon einmal ausgestiegen sind, können Sie auch gleich die Akademie der Künste bestaunen und den Trubel auf dem Pariser Platz in einem der zahlreichen Cafés genießen. Entweder Sie laufen nun zurück zu der Bushaltestelle, an der Sie ausgestiegen sind, oder Sie laufen einige Meter weiter auf der Straße unter den Linden entlang und steigen an der Ecke Friedrichstraße wieder ein, denn da kommt der Bus 300 wieder vorbei.

Station 5: Bebelplatz (Staatsoper)

Die nächste interessante Station ist am Bebelplatz. Bevor dieser auf der rechten Seite erreicht ist, passiert der Bus das Reiterstandbild Friedrichs des Großen auf der Mitte des Boulevards. Der "Alte Fritz“ wurde 1851 enthüllt.

Ein paar Schritte entfernt liegt der Bebelplatz. Hier verbrannten Nazis 1933 über 20.000 Bücher. Heute erinnert ein Mahnmal in Form eines acht Meter tiefen Lochs mit leeren Regalen an diesen Tag. Gegenüber befindet sich das Hauptgebäude der Humboldt-Universität mit seiner beeindruckenden Fassade. Eigentlich sollte der Bau ein weiteres Königsschloss werden, wird aber seit 1914 als Universitätsgebäude genutzt. Auch die berühmte Staatsoper befindet sich am Bebelplatz. Gegenüber lockt das Zeughaus, was das Deutsche Historische Museum beherbergt.

Station 6: Lustgarten

Die nächste Station ist der Lustgarten. Hier befinden Sie sich direkt an der Museumsinsel und sind von zahlreichen Berliner Highlights umgeben: dem Lustgarten selbst, Berliner Dom, Altes Museum, das neue Berliner Schloss mit dem Humboldt Forum. Planen Sie hier unbedingt einen längeren einen Stopp ein, denn all diese Sehenswürdigkeiten sind einen Besuch wert.

Station 7: Rotes Rathaus und Neptunbrunnen (Jüdenstraße)

Kurz vor dem Alexanderplatz biegt der Bus in die Spandauer Straße ab - direkt am Neptunbrunnen. Der Brunnen war einst ein Geschenk Berlins an Kaiser Wilhelm II. und gilt als einer der schönsten Brunnen der Stadt. Hier treffen sich Berliner und Touristen zum Verweilen und um sich im Sommer eine Abkühlung zu verschaffen.

Nur ein paar Schritte entfernt strahlt das Rote Rathaus mit seiner Fassade aus satt-roten Klinkersteinen. Daher hat der Regierungssitz des Berliner Bürgermeisters auch seinen Namen. Der 74 Meter hohe Turm auf dem Gebäude im Stil der Neo-Renaissance macht zwar dem Fernsehturm ganz in der Nähe keine Konkurrenz, schön ist er dennoch. Wer die wechselnden Ausstellungen besuchen möchte, dann das von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 18 Uhr tun.

Station 8: Nikolaiviertel (Berliner Rathaus)

Etwa einhundert Meter weiter auf der anderen Straßenseite befindet sich mit dem Nikolaiviertel das älteste Stück der Hauptstadt. Besucher können hier den Charme des alten Berlins erleben: kleine Gassen mit Kopfsteinpflaster und liebevoll restaurierte Häuser lassen vergessen, dass man gerade durch eine Metropole läuft. Hier befinden sich zahlreiche Gebäude, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Das wichtigste Bauwerk ist die Nikolaikirche. Sie ist das älteste erhaltene Bauwerk der Stadt und bietet interessierten Besuchern eine Dauerausstellung mit vielen originalen Exponaten. Noch zwei weitere alte Häuser des Nikolaiviertels sind einen Besuch wert. Das Ephraim-Palais sollten Sie schon allein wegen der tollen Rokokofassade nicht verpassen. Innen können wechselnde Ausstellungen zur Berliner Kultur und Geschichte besucht werden. Nicht weniger sehenswert ist das Knoblauchhaus. Der Barockbau ist mit Originalmöbeln ausgestattet, sodass Besucher sich in die Zeit des Großbürgertums zurückversetzen können.

Station 9: Alexanderplatz (S+U Alexanderplatz/Grunerstr.)

Nun haben Sie den Alexanderplatz erreicht. Auf der linken Seite dreht die Weltzeituhr gemächlich ihre Runden. Ein Trabantgetriebe aus DDR-Zeiten treibt das Berliner Wahrzeichen zuverlässig an. Die Weltzeituhr ist von Beginn an ein beliebter Treffpunkt in Berlin. Der Alex, wie er kurz von den Berlinern genannt wird, hat viel zu bieten. Nicht nur der Fernsehturm steht hier - der Platz hat auch zahlreiche Shopping- und Unterhaltungsmöglichkeiten zu bieten, wie das Shoppingcenter Alexa, auch wenn der Bau in rosa ein wenig eigentümlich wirkt.

Station 10: East Side Gallery

Der Bus erreicht die Spree. Nach einem kleinen Schlenker über den Ostbahnhof erreicht er die berühmte East Side Gallery. Die längste Open-Air-Galerie der Welt besteht aus originalen Überresten der Berliner Mauer, die verschiedene Künstler bemalten. Einige der bekanntesten Malereien wie "Der Bruderkuss" von Dimitrji Vrubel oder Birgit Kinders durch die Mauer brechender Trabant sind noch immer beliebte Postkarten-Motive.

Hier endet unsere Tour mit der Buslinie 300. Der Bus fährt noch weiter bis zur Warschauer Straße.

Karte

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© dpa

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Aktualisierung: 5. August 2019