Knoblauchhaus

Knoblauchhaus

Das Knoblauchhaus ist ein Bürgerhaus aus dem 18. Jahrhundert und veranschaulicht die Berliner Wohnkultur des Biedermeier.

Knoblauchhaus

© Stadtmuseum Berlin | Foto: Setzpfandt

Innenansicht

Mit dem Ziel, die Verbreitung des Coronavirus zu hemmen, finden in den Berliner Theatern, Opern, Konzerthäusern, Clubs, Museen, Kinos und weiteren Veranstaltungs­orten zunächst bis zum 19. April 2020 keine Veranstaltungen statt. Weitere Informationen »

Die Biedermeier-Periode in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist durch den Rückzug der Menschen ins Private geprägt. Beim Blick hinter die Fassade eines typischen Wohnhauses können Besucher in das Lebensgefühl und die Wohnkultur der Zeit eintauchen.

Vom Wohnaus zum Museum

Das ehemalige Wohnhaus diente bereits zwischen 1821 und 1918 bereits einmal als Museum: In der Belle Etage war ein Familienmuseum angesiedelt. Während des Ersten Weltkrieges musste dieses jedoch wieder als Wohnraum genutzt werden. Nach einer sorgfältigen Restaurierung ist das Knoblauchhaus seit 1989 als Museum zugänglich.

Knoblauchhaus - die Geschichte einer Familiendynastie

Knapp 170 Jahre lang diente das Knoblauchhaus der Familie Knoblauch als Wohn- und Geschäftssitz. Die Knoblauchs waren unter anderem als Seidenhändler, Seidenbandfabrikanten und Architekten tätig. Mitglieder der Familie Knoblauch trugen einen umfangreichen Bestand an Gemälden, Möbeln, Porzellan, Fotografien, Urkunden und Familienpapieren zusammen, die sie dem Museum schenkten oder als Dauerleihgaben überließen.

Knoblauchhaus: Aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen

Wohnzimmer der Familie Hauschild, Gemälde von Eduard Gaertner, 1843
© Stadtmuseum Berlin | Foto: C. Lehmann

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Knoblauchhaus
Michael Setzpfandt

Berliner Leben im Biedermeier

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Adresse, Öffnungszeiten und Kontakt

Karte

Adresse
Poststr. 23
10178 Berlin
Telefon
(030) 240 021 62
Internetadresse
www.stadtmuseum.de/knoblauchhaus
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr
Eintrittspreise
Eintritt frei

Nahverkehr

U-Bahn
Bus
Tram
Altes Museum
© Tobias Droz/BerlinOnline

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Quelle: Stiftung Stadtmuseum Berlin, Bearbeitung: berlin.de

| Aktualisierung: 28. Februar 2020