Die Gleichstellungsbeauftragte

Gleichstellung - Worte zum Thema
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Portrait der Neuköllner Gleichstellungsbeauftragten Sylvia Edler
Bild: Sylvia Edler

Ich begrüße Sie herzlich auf meiner Webseite.
Gleichstellung von Frauen ist nach wie vor ein aktuelles Thema.

Als Gleichstellungsbeauftragte setze ich mich dafür ein, dass Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen die gleichen Chancen und die gleichen Perspektiven wie Männer erhalten. Einige Fortschritte sind erreicht. Frauen haben bei Qualifikation und Bildung aufgeholt, liegen in vielen Bereichen vor den Männern. Trotzdem verdienen Frauen insgesamt 21 % weniger als Männer und haben im Schnitt knapp 60% weniger Alterseinkünfte. Frauen sind in den Führungspositionen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft noch immer selten anzutreffen und auf dem Arbeitsmarkt bestehen immer noch gravierende Unterschiede. Auch wenn junge Frauen gute schulische Ausgangsbedingungen haben, entscheiden sie sich noch immer überproportional häufig für „typisch weibliche“ Berufsfelder oder Studienfächer. Sie schöpfen ihre Berufsmöglichkeiten nicht aus.

Gewalt gegen Frauen und Mädchen gilt weltweit als eine der häufigsten Menschenrechtsverletzungen – der Schutz vor Gewalt ist eines der wichtigsten Ziele.

Sylvia Edler

„Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun“ Mahatma Ghandi

Lassen Sie uns gemeinsam anfangen:

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Welt - Mädchentag

Logo vom Arbeitskreis Mädchenarbeit in Neukölln
Bild: Bezirksamt Neukölln

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Anlässlich des 6. Welt-Mädchentag setzt das Bezirksamt Neukölln ein Zeichen gegen die Unterdrückung und Diskriminierung von Mädchen weltweit.

Fahnenhissung auf dem Rathausvorplatz am 11.10.17 um 16.30 Uhr

Mädchenparty am 11.10.17 um 17.15 Uhr JKW Grenzallee

Mädchensportfest am 21.10.17 von 14.00 bis 17.00 Uhr, Kölner Damm 36

Flyer zum Weltmädchentag

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Plakat zum Mädchensportfest

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28. August Gender Care Gap Tag

125 Tage – unbezahlte Sorgearbeit trägt zur Altersarmut von Frauen bei!
125 Tage: Kinder ohne ihre Väter
125 Tage: kein Mann in der Küche, am Staubsauger oder Putzeimer
125 Tage: Frauen allein zu Hause mit pflegebedürftigen Angehörigen
125 Tage: keine Rentenansprüche
125 Tage: fehlende Gleichstellung zwischen Männern und Frauen

Heute ist der sogenannte Gender Care Gap Day. Der Tag, an dem es statistisch gesehen heißt: „Frauen allein zu Haus“. In den nächsten 125 Tagen erziehen Frauen ihre Kinder alleine, leisten die gesamte Hausarbeit ohne die Hilfe ihres Partners, pflegen Angehörige, während der Mann einer bezahlten, rentenrelevanten Tätigkeit nachgeht. Frauen leisten täglich 52,4 Prozent mehr unbezahlte Sorgearbeit als Männer. Umgerechnet auf ein Jahr sind Männer ab dem 28. August aus diesen Tätigkeiten verschwunden.
Gleichstellung kann nur erreicht werden, wenn Erwerbs- und Sorgearbeit zusammen gedacht werden. Auch Männer müssen die Chance haben, Familienarbeit leisten zu können. Viel zu viele Arbeitgeber verweigern Männern diese noch immer. Wenn Frauen den weit überwiegenden Teil der Sorgearbeit wahrnehmen, können sie nicht gleichberechtigt am Erwerbsleben teilhaben. Sorgetätigkeiten sind Frauen- und Männersache!
Das ist eine Gerechtigkeitsfrage, aber auch eine Frage der Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Partnerschaftlichkeit bei der Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf kommt der gesamten Gesellschaft zu Gute.

Die Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten fordern:

- eine Familien- und Arbeitsmarktpolitik, die es Frauen und Männern ermöglicht, private Sorgearbeit mit der Erwerbsarbeit zu vereinbaren
- Rentenmodelle, die Sorge-Arbeit einbeziehen und honorieren

Unbezahlte Sorgearbeit leistet der Altersarmut von Frauen Vorschub!

Pressemitteilung der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen

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Wahlaufruf der Landesarbeitsgemeinschaft der Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten der Berliner Bezirke

Zitat von Elly Heuss-Knapp
Bild: Bezirksamt Neukölln Gleichstellungsbeauftragte

99 Jahre Frauenwahlrecht –
und es bleibt noch viel zu tun!

Die Bundestagswahl am 24. September 2017 wird über die Zukunft der Frauen- und Gleichstellungspolitik entscheiden. Mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung sind Frauen. Sie entscheiden, welche Partei ihre Interessen auf Chancengleichheit und Gerechtigkeit vertritt. Die Berliