Friedrichstadt-Passagen

  • Quartier 205 an der Friedrichstraße mit gestufter Glasfassade und vorbeifahrendem Radfahrer.

    Blick auf das Quartier 206 in der Friedrichstraße.

  • Quartier 207 mit markanter Glasfassade an der Friedrichstraße, ehemals Galeries Lafayette

    Quartier 207, ehemals Galeries Lafayette

  • Innenraum des Quartier 206 mit Marmortreppe, Rolltreppen und gläsernem Atriumdach im Stil des Jugendstils.
  • Menschen laufen über den spiegelnden Marmorfußboden im Quartier 206 der Friedrichstadt-Passagen.

    Spiegelnder Marmorfußboden im Quartier 206 in der Friedrichstraße

Unter den Neubauten an der Friedrichstraße fanden die Friedrichstadt-Passagen die meiste Beachtung. Der bekannteste Mieter der drei Blöcke war die Galeries Lafayette.

Die Friedrichstadt-Passagen sind eine Gebäudeensemble aus drei Häusern: dem Quartier 205, 206 und 207, das ehemals die Galerie Lafayette beherbergte. Die Häusergruppe in zentraler Lage an der Friedrichstraße ist aus einem Investorenwettbewerb heraus entstanden. Geplant und gebaut wurden Häuser, die durch das Untergeschoss miteinander verbunden sind, von verschiedenen Architekten. Oswald Mathias Ungers plante das Quartier 205, Henry Nichols Cobb entwarf das Quartier 206 und die Pläne für das Gebäude der Galeries Lafayette stammen von Jean Nouvel.

Quartier 205: Food Court und Kunst

Das Quartier 205 wurde 1996 eröffnet und ist das einzige Gebäude der Friedrichstadt-Passagen, dass den gesamten Straßenblock umfasst. Somit hat es auch einen Eingang am rückseitigen Gendarmenmarkt. Das Haus umfasst acht Geschosse und ist durch einem Tunnel mit dem Nachbargebäude Quartier 206 verbunden. Im unteren Geschoss steht die Skulptur Turm von Klythie von John Chamberlain. Sie besteht aus einem elf Meter hohen Turm aus bunten, verchromten Schichten gepresster Autokarosserieteile. Hier ist außerdem ein Food Court untergebracht. Viele Ladengeschäfte sind inzwischen geschlossen.

Quartier 206: Herzstück der Friedrichstadt-Passagen

Das Quartier 206 nimmt die zentrale Position innerhalb der Friedrichstadt-Passagen ein. Das Gebäude greift Innen und Außen Elemente des Jungendstils auf. Beeindruckend ist die freistehende Treppe aus Marmor. Über der Treppe ist eine Glaskonstruktion, die an den Louvre im Paris erinnert.

Von der Galeries Lafayette zum Bürohaus

Das Quartier 207 beherbergte von 1996 bis 2024 das Warenhaus Galeries Lafayette. Das Gebäude mit auffallender Glasfassade hat vier Untergeschosse und sieben Obergeschosse. Inmitten des Gebäudes befinden sich über mehrere Etagen Lichtkegel aus Glas. Seit der Schließung der deutschen Dependence des französischen Warenhauses wird das Gebäude zu einem Büro- und Geschäftshaus umgebaut.

Adresse, Öffnungszeiten und Kontakt

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 Adresse
Friedrichstr. 78
10117 Berlin
Architekten
Oswald Matthias Ungers, Henry Cobb, Jean Nouvel

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Aktualisierung: 22. Oktober 2026