12/2026 | Bertolt-Brecht-Oberschule mit Cornelsen Zukunftspreis ausgezeichnet

Cornelsen Zukunftspreis

17.04.2026

Liebe Leserinnen und Leser,

die Berliner Bertolt-Brecht-Oberschule ist für ihre Chancengruppe mit dem Cornelsen Zukunftspreis ausgezeichnet worden. Wir sprachen mit Schulleiterin Magdalena Samborski-Parr über die Idee, das Konzept und bisher gemachte Erfahrungen.

Außerdem berichten wir über das Berliner Schulportal, in dem schulisches Personal ab sofort gebündelte Informationen und direkte Zugänge zu Unterstützungsangeboten rund um das Thema mentale Gesundheit findet.

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Chancengruppe der Bertolt-Brecht-Oberschule mit Cornelsen Zukunftspreis ausgezeichnet

Die Berliner Bertolt-Brecht-Oberschule ist für ihre Chancengruppe, mit dem Cornelsen Zukunftspreis ausgezeichnet worden. Diese Gruppe holt Schüler/-innen, die den Anschluss zu verlieren drohen, aktiv in die Schulgemeinschaft zurück. Wir sprachen mit Schulleiterin Magdalena Samborski-Parr über die Idee, das Konzept und bisher gemachte Erfahrungen.

Frau Samborski-Parr, die Bertolt-Brecht-Oberschule ist für ihre Chancengruppe mit dem Cornelsen Zukunftspreis ausgezeichnet worden. Was kann man sich unter der Chancengruppe vorstellen?
Für die Chancengruppe wählen wir Schüler/-innen aus den 7. Klassen aus, die durch negatives Verhalten auffallen und denen es schwerfällt, an der Oberschule anzukommen. Gemeint sind damit vor allem wiederholt störende und respektlose Verhaltensweisen, die den Unterrichtsablauf erheblich beeinträchtigen, wie aggressives oder provozierendes Verhalten, verbale Beleidigungen, teilweise aber auch körperliche Auseinandersetzungen. Auch schuldistante Schüler/-innen, die dem Unterricht regelmäßig fernbleiben, kommen in Frage. Für die Auswahl beobachten wir die neuen Siebtklässler/-innen ab Schuljahresbeginn in ihren Klassen, sichten Klassenbucheinträge und Vorfälle, die bei der Schulsozialarbeit ankommen. Die Chancengruppe selbst startet dann in der Regel nach den Herbstferien und endet mit den Osterferien. Zu diesem Zeitpunkt beginnt dann eine begleitete Rückführung in die Regelklassen. In der Chancenklasse findet viel „lebenspraktischer“ Unterricht statt, also Exkursionen, das gemeinsame Einkaufen und Kochen sowie weitere Themen, die die Jugendlichen interessieren. So können in einem ersten Schritt vor allem soziale Kompetenzen gestärkt werden. Sobald die Schüler/-innen dann richtig angekommen sind, sich gesehen fühlen, starten wir auch wieder mit den fachlichen Inhalten der Hauptfächer. Die Chancengruppe hat somit eine doppelte Bedeutung: zum einen bietet sie den Schüler/-innen der Gruppe selbst die Chance, sich zu entwickeln und ihren Weg zum Abschluss an der Oberschule zu gehen, zum anderen haben die verbliebenen Schüler/-innen der Regelklassen die Chance, ungestört zu lernen.

Wie und wann ist das Konzept hinter der Chancengruppe entstanden?
Entstanden ist das Konzept im Sommer 2024 und wird seitdem nach dem Prinzip „learning by doing“ weiterentwickelt. Es ist angelehnt an das ETEP-Programm, das für eine entwicklungspädagogische Förderung von Kindern und Jugendlichen mit sozial-emotionalem Förderbedarf steht und eigens auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensstörungen beziehungsweise mit Rückständen in ihrer sozial-emotionalen Entwicklung ausgerichtet ist, und bedient sich gemachter Erfahrungen aus anderen Schulen.

