42/2025 | Zwischen KI und Online-Auszeiten

junge Frau mit Handy

19.12.2025

Liebe Leserinnen und Leser,

KI, digitale Spiele und Online-Auszeiten – diese und weitere Themen stehen im Fokus einer aktuellen Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest, die wir kurz vorstellen.

Außerdem berichten wir mit dem „Parcours for the Future“ über ein Erasmus+-Projekt, das nachhaltiges Handeln im Beruf mit Reflexionen zu Geschlechterklischees und den eigenen Zukunftsvorstellungen verbindet.

Mit dieser Ausgabe beschließen wir das Jahr 2025. Sie hören wieder am 9. Januar von uns.

Wir wünschen Ihnen eine gute Lektüre und anschließend schöne Feiertage.
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Zwischen KI und Online-Auszeiten

Immer mehr Jugendliche verlassen sich auf die Hilfe Künstlicher Intelligenz. Digitale Spiele gehören für viele zum Alltag, Auszeiten vom Online-Sein fallen vielen schwer. Diese und weitere Erkenntnisse gehen aus der aktuellen „JIM-Studie 2025 – Jugend, Information, Medien“ des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs) hervor.

Laut JIM-Studie stellt sich 2025 nicht länger die Frage, ob Jugendliche KI nutzen, sondern eher in welchem Umfang: ChatGPT ist die mit Abstand wichtigste Anwendung unter den 12- bis 19-Jährigen: 84 % haben das Tool bereits verwendet (vgl. 2024: 57 %), die Hälfte der Jugendlichen nutzt es mehrmals pro Woche. Mit deutlichem Abstand folgen die KI-Tools Google Gemini (33 %) und Meta AI (31 %). DeepL, Microsoft Copilot und My AI von Snapchat kommen auf jeweils 19 %, DALL-E auf 6 %. Wie schon im Vorjahr nennt eine Mehrheit von 74 % Hausaufgaben und Lernen als Anlass für die Nutzung von KI (2024: 65 %). Knapp dahinter folgt die Informationssuche mit 70 % (2024: 43 %). Etwas mehr als die Hälfte der Befragten (52 %) gab an, KI in der Schule bzw. im Unterricht einzusetzen.

Die durchschnittliche Smartphone-Bildschirmzeit der Jugendlichen, die sich direkt am Gerät ablesen lässt, liegt der Studie zufolge bei knapp vier Stunden täglich. Mit dem Alter nimmt sie zu, von unter drei Stunden bei den Jüngsten (12–13 Jahre) auf über viereinhalb Stunden bei den Volljährigen (18–19 Jahre). Zwei Drittel der Befragten (68 %) fällt es schwer, die eigene zeit am Handy zu regulieren. Besonders vor dem Zubettgehen hat das spürbare Auswirkungen: Rund 30 % berichten, morgens oft müde zu sein, weil sie ihr Handy nachts zu spät aus der Hand legen. Zwar genießen zwei Drittel der Jugendlichen Offline-Zeiten ohne Smartphone und Internet, doch nur etwas mehr als ein Drittel schaltet das Gerät tatsächlich regelmäßig aus, um Zeit für sich zu haben. Von Einschränkungen bei der Handynutzung seitens der Eltern berichtet vor allem die jüngste Altersgruppe (61 %).

Zu den beliebtesten medialen Freizeitbeschäftigungen der 12- bis 19-Jährigen gehört das Gaming. Ob auf der Konsole, am PC oder auf dem Smartphone, für 71 % ist es ein fester Bestandteil des Alltags (2024: 73 %). Nach wie vor lassen sich klare Unterschiede zwischen den Geschlechtern erkennen: Der Anteil der regelmäßigen Spieler liegt mit 83 % um 25 % höher als bei den Spielerinnen (58 %), auch wenn er im Vergleich zu 2024 leicht zurückgegangen ist (vgl. 2024: 87 %). Jugendliche aus den jüngeren Altersgruppen (12-15) spielen etwas häufiger als Ältere (16-19), Haupt- sowie Realschüler/-innen öfter als Gleichaltrige am Gymnasium.

