Knapp 31.000 Schülerinnen und Schüler erhalten im kommenden Schuljahr einen Platz in den 7. Klassen der weiterführenden öffentlichen Schulen in Berlin. Von ihnen haben 27.309 künftige Siebtklässlerinnen und Siebtklässler am diesjährigen Aufnahmeverfahren teilgenommen. Die übrigen Kinder haben bereits einen Platz an grundständigen Gymnasien, Gemeinschaftsschulen oder Förderschulen.
Für alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler haben die bezirklichen Schulämter die Bescheide am 26. Juni verschickt. Mehr als 90 Prozent der künftigen Siebtklässlerinnen und Siebtklässler erhalten einen Platz an ihrer Wunschschule – ein ähnlich hoher Wert wie in den Vorjahren. Dies wurde trotz der zusätzlichen Herausforderungen durch das erstmals angewendete neue Aufnahmeverfahren mit Probeunterricht und die gleichzeitige Aufnahme der Rückläufer aus dem vergangenen Probejahrgang erreicht.
Demnach bekommen 10.265 künftige Siebtklässlerinnen und Siebtklässler einen Platz an einem Gymnasium, und 17.044 einen Platz an einer Integrierten Sekundarschule/Gemeinschaftsschule (inkl. der rd. 1.800 Schülerinnen und Schüler, die bereits einen Platz an der Gemeinschaftsschule haben). Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass rund ein Viertel der Kinder mit Gymnasialempfehlung, die am Anmeldeverfahren teilgenommen haben, sich für eine Integrierte Sekundarschule/Gemeinschaftsschule ent-schieden haben (3.344 Schülerinnen und Schüler)
Dr. Torsten Kühne, Staatssekretär für Schulbau und Schuldigitalisierung: „Trotz des Defizits von rund 26.000 Schulplätzen und der weiter wachsenden Schülerzahlen, ist es ein klares Signal für Verlässlichkeit, dass wir erneut jedem Kind einen Schulplatz zuweisen konnten und bei den Erst-, Zweit- und Drittwünschen eine sehr hohe Erfüllungsquote erreicht haben. Mit der zentralen LUSD-Datenbank stehen erstmals belastbare Zahlen zur Verfügung, auf deren Basis wir das Aufnahmeverfahren steuernd begleiten und künftig noch transparenter gestalten können. Mein Dank gilt den bezirklichen Schulämtern, den Schulleitungen und allen Beteiligten, die mit großem Einsatz dafür gesorgt haben, dass alle Kinder rechtzeitig ihren Schulplatzbescheid erhalten.“
Folgende Integrierte Sekundarschulen und Gemeinschaftsschulen verzeichneten eine besonders hohe Nachfrage. Die Reihenfolge ergibt sich aus dem Verhältnis der Erstwünsche zur Zahl der verfügbaren Plätze an der jeweiligen Schule:
1. Heinz-Brandt-Schule
2. Max-Beckmann-Schule
3. Martin-Buber-Oberschule
4. Schule an der Dahme
5. Ellen-Key-Schule
6. Friedensburg-Schule
7. Carl-Zeiss-Schule
8. Clay-Schule
9. Fritz-Reuter-Schule
10. Gutenberg-Schule
Bei den Gymnasien ergibt sich folgende Nachfrage, wieder gemessen an der Zahl der Erstwünsche bezogen auf die Anzahl der verfügbaren Plätze:
1. Hildegard-Wegscheider-Gymnasium*
2. Heinrich-Schliemann-Gymnasium
3. Fichtenberg-Oberschule
4. Rosa-Luxemburg-Gymnasium
5. Heinz-Berggruen-Gymnasium
6. Hermann-Hesse-Gymnasium
7. Dathe-Gymnasium
8. Käthe-Kollwitz-Gymnasium
9. Otto-Nagel-Gymnasium
10. Primo-Levi-Gymnasium
*Am Hildegard-Wegscheider-Gymnasium wurde nur eine reguläre 7. Klasse eingerichtet.