31/2026 | „Move Smart“ – Sichere Mobilität auf Fahrrädern und E-Scootern

zwei Radfahrer auf einer Straße

16.10.2026

Liebe Leserinnen und Leser,

Fahrräder und E-Scooter erfreuen sich bei jungen Menschen einer hohen Beliebtheit, können aber auch leicht zu Sicherheitsrisiken werden. Wir sprachen mit dem Präsidenten des Deutschen Verkehrssicherheitsrates über dessen neue Jugendaktion, die sichere Mobilität auf Schul- und Ausbildungswegen in den Fokus rückt.

Außerdem geben wir vor den anstehenden Herbstferien einen Überblick über sportliche, naturnahe und kulturelle Angebote, die Kindern und Jugendlichen in Berlin zur Verfügung stehen.

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„Move Smart“ – Sichere Mobilität auf Fahrrädern und E-Scootern

Mit ihrer neuen Jugendaktion „Move Smart“ wollen der Deutsche Verkehrssicherheitsrat, die Unfallkassen und die Berufsgenossenschaften Schüler/-innen und Auszubildende für Gefährdungen auf ihren Wegen zu Schule und Ausbildungsbetrieb sensibilisieren. Im Fokus stehen mit Fahrrad und E-Scooter dabei Verkehrsmittel, die gerade von jungen Menschen vermehrt genutzt werden. Wir sprachen mit Manfred Wirsch, Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrates, über Gefahrenquellen und Sicherheitsmaßnahmen in diesem Zusammenhang.

Herr Wirsch, die jüngsten Unfallzahlen zeigen, dass junge Menschen auf dem Fahrrad und mit dem E-Scooter besonders gefährdet sind. Fast die Hälfte aller verunglückten E-Scooter-Fahrer/-innen ist unter 25 Jahre alt, das mit Abstand häufigste in Unfälle verwickelte Verkehrsmittel unter Schüler/-innen ist das Fahrrad. Können Sie diese Zahlen einordnen?
Wenn wir auf die rund 102.000 Verkehrsteilnehmenden unter 25 Jahren blicken, die im Jahr 2025 im Straßenverkehr verunglückten, zeigt sich ein differenziertes Bild: 43 % waren mit dem Pkw unterwegs, 20 % mit dem Fahrrad oder Pedelec und 8 % mit dem E-Scooter. Das Auto spielt statistisch gesehen also weiterhin die größte Rolle.

Gleichzeitig sind die Unfallzahlen junger Menschen auf Fahrrädern, Pedelecs und E-Scootern besorgniserregend. Diese Verkehrsmittel sind für Schülerinnen, Schüler und Auszubildende wichtige Bausteine eigenständiger Mobilität. Umso wichtiger ist es, die Verkehrssicherheit von Rad und E-Scooter gezielt zu verbessern und gleichzeitig junge Menschen für Risiken zu sensibilisieren.

In einem städtischen Raum wie Berlin stehen an fast jeder Ecke Fahrräder, E-Bikes und E-Scooter zur kurzfristigen Miete zur Verfügung. Gelten für diese Miet-Fahrzeuge die gleichen Vorsichtsmaßnahmen wie bei einem eigenen Fahrrad, E-Bike oder E-Scooter oder müssen hier zusätzliche Dinge beachtet werden?
Grundsätzlich gelten vor jeder Fahrt die gleichen Vorsichtsmaßnahmen – unabhängig davon, ob das Fahrzeug einem selbst gehört oder gemietet ist. Bei Mietfahrzeugen sollte man sich allerdings nicht blind darauf verlassen, dass sie stets technisch einwandfrei sind. Deshalb ist ein kurzer Sicherheitscheck wichtig: Funktionieren Bremsen und Beleuchtung? Sind Reifen, Lenker und andere sichtbare Bauteile unbeschädigt? Bei E-Scootern sollte zudem geprüft werden, ob sich der Beschleunigungshebel leichtgängig bedienen lässt.