Mit der JIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbands Südwest (mpfs) wird seit 1998 jährlich eine Befragung zum Medienumgang von 12- bis 19-Jährigen durchgeführt. Für die aktuelle repräsentative Studie wurden 1.200 Jugendliche in diesem Alter in einer Kombination aus Telefon- und Onlineinterviews befragt.

Erasmus+-Projekt „Parcours for the Future“ verbindet Berufliche Orientierung mit Nachhaltigkeit

Wie können wir junge Menschen optimal auf die ökologische Transformation der Arbeitswelt vorbereiten? Welches Wissen über Berufe und welche Zukunftskompetenzen brauchen sie, um eine nachhaltige Arbeitswelt zu gestalten? Das europäische Erasmus+-Projekt „Parcours for the Future“ verbindet nachhaltiges Handeln im Beruf mit Reflexionen zu Geschlechterklischees und den eigenen Zukunftsvorstellungen.

Das Projekt „Parcours for the Future“ (PAFF) ist eine Erasmus+-Initiative, die die berufliche Orientierung im Hinblick auf den ökologischen Wandel, die digitale Transformation und die Gleichstellung der Geschlechter neu denkt. Angesichts von Umweltkrisen und Klimawandel zeigen viele Trends auf dem Arbeitsmarkt in Richtung Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Gleichzeitig wirken sich Digitalisierung, Automatisierung und Künstliche Intelligenz mit neuen Produktions-, Verwaltungs-, Logistik- und Kommunikationsmethoden auf die Arbeitswelt aus. Vor diesem Hintergrund zielt das Erasmus+-Projekt „Parcours for the Future“ darauf ab, Bildungsakteur/-innen und junge Menschen dabei zu unterstützen, Arbeitsmarkttrends zu verstehen und so auf künftige Herausforderungen des Arbeitsmarktes besser vorbereitet zu sein.
In einer ersten Projektphase kamen Fachleute aus verschiedenen europäischen Ländern zusammen, um ihr Wissen über aktuelle Wandlungsprozesse auf dem Arbeitsmarkt speziell in Bezug auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu sammeln und zu strukturieren. Auf Basis dieser Erkenntnisse entstand ein Arbeitspapier zur Entwicklung von Nachhaltigkeitskompetenzen sowie eine E-Learning-Plattform, die sich an Berufsberater/-innen, pädagogische Fachleute und Bildungsakteur/-innen richtet. Interessierte erhalten in englischer Sprache Informationen, Daten und Materialien zu den Themen Bildung, Arbeitsmarkttrends und grüne Kompetenzen. Diesde geben Impulse, was junge Menschen auf dem Weg ins Berufsleben brauchen, um mit Veränderungen in den Bereichen Klima, Digitalisierung, Energie und Mobilität bestmöglich umgehen zu können.
In der zweiten Projektphase wurde schließlich ein praktischer Workshop-Parcours für junge Menschen entwickelt. An interaktiven Stationen erkunden sie die Relevanz künftiger Entwicklungen für ihre Berufswahl und ihre Fähigkeiten, Veränderungen voranzutreiben. Zentrale Themen sind Nachhaltigkeitskompetenzen, Geschlechtergerechtigkeit und berufliche Orientierung. Der Lern-Parcours besteht aus insgesamt 14 analogen und digitalen Lernstationen für den schulischen und außerschulischen Einsatz. Das Materialpaket ist kostenlos in fünf Sprachen abrufbar und enthält neben Informationen zu allen Parcours-Stationen auch ein Nachbauhandbuch mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen sowie ein pädagogisches Handbuch für die Umsetzung.

Der „Parcours for the Future“ ist konzipiert für junge Menschen, insbesondere zwischen 14 und 18 Jahren und erfordert je nach Anzahl der genutzten Stationen zwischen 60 und 90 Minuten. Koordiniert wird das Projekt von LIFE Bildung Umwelt Chancengleichheit e. V. in Berlin und unterstützt von Partnern wie dem Goethe-Institut und weiteren europäischen Partnern.

