27/2026 | Bildungsangebote in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Freiheits-Buchstaben im Eingangsbereich der Gedenkstätte-Berlin-Hohenschönhausen

18.09.2026

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die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen bietet ein vielfältiges Angebot für Schulen, um Formen und Folgen politischer Unterdrückung, Verfolgung und Haft in der DDR begreifbar zu machen. Wir geben einen Einblick in die Bildungsangebote vor Ort.

Außerdem feierte die Erwachsenenbildung eine doppelte Premiere: Zum einen ist der erste Erwachsenenbildungsbericht erschienen, zum anderen wurde der Erwachsenenbildungspreis zum ersten Mal verliehen.

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Bildungsangebote in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen bietet ein vielfältiges Angebot für Schulen, um Formen und Folgen politischer Unterdrückung, Verfolgung und Haft in der DDR begreifbar zu machen. Wir geben einen Einblick in die Bildungsangebote vor Ort.

Neben klassischen Führungen durch die ehemalige zentrale Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit bieten vor allem die begleiteten Zeitzeugenseminare Schüler/-innen ab der 9. Klasse eine Gelegenheit, persönlich und direkt in dieses Kapitel deutscher Geschichte einzutauchen. Nach einem gemeinsamen Rundgang durch den Gebäudekomplex stellen sie in einem moderierten Zeitzeugeninterview eigens entwickelte Fragen und erfahren so mehr über die Gründe von Verfolgung und Inhaftierung, Haftbedingungen und die Auswirkungen staatlicher Repression auf das weitere Leben.

Über das koordinierende Zeitzeugenbüro werden deutschlandweit auch Zeitzeugengespräche in virtueller Form oder direkt an Bildungseinrichtungen organisiert und angeboten. Für Schulklassen, die nicht vor Ort an einem Bildungsangebot teilnehmen können, werden auch virtuelle Exkursionen zum Themenschwerpunkt Jugendkulturen in der DDR angeboten. Zur Auswahl stehen Themenmodule zu Punks, Umweltbewegung oder rechtsextremen Jugendlichen. Ziel des Angebots ist es, über Formen und Folgen politischer Verfolgung nicht angepasster Jugendlicher in der DDR zu informieren, zur aktiven Auseinandersetzung mit dem SED-Unrecht anzuregen und einen kritischen Diskurs zu aktuellen Demokratie- und Menschenrechtsdebatten unter jungen Menschen zu unterstützen.

Eine Möglichkeit zur gezielten Auseinandersetzung mit verschiedenen thematischen Schwerpunkten wie Rolle und Selbstverständnis der Staatssicherheit (Stasi), Opposition und Widerstand oder dem Erwachsenwerden in der DDR bieten die vielfältigen Projekttage der Gedenkstätte. Die Projekttage richten sich an Schüler/-innen ab der 9. Klasse und beinhalten in der Regel sowohl einen Rundgang durch den Gebäudekomplex als auch ein Zeitzeugengespräch.

Ein besonderer Projekttag, der die Erfahrungen der DDR in Bezug zu aktuell autoritär regierten Ländern stellt, steht unter dem Titel „Überwacht und unterdrückt – politische Repression in Geschichte und Gegenwart“. Das Seminarangebot ermöglicht Jugendlichen die Auseinandersetzung mit der politischen Verfolgung, Repression und Haft in der DDR im Vergleich zu heutigen Regimen am Beispiel Syriens und des Irans. Im Bildungsformat erforschen die Teilnehmenden die mit dem Haftort verbundene Repressionsgeschichte der SED-Diktatur und ziehen Verbindungen zu aktuellen Formen politischer Repression und Flucht. Sie lernen das System und die Folgen der politischen Unterdrückung anhand von entsprechenden Quellenauszügen kennen und führen ein moderiertes Gespräch mit ehemaligen politischen Verfolgten aus Syrien oder dem Iran sowie der DDR.
Ein weiterer Projekttag, der zwei historische Orte miteinander verbindet, lädt Schüler/-innen unter dem Titel „Stasi-Repression konkret“ sowohl in die ehemalige Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in Berlin-Lichtenberg als auch in das ehemalige zentrale Untersuchungsgefängnis in Berlin-Hohenschönhausen ein. Während sich in der ehemaligen Stasi-Zentrale der Fokus auf die Täter/-innen richtet, kommt im früheren Stasi-Gefängnis die Perspektive der Opfer zum Tragen. In der ehemaligen Stasi-Zentrale arbeiten Schüler/-innen mit speziell aufbereiteten Stasi-Akten, um zu verstehen, wie Menschen von der Staatssicherheit verfolgt, überwacht und inhaftiert wurden. Die Teilnahme am Projekttag wird ab Klasse 10 empfohlen.