Auch das Fahrverhalten von Rädern, Pedelecs und E-Scootern kann sich je nach Modell unterscheiden. Deshalb sollte man zunächst an einem sicheren Ort langsam und vorsichtig anfahren, sich mit dem Brems- und Lenkverhalten vertraut machen und erst dann am fließenden Verkehr teilnehmen.

Ablenkung durch Handy, Musik, Podcasts oder Gespräche mit anderen scheinen beim Rad- und E-Scooterfahren eine größere Rolle als bspw. beim Autofahren zu spielen. Warum unterschätzen junge Menschen die Gefahr der Ablenkung häufig, und was kann konkret helfen, während der Fahrt konzentriert zu bleiben?
Das Smartphone ist aus der Lebenswelt junger Menschen nicht mehr wegzudenken. Doch schon ein kurzer Blick aufs Display kann im Straßenverkehr verheerende Folgen haben. Auch Musik, Podcasts oder Gespräche können die Aufmerksamkeit beeinträchtigen. Weil Fahrräder und E-Scooter oft als einfach zu bedienen wahrgenommen werden, entstehen schnell eine trügerische Sicherheit und eine Unterschätzung der eigenen Geschwindigkeit. Deshalb gilt: Das Smartphone bleibt während der Fahrt außer Reichweite. Wer telefonieren oder Nachrichten lesen möchte, hält zunächst an einem sicheren Ort an.

Auch Fußgänger/-innen sieht man häufig mit gesenktem Blick auf das Handy ¬– und zum Teil mit Kopfhörern auf den Ohren – durch die Straßen gehen. Warum sollen Fahrrad- oder E-Scooter-Fahrer/-innen sich da anders verhalten?

Auch zu Fuß ist es gefährlich, mit gesenktem Blick auf das Smartphone oder mit Kopfhörern unterwegs zu sein. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch in der Geschwindigkeit: Wer Fahrrad oder E-Scooter fährt, legt pro Sekunde deutlich mehr Strecke zurück als ein Fußgänger. Dadurch bleibt bei unerwarteten Situationen weniger Zeit, Gefahren zu erkennen und rechtzeitig zu reagieren. Hinzu kommt, dass Rad- und E-Scooter-Fahrende bei einer Kollision nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmende massiv gefährden können.

Das Tragen von Kopfhörern ist zwar nicht verboten, darf die Wahrnehmung des Straßenverkehrs aber nicht beeinträchtigen. Aus Sicherheitsgründen ist es daher am besten, beim Fahrrad- und E-Scooter-Fahren auf Kopfhörer zu verzichten.

Bei der richtigen Wegenutzung gibt es gerade beim E-Scooter klare Regeln – etwa zum Fahren auf Radwegen, Fahrbahnen und Gehwegen. Welche Regelverstöße beobachten Sie besonders häufig, und warum können sie gerade im Mischverkehr gefährlich werden?
Die Unfallstatistik für 2025 zeigt, dass die vorschriftswidrige Nutzung von Gehwegen oder Fahrbahnen eine wichtige Rolle spielt. 22 % der Unfälle von E-Scooter-Fahrenden wurden dieser Ursache zugeordnet. Rund 11 % der Fälle entfielen auf Fahren unter Alkoholeinfluss und etwa 8 % auf eine nicht an die Verkehrslage angepasste Geschwindigkeit.
Gerade im dichten Stadtverkehr treffen Fußgänger, Radfahrende, E-Scooter-Fahrende und Autofahrende auf engem Raum aufeinander. Verkehrsregeln schaffen hier Orientierung und schützen alle Beteiligten. Wer beispielsweise unerwartet auf dem Gehweg fährt, die vorgeschriebene Verkehrsfläche wechselt oder sich nicht an die Fahrtrichtung hält, wird für andere plötzlich schwer einschätzbar. Dadurch steigt das Risiko gefährlicher Konflikte und Unfälle.