Kurznachrichten

Berliner Verwaltungspreis für digitalen Schülerausweis
Der neue digitale Schülerausweis wurde bei der Verleihung des Berliner Verwaltungspreises in der Kategorie „Innovativer Service“ mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie entwickelt den neuen Schülerausweis gemeinsam mit der BVG. Künftig soll die Karte auch als kostenfreies Nahverkehrsticket dienen, perspektivisch soll er auch als App verfügbar sein. Die Jury des Verwaltungspreises würdigte insbesondere den reduzierten Bearbeitungsaufwand sowie den wirtschaftlichen und nachhaltigen Aspekt durch den Wegfall Hunderttausender zusätzlicher Plastikkarten.

Umzug des Medienforums
Das Medienforum, das pädagogisches Personal in Berliner Bildungseinrichtungen mit einem Angebot von ca. 104.000 gedruckten und etwa 4.000 digitalen Medieneinheiten versorgt, zieht im Februar 2026 ins Berliner Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung an Schulen (BLiQ). Um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen, schließt die Pädagogische Bibliothek deshalb nach den Winterferien und öffnet voraussichtlich im März 2026 wieder. Vor dem Hintergrund der Schließzeit, in der weder Ausleihe noch Rückgabe möglich sind, entfällt seit dem 15. Dezember 2025 die Höchstgrenze ausleihbarer Medien. Gebühren fallen während der Schließzeit nicht an. Das Medienforum arbeitet an einer Alternative für die Pädagogische Beratung und wird hierzu zeitnah informieren.

Richtfest für zweite Holz-Compartmentschule in Marzahn-Hellersdorf
Nach nur fünf Monaten Bauzeit wurde in dieser Woche das Richtfest für die 38. Schule in der Marzahn-Hellersdorfer Bruno-Baum-Straße gefeiert. Wenn die neue dreizügige Grundschule zum Schuljahr 2026/2027 in Nutzung geht, bietet sie Platz für insgesamt 432 Schüler/-innen. Der Rohbau besteht aus 195 vorgefertigten Modulen in nachhaltiger Holzbauweise sowie einer Sporthalle. Nach Ausbau und Ausstattung entsteht eine offene Lernumgebung, die nach dem Konzept der Lern- und Teamhäuser funktioniert. Photovoltaikanlagen und Gründächer sowie eine hybride Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sorgen für einen sehr guten Energieeffizienzstandard.

Klassenzimmer im U-Bahnhof
Seit fast vier Jahren findet aufgrund der Bomben- und Drohnenangriffe durch Russland für zahlreiche Kinder in der Ukraine der Unterricht in U-Bahn-Stationen und Schutzkellern statt. UNICEF Deutschland illustriert mit Unterstützung der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) in der Berliner U-Bahn-Station Alexanderplatz ein Klassenzimmer, wie sie in der Ukraine an vielen Orten bestehen. Die U-Bahn-Aktion ist Teil der UNICEF-Kampagne „Es ist nicht ihr Krieg. Aber ihr Leben”, mit der UNICEF auf die Lage der Kinder in Kriegen und Konflikten aufmerksam macht. Für Passant/-innen ist das unterirdische Klassenzimmer noch bis zum 21. Dezember zu sehen.

Mobiles Theater Radiks tourt durch Berlin
Das Radiks-Theater bringt mobile Theaterproduktionen zu Gewalt- und Suchtprävention für Schüler/-innen ab 12 Jahren an Schulen. Im Februar 2026 tourt das Theater mit insgesamt drei Stücken zu Themen wie Cyber-Kriminalität und Medienkompetenz, Drogen und Suchtprävention sowie Fremdenfeindlichkeit und Gewaltprävention durch Berlin. Weitere Vorstellungen sind auf Anfrage auch ganzjährig möglich. Die Stücke nähern sich den behandelten Themen im Sinne des No-Blame-Approach, der auf Schuldzuweisungen verzichtet, und wurden in Zusammenarbeit mit erfahrenen Lehrkräften und Sozialpädagogen erarbeitet. Zu jeder Aufführung werden auf Wunsch Nachgespräche angeboten.