Anmeldungen für die Bildungsangebote der Gedenkstätte sind über die Pädagogische Arbeitsstelle möglich. Interessierte Lehrkräfte sollten beachten, dass sich viele der Angebote nicht als Einstieg zur Thematisierung der DDR-Geschichte eignen. Für eine Vor- und Nachbereitung eines Besuchs stehen umfangreiche Begleitmaterialien sowie Lernmaterialien für den Schulunterricht zur Verfügung.

Erwachsenenbildung feiert doppelte Premiere

Nachdem im Juli mit dem Ersten Erwachsenenbildungsbericht ein umfassender Überblick über die Weiterbildungslandschaft Berlins veröffentlicht wurde, ist im September nun auch erstmals der Berliner Erwachsenenbildungspreis verliehen worden.

Einen zentralen Beitrag zur Erwachsenenbildung leisteten im Berichtszeitraum (2021–2024) die Berliner Volkshochschulen (VHS). Im Vergleich zu anderen großstädtischen Volkshochschulen in Deutschland weist Berlin eine deutlich überdurchschnittliche Angebotsdichte auf: Während sich der bundesweite Durchschnitt ohne Berlin bei rund 157 Unterrichtseinheiten je 1.000 Einwohner/-innen bewegt, lag dieser Wert in der Hauptstadt für das Jahr 2024 bei 234. Hierbei muss allerdings eine hohe Varianz zwischen den Bezirken berücksichtigt werden. Während Bezirke wie Mitte (372) oder Neukölln (385) aufgrund ihrer Bevölkerungsstruktur traditionell ein umfangreiches Angebot, insbesondere im Bereich Deutsch als Zweitsprache, aufweisen, liegen Bezirke wie Marzahn-Hellersdorf (118), Treptow-Köpenick (147) oder Lichtenberg (151) sogar unter dem Bundesdurchschnitt. Mit dem Wert aus 2024 erreicht die Weiterbildungsdichte wieder das Niveau von 2019 (234), nachdem die Werte in den Jahren 2020 (154) und 2021 (166) spürbar abgefallen waren.
Die Volkshochschulen verfügen bundesweit über eine einheitliche Programmstruktur. Sie bieten Erwachsenenbildung in den Programmbereichen Politik/Gesellschaft, Kultur, Gesundheit, Sprachen, Grundbildung, Schulabschlüsse sowie Arbeit und berufliche Bildung an. Die Berliner Volkshochschulen sind mit über 40 Sprachen ein bedeutender Anbieter im Bereich Sprachbildung, wobei sich der Programmbereich in Fremdsprachen sowie Deutsch als Zweitsprache gliedert. Insgesamt entfielen im Jahr 2024 652.720 der insgesamt 913.702 Unterrichtseinheiten auf diesen Bereich, was einem Anteil von 71,4 % entspricht. Damit prägt der Sprachenbereich das Gesamtangebot der Volkshochschulen maßgeblich. Gerade der Programmbereich Deutsch als Zweitsprache (DaZ) ist von zentraler Bedeutung für das Angebot der Berliner Volkshochschulen und prägt deren Leistungsstruktur maßgeblich. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Zuwanderung nach Berlin übernehmen die Volkshochschulen eine zentrale Rolle beim Spracherwerb für Erwachsene und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur kommunalen Integrationsarbeit. Im Jahr 2024 entfielen rund 54 % der Unterrichtseinheiten sowie etwa 28 % der Belegungen auf den DaZ-Bereich.