Die Materialien betonen, dass nicht nur hohe Geschwindigkeit, sondern auch Zeitdruck und fehlende Vorbereitung das Unfallrisiko erhöhen können. Wie können junge Menschen ihre Wege so planen, dass sie gar nicht erst in Zeitdruck geraten?
Hektik und Zeitdruck entstehen meist lange vor Fahrtantritt. Wer seinen Weg vorausschauend plant, kann unnötigen Stress vermeiden. Dazu gehört, Tasche, Helm und Schlüssel am Vorabend bereitzulegen, die Route bei Bedarf vorher zu prüfen und genügend Zeit für den Weg einzuplanen. Ein Puffer von fünf bis zehn Minuten kann helfen, Verspätungen oder unerwartete Situationen abzufangen. Auch Wetter, Dunkelheit und Verkehrsaufkommen sollten berücksichtigt werden.

Wichtig ist, verlorene Zeit nicht durch schnelleres Fahren, riskante Überholmanöver oder das Missachten von Verkehrsregeln aufzuholen. Wer in Eile ist, nimmt Gefahren oft später wahr und reagiert unüberlegter. Deshalb gilt: Lieber etwas später ankommen, als die eigene Sicherheit und die anderer zu gefährden.

Mit Ihrer Jugendaktion „Move Smart“ wollen Sie junge Menschen auf ein sicheres Verhalten auf ihren Schul- und Ausbildungswegen aufmerksam machen. Was sind Ihre drei wichtigsten Hinweise, die Jugendliche beim Fahrrad- oder E-Scooter-Fahren beachten sollten?
Mein erster Appell lautet, stets aufmerksam zu fahren, weshalb das Smartphone in die Tasche gehört und der Blick sich auf den Verkehr richtet. Zweitens gilt es, regelkonform unterwegs zu sein, die vorgesehenen Verkehrsflächen zu nutzen, Verkehrsregeln einzuhalten und auf dem Fahrrad oder E-Scooter einen Helm zu tragen. Drittens fordere ich dazu auf, vorausschauend zu agieren und mit Zeitpuffer zu fahren, um weder sich noch andere in Gefahr zu bringen.

Im Rahmen der Aktion „Move Smart“ stehen Lehrkräften und Ausbilder/-innen auch Lehr- und Lernmaterialien zur Verfügung, die niedrigschwellig in den Schulunterricht, in Ausbildungspläne oder Projekttage eingebunden werden können.

Herbstferien in Berlin – Was kann man wann wo unternehmen?

Am Montag starten in Berlin die zweiwöchigen Herbstferien und mit ihnen ein buntes Angebot für Kinder und Jugendliche. Ob kreativ, sportlich oder lehrreich: Zahlreiche Programme sorgen für Abwechslung, Spaß und spannende Erlebnisse. Wir stellen eine Auswahl an möglichen Aktivitäten vor.

Sportliche Angebote
Auch in den Herbstferien bietet der Verein Pfeffersport e.V. unterschiedliche Feriencamps für Kinder zwischen 7 und 14 Jahren an. Von Parkour-Kursen über Fußball-Camps bis hin zu Basketball stehen Interessierten viele Türen offen.

Eine kostenfreie Möglichkeit für Familien, aktiv zu bleiben, bietet das Landesprogramm „Berlin bewegt sich“. Die Angebote finden über das ganze Jahr verteilt in allen Berliner Stadtbezirken statt und eröffnen so auch über die Ferienzeiten hinaus Gelegenheiten, Sport in den eigenen Alltag und den seiner Kinder einzubinden. Zu den sportlichen Angeboten gehören u.a. Ballsportarten, Teamspiele zur Stärkung von Fairness und Teamfähigkeit, Waldspaziergänge oder Zirkus und Akrobatik.

In Tempelhof-Schöneberg, Mitte, Charlottenburg-Wilmersdorf und Spandau haben Familien jeden Sonntag von Oktober bis März die Möglichkeit, einen der zahlreichen Winterspielplätze zu besuchen. Hierfür öffnen Vereine die Türen ihrer in abwechslungsreiche Bewegungslandschaften verwandelten Sporthallen, in denen sich Kinder und Eltern gemeinsam austoben können. Standorte und ggf. abweichende Öffnungszeiten sind den Bezirksseiten zu entnehmen. Eine weitere Möglichkeit, wetterunabhängig Spaß zu haben, bietet der Super-Ferien-Pass mit seinem täglich kostenfreien Eintritt in die Berliner Bäder.