Wie wird die Chancengruppe personell betreut?
Der Chancengruppe ist ein Schulsozialarbeiter fest zugeordnet, der auch in fast allen Stunden als Doppelsteckung anwesend ist. Hinzu kommen die Schulleiterin selbst mit einigen Stunden sowie zwei bis drei weitere Lehrkräfte. Unser Ziel ist es immer, die Zahl der Unterrichtenden möglichst klein zu halten, um eine stabile Beziehungsarbeit leisten zu können.

Was ist für die Schüler/-innen aus Ihrer Erfahrung heraus am wichtigsten, um einen Weg zurück in die Schulgemeinschaft zu meistern?
Die Arbeit mit den Jugendlichen ist durchaus herausfordernd, dennoch war der erste Jahrgang sehr erfolgreich. Alle Schüler/-innen haben toll Anschluss in ihren alten oder neuen Klassen gefunden und beweisen tagtäglich, wie sehr sie sich weiterentwickelt haben – sowohl was ihr Verhalten angeht, als auch ihre schulischen Leistungen.
Am bedeutsamsten für die Schüler/-innen ist, ihnen zu vermitteln, dass sie uns wichtig sind, dass wir an sie glauben und ihnen konkret helfen wollen, ihre Ziele zu erreichen. Mit der Chancengruppe eröffnen wir ihnen einen Weg und eine Gelegenheit, ihre ganz persönlichen Stärken entdecken, die ihnen langfristig helfen können, einen Beitrag für die Schulgemeinschaft zu leisten.

Angebote zur mentalen Gesundheit von schulischem Personal werden gestärkt

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie baut die Unterstützung für die mentale Gesundheit des schulischen Personals gezielt aus. Lehrkräfte, Schulleitungen sowie pädagogisches und nicht-pädagogisches Personal erhalten ab sofort einen deutlich erleichterten Zugang zu vielfältigen Unterstützungs- und Präventionsangeboten über das Berliner Schulportal.

Ziel ist es, gute Arbeits- und Lernbedingungen nachhaltig zu stärken und mentale Gesundheit im Schulalltag systematisch zu fördern. Grundlage ist ein gemeinsamer Ansatz: Im Netzwerk „Mental gestärkt in Schule“ arbeiten die Senatsverwaltung sowie zentrale Partnerinstitutionen eng zusammen, um vorhandene Unterstützungsangebote besser aufeinander abzustimmen und für das schulische Personal niedrigschwellig zugänglich zu machen. Beteiligt sind unter anderem das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM), die Schulpsychologischen und Inklusionspädagogischen Beratungs- und Unterstützungszentren (SIBUZ), das Berliner Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung an Schulen (BLiQ), das Arbeitsmedizinische Zentrum der Charité (AMZ) sowie die Unfallkasse Berlin (UKB).

Im Berliner Schulportal stehen ab sofort übersichtlich gebündelte Informationen und direkte Zugänge zu Unterstützungsangeboten bereit, darunter:
  • betriebspsychologische und arbeitsmedizinische Betreuung
  • psychologische Beratung
  • Supervision
  • Coaching
  • Mediation
  • Beratung bei Übergriffen auf Schulpersonal
  • Fortbildungen zu Gesundheitsthemen
  • Studien- und Gesundheitstage
  • Schulentwicklungsberatung mit den Schwerpunkten Gesundheit und multiprofessionelle Teams
  • Kooperationen mit Fitnessstudios.

Die Angebote richten sich zielgruppenspezifisch an Schulleitungen, Lehrkräfte sowie weiteres pädagogisches und nichtpädagogisches Personal. Neben landesweiten Angeboten werden auch regionale Unterstützungsstrukturen sichtbar gemacht.
Über das Berliner Schulportal können Beschäftigte im Schulbereich die Angebote direkt, individuell und bedarfsgerecht abrufen. Damit wird ein weiterer Schritt hin zu mehr Prävention, gezielter Unterstützung und besserer Verzahnung im Schulalltag umgesetzt.

