38/2025 | Zukunft gestalten, Geschichte begreifen

Menschen bilden das Symbol einer Wahlurne

21. November 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

bei der Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses im September 2026 sind junge Menschen ab 16 Jahren wahlberechtigt. Wir stellen mit dem Berliner Schülerwettbewerb zur politisch-historischen Bildung eine Möglichkeit vor, die politische Beteiligung junger Menschen zu stärken und sie für geschichtliche Ereignisse zu begeistern.
Außerdem berichten wir über den „Augen auf“-Kinotag 2026, der anlässlich des Holocaust-Gedenktages im Januar ein ausgewähltes Schulkinoprogramm bereithält.

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Demokratie gestalten und Preise gewinnen

Mit den Projekten „Wir machen Demokratie“ und „Wir, die Kanzler und Berlin“ starten die Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung und die Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung den Berliner Schülerwettbewerb zur politisch-historischen Bildung. Mit dem Wettbewerb sollen die politische Beteiligung junger Menschen gestärkt und Schüler/-innen für die Geschichte begeistert werden. Mitmachen können Klassen aus allen Schulformen der Jahrgangsstufen 7 bis 12 aus Berlin. Begleitet wird der Wettbewerb von Mirko Drotschmann alias MrWissen2go, einem bekannten und erfolgreichen Wissensvermittler im Netz.

Am 20. September 2026 findet die Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin statt. Alle wahlberechtigten Berlinerinnen und Berliner ab 16 Jahren können dann darüber abstimmen, wer sie in den kommenden Jahren vertreten soll. Wählen ist ein wichtiger Bestandteil in unserer Demokratie – doch bei weitem nicht die einzige Form politischer Beteiligung. Auch Jugendliche haben viele Möglichkeiten, sich politisch einzubringen und mitzumischen! Aber wie können sie sich aktiv an der Demokratie beteiligen?

Mit dieser Frage setzt sich das Projekt „Wir machen Demokratie“ für die Jahrgangsstufe 7 bis 9 auseinander. Für eine Diskussion über die Berliner Landespolitik, die Abgeordnetenhauswahlen und die politische Partizipation junger Menschen bietet ein Video über das Berliner Landesparlament von MrWissen2go Anlass. Davon ausgehend bekommen Schulklassen die Aufgabe, ein politisches Projekt in der eigenen Schule oder Region umzusetzen. Dafür soll ein politisches Anliegen formuliert und umgesetzt werden, mit dem sich Schüler/-innen in die Politik vor Ort einmischen. Planung, Umsetzung und Auswertung des Projekts sollen filmisch dokumentiert werden. Das Video soll bis zum 8. Mai 2026 eingereicht werden.

Mit dem Wirken der Bundeskanzler Konrad Adenauer, Willy Brandt und Helmut Kohl befasst sich das Projekt „Wir, die Kanzler und Berlin“ für die Klassenstufen 10 bis 12. Nach der Gründung der beiden deutschen Staaten 1949 war Berlin zweigeteilt und hatte bis zur Wiedervereinigung 1990 einen Sonderstatus. West-Berlin war eng mit der Bundesrepublik Deutschland verbunden, Ost-Berlin war die Hauptstadt der DDR. Die Spaltung der Welt in einen westlichen und einen östlichen Teil verlief mitten durch Berlin. Von 1961 bis 1989 bildete die Berliner Mauer eine fast unüberwindbare Grenze. Die Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland spielten eine wichtige Rolle für die Geschichte Berlins, vor allem auch in Bezug auf die Teilung und Wiedervereinigung der Stadt.

