Friedrichstraße

Friedrichstraße

  • Friedrichstraße wird autofrei© dpa
  • Coronavirus - Checkpoint Charlie Berlin© dpa
    Der Checkpoint Charlie in der Friedrichstraße
  • Friedrichstraße in Berlin© dpa
    Blick auf die Friedrichstraße am Abend.
  • Traenenpalast-c_Stiftung_Haus_der_Geschichte_Foto_Axel_Thuenker.jpg© Stiftung Haus der Geschichte, Foto: Axel Thünker
  • Friedrichstraße© dpa
    Blick auf die Friedrichstraße am Abend.
Die Friedrichstraße ist die wichtigste Nord-Süd-Achse in Berlin und verläuft durch die Stadtteile Mitte und Kreuzberg. Ihren Namen hat die Straße vom Kurfürsten Friedrich III. von Brandenburg bekommen. Entlang der Friedrichstraße befinden sich neben Sehenswürdigkeiten wie Friedrichstadt-Palast und Checkpoint Charlie auch viele Shopping-Möglichkeiten, denn nach der Wende ist hier eine beliebte Einkaufsmeile entstanden.
Schnurgerade zieht sich die Friedrichstraße als Nord-Süd-Achse durch die Berliner Innenstadt im Zentrum Berlins. Sie beginnt im Norden am Oranienburger Tor in Mitte und endet in Kreuzberg am Mehringplatz. Kurfürst Friedrich III. ließ die im 17. Jhd. unter dem Namen Querstraße bekannte Straße mit seinem Namen umbenennen. Die Straße hat eine bewegte Geschichte hinter sich: sie war Schauplatz zahlreicher Kämpfe, Handelsort für Edelsteine und Gold, Zentrum für Prostitution. Mit dem Bau des Bahnhofs 1882 erlangte die Friedrichstraße weitere Bedeutung.

Die Friedrichstraße nach dem Zweiten Weltkrieg

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Friedrichstraße aufgeteilt. Mit dem Bau der Mauer entstand mitten auf der Straße der militärische Grenzübergang Checkpoint Charlie, der heute als wichtige Sehenswürdigkeit in Berlin Touristen aus aller Welt anzieht. Auch der Bahnhof Friedrichstraße wurde zum Grenzübergang zwischen der DDR und dem Westen. Die Ausstellung im Tränenpalast erinnert an die vielen traurigen Schicksale, die diesen Ort jahrelang prägten. Nach dem Mauerfall 1989 erlebte die Friedrichstraße eine Wiedergeburt: Zwischen Checkpoint Charlie und Bahnhof Friedrichstraße entstanden unzählige Einkaufsmöglichkeiten.

Kulturorte und Amüsiermeile

Die Friedrichstraße war als Amüsiermeile legendär. Der Admiralspalast und der Friedrichstadt-Palast am nördlichen Ende der Straße waren damals als Revue- und Lustspieltheater bekannt und gut besucht. Heute setzen die Häuser diese Tradition mit glamourösen Shows und Varietés fort. Das Berliner Ensemble wurde durch Aufführungen des Gründers Bertolt Brecht berühmt ist noch heute eine Größe unter deutschen Theaterbühnen.

Friedrichstraße als Shopping-Meile

Herzstück der Friedrichstraße als Shopping-Boulevard sind die Friedrichstadt-Passagen mit dem französischen Kaufhaus Galeries Lafayette als Hauptmieter und dem Quartier 206, in dem ausgesuchten Edelboutiquen ansässig sind. Aber auch sonst finden Besucher entlang der Straße zahlreiche Flagship-Stores und große Markennamen.

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Friedrichstr. 83
10117 Berlin

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| Aktualisierung: 2. Oktober 2020