Kurznachrichten

Senat beschließt neue Regelungen im Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen
Die Ende März beschlossenen Maßnahmen zur Umsetzung der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) sehen vor, dass künftig bereits mit der Aufnahme einer unbegleiteten minderjährigen geflüchteten Person eine vorläufige Vertretung benannt wird. Diese begleitet minderjährige Geflüchtete durch die weiteren Verfahrensschritte und übernimmt die gesetzliche Notvertretung bis zur Bestellung eines Vormunds. Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie übernimmt die vorläufige Vulnerabilitätsprüfung für unbegleitete Minderjährige im Rahmen des sogenannten Inlandüberprüfungsverfahrens, mit dem Ziel, bestehende Bedarfe frühzeitig festzustellen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

Schulgesetzänderung beschlossen
Kern der Ende März beschlossenen Novelle ist die Einführung einer verbindlichen rechtlichen Grundlage für die systematische Erhebung und Nutzung von Lernstandsdaten, die als zentrale Voraussetzung für eine datengestützte Schulentwicklung gesehen wird. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Neuordnung der Schulplatzvergabe. Durch die konsequente Nutzung der zentralen Lehrkräfte-Unterricht-Schul-Datenbank (LUSD) sollen insbesondere die Übergänge in die weiterführenden Schulen effizienter, transparenter und serviceorientierter gestaltet werden. Darüber hinaus werden datenschutzrechtliche Grundlagen für die Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendgesundheitsdienst geschaffen, um Maßnahmen gegen Schuldistanz gezielter zu unterstützen.

Podcast-Reihe “Potenzialraum Kita”
Der Podcast „Potenzialraum Kita. Begabungen erwarten – erkennen – stärken“ des KiTeAro-Instituts für Bildung, Forschung und Entwicklung in der Pädagogik widmet sich in vier Folgen der Frage, wie Begabungen von Kindern bereits im Kita-Alltag wahrgenommen, verstanden und gefördert werden können – praxisnah, inklusiv und orientiert an aktuellen fachlichen Entwicklungen. Der Podcast greift zentrale Aspekte des Berliner Bildungsprogramms auf und verbindet theoretische Impulse mit konkreten Beispielen aus der pädagogischen Praxis.

40 Jahre nach Tschernobyl-Katastrophe: Jugendbuch klärt auf
Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl jährt sich am 26. April zum 40. Mal. Die im März erschienene deutsche Übersetzung des Buchs „Reaktoren explodieren nicht“ der ukrainischen Schriftsteller/-innen Kateryna Mikhalitsyna und Stanislav Dvornytskyi erzählt jungen Leser/-innen ab 12 Jahren in zugänglichem illustriertem Text, wie Politik, Technik und Verantwortung in Momenten wie dem GAU von Tschernobyl ineinandergreifen und warum Wissen und Erinnerung so wichtig sind.

Malwettbewerb zum 70-jährigen Jubiläum des „Haus der Jugend Anne Frank“
Anlässlich des Jubiläums sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene von 8 bis 27 Jahren eingeladen, Anne Frank aus ihrer persönlichen Sicht zu malen, so, wie sie war oder wie sie sich Anne Frank heute vorstellen. Der Einsendeschluss des Wettbewerbs ist der 29. Mai, anschließend entscheidet eine Jury über die besten Werke, die bei einer feierlichen Preisverleihung zum Geburtstag Anne Franks am 12. Juni ausgezeichnet werden. Die drei Bestplatzierten dürfen sich über Wertgutscheine für Künstlerbedarf freuen.

Schulgartenwettbewerb in Marzahn-Hellersdorf
Das Bezirksamt und die Koordinierungsstelle für Umweltbildung Marzahn-Hellersdorf laden zum Schulgartenwettbewerb 2026 ein. Das diesjährige Motto lautet: „Runde Sache – Naturkreisläufe zum Anfassen“. Bis zum 8. Mai 2026 sind Interessierte aus Schulen eingeladen, sich anzumelden und ihren Schulgarten als Teil der grünen Vielfalt im Bezirk Marzahn-Hellersdorf zu präsentieren. Im Zeitraum vom 27. Mai bis 12. Juni 2026 folgt die Besichtigung der Schulgärten durch eine Fachjury. Sie bewertet die Schulgärten vorrangig anhand der Vermittlung ökologischer Zusammenhänge im Schulgarten. Die Aspekte der biologischen Vielfalt und der Auswirkungen des Schulgartens auf die Stadtnatur werden ebenfalls mit in die Bewertung einbezogen.