Hier bietet ein Video von MrWissen2go Anlass, im Unterricht über die Zeit der deutschen Teilung zu diskutieren. Davon ausgehend sollen Schüler/-innen recherchieren, welche Orte in Berlin mit den drei Kanzlern verbunden sind, und anschließend einen Tagesausflug zu organisieren, bei dem an dem historischen Ort über die Hintergründe informiert und die Ereignisse in den Verlauf der Berliner Geschichte eingeordnet werden. Diskutiert die Bedeutung der Ereignisse für eure Generation. Auch hier sollen Planung, Umsetzung und Auswertung des Projekts filmisch dokumentiert und ein entsprechendes Video bis zum 8. Mai 2026 eingereicht werden. Die Projekte müssen jeweils vorab von einer Lehrkraft im Onlineportal angemeldet und genau dokumentiert werden.

Teilnahmeberechtigt sind alle Schulklassen, Kurse, Arbeitsgemeinschaften (AGs) bzw. Lerngruppen aus den Klassenstufen 7 bis 12 aller Schulformen aus Berlin. Die Gewinner-Klassen erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Die Preise werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 19. Juni 2026 in Berlin überreicht.

Berliner Schülerwettbewerb zur politisch-historischen Bildung 2026

Berliner Schülerwettbewerb zur politisch-historischen Bildung

Flagge der Europäischen Union vor dem Europäischen Parlament

Wettbewerbe zur politscher Bildung / zum politischen Engagement

Augen auf-Kinotag 2026 – Erinnerungskultur aus dem Kinosaal

Am 27. und 28. Januar 2026 findet der zweite „Augen auf“-Kinotag in Berlin und fünf anderen deutschen Städten statt. Die erstmals 2025 zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus durchgeführte Veranstaltung zeigt gezielt Filme, die sich mit der NS-Geschichte und dem Holocaust auseinandersetzen.

80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs sinkt die Zahl derer, die aus erster Hand über die Grauen des Holocausts erzählen können. Gleichzeitig vollzieht sich innerhalb der deutschen Gesellschaft ein Wandel, wenn es um die Frage nach einem Umgang mit der NS-Vergangenheit geht. So stimmen laut der aktuellen Gedenkanstoß MEMO-Studie 2025 bereits mehr als 38,1% der Befragten der Forderung nach einem „Schlussstrich“ unter der NS-Zeit zu. 37,2% lehnten dies ab, weitere 24,2% beantworteten die Frage mit teils teils Damit sind erstmals seit Beginn der Befragung mehr Menschen dafür als dagegen.

Gegen das Vergessen und für ein Gedenken an die Opfer des nationalsozialistischen Terrorregimes setzt sich deshalb die Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft (EVZ) mit dem „Augen auf“-Kinotag ein. Dieser richtet sich ausdrücklich auch an junge Menschen und Schulklassen und eröffnet über das Medium Film und Kino emotionale und empathische Zugänge zu historischen Ereignissen und Biografien der Verfolgten. Der Kinotag selbst besteht aus einem sorgfältige kuratierten Schulkinoprogramm an zwei Vormittagen und einem für das breite Publikum offenen Abendprogramm am Holocaust-Gedenktag (27. Januar). Zu den gezeigten Filmen zählen u.a. Caroline Links Romanverfilmung „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“, Lars Kraumes Spielfilm „Der Staat gegen Fritz Bauer“, Asaf Sabans Coming-of-Age-Drama „Delegation“ und das Kurzfilmprogramm „Menschen können zweimal sterben“ zum Völkermord an den Sinti und Roman von Hamze Bytyci. Die Filmschaffenden stellen die Filme persönlich vor und stehen anschließend für Besprechungen und Diskussionen mit den Schüler/-innen zur Verfügung. Für Lehrkräfte gibt es eine Zusammenstellung begleitender Unterrichtsmaterialien, eine Handreichung sowie Fortbildungen zu den Themen des Kinotages.

Am Abend des 27. Januar und damit am Holocaust-Gedenktag selbst findet zudem zeitgleich in allen sechs Städten eine exklusive Vorpremiere des Spielfilms „Das geheime Stockwerk“ von Norbert Lechner statt, die durch eine anschließende Podiumsdiskussion mit Gästen aus Film, Kultur und Gesellschaft ergänzt wird.

