Alexanderplatz

Alexanderplatz

Ob in den 1920er Jahren, zu DDR-Zeiten oder heute: Der berühmte Alexanderplatz war und bleibt einer der lebendigsten Plätze Berlins.

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    Passanten laufen in Berlin über den Alexanderplatz.
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    Alexanderplatz von oben
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    Kaufhaus "Kaufhof" auf dem Alexanderplatz (1999)
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    Die Trasse der Straßenbahnlinie, die heute quer über den Berliner Alexanderplatz führt, während der Bauphase 1997.
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    In großen Buchstaben steht "Alexanderplatz" auf dem Gebäude des Bahnhofs Alexanderplatz. Im Hintergrund ist der Fernsehturm zu sehen.
Der Alexanderplatz, im Volksmund Alex genannt, ist ein zentraler Platz und Verkehrsknotenpunkt in Berlin-Mitte. Er ist einer der meistbesuchten Plätze und zugleich eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Alexanderplatz vom Militär als Parade- und Exerzierplatz genutzt, Händler und Bauern der Region handelten hier ihre Waren. Seinen heutigen Namen verdankt der Alexanderplatz König Friedrich Wilhelm III., der ihn anlässlich des Besuchs des Zaren Alexander Ende 1805 in Alexanderplatz umbenannte.
Alexanderplatz mit Fernsehturm
© Landesarchiv Berlin Fotograf: Gerhard Hoffmann

Karl-Liebknecht-Straße in Richtung Alexanderplatz im Jahre 1977.

Alexanderplatz als Schauplatz historischer Ereignisse

Der ehemalige Paradeplatz war immer wieder Schauplatz historischer Ereignisse. So kam es während der Märzrevolution 1848 zu schweren Straßenkämpfen. Dass aber auf dem Alexanderplatz auch auf friedliche Art und Weise gekämpft werden konnte, zeigten die Demonstrationen gegen das DDR-Regime im Herbst 1989, die dort am 4. November, kurz vor dem Fall der Mauer, ihren Höhepunkt hatten.

Alexanderplatz nach dem Zweiten Weltkrieg

Am Ende des Zweiten Weltkrieges erreichten die Kampfhandlungen im April 1945 auch den Alexanderplatz und es kam zu verheerenden Zerstörungen. Fortan in der sowjetischen Besatzungszone liegend erhielt der Platz in den 1960er und -70er Jahren seine heutige Gestalt. Im Frühjahr 1964 wurde ein Wettbewerb zur "Neugestaltung des Alexanderplatzes" ausgeschrieben. Der Entwurf des Wettbewerbsgewinners sah zwei wesentliche Punkte für die Neugestaltung vor: die Befreiung vom fließenden Verkehr und eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität für Fußgänger.
Alexanderplatz
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Weltzeituhr

Sehenswürdigkeiten am Alexanderplatz

Bis 1969 wurden alle Straßenbahnlinien entfernt und es entstanden die bis heute markantesten Gebäude des Platzes: das damalige Centrum-Warenhaus (heute Galeria Kaufhof), das ehemalige Hotel Stadt Berlin (heute Hotel Park Inn), die Weltzeituhr und der Brunnen der Völkerfreundschaft. Im gleichen Jahr wurde nach vier Jahren Bauzeit der Fernsehturm eingeweiht, der mit 365 Metern heute das höchste Gebäude der Bundesrepublik ist. Nicht weit entfernt vom Alexanderplatz steht das Rote Rathaus, davor befindet sich der Neptunbrunnen.

DDR Großveranstaltungen im Zentrum Ost-Berlins

Nach seiner Fertigstellung im Jahre 1971 wurde der Platz oft für Großveranstaltungen wie die X. Weltjugendfestspiele im Sommer 1973, die Feiern zum 25. Jahrestag der DDR im Oktober 1974 oder die Feierlichkeiten zum 30. Jahrestag des Kriegsendes 1975 genutzt.

Zukunft des Alexanderplatzes

Der Alexanderplatz befindet sich heutzutage in einem permanenten Zustand der Umgestaltung. Kaufhaus, Hotel, das Berolinahaus sowie der Bahnhof sind saniert, unmittelbar in der Nähe wurde ein großes Einkaufszentrum errichtet. Noch immer gibt es Baulücken, neuere Planungen sehen für Zukunft mehrere Hochhäuser rund um den Alexanderplatz vor.

Fotostrecken

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    Alexanderplatz
  • Fernsehturm© elle*thebrain/ www.photocase.com
    Fernsehturm am Alexanderplatz
  • Neptunbrunnen© Tobias Droz/BerlinOnline
    Neptunbrunnen

Informationen zum Alexanderplatz

Adresse
Alexanderplatz 1
10178 Berlin

Nahverkehr

S-Bahn
U-Bahn
Bus
Regional­bahn
Berlin Alexanderplatz
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| Aktualisierung: 13. Februar 2019