FU Berlin sucht Lehrkräfte und pädagogisches Schulpersonal für Gruppen-Interviews
Die FU Berlin forscht zur Frage, wie gewaltlegitimierende Männlichkeitsnormen Anti-Mobbing-Maßnahmen und die Förderung von sozial-emotionalen Kompetenzen in der Schule erschweren. Dafür werden für Gruppen-Interviews Lehrkräfte der Klassenstufen 7–9 und pädagogisches Schulpersonal gesucht, die Anti-Mobbing-Programme oder Ansätze zum sozial-emotionalen Lernen (z. B. Fairplayer.Manual, Mind Matters, No-Blame-Approach) an ihrer Schule umsetzen und Erfahrungen mit solchen Männlichkeitsnormen an ihrer Schule gemacht haben. Die Interviews finden in Präsenz statt und dauern ca. 90 Minuten. Interessierte melden sich bitte bei helena.hotopp@fu-berlin.de unter dem Betreff „Gruppen-Interviews Männlichkeitsnormen“. Das Projekt wird von der Unfallkasse Berlin gefördert.

Termine

9. Januar, ab 10 Uhr: PreCollege zum Lehramtsstudium Bildende Kunst Im Rahmen der PreColleges an der Fakultät Bildende Kunst der Universität der Künste (UdK) erhalten Interessierte eine umfassende Vorstellung der angebotenen Lehramtsstudiengänge. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung steht der Studiengang Bachelor Lehramt mit dem Fach Bildende Kunst an Integrierten Sekundarschulen und Gymnasien. In Kleingruppen werden künstlerische Arbeiten der Teilnehmenden besprochen, die Präsentation eigener Projekte ist Teilnahmevoraussetzung.

19. Januar, 15 – 17 Uhr: Level Up: Schule durchgespielt, was jetzt? Das regelmäßig stattfindende Bewerbungs- und Berufscoaching für Jugendliche ab 14 Jahren in der Amerika-Gedenkbibliothek beantwortet Fragen rund um Bewerbung und Berufsorientierung. Kompetente Jugendcoaches sind vor Ort, um Jugendliche bei ihren Bewerbungsunterlagen und bei Fragen zu Berufen und Perspektiven zu unterstützen.

21. Januar, 16 – 18 Uhr: Institutioneller Antiziganismus in Berlin: Erscheinungsformen und Erfahrungen aus der Bildungsarbeit Antiziganismus äußert sich nicht nur in individuellen Einstellungen, Haltungen und Handlungen. Rassismus gegen Sinti und Roma vollzieht sich häufig auch auf der Ebene von gesellschaftlichen Institutionen und Organisationen wie Schule, Polizei- und Ermittlungsbehörden oder der Verwaltung. Die Veranstaltung nimmt Erscheinungsformen und Erfahrungsberichte aus der Bildungsarbeit in den Fokus. Den Impuls zur Diskussion geben Alina Voinea, Ansprechperson des Landes Berlin zu Antiziganismus, und Sara Paßquali von der Hildegard Lagrenne-Stiftung.

22. Januar, 16 – 18 Uhr: Freiwilligendienste im In- und Ausland Bei dieser Informationsveranstaltung stellen die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd) ihr Angebot an Freiwilligendiensten im In- und Ausland vor. Vom Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) über einen Ökologischen Bundesfreiwilligendienst (ÖBFD) bis hin zu einem internationalen Engagement im sozialen, ökologischen oder kulturellen Bereich – die Bandbreite an Möglichkeiten für junge Menschen ist groß. Interessierte haben hier die Möglichkeit, sich einen Überblick zu verschaffen und Fragen zu stellen.

25. Januar, 11.30 – 13 Uhr: Fakt oder Fake? Gemeinsam Fakten checken im CORRECTIV.Faktenforum Schlagzeilen, Posts, Videos und Kommentare – jeden Tag werden wir mit einer Vielzahl an Informationen konfrontiert. Doch wie lässt sich verlässlich prüfen, was davon richtig oder falsch ist? Im CORRECTIV.Faktenforum lernen Teilnehmende Fakten zu checken und Falschaussagen zu entlarven. Der Workshop gibt hierfür eine praxisnahe Einführung in die Grundlagen gezielter Recherche und Fact Checking.