Angebote im Freien und der Natur
Unter dem Motto „Herbstgeister und Oktoberzauber“ steht der Ferienworkshop des Freilandlabors Britz e.V.. Hier können Kinder zwischen 7 und 12 Jahren entdecken, forschen, spielen und basteln. Ein herbstlich buntes Naturerlebnisprogramm hält auch das Ökowerk Teufelssee für Kinder zwischen 9 und 12 Jahren bereit. In beiden Ferienwochen können Kinder hier den Wald entdecken, basteln, bauen, schnitzen und werken. Einen anderen Blick auf die Berliner Stadtnatur bieten die Ferienangebote von baumschlau e.V., bei denen Kinder zwischen 7 und 11 Jahren Berlin von seiner grünen und naturnahen Seite kennenlernen. Ob sumpfiges Gelände, ein verwunschener Park am Stadtrand oder eine geheime Schlucht – die Touren lassen Kinder zu Entdeckern der eigenen Stadt werden. Kurzentschlossene, die lieber keine verbindliche Anmeldung wünschen, können z.B. kostenlos und ohne Anmeldung das Sonnenhaus in Zehlendorf besuchen und dort werken, schnitzen, Drachen basteln und die dort untergebrachten Tiere versorgen. Auch die zahlreichen Berliner Parks und Gärten laden zu spontanen Herbstspaziergängen oder Drachensteigen ein.

Geschichtlich wird es im Museumsdorf Düppel. Hier können Besucher/-innen im Rahmen des Herbstferienprogramms erfahren, wieso der Herbst im bäuerlichen Leben vor 800 Jahren so wichtig war und wie die ländliche Bevölkerung ihren Alltag bestritt. Darüber hinaus können sie Märchenerzählungen lauschen, Flammbrot rösten, Zauberstäbe basteln und historische Kinderspiele erleben.

Kulturelle und künstlerische Angebote
Wer auch in den Ferien vom Lernen nicht genug bekommt, der hat beim Kindersprachclub Berlin die Gelegenheit, an verschiedenen Sprachkursen teilzunehmen. Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 16 Jahren lernen in kleinen Gruppen Englisch, Französisch, Spanisch oder Deutsch als Fremdsprache. Jeder Kurs läuft über fünf Tage mit täglichen Einheiten von 120 Minuten. Spielerische Sprachübungen, kreative Aktivitäten und landestypische Snacks machen Lust auf Sprache und Kultur.
Verschiedene Ferienkursangebote für Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Altersgruppen finden sich bei Jugend im Museum e.V.. Von Fotografie über Modellage bis hin zu Elektrotechnik decken die Angebote unterschiedlichste Interessengebiete ab. Sollte das Wetter einmal nicht mitspielen, bieten natürlich auch die Staatlichen Museen zu Berlin ein vielfältiges Angebot an mehrtägigen Workshops für Kinder und Familien. U.a. das Technikmuseum sowie das Deutsche Historische Museum warten auch mit eigenen Ferienprogrammen auf.

Für Kinder und Jugendliche, die das Rampenlicht suchen, könnten Theaterworkshops, wie sie beispielsweise im “exploratorium berlin”: https://exploratorium-berlin.de/event-category/junges-explo/ oder vom Galli-Theater angeboten werden, genau das Richtige sein. Die jeweils einwöchigen Workshops beschäftigen sich mit Improvisation und Textarbeit zugleich und eröffnen kreativen Köpfen künstlerischen Freiraum, sich auszuprobieren. Wer lieber zuschauen möchte, kann im FEZ drei Theaterinszenierungen erleben, das passend zum Geisterwelten-Programm im FEZ schaurig-gruselige und magisch-fantasievolle Geschichten auf die Bühne bringen.