Der „Augen auf“-Kinotag wird von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und der Agentur Jetzt & Morgen realisiert. Filmpädagogisch begleitet wird der Kinotag von VISION KINO, Netzwerk für Film und Medienkompetenz, in Kooperation mit den SchulKinoWochen. Der Eintritt zu den Veranstaltungen des „Augen auf“-Kinotags beträgt pro Schüler/-in 4,50 Euro. Eine Anmeldung ist bereits jetzt über die Website der SchulKinoWochen möglich.

Kurznachrichten

16 Preisträgerschulen: Berliner Klima Schulen 2025 ausgezeichnet
16 Schulen wurden für insgesamt 13 Klima-Projekte und -Aktivitäten mit der Auszeichnung „Berliner Klima Schule“ belohnt. Die ausgezeichneten Schulen taten sich mit der Schaffung grüner Oasen auf dem Schulhof, umfassenderen Schulkonzepte zur Nachhaltigkeit oder themenbezogenen Unterrichtseinheiten und Forschungsprojekten hervor. Berlins wichtigste Schulauszeichnung für Klimaschutz und Nachhaltigkeit wurde von einer sechsköpfigen Jury an Schulen vergeben, die sich mit den ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen besonders intensiv und innovativ für dieses gesamtgesellschaftliche Anliegen einsetzen. Folgende Schulen können sich ab sofort „Berliner Klima Schule“ nennen: Grundschule am Stadtpark Steglitz (Steglitz), Temple-Grandin-Schule (Friedrichshain), Heinz-Brandt-Schule (Pankow), Meine Schule Berlin (Neukölln), Vincent-van-Gogh-Schule (Neu-Hohenschönhausen), Carl-von-Ossietzky-Gymnasium (Pankow), Thomas-Mann-Gymnasium (Reinickendorf), OSZ Anna Freud (Charlottenburg) und das OSZ Hein-Moeller (Lichtenberg). Die Grundschule am Sandhaus (Buch) und die Schweizerhof-Grundschule (Zehlendorf) erhielten einen Innovationspreis, das OSZ Georg-Schlesinger (Reinickendorf) einen Kooperationspreis für ein gemeinsames Projekt mit einer dänischen Schule. Außerdem erhielten die Anna Essinger-Grundschule (Nikolassee), Mühlenau-Grundschule (Dahlem), Reinfelder Grundschule (Westend), Schweizerhof-Grundschule (Zehlendorf) und die Zinnowwald-Grundschule (Zehlendorf) für die gemeinsame Umsetzung eines Projekts einen Sonderpreis.

21 Berliner Schulen als MINT- und Digital-Champions ausgezeichnet
Staatssekretär Dr. Torsten Kühne hat insgesamt 14 Berliner Schulen als „MINT-freundliche Schulen“ ausgezeichnet und sieben weiteren das Signet „Digitale Schule“ verliehen. Die Auszeichnung der Schulen zeige, so Kühne, „dass unsere Schulen Unterricht auf der Höhe der Zeit anbieten und den Schülerinnen und Schülern in der MINT-Bildung zukunftsweisende Inhalte vermitteln.“ Beide Auszeichnungen werden nach einem bundesweit einheitlichen, standardisierten Bewerbungsprozess vergeben und von der Kultusministerkonferenz (KMK) empfohlen. Die Zertifizierung soll Schulen ermutigen, sich verstärkt im Bereich der MINT-Bildung zu engagieren und entsprechende Programme zu entwickeln und umzusetzen.

Neumayer Stipendien an Internaten in Deutschland
Die Neumayer Stiftung hat seit vielen Jahren zum Ziel, vielseitig interessierten Jugendlichen den Besuch ausgewählter Internate und damit den Zugang zu einem erweiterten, ganzheitlichen Bildungsangebot zu ermöglichen. Bis zum 15. Januar 2026 können sich interessierte Jugendliche für das Schuljahr 2026/27 um ein Stipendium an den Internaten Solling in Holzminden und Birklehof im Südschwarzwald, an der Landesschule Pforta und am Landesgymnasium Sankt Afra bewerben. Die Neumayer Stiftung vergibt Teilstipendien.

