Neptunbrunnen

Neptunbrunnen

Der barocke Neptunbrunnen ist einer der schönsten Brunnen Berlins und steht zentral auf der Freifläche zwischen Marienkirche und Rotem Rathaus.

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  • Neptunbrunnen© Tobias Droz/BerlinOnline
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Der Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus ist bei Berlinern unter den Namen "Forckenbecken" bekannt. Dieser Begriff passte gleich zweifach: zum einen hieß der damalige Bürgermeister Berlins Forckenbeck, zum anderen passt die Begrifflichkeit bestens zum Brunnen selbst, denn Neptun steht mit seinem Dreizack ist der Hand in einem Becken. Die vier Frauenfiguren zu seinen Füßen symbolisieren die Flüsse Elbe, Rhein, Oder und Weichsel.

Abbau des Neptunbrunnens

Der Neptunbrunnen wurde ursprünglich 1891 vor dem Berliner Stadtschloss aufgebaut. Er war ein Geschenk Berlins an Kaiser Wilhelm II.. Der Erbauer des Brunnens, Reinhold Begas, erlangte durch ihn Berühmtheit. Während der Brunnen den Zweiten Weltkrieg ohne größere Schäden überstanden hatte, wurden die Figuren durch Buntmetalldiebe 1946 beschädigt. Als das Berliner Stadtschloss gesprengt wurde, wurden die Figuren eingelagert und die Brunnenschale aus rotem Marmor zerstört.

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Wiederaufbau des Neptunbrunnens an neunem Standort

Erst 1969 wurde der Brunnen mit seinen Figuren wieder aufgebaut, diesmal an anderer Stelle. Die nach dem Krieg zwischen Rotem Rathaus und Marienkirche entstandene Freifläche wurde mit dem Neptunbrunnen besetzt. Die neue Brunneschale besteht aus rotem Granit, die Figuren wurden saniert.
Im Zuge des Neubaus des Berliner Stadtschlosses als Humboldt-Forum wird über die Rückverlegung des Neptunbrunnens an seinen ursprünglichen Standort auf dem Schloßplatz nachgedacht.

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| Aktualisierung: 15. April 2019