Kurznachrichten

Berliner Schulklassen pflanzen tausende Blumenzwiebeln im öffentlichen Grün
Im Rahmen der Pflanzaktion der Berliner Gartenarbeitsschulen und Schul-Umwelt-Zentren haben in der Woche vor den Herbstferien erneut Schüler/-innen tausende Blumenzwiebeln auf öffentlichen Grünflächen gepflanzt. Für die ersten Wildbienen und andere bestäubende Insekten sind die Blüten im Frühling eine wertvolle Nahrungsquelle, für die jungen Gärtner/-innen ein sichtbares Zeichen dafür, dass ihr Engagement zählt. Die Pflanzaktion verbindet seit mehreren Jahren Bildung für Nachhaltige Entwicklung praxisnah mit dem schulischen Alltag und sensibilisiert Schüler/-innen für die Bedeutung von Stadtgrün.

500 Schüler/-innen der Gustav-Heinemann-Oberschule trainieren Wiederbelebung
Anlässlich des World Restart a Heart Day trainieren am 16. Oktober zahlreiche Schüler/-innen der Berliner Gustav-Heinemann-Oberschule gemeinsam mit dem Krankenhaus Bethel Berlin die Wiederbelebung. In Berlin hat das Thema politische Priorität: Im März 2026 schloss die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie eine auf fünf Jahre angelegte Kooperation mit der ADAC Stiftung. Der Reanimationsunterricht soll damit auf alle weiterführenden Berliner Schulen ausgeweitet werden. Das Projekt „Junge Retter/-innen“ des Krankenhauses Bethel Berlin arbeitet praktisch an diesem Ziel. Seit Anfang 2026 gehen Intensivpflegekräfte und Reanimationstrainer direkt in Berliner Schulen. Bereits bis Ende September wurden rund 1.500 Schüler/-innen trainiert.

Befragung von Lehrkräften zu Künstlicher Intelligenz
Die Befragung findet im Rahmen des Erasmus+-Projekts „From Artificial Intelligence to Pedagogical Innovation“ (AI2PI) statt und erhebt, wie Lehrkräfte künstliche Intelligenz in ihrer beruflichen Praxis wahrnehmen, nutzen und reflektieren. Die Ergebnisse sollen in die forschungsbasierte Entwicklung von beruflichen Weiterbildungsangeboten und praxisorientierten Lernmodulen für Lehrkräfte einfließen. Die Teilnahme an der von der Humboldt-Universität zu Berlin durchgeführten Befragung dauert ca. 15-20 Minuten und ist freiwillig und anonym.

Offenes Atelier für Jugendliche im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart
Der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart lädt Jugendliche ein, Museum selbst zu gestalten. Jeden Donnerstag bis Ende November können Interessierte sich kreativ ausleben, mit Fotografie experimentieren, Siebdruck-Techniken ausprobieren, mit verschiedenen Materialien arbeiten oder aber ihre Stimme im Gesangsworkshop erproben. Der Eintritt ist für Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr kostenfrei.

Erstmals Kinder- und Jugendprogramm auf der Berlin Science Week
Zum ersten Mal stellt die Berlin Science Week an den Vormittagen des 7. und 8. November 2026 ein eigenes Programm für Kinder und Jugendliche zusammen. Hier finden Familien mit Kindern zwischen 4 und 12 Jahren Raum, um Wissenschaft in Mitmachaktionen, Buchlesungen, Quiz und Live-Shows hautnah zu erleben. Die Events sind kostenlos, Besucher/-innen brauchen dennoch einen kostenlosen Festivalzentrum-Pass.

Termine

3. November, 19.30-22 Uhr: Digitale Eltern-LAN zum Thema Roblox Kinder und Jugendliche begeistern sich für Computerspiele, Erwachsene stehen der Faszination, die digitale Spielwelten für die jüngere Generation besitzen, oft ratlos gegenüber. Nicht selten kommt es zu Konflikten über das Spielverhalten in Familien- oder Schulalltag. Die Veranstaltungsreihe möchte Teilnehmenden die Möglichkeit geben, digitale Spiele kennenzulernen und sich mit erfahrenen Medienpädagog/-innen über offene Fragen zum pädagogischen Umgang mit Spielen auszutauschen. Im Zentrum dieser Veranstaltung steht mit Roblox ein bei Kindern und Jugendlichen beliebtes Spiel.

