Die Stromversorgung im Bezirk Steglitz-Zehlendorf wird nach dem Brandanschlag voraussichtlich im Laufe des heutigen Vormittags wiederhergestellt. Ungeachtet dessen bleiben die betroffenen Schulen vorsorglich bis zum Ende der laufenden Woche geschlossen.
Grund hierfür ist, dass ein sicherer Schulbetrieb nicht unmittelbar mit der Wiederaufnahme der Stromversorgung gewährleistet werden kann. Nach einem länger andauernden Stromausfall sind umfangreiche technische Prüfungen der Gebäude erforderlich, unter anderem der Brandmeldeanlagen, sicherheitsrelevanter Systeme sowie weiterer technischer Einrichtungen. Diese Prüfungen sind zwingend notwendig, um die Sicherheit von Schülerinnen und Schülern sowie des schulischen Personals uneingeschränkt sicherzustellen.
Darüber hinaus benötigen Schulgebäude nach dem Ausfall der Energieversorgung ausreichend Zeit, um wieder vollständig beheizt und betriebsbereit zu sein. Ein regulärer Unterrichtsbetrieb ist unter diesen Bedingungen kurzfristig nicht verantwortbar.
Die Notbetreuung bleibt in gleicher Form bestehen wie in den vergangenen drei Tagen. Eine Übersicht der Schulen mit Notbetreuungsangeboten ist weiterhin auf https://www.berlin.de/sen/bjf/aktuelles/artikel.1629910.php abrufbar.
Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie steht hierzu in enger Abstimmung mit dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf, den Schulen sowie den zuständigen Fachstellen. Ziel ist es, die notwendigen Prüfungen zügig und sorgfältig durchzuführen. Ab Montag, den 12. Januar, ist vorgesehen, den Unterricht an den betroffenen Schulen wieder regulär aufzunehmen.
Informationen zu den Kindertageseinrichtungen erfolgen gesondert und werden unter dem oben genannten Link bereitgestellt.
Die Senatsverwaltung ist sich der organisatorischen Belastungen bewusst, die die verlängerten Schulschließungen für Eltern, Sorgeberechtigte sowie Schülerinnen und Schüler mit sich bringen. Die Entscheidung dient jedoch dem Schutz aller Beteiligten. Wir danken allen Betroffenen für ihr Verständnis sowie den beteiligten Einrichtungen und Kolleginnen und Kollegen für ihre Unterstützung und ihr umsichtiges Handeln in dieser Situation.