Ephraim-Palais

Ephraim-Palais

  • Ephraim-Palais© Stadtmuseum Berlin | Foto: Straube
  • Schloss.Stadt.Berlin© dpa
    Treppenhaus des Ephraim-Palais in Berlin

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Am Rande des Nikolaiviertels steht ein ungewöhnliches Haus: Das im Rokoko-Stil errichtete Ephraim-Palais gilt als das schönste historische Bürgerhaus der Stadt und gehört heute als Museum zur Stiftung Stadtmuseum Berlin.
Das Ephraim-Palais wurde in den Jahren 1763 bis 1765 nach den Plänen Friedrich Wilhelm Diterichs gebaut. Bauherr war Veitel Heine Ephraim, der Münzpächter Friedrich des Großen. Er erwarb zu dieser Zeit ein gewaltiges Vermögen als Hofjuwelier, Münzpächter, Bankier und als Händler. Zur Repräsentation seiner Stellung kaufte er das Stadthaus und ließ es komplett umbauen.

Architektur des Ephraim-Palais

In knapp zwei Jahren entstand ein viergeschossiges Gebäude im Rokoko-Stil mit abgerundeter Eckfassade, das fortan als "schönste Ecke Berlins" bezeichnet wurde. Die Außenfassade ist verziert mit Goldgittern, toskanischen Säulen und mit einer mit Vasen versetzten Balustrade, um nur einige Elemente zu nennen. Im Innern sind vor allem das Treppenhaus sowie die Kopie der sogenannten Schlüterdecke einen Besuch wert.

Abbau und Wiederaufbau des Palais

Wegen der Verbreiterung des Mühlendamms wurde das Ephraim-Palais im Jahre 1936 abgetragen. Die einzelnen Zier- und Bauelemente wurden eingelagert und konnten so den Zweiten Weltkrieg unbeschadet überstehen. In Vorbereitung zur 750-Jahr-Feier 1987 wurde das Palais unter der Leitung des Architekten Franz Klinger originalgetreu wieder aufgebaut. Heute zeigt das integrierte Museum wechselnde Ausstellungen zur Berliner Kunst- und Kulturgeschichte.

Informationen

Karte

 Adresse
Poststr. 16
10178 Berlin
Telefon
030 - 24002 162
Öffnungszeiten
Wegen Umbaus voraussichtlich bis Herbst 2021 geschlossen.
Internetadresse
www.stadtmuseum.de

Nahverkehr

U-Bahn
Bus
Tram

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| Aktualisierung: 2. Oktober 2020