Gendarmenmarkt

Gendarmenmarkt

Der Gendarmenmarkt gehört zu den schönsten Plätzen Berlins. Er wird von den drei monumentalen Bauten Deutscher Dom, Französischer Dom und dem Konzerthaus umrahmt.

  • Gendarmenmarkt in Berlin© dpa
    Der Gendarmenmarkt
  • Gendarmenmarkt© dpa
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  • Gendarmenmarkt© dpa
    Der Gendarmenmarkt in Berlin. Foto: Paul Zinken/Archiv
  • Classic Open Air-Festival am Gendarmenmarkt© dpa
    Das Deutsche Filmorchester Babelsberg spielt am 02.07.2015 zum Auftakt des Classic Open Air-Festivals 2015 auf dem Gendarmenmarkt in Berlin. Vom 02. bis 06. Juli treten an den jeweiligen Abenden verschiedene Künstler auf. Foto: Rainer Jensen/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Die wechselhafte Geschichte des Gendarmenmarkts lässt sich bis in das 17. Jahrhundert verfolgen. Jede historische Phase hat ihre architektonischen Spuren auf dem Gendarmenmarkt hinterlassen.

Geschichte des Gendarmenmarktes

Der Platz entstand Ende des 17. Jahrhunderts nach den Plänen von Johann Arnold Nering. Zu diesem Zeitpunkt siedelten sich französische Einwanderer, hauptsächlich französische Protestanten (Hugenotten), in diesem Viertel an. Der Marktplatz hieß zunächst Esplanade, dann in chronologischer Reihenfolge Lindenmarkt, Friedrichstädtischer Markt und Neuer Markt. Schließlich wurde er 1799 in Gendarmenmarkt umbenannt, da von 1736 bis 1782 die Wache und die Ställe des Garderegiment „Gens d´armes“ dort angesiedelt waren.
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Sehenswürdigkeiten auf dem Gendarmenmarkt

Der Deutsche und der Französische Dom gingen beide aus relativ schlichten Kirchen hervor, die um 1705 auf dem Markt gebaut worden waren. Zwei identische repräsentative Turmbauten wurden nach Plänen von Carl von Gontard in den Jahren 1780–1785 neben den Kirchen angebaut, um den Gendarmenmarkt noch attraktiver und vor allem repräsentativer zu machen. Die Bezeichnung „Dom“ stiftet hier aber Verwirrung, da sich diese Bezeichnung nur auf die architektonische Form der Kuppelbauten bezieht und nicht auf die Kirchen selbst.

Fotostrecken

  • Gendarmenmarkt Berlin© dpa
    Gendarmenmarkt
  • Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt© dpa
    Gendarmenmarkt zur Weihnachtszeit
  • Classic Open Air 2014© dpa
    Classic Open Air auf dem Gendarmenmarkt

Konzerthaus auf dem Gendarmenmarkt

Das Konzerthaus wurde nach den Plänen von Karl Friedrich Schinkel in den Jahren 1817 bis 1821 auf den Grundmauern des abgebrannten Nationaltheaters errichtet und bildet bis heute den Mittelpunkt dieses dreiteiligen Ensembles. Der plastischen Ausschmückung im Innern durch Christian Rauch und Friedrich Tieck folgte 1903/04 eine neobarocke Umgestaltung des Zuschauersaals.

Der Gendarmenmarkt nach dem Zweiten Weltkrieg

Der Gendarmenmarkt wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, wurde aber im Laufe der Zeit wieder rekonstruiert. Zur 750-Jahr-Feier kehrte zudem das Schillerdenkmal von Reinhold Begas an seinen ursprünglichen Platz zurück, nachdem es von dem Nazis 1935 entfernt worden war. Im Jahre 1950 wurde er in „Platz der Akademie“ umbenannt, erhielt aber seinen alten Namen ein Jahr nach der Wende zurück.
Rund um den Gendarmenmarkt finden sich heute zahlreiche Geschäfte, Cafés, Restaurants und Hotels. Beliebte jährlich stattfindende Veranstaltungen auf dem Platz sind der Weihnachtsmarkt und das Classic Open Air-Konzert.

Informationen

Adresse
Gendarmenmarkt 5-6
10117 Berlin

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| Aktualisierung: 10. Juli 2018