Auf den Bereich Kultur/Gestalten entfielen weitere 8,9 %, auf den Bereich Gesundheit 7,4 %. Die Programmbereiche Arbeit und berufliche Bildung sowie Politik/Gesellschaft weisen im Zeitverlauf rückläufige Anteile am Gesamtangebot auf. Während der Anteil der beruflichen Bildung im Jahr 2013 noch bei 8 % der Unterrichtseinheiten lag, beträgt er im Jahr 2024 noch 4 %. Auch die politische Bildung weist mit 1,6 % der Unterrichtseinheiten geringe Anteile am Gesamtangebot auf. Allerdings ist bei der Interpretation dieser Entwicklung zu berücksichtigen, dass bei einem insgesamt wachsenden Gesamtangebot bereits konstante absolute Zahlen zu einem sinkenden prozentualen Anteil führen können.
Der Programmbereich Grundbildung hat im Berichtszeitraum deutlich an Bedeutung gewonnen. Im Jahr 2024 wurden rund 20.000 Unterrichtseinheiten durchgeführt, was einem Anteil von gut 2 % aller Unterrichtseinheiten an den Berliner Volkshochschulen entspricht. Im Vergleich zum Jahr 2018 mit knapp 14.000 Unterrichtseinheiten ergibt sich eine überdurchschnittliche Steigerung von nahezu 50 % innerhalb von sechs Jahren. Diese Entwicklung unterstreicht die Aufgabe der Volkshochschulen, niedrigschwellige Bildungsangebote für alle Bevölkerungsgruppen zur Verfügung zu stellen.

Mit Blick auf die Zusammensetzung der Teilnehmenden zeigt sich eine hohe Stabilität. Frauen stellen mit 69,2 % der Teilnehmenden die Mehrheit – ein Wert, der sich im Vergleich zu den Vorjahren kaum verändert hat. Entgegen verbreiteten Annahmen werden die Angebote der Volkshochschulen allerdings nicht überwiegend von älteren Menschen genutzt. Vielmehr dominieren die mittleren Altersgruppen. Die 35- bis 50-Jährigen stellen mit 29,2 % die größte Gruppe dar, gefolgt von den 25- bis 35-Jährigen mit 24,3 %. Beide Gruppen haben ihren Anteil seit 2021 leicht erhöht. Die Altersgruppe der 50- bis 65-Jährigen bildet mit 23,3 % die drittgrößte Gruppe. Erst danach folgen die über 65-Jährigen. Junge Erwachsene (18 bis 25 Jahre) sind mit 7,9 % geringer vertreten.

Zentraler staatlicher Akteur der politischen Erwachsenenbildung ist die Berliner Landeszentrale für politische Bildung. Im Jahr 2024 erreichte sie in insgesamt 196 Veranstaltungen 10.279 Teilnehmende (vgl. 2021: 172 Veranstaltungen mit 9.459 Teilnehmenden). Die staatlichen Angebote werden durch solche von freien Trägern ergänzt. Bis 2024 wurden insgesamt 47 freie Träger nach dem Erwachsenenbildungsgesetz gesetzlich anerkannt und tragen so zur Vielfalt der Berliner Erwachsenenbildung bei. In 140.887 Unterrichtseinheiten erreichten sie 2024 66.140 Teilnehmende. Die freien Träger der Erwachsenenbildung richten ihre Angebote gezielt an besondere Zielgruppen, sodass 72,2 % der Teilnehmenden unter 25 Jahren alt waren, 58,3 % einen Migrationshintergrund hatten, 38,9 % eine Behinderung aufwiesen und 61,1 % ehrenamtlich tätig waren (Mehrfachnennungen möglich).