27. Januar, ab 10 Uhr: Studieninformationstag Lehramt Musik Die Informationsveranstaltung der Universität der Künste Berlin (UdK) richtet sich sowohl an Interessierte, die eine erste Orientierung erhalten und die UdK kennenlernen möchten, als auch an Personen mit einem konkreten Studienwunsch, die Genaueres über die Anforderungen und Inhalte der Zugangsprüfungen und des Lehramtsstudiums Musik erfahren möchten. Fachdozierende sowie Mitarbeitende der Studienberatung stehen für vertiefende Gespräche zur Verfügung.

28. – 29. Januar: “Career in Science 2026“ am OSZ Lise Meitner Bereits zum zweiten Mal veranstaltet das Oberstufenzentrum (OSZ) Lise Meitner die Ausbildungs- und Studienmesse „Career in Science“ in Berlin-Rudow. Über 50 Aussteller aus Betrieben, Hochschulen und Universitäten stellen sich vor und informieren über Berufsangebote. Nachdem das Angebot am 28. Januar exklusiv für die Schüler/-innen des OSZ Lise Meitner stattfindet, öffnet es am 29. Januar auch für externe Schüler/-innen der Jahrgangsstufe 10–13 und ermöglicht individuelle Berufs¬felderkundungen in den Bereichen Biologie-, Chemie- und Physiklabor. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, die Begleitung durch eine Lehrkraft ist erforderlich.

Fortbildungen / Fachtage

Fortbildung zur Ward-Methode an der Landesmusikakademie Berlin ab dem 26. Januar
Die Ward-Methode nach Justine B. Ward vermittelt Kindern Musik durch Singen, Hören und Bewegen. Sie fördert auf spielerische Weise musikalisches Gehör, Rhythmusgefühl, Intonation und innere Klangvorstellung. Die Fortbildung “Ward 1-Kurs” umfasst sieben Termine im Zeitraum vom 26. Januar bis 11. Juni 2026. Sie richtet sich an Pädagog/-innen, die mit Schüler/-innen bis zwölf Jahren singen möchten. Um dem Kurs erfolgreich folgen zu können, ist ein Musikstudium nicht zwingend nötig. Freude am und eine gewisse Erfahrung im Singen sind die wichtigsten Voraussetzungen. Die Fortbildung ist anerkannt als Bildungszeit.

lsfb-Ideenwerkstatt: Erinnern ohne Zeitzeug/-innen, erinnern mit Zweitzeug/-innen am 27. Januar
Wie kann Erinnern gelingen, wenn es keine Zeitzeug/-innen mehr gibt? Gemeinsam mit dem Verein Zweitzeugen e.V. führt der Landesverband der Kita- und Schulfördervereine Berlin-Brandenburg e.V. (lsfb) am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus diese Veranstaltung durch, in dem neue Methoden der Erinnerungsarbeit an die Zeit des Nationalsozialismus vorgestellt werden. Zweitzeugen e.V. zeigt, wie durch persönliche Erzählungen von Holocaust-Überlebenden und die Weitergabe durch junge Menschen eine einfühlsame und wirksame Erinnerungskultur möglich wird. In der interaktiven Informationsveranstaltung werden der Bildungsansatz, die Methoden und die Workshopformate vorgestellt – einige davon können direkt erprobt werden.

“Wissen was schmeckt!“ – Bioregionale Wertschöpfung von Lebensmitteln am 27. Januar
Im Rahmen des Projekts „Wissen was schmeckt!“ finden Fortbildungen an grünen Lernorten statt, die pädagogische Fachkräfte und Fachlehrkräfte der Sekundarstufe I befähigen, Schüler/-innen die Bedeutung und Besonderheiten von bioregionalen Wertschöpfungsketten näherzubringen. Im Rahmen einer Begehung der Bäckerei Märkisches Landbrot werden unter anderem Inhalte der Wertschöpfung von Getreide vertieft und aktuelle Bildungsangebote für Schulklassen an diesem Lernort vorgestellt. Ausgewählte Materialien für den Unterricht werden im Rahmen der Veranstaltung gezeigt und ausprobiert.

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Impressum

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Bernhard-Weiß-Str. 6, 10178 Berlin

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