Gegen das Vergessen: Schülerinnen und Schüler setzen ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Antisemitismus

Pressemitteilung vom 11.09.2026

„Wie können wir verhindern, dass sich die Verbrechen der Vergangenheit wiederholen?“ Mit dieser Frage haben sich Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Schulen im Bezirk Treptow-Köpenick mit dem Fotografen und UNESCO Artist for Peace Luigi Toscano auseinandergesetzt. Die Arbeiten werden zusammen mit Toscanos Porträts von Holocaust-Überlebenden gezeigt. Die Ausstellung verbindet persönliche Erinnerungen mit den Perspektiven junger Menschen und setzt ein sichtbares Zeichen gegen Antisemitismus, Diskriminierung und Ausgrenzung. In seinen „Schulhofgesprächen“ kommt der Fotograf mit jungen Menschen über den Holocaust, persönliche Lebensgeschichten, Ausgrenzung und die Bedeutung der Demokratie ins Gespräch.
Das Projekt ist eine Maßnahme des Berliner Jugendgewaltgipfels und wurde 2025 von der Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Bezirks initiiert.

Der Termin findet statt am:
Mittwoch, 16. September 2026, 12.30 – 13.30 Uhr,
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, Bernhard-Weiß-Straße 6,
10178 Berlin; 3. Etage, Foyer vor den Aufzügen.

Programm:
  • Moderation: Mika Richter, Schülersprecher der Schule an der Dahme
  • Begrüßung: Falko Liecke, Staatssekretär für Jugend und Familie
  • Grußwort: Brit Bonin, Leiterin der Erziehungs- und Familienberatungsstelle Treptow-Köpenick
  • „Schulhofgespräch“ mit dem Künstler Luigi Toscano
  • Musikalische Cello-Begleitung durch eine Schülerin sowie Präsentation eines im Projekt entstandenen Rap-Songs

Die Ausstellung ist kostenfrei vom 16. September bis zum 15. Oktober 2026 während der Öffnungszeiten der Senatsverwaltung montags bis freitags zu besuchen.

Luigi Toscano hat für sein internationales Projekt „Gegen das Vergessen“ mehr als 600 Überlebende des Holocaust porträtiert. Als erster Fotograf wurde er 2021 von der UNESCO zum „Artist for Peace“ ernannt.

Anmeldung unter: pressestelle@senbjf.berlin.de