Während der Bericht die Arbeit in der Erwachsenenbildung sichtbar macht, würdigte der Anfang September erstmals verliehene Erwachsenenbildungspreis besonderes Engagement in der Erwachsenenbildung. In der Kategorie „Angebot und Projekt“ wurden zwei Auszeichnungen vergeben: Der Verein BAUFACHFRAU Berlin e.V. wurde für sein Projekt „QLab“ geehrt. Das branchenübergreifende Bildungsangebot für Frauen verbindet Nachhaltigkeit, gesellschaftliche Transformation und praxisnahe Lernformate, um Zukunftskompetenzen, Selbstwirksamkeit und berufliche Neuorientierung zu stärken. ERW-IN („Erwachsenenbildung inklusiv“), ein Angebot der Lebenshilfe Berlin in Kooperation mit den Berliner Volkshochschulen, wurde für sein inklusives und barrierearmes Bildungsangebot für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen prämiert. Das seit 2012 etablierte Projekt setzt die UN-Behindertenrechtskonvention konsequent um und realisiert Bildungsgerechtigkeit und lebenslanges Lernen für alle. Darüber hinaus wurden auch ein Preis in der Kategorie „Erwachsenenbildungslehrkraft“ sowie ein Sonderpreis für besondere Verdienste vergeben.

Kurznachrichten

Pilotprojekt zum neuen Berliner Schülerausweis läuft
Noch im laufenden Schuljahr will Berlin seinen neuen Schülerausweis einführen, der gleichzeitig als kostenloses Nahverkehrsticket genutzt werden kann. Derzeit wird das neue Verfahren an zehn Berliner Schulen mit bis zu 7.000 Schüler/-innen erprobt. Im Laufe des zweiten Schulhalbjahres 2026/2027 soll der neue Schülerausweis auf alle öffentlichen Schulen ausgeweitet werden. Zusätzlich ist ein freiwilliges App-basiertes Angebot für einen digitalen Schülerausweis vorgesehen. Grundlage für den neuen Schülerausweis sind die bereits vorhandenen Stammdaten in der LUSD (Lehrkräfte-Unterrichts-Schul-Datenbank). Auf dieser Basis können die Ausweise künftig zentral produziert werden, Herstellung und Versand an die Schulen übernimmt die BVG.

Gegen das Vergessen: Schüler/-innen setzen starkes Zeichen
„Wie können wir verhindern, dass sich die Verbrechen der Vergangenheit wiederholen?“ Dieser Frage haben sich Schüler/-innen verschiedener Schulen im Bezirk Treptow-Köpenick mit dem Fotografen und UNESCO Artist for Peace Luigi Toscano gewidmet. Die Arbeiten werden zusammen mit Toscanos Porträts von Holocaust-Überlebenden gezeigt. Die Ausstellung verbindet persönliche Erinnerungen mit den Perspektiven junger Menschen und setzt ein sichtbares Zeichen gegen Antisemitismus, Diskriminierung und Ausgrenzung. Die Ausstellung ist vom 16. September bis zum 15. Oktober 2026 während der Öffnungszeiten der Senatsverwaltung montags bis freitags zu besuchen und kostenfrei.

Rund 40.000 Jugendliche nehmen an U16-Wahl teil
Fast 40.000 Jugendliche unter 16 Jahren haben vergangene Woche ihre Stimme im Rahmen der symbolischen U16-Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus abgegeben. Fast ein Drittel der Stimmen (32,8 %) entfiel hierbei auf die Linken, 20,9 % auf die Grünen, 11,9 % auf die SPD, 8,3 % auf die CDU, 7,7 % auf die Tierschutzpartei und 5,8 % auf die AfD . Insgesamt 12,6 % der Stimmen entfielen auf weitere Parteien, die jeweils unter der 5 %-Hürde blieben.

Neue Strategie zur Sucht- und Drogenpolitik nimmt auch Jugendliche in den Fokus
Nach fast 30 Jahren hat der Berliner Senat eine neue Strategie für die Sucht- und Drogenpolitik beschlossen. So ist vorgesehen, niedrigschwellige Hilfsangebote wie Streetwork-Projekte, mobile Beratungsteams oder Konsumräume für Menschen mit schweren Suchterkrankungen auszubauen und den Zugang zum Überdosis-Gegenmittel Naloxon zu erleichtern. Geplant ist auch eine stärkere Früherkennung von Suchtrisiken bei Kindern und Jugendlichen, die mit der gestiegenen Anzahl junger Drogentoter begründet wird. Wichtige Orte für die Präventionsansätze sollen der Strategie nach Schulen und Jugendhilfe darstellen.