“alle für EINE WELT für alle“ – Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik
Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ ist in die zwölfte Runde gestartet – noch bis zum 26. Februar sind Schüler/-innen dazu aufgerufen, sich unter dem Thema „Fakten gecheckt? Verändert die Welt mit eurer Story!“ der Desinformation aus einer globalen Perspektive zu nähern. Der Wettbewerb ermutigt, das Zepter selbst in die Hand zu nehmen, um eine neue mediale Öffentlichkeit zu gestalten: mit Beiträgen, die auf Fakten basieren, Mut machen und andere junge Menschen zum Handeln motivieren. Im November und Dezember finden zudem Fortbildungen für Lehrkräfte statt, die sich mit der Bildung für Nachhaltige Entwicklung sowie den Bewertungskriterien des Wettbewerbs auseinandersetzen.

Anmeldung für das „Qualitätssiegel für exzellente berufliche Orientierung“
In allen 16 Bundesländern werden weiterführende Schulen mit dem Berufswahl-SIEGEL ausgezeichnet. Die Auszeichnung mit dem Qualitätssiegel des Landes Berlin, das zurzeit 47 Schulen tragen, wird für das nachhaltige und qualitätsorientierte Engagement in der Beruflichen Orientierung seit dem Schuljahr 2013/14 für jeweils vier Jahre vergeben. Schulen, die sich für die Zertifizierung bzw. Rezertifizierung anmelden möchten, senden eine Interessenbekundung bis zum 18.12.2025 an folgende E-Mail: qualitaetssiegel@bo-berlin.info.

Freie Plätze im youpan – Jugendforum der Nationalen Plattform Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
Im youpan, dem Jugendforum der Nationalen Plattform Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), werden zum Ende des Jahres wieder Plätze frei. Darin engagieren sich 30 junge Menschen für BNE, indem sie beispielsweise Projekte und Veranstaltungen organisieren, politische Parteien beraten und ihre Perspektiven in den nationalen BNE-Prozess einbringen. Bewerben können sich alle jungen Menschen in Deutschland zwischen 16 und 24 Jahren, die sich ehrenamtlich für eine bessere und zukunftsfähige Bildung einsetzen möchten. Die Bewerbungsfrist endet am 4. Januar 2026.

Fortbildungen / Fachtage

Vom Weltraum in die Kita und zurück am 26. November
Kinder sind fasziniert von Raketen, Sternen und Planeten. Kaum ein Thema begeistert sie so sehr wie Raumfahrt und Weltraum. In diesem Seminar greifen Teilnehmende diese Faszination auf und lernen, wie sie als pädagogische Fachkräfte digitale Tools nutzen können, um das Universum für Kinder erlebbar zu machen. Gemeinsam erkunden sie Apps, digitale Tools, Roboter und Projektionsmöglichkeiten mit denen Sterne sichtbar, Planeten greifbar und Raumfahrt spielerisch verstehbar wird. Sie probieren alle Anwendungen selbst aus und erhalten praxiserprobte Ideen für Projekte.

Online-Workshops zum Orientierungsrahmen Globale Entwicklung in der gymnasialen Oberstufe ab 2. Dezember
Der Orientierungsrahmen Globale Entwicklung – Bildung für nachhaltige Entwicklung in der gymnasialen Oberstufe wurde im Oktober 2025 von der Kultusministerkonferenz (KMK) als Empfehlung verabschiedet. Engagement Global stellt den Orientierungsrahmen mit einer kostenfreien Workshop-Reihe vor. Die Referent/-innen präsentieren die übergeordneten Kapitel sowie die 17 fächerbezogenen Kapitel und gehen auf Umsetzungsbeispiele für den Unterricht ein. Die Veranstaltungen richten sich an (angehende) Lehrkräfte, Lehrkräfteausbilder/-innen, Lehrplanentwickler/-innen, Mitarbeitende von Bildungsbehörden, Schulbuchautor/-innen sowie alle, die sich für BNE und globale Entwicklung im schulischen Bereich interessieren.