7. November, 10-16 Uhr: JuBi JugendBildungsmesse Auf der kostenlosen Informationsmesse zum Thema Auslandsaufenthalte haben Besuchende die Möglichkeit, sich zu Programmen wie Schüleraustausch, High School, Sprachreisen, Work & Travel, Au-Pair, Homestay, Praktika, einem Studium im Ausland oder internationaler Freiwilligenarbeit zu informieren und mit entsprechenden Organisationen ins Gespräch zu kommen. Die JuBi richtet sich in erster Linie an Schüler/-innen der Klassen 8 bis 13, ihre Eltern und Lehrkräfte.

11. November, 20-21 Uhr: lsfb-Ideenwerkstatt: Schulfördervereine und Schülerfirmen Was macht eine Schülerfirma aus und welche Chancen bietet sie für Schüler/-innen? Welche Rolle können Schulfördervereine bei der Gründung, Begleitung und Weiterentwicklung übernehmen? In dieser Ideenwerkstatt gibt der Landesverband der Kita- und Schulfördervereine Berlin-Brandenburg e.V. einen Einblick in das Konzept der Schüler/-innenfirma und stellt Unterstützungsmöglichkeiten vor. Darüber hinaus bietet die Veranstaltung Raum für den Austausch von Erfahrungen, Fragen und Ideen.

8.-15. November: Kuki – Junges Kurzfilmfestival Berlin Beim Kuki werden spannende internationale Kurzfilme gezeigt, die Kinder und Jugendliche sowohl unterhalten als auch zum Nachdenken anregen sollen. Aus den fast 800 Kurzfilmen, die Jahr für Jahr aus der ganzen Welt eingereicht werden, entstehen verschiedene Programme, die mal bunt gemischt, mal thematisch fokussiert sind. So gibt es beispielsweise ein Umweltprogramm sowie ein Dokumentarfilmprogramm. Die ausgewählten Filme werden in verschiedene Altersgruppen eingeteilt und entsprechend in verschiedenen Programmen für die Altersstufen präsentiert. Alle Filme werden in Originalsprache gezeigt, die nicht deutschsprachigen Kinderprogramme werden für jüngere Kinder zudem von professionellen Sprecherinnen und Sprechern live auf Deutsch eingesprochen.

Fortbildungen / Fachtage

Phishing, Passwörter & Co.: Cybersicherheit im Schulalltag am 3. November
Ein sicherheitsbewusster Umgang mit digitalen Geräten und Anwendungen ist für Schüler/-innen heute eine Basiskompetenz. Sowohl Eltern als auch Pädagog/-innen kann es trotzdem schwerfallen, mit Kindern und Jugendlichen rund um Sicherheit im digitalen Alltag ins Gespräch zu kommen. Das im Rahmen der Veranstaltung vorgestellte BSI-Medienpaket “Cybersicherheit für 10- bis 14-Jährige” bietet Lehrkräften der Sekundarstufe I daher Unterstützung in Form von einsatzbereiten Unterrichtsmaterialien und weiterführenden Hintergrundinformationen.

KI und Desinformation: Kritisch denken, verantwortungsvoll handeln am 3. November
Mit KI-Anwendungen ist es leicht, schnell Informationen in Form von Text, Bild und Video zu erstellen und zu teilen. Doch gerade diese neuen Möglichkeiten bergen auch Risiken: Wie verändert KI die Verbreitung von Desinformation? Und wie kritisch stehen junge Menschen KI-Inhalten gegenüber? In dieser Fortbildung geht es darum, die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen im reflektierten Umgang mit manipulierten Inhalten im Unterricht zu stärken.