Bewerbungen für Teilnahme am Projekt ErzählZeit weiterhin möglich
Noch bis zum 30. April 2026 können sich Grundschulen für die Teilnahme am Projekt ErzählZeit ab September 2026 bewerben. ErzählZeit ist ein berlinweites Projekt zur künstlerischen Vermittlung der deutschen Sprache und jeweils auf zwei Jahre angelegt. Im Rahmen der Partnerschaften sind Erzähler/-innen regelmäßig in den Einrichtungen zu Gast und erzählen Märchen und Mythen aus aller Welt. Die regelmäßigen Begegnungen mit dem Erzählen als kleinster Form des Theaters begünstigen u.a. Konzentrationsfähigkeit und Fantasiebildung und führen zu nachhaltigen Erfolgen in der Sprachentwicklung von Kindern.

Termine

20. April, 9 – 13 Uhr: U16-KickOff im Berliner Abgeordnetenhaus Mit dieser Auftaktveranstaltung startet das U16-Wahljahr in Berlin. Die Veranstaltung richtet sich an junge Menschen, Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sowie Schulen und an politische Vertretungen. Zudem wird das 30-jährige Jubiläum der U16- und U18-Wahlen gefeiert, die ihren Ursprung in der Berliner Jugendarbeit haben und heute bundesweit ein wichtiges Instrument der politischen Jugendbeteiligung darstellen. Neben einem inhaltlichen Input erwartet die Teilnehmenden ein Workshop-Programm.

22. April, 18 – 19.30 Uhr: Online-Elternabend: Berufe der Zukunft – Branchen und Trends in Berlin und Brandenburg Zu allen Themen, die wichtig werden, wenn das eigene Kind die Schule beendet, informiert die ElternAkademie der Agenturen für Arbeit in Berlin und Brandenburg mit ihren digitalen Elternabenden. Dazu werden Expert/-innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft eingeladen, ihr Wissen zu teilen, damit die Studien- und Berufswahl von Jugendlichen gelingt. Bei diesem digitalen Elternabend informieren wir Sie über aktuelle Trends und Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg und welche Branchen und Berufe aussichtsreiche Zukunftschancen bieten. Im Fokus steht dabei die Ernährungsbranche.

22. + 23. April: 27. Kinderkulturbörse im FEZ Zum großen Kindertheaterfest, der 27. Kinderkulturbörse, treffen sich im FEZ-Berlin renommierte Theatergruppen aus ganz Deutschland, Belgien, Österreich, der Schweiz und Ungarn und zeigen, was Kinder- und Jugendtheater alles kann. Von Puppentheater über Schauspiel, Konzert, Tanz und Zauberei bis zur Clownsshow wird gespielt und improvisiert – die große Bandbreite und Fülle des Programms ermöglichen es den kleinen wie den großen Gästen, Bekanntes zu entdecken, Unbekanntes zu bestaunen und sich nach allen Regeln der Kunst zu amüsieren. Kinder und Familien, Schulklassen und Kitagruppen erwarten insgesamt 20 Stunden Kindertheater mit rund 50 verschiedenen Produktionen auf fünf Bühnen.

27. April, ab 19.30 Uhr: Digitale Medien ohne Dauerstress: Jugendliche verstehen, begleiten, Grenzen setzen Digitale Medien prägen den Alltag von Jugendlichen maßgeblich. Für viele junge Menschen verschwimmen dabei die Grenzen zwischen Online- und Offline-Welt. Im Familienleben führt das jedoch häufig zu Konflikten – etwa bei Fragen zur Nutzungsdauer, zu genutzten Apps oder zu erlaubten Inhalten.
Eltern sorgen sich zudem um mögliche Risiken der digitalen Mediennutzung.
In diesem Webinar erhalten teilnehmende Eltern praxisnahe Orientierung, was Kinder an sozialen Netzwerken fasziniert und wie ein guter Umgang mit digitalen Medien im Familienalltag gelingen kann.