2. Fachtag zur Prävention von Kinder– und Familienarmut in Charlottenburg-Wilmersdorf am 4. Dezember
Die Landeskommission zur Prävention von Kinder- und Familienarmut der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie informiert über aktuelle Entwicklungen der Berliner Armutsstrategie. Außerdem werden neue Erkenntnisse aus der Familienbefragung 2023 vorgestellt. Ziel ist es, die Ausrichtung der bezirklichen Armutsstrategie zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Eingeladen sind Fachkräfte der Bereiche Jugend, Gesundheit und des JobCenters.

Messebesuch „young genereation hub@Grüne Woche“ am 8. Dezember
Das Modul zeigt Lehrkräften, wie sie einen Messebesuch mit Schülern/-innen vorbereiten, dokumentieren und nachbereiten. Im young generation hub der Grünen Woche erleben Schüler/-innen Berufe interaktiv und tauschen sich mit Auszubildenden aus. Lehrkräfte erhalten einen Input zur Vor- und Nachbereitung und planen eigene Konzepte zur Einbindung des Besuchs. Der Messebesuch findet am 21. Januar 2026 statt und wird durch das Messeteam unterstützt. Die Schüler/-innen erhalten einen digitalen Geländeplan vor Ort und erkunden selbstständig die Stände der ausstellenden Unternehmen. In einem anschließenden Onlinetermin (29. Januar 2026) wird der Messebesuch im Gespräch mit Teilnehmenden und Ausstellenden gemeinsam reflektiert.

Anmeldung für das „Qualitätssiegel für exzellente berufliche Orientierung am 11. Dezember
Die Fortbildung dient als Beratungsangebot für schulische Mitarbeitende und soll Schulen dazu befähigen, sich erfolgreich für das SIEGEL zu bewerben. In der Online-Veranstaltung gibt es grundlegende Informationen zum SIEGEL, Gründe für die Bewerbung, Bewerbungskriterien und das Verfahren. Der Selbstbewertungsbogen, der in den Schulen zum Einsatz kommt, wird vorgestellt und die Teilnehmenden befähigt, den Bewerbungsbogen auszufüllen.

Termine

24. November, 18.30 – 20.00 Uhr: Lost im Studium – Umgang mit Zweifeln und mehr Studieren fühlt sich oft anders an, als man es sich vielleicht vorgestellt hat, und manchmal kommen Herausforderungen zusammen, die dazu führen, dass Studierende ihre Studienwahl, den Hochschulstandort oder andere Entscheidungen hinterfragen. In diesem kostenfreien Webinar sollen exemplarisch Wege aufgezeigt werden, mit (Selbst)zweifeln umzugehen und welche Beratungsstellen es an den Hochschulen und darüber hinaus gibt.

24. November, ab 12.30 Uhr: Ist es schon Mobbing oder „nur“ ein Konflikt? In Schulen, Kitas und Familien wird heute oft schnell von Mobbing gesprochen – und tatsächlich ist nicht alles, was so bezeichnet wird, auch Mobbing. Umgekehrt wird echtes Mobbing häufig übersehen, weil es als gewöhnlicher Konflikt missverstanden wird. In diesem Webinar beleuchtet Mobbingexpertin Christelle Schläpfer die entscheidenden Unterschiede zwischen Konflikt und Mobbing. Teilnehmende erfahren, wie sich Mobbing und Konflikte klar voneinander unterscheiden lassen, warum diese Differenzierung so wichtig ist und welche Maßnahmen jeweils wirklich helfen. Das Webinar richtet sich ausschließlich an Fachkräfte.