Zahl der Eingliederungshilfen für junge Menschen mit seelischer Behinderung mehr als verdoppelt
Die Zahl der Eingliederungshilfen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit seelischer Behinderung hat sich binnen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Laut Statistischem Bundesamt wurden im Jahr 2024 rund 174.000 Eingliederungshilfen gewährt, was einen Zuwachs um 115 % im Vergleich zu 2014 (80.800) darstellt. Zu den Eingliederungshilfen gehören unter anderem Schul- und Kitabegleitungen, Beratungsangebote sowie Integrationsassistenzen. In 69 % der Fälle wurden Hilfen aufgrund von seelischen Problemen oder Entwicklungsauffälligkeiten gewährt, in 53 % spielten schulische oder berufliche Probleme eine Rolle, in 36 % Auffälligkeiten im Sozialverhalten. Rund 45 % der Hilfen entfielen dabei auf Kinder im Alter zwischen sechs und elf Jahren, weitere 42 % auf Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17. Weniger betroffen waren junge Volljährige (11 %) und unter Sechsjährige (2 %).

Walk15 – Bewegungsinitiative für Schulen
Die Challenge „Schulen in Bewegung“ ist ein Gesundheits- und Gemeinschaftsprogramm der Walk15-App. Während der Challenge sammeln registrierte User/-innen Schritte für die eigene Schulgemeinschaft, um im Rahmen eines freundschaftlichen Wettbewerbs gegen andere Schulgemeinschaften anzutreten. Die Challenge läuft seit dem 15. September und findet am 30. April 2027 ihren Abschluss, ein Beitritt ist zu jedem Zeitpunkt möglich.

Termine

28. September, ab 12.30 Uhr: Eltern-Webinar zu Essstörungen Essstörungen wie Magersucht sind keine Modeerscheinung, sondern eine lebensbedrohliche Sucht. Sabrina Scharf, selbst 10 Jahre lang betroffen und heute auf dem Weg der Genesung, gibt in diesem Webinar authentische Einblicke in ihre Geschichte. Sie zeigt, wie die Krankheit entstehen kann, welche Warnsignale es gibt und warum frühzeitige Aufklärung so wichtig ist. Mit offenen Antworten auf bestehende Fragen sollen Vorurteile abgebaut und Betroffenen, Angehörigen und Fachpersonal geholfen werden, die Krankheit besser zu verstehen.

2. Oktober, 14-19 Uhr: #ElternAnBord – Gemeinsam zum Ausbildungsplatz Bei dieser Informationsveranstaltung rund um Ausbildung, duales Studium und Freiwilligendienste erhalten Jugendliche und ihre Eltern Tipps zum Übergang von Schule in Beruf und wertvolle Impulse für das weitere Vorgehen. Neben der Jugendberufsagentur Berlin werden auch verschiedene Ausbildungsunternehmen vor Ort sein, die beraten, informieren und offene Fragen beantworten.

5. Oktober, ab 19.30 Uhr: Antworten auf Kinderfragen zu Tod und Trauer Kinder stellen oft direkte, ungefilterte Fragen zu Tod und Trauer – Fragen, die Eltern herausfordern, verunsichern oder sprachlos machen können. Expertin Stephanie Witt-Loers bringt ihre langjährige Erfahrung in der Begleitung von trauernden Familien in dieses Webinar ein und gibt wertvolle Impulse, wie Eltern mit dem Thema Tod und Trauer sensibel umgehen können.

8. Oktober, 17-19 Uhr: Aufbaukurs Elternmitwirkung und schulische Gremienarbeit Die Veranstaltung vertieft die Kenntnisse zur schulischen Elternmitwirkung und erläutert kompakt die Aufgaben aller schulischen Gremien nach dem Berliner Schulgesetz. Die Veranstaltung richtet sich an Elternsprecherinnen und Elternsprecher sowie an alle Interessierten, die sich einen vertiefenden Einblick in die Arbeit in der Gesamtelternvertretung (GEV) und in den weiteren Gremien innerhalb der Schule sowie auf Bezirks- und Landesebene verschaffen möchten.