30. April, 16 – 19 Uhr: Kostenloser Workshop „Kleines Schauspiel 1×1“ für alle ab 16 Jahren In diesem interaktiven Workshop geben zwei professionelle Schauspieler/innen Bibliotheksbesuchenden der Neuköllner Helene-Nathan-Bibliothek durch Schauspiel-, Sprech- und Improvisationsübungen eine Einführung ins Schauspielen. Neben Informationen zum Berufsweg und der Ausbildung zum/zur Schauspieler/-in dürfen sich Teilnehmende auf gemeinsame Reflexions-Rollenspiele, Improvisation und persönliche Tipps freuen. Die Teilnahme ist kostenlos, um eine vorherige Anmeldung wird gebeten.

6. Mai, 18.30 – 20 Uhr: Azubis: Zwischen Werkbank und Wahlurne Die Ausbildungszeit ist oft der letzte Abschnitt der Lernbiografie, in dem Menschen aus unterschiedlichen sozialen, kulturellen und beruflichen Hintergründen gemeinsam lernen. Diese Vielfalt bietet eine besondere Chance für Austausch, Perspektivwechsel und gemeinsames Nachdenken über gesellschaftliche Fragen. Wie kann politische Bildung Auszubildende wirksam erreichen und ihre Lebens- und Arbeitsrealität in der Ausbildung stärker berücksichtigen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion zur politischen Bildung mit Auszubildenden. Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte der politischen Bildung, an Auszubildende, Ausbilder/-innen, Berufsschullehrkräfte sowie alle, die an der Stärkung politischer Bildung in der beruflichen Ausbildung interessiert sind.

11. Mai, 15 – 18 Uhr: Wahlmotivator/-in werden Wie können Menschen, die Fachkräfte in der sozialen, pädagogischen oder Gemeinwesenarbeit begleiten, motiviert werden, bei den Abgeordnetenhauswahlen am 20. September von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und sich aktiv in Debatten einzubringen? Dieser Workshop verbindet die Reflexion über das eigene Verhältnis zum Wählen mit Inputs zum Wahlrecht und Wahlorganisation in Berlin und einem Überblick über didaktische Methoden und Instrumente, wie dem Wahl-O-Mat, mit denen in der beruflichen oder ehrenamtlichen Arbeit mit Gruppen in Berlin zu einer hohen Wahlbeteiligung beigetragen werden kann.

Fortbildungen / Fachtage

Wissens-Häppchen zum Berliner Schulmittagessen – Verzahnung Schulverpflegung und Ernährungsbildung am 23. April
Zum besseren Verständnis des Berliner Schulmittagessens beleuchten die Wissens-Häppchen verschiedene Themen. Neben einem kurzen inhaltlichen Impuls durch die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Berlin e.V. oder externe Partner/-innen steht ausreichend Zeit für den Austausch oder Erfahrungen aus der Praxis der Teilnehmenden zum jeweiligen Themenschwerpunkt zur Verfügung. In diesem Termin geht es um die Verzahnung von Schulverpflegung und Ernährungsbildung am Beispiel einer Checkliste.

Demokratiegefährdung im Feed? Jugendliche im Umgang mit Desinformation, Hate Speech und Radikalisierung online stärken am 29. April
Gerade junge Menschen bewegen sich selbstverständlich in Online-Medien und informieren sich auch über Politik oder das aktuelle Weltgeschehen. Dabei können sie auf Desinformation, Hate Speech und extremistische Inhalte stoßen. Diese kostenfreie Online-Fortbildung gibt einen Überblick, wie Jugendliche mit demokratiegefährdenden Inhalten in Kontakt kommen und vermittelt Grundlagenwissen über diese Online-Phänomene aus juristischer sowie medienpädagogischer Perspektive. Die Veranstaltung bietet Raum für Fragen und stellt Möglichkeiten vor, das Gelernte in den Unterricht und die Bildungsarbeit zu transferieren.