25. + 27. November, 14 – 17 Uhr: Aktionstage des Mobilen Wohnzimmers Anlässlich der UN-Kampagne „Orange the World“ gegen Gewalt an Frauen und Mädchen lädt das Mobile Wohnzimmer (MoWo) zu zwei Aktionstagen im Boulevard Berlin ein. Unter dem Motto „Dein Statement gegen Gewalt“ können junge Besucher/-innen eigene Botschaften gestalten – als Beutel-Druck oder Sticker – und sich an einer Mitmach-Ausstellung beteiligen. Zudem stehen Informationen zu Beratungs- und Anlaufstellen für Jugendliche bereit. Die Aktionstage finden im Rahmen des diesjährigen Projekts „Take Care!“ (Prävention geschlechtsspezifischer Gewalt und Gewaltprävention im öffentlichen Raum) statt, gefördert von der Landeskommission Berlin gegen Gewalt.

26. November, 18.30 – 20.00 Uhr: Stipendien – auch für dich? In diesem Webinar dreht sich alles um Stipendien als Möglichkeit der Studienfinanzierung. Neben grundlegenden Informationen und Tipps rund um das Thema Stipendium werden Stipendiat/-innen ihre Erfahrungen teilen. Interessierte und bereits Studierende finden hier Raum für Austausch und Fragen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

27. November + weitere Termine, 9 – 12.30 Uhr: Schüler/-innen-Workshop zum Comicprojekt Das Bildungsprogramm des New Israel Fund (NIF) Deutschland arbeitet mit dem Comic-Projekt „Wie geht es dir? Zeichner/-innen gegen Antisemitismus, Hass und Rassismus“ zusammen. Ziel ist es, Sprachlosigkeit an Berliner Schulen zu überwinden und Menschen, die Diskriminierung erleben, durch Comics sichtbar zu machen. Besonders stehen die Erfahrungen nach dem 7. Oktober 2023 im Vordergrund. Die Vielzahl an Perspektiven verdeutlicht, dass es nicht die eine „wahre“ Sicht geben kann, sondern es vielmehr einen multiperspektivischen Ansatz braucht, der verschiedene Narrative und Erfahrungen sichtbar macht. In der Arbeit mit der Ausstellung „Wie geht es Dir?“, die noch bis zum 2. Februar 2026 im Besuchszentrum Ostkreuz der Landeszentrale für politische Bildung zu sehen ist, werden Schüler/-innen auch darin angeleitet, ihre Mitschüler/-innen zu interviewen und deren Gefühle in Form eines Comics auszudrücken.

2. Dezember, 10.30 – 15.30 Uhr: Abholaktion des Jugendkalenders „my 2026“ Der Kalender „my 2026“ richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren und wird von der Fachstelle für Suchtprävention Berlin im Rahmen des Projektes Durchblick 3D in Kooperation mit der Sportjugend im Landessportbund Berlin und der Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit gGmbH herausgegeben. Am 2. Dezember können die Kalender kostenfrei abgeholt und anschließend weiter verteilt werden.

9. Dezember, ab 11 Uhr: Ausstellung „A common room in a changing world“ Anlässlich des UN-Welt-Antikorruptionstags am 9. Dezember laden die Regionalgruppe Berlin von Transparency International Deutschland und die Königlich Dänische Botschaft Schulklassen zu einer besonderen Bildungsveranstaltung ein. Im Felleshus der Nordischen Botschaften erhalten Schüler/-innen der Sekundarstufe I/II eine exklusive Führung durch die aktuelle dänische Ausstellung „A Common Room in a Changing World“, die Demokratiebildung und Bürgerbeteiligung anschaulich und interaktiv vermittelt. Die Veranstaltung ist auf Schulklassen bis zu 30 Schüler/-innen ausgelegt und dauert ca. 90 – 120 Minuten. Interessierte Lehrkräfte wenden sich für eine Anmeldung bitte direkt an Frau Tovborg Jensen unter bitoje@um.dk.

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Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Bernhard-Weiß-Str. 6, 10178 Berlin

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