10. Oktober, 17-24 Uhr: 16. Berliner Familiennacht Bei der Familiennacht wird die Nacht zum Tag: Bei einem bunten Programm aus Artistik, Bilderbuchkino, Experimenten, Naturerkundungen, Museumsbesuchen, Lagerfeuer oder Theater können Kinder und ihre Familien Neues erforschen, erleben und ausprobieren. Der Startschuss fällt bei einer feierlichen Eröffnung in der Zitadelle Spandau.

Fortbildungen / Fachtage

”KlarSicht-Parcours” zur Alkohol- und Tabakprävention am 22. September
Mithilfe des vom Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit entwickelten interaktiven Parcours können Fachkräfte mit Jugendlichen ab zwölf Jahren auf einfache Weise ins Gespräch kommen, über Risiken von Konsum aufklären und die Reflexion über das eigene Konsumverhalten anregen. Ziel der Schulung ist es, die Teilnehmenden zu befähigen, die evaluierten Methoden des Parcours umzusetzen und Hintergrundwissen zum Thema zu vermitteln. Die Teilnahme an der Schulung berechtigt zur Ausleihe des KlarSicht-Parcours für eigene Veranstaltungen. Dieses Angebot richtet sich insbesondere an Fachkräfte aus den Bereichen Jugend, Freizeit und Schulsozialarbeit sowie an Lehrkräfte.

Forschen mit Wasser am 24. September
Wasser ist allgegenwärtig und bietet so vielfältige Anknüpfungspunkte an unsere Alltagswelt. In dieser Fortbildung haben Teilnehmende die Gelegenheit, darüber zu reflektieren, was eine gute Lernbegleitung ausmacht und erfahren, wie sie Kinder zum Entdecken und Forschen anregen und welche Zugänge sie dafür nutzen können. Die Fortbildung unterstützt sie zudem darin, das Entdecken und Erforschen von Naturphänomenen im Alltag ihrer Einrichtung umzusetzen.

KI kritisch nutzen: Rassismus in Künstlicher Intelligenz erkennen und verstehen am 24. September
Künstliche Intelligenz prägt zunehmend unseren Alltag. Doch KI-Anwendungen sind nicht neutral: Sie können gesellschaftliche Vorurteile und Diskriminierung reproduzieren oder sogar verstärken. Dieses kostenfreie Webinar bietet Einblicke in die Dynamik zwischen Künstlicher Intelligenz, Rassismus und Diskriminierung. Lehr- und pädagogische Fachkräfte sollen dabei unterstützt werden, KI als gesellschaftliches Thema mit Schüler/-innen kritisch zu reflektieren. Dazu werden entsprechende Impulse für den Unterricht und die Bildungsarbeit vorgestellt.

Impulse für die Ernährungsbildung in Schulen am 25. September
Rund um den Tag der Schulverpflegung am 23. September haben die Vernetzungsstellen Schulverpflegung der 16 Bundesländer eine Aktionswoche mit zahlreichen Angeboten zusammengestellt. Die Berliner Vernetzungsstelle beteiligt sich mit dieser Online-Veranstaltung, die sich an Lehrkräfte und weitere pädagogische Fachkräfte der Primar- und Sekundarschule richtet.

Deutscher Kitaleitungskongress Berlin am 5.-6. Oktober
Ob in interaktiven Workshops, informativen Keynotes oder praxisnahen Vorträgen – der Deutsche Kitaleitungskongress bietet pädagogischen Fachkräften in zwei Tagen umfangreiches Praxiswissen für modernes Kitamanagement und den passenden Input für ihre persönlichen Aufgaben und Herausforderungen.

Medien gestalten Bildung: Video, Ton und Stop-Motion am 6. Oktober
Digitale Medien eröffnen Kindern neue Ausdrucksformen – sie können Geschichten erzählen, Geräusche erkunden, Figuren animieren oder eigene Ideen ins Bild setzen. In diesem eintägigen Seminar stehen die Produktion kreativer Formate wie Video, Stop-Motion-Filme und Audioproduktionen im Mittelpunkt. Verschiedene Tools und Materialien werden dafür getestet und erprobt. So können pädagogische Angebote und Szenarien entwickelt werden, die die pädagogische Praxis mit den Kindern bereichern und ergänzen.

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Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Bernhard-Weiß-Str. 6, 10178 Berlin

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