Lehrkräfte-Fortbildung: Fit für die erste eigene Wohnung am 5. Mai
Der Umzug in die erste eigene Wohnung ist ein wichtiger Schritt zur Eigenständigkeit junger Menschen. Die Fortbildung vom Netzwerk Verbraucherbildung gibt Lehrkräften das nötige Material an die Hand, damit Schüler/-innen den Weg erfolgreich und selbstbewusst bestreiten können. Mit dem Unterrichtsmaterial der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. werden Lehrende dabei unterstützt, Lerngruppen das nötige Wissen zum erfolgreichen Auszug von zu Hause zu vermitteln. Die Lehrkräfte-Fortbildung bietet praktische und erprobte Tipps und Tricks für den Einsatz des vorgestellten Materials.

Fach- und Netzwerkveranstaltung „Wandelbar – kreative Impulse für diskriminierungskritische Räume“ am 6. Mai
Das Projekt „Berlin braucht dich! NEO“ blickt in dieser Veranstaltung auf drei Jahre Projektarbeit zurück und möchte gemeinsam mit Teilnehmenden über Erkenntnisse und Spannungsfelder nachdenken, kreative und fachliche Perspektiven auf Diskriminierungskritik und gesellschaftlichen Strukturwandel beleuchten und diskutieren, was noch passieren muss, damit bestehende Ungleichheiten für (junge) Menschen mit Migrationsgeschichte und/oder Rassismuserfahrungen in Schule, im Übergang Schule-Beruf und in der Arbeitswelt nachhaltig abgebaut werden können.

Aktionstage der Kitaverpflegung vom 5. – 8. Mai
Die bundesweiten Tage der Kitaverpflegung setzen jedes Jahr die kulturelle und kulinarische Vielfalt in der Kindertagesbetreuung in den Mittelpunkt. Interessierte haben im Aktionszeitraum die Möglichkeit, an zahlreichen informativen Veranstaltungen teilzunehmen und sich zu Themen rund um die Verpflegung in der Kindertagesbetreuung auszutauschen. Interessierte können bereits vor dem eigentlichen Aktionszeitraum an der online stattfindenden Auftaktveranstaltung am 4. Mai teilnehmen. Alle angebotenen Veranstaltungen sind kostenfrei.

Kultur macht stark – Aktuelle Fristen für 2027 am 7. Mai
Die Veranstaltung richtet sich an Einrichtungen und Akteur/-innen aus dem Kultur-, Bildungs- und Sozialbereich, die für 2027 Projekte mit Kindern und Jugendlichen mit erschwertem Zugang zu Bildungsangeboten planen. Sie erhalten einen kompakten Überblick zu allen anstehenden Antragsfristen im Herbst 2026 und Einblick in die spezifischen Förderkonzepte der Kultur macht stark-Programme. Darüber hinaus können Sie Praxisbeispiele aus dem ländlichen und urbanen Raum kennenlernen.

Spielen, Bauen, Sortieren – Mathe für den U3-Bereich am 7. Mai
In dieser Fortbildung setzen sich Teilnehmende die „Mathe-Brille“ auf und entdecken, wie sie Alltagsanlässe für die mathematische Bildung von Kindern unter drei Jahren nutzen können. Sie bekommen praktische Ideen, mit denen sie Basiskompetenzen, wie Zählen, Formen erkennen und Muster fortsetzen, fördern. Teilnehmende erwartet ein abwechslungsreicher Mix aus theoretischem Input, anregenden Praxisphasen, Reflexionsmöglichkeiten und Austausch mit anderen Teilnehmenden. Außerdem erhalten sie digital hilfreiche pädagogische Materialien.

Privat ist privat – Datenschutz spielerisch mit Kindern entdecken am 7. Mai
In diesem kostenfreien eintägigen Seminar lernen Teilnehmende wesentliche Bausteine der Grundgesetzgebung kennen, um zum Thema Datenschutz Handlungssicherheit für die Praxis zu erwerben. Darüber hinaus widmet sich die Fortbildung vor allem den medienpädagogischen Perspektiven, Methoden zur spielerischen Auseinandersetzung mit dem Thema und Möglichkeiten zur praktischen Umsetzung in der frühkindlichen Bildung.

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Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Bernhard-Weiß-Str. 6, 10178 Berlin

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