Systemsprenger/-innen – Kinder mit komplexem Hilfebedarf verstehen und unterstützen am 3. November
In diesem Seminar werden Kinder mit komplexen Hilfebedarfen in den Fokus gerückt. Was zeichnet sie aus? Was brauchen sie? Zusammen schauen die Teilnehmenden auf entwicklungspsychologische, soziologische und traumapädagogische Aspekte, um die Hintergründe herausfordernder Verhaltensweisen näher zu verstehen. Daneben geht es um Voraussetzungen im Team, um die Arbeit mit grenzverletzenden Kindern leisten zu können und konkrete Interventionsmöglichkeiten. Hierzu lernen Teilnehmende verschiedene Techniken und Tools kennen, die interaktiv erprobt und gemeinsam ausgewertet werden.

Mit Codes und Robotern: Pädagogische Ansätze für die Kita am 3. November
In diesem Seminar erhalten pädagogische Fachkräfte einen praxisnahen Einstieg in die Welt der Robotik und lernen ausgewählte Zugänge kennen, mit denen erste Programmiererfahrungen ermöglicht werden. Im Verlauf des Seminars werden unterschiedliche pädagogische Ansätze reflektiert und in Bezug auf die eigene Praxis eingeordnet. Dazu werden verschiedene kreative Methoden vorgestellt, Tools erprobt und Ideen durchdacht, um konkrete Bildungsangebote für den frühkindlichen Bereich zu entwickeln. Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit dem Thema Robotik zu gewinnen und vielfältige Impulse für eine kindgerechte, kreative und alltagsintegrierte Umsetzung mitzunehmen.

Weiterbildung Prävention riskanter Mediennutzung an Grundschulen am 4. November
Mediennutzung ist auch im Grundschulalter ein immer größer werdendes Thema. Um die Kinder in Bezug auf Mediennutzung bestmöglich zu stärken, ist es wichtig, ihnen frühzeitig einen kompetenten Umgang damit beizubringen. Dies erfordert eine Auseinandersetzung mit der Thematik sowohl seitens der Fachkräfte, die in Schule tätig sind, als auch der Erziehenden. In dieser eintägigen Weiterbildung für Fachkräfte, die an Grundschulen tätig sind, geht es um aktuelle Trends sowie die Entwicklung einer gesunden Balance im Umgang mit digitalen Medien. Behandelt werden neben theoretischem Hintergrundwissen auch Methoden für den eigenen Unterricht und Informationen zum bestehenden Hilfe- und Unterstützungssystem.

Lehrkräfte-Fortbildung: Unternehmergeist trifft Schule am 5. November
Teilnehmende erhalten im Rahmen der Fortbildung einen Einblick in das Thema „Entrepreneurship Education“ und lernen das Berliner Netzwerk „Unternehmergeist in die Schulen“ und das Tool „Schul-Business-Canvas“ kennen. Die Fortbildung dient der Vorbereitung auf den Community Day am 10. November, an dem Lehrkräfte und Schüler/-innen gemeinsam praxisnah in die Gründerwelt eintauchen und mit professioneller Unterstützung ein eigenes Geschäftsmodell erarbeiten.

Fachtag Legasthenie und Englisch am 7. November
Der Fachtag beleuchtet den Einfluss von Legasthenie auf das Erlernen der englischen Sprache. Dabei geht es zum einen um die Ursachen von Legasthenie und ein Blick auf das, was die englische Sprache komplex macht, zum anderen um konkrete Lernstrategien, die helfen können, betroffene Kinder beim Spracherwerb zu unterstützen.

28. Fachtagung Klimaschutz an Schulen am 12. November
Die Fachtagung richtet sich an Lehrkräfte, Multiplikator/-innen und weitere Interessierte und steht in diesem Jahr unter dem Motto „Nachhaltigkeit und Gesundheit“. Die Teilnehmenden erwarten inspirierende Impulsvorträge, spannende Praxisbeispiele, ein vielfältiger Markt der Möglichkeiten mit außerschulischen Partnern sowie praxisnahe Workshops rund um das Schwerpunktthema.

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Impressum

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Bernhard-Weiß-Str. 6, 10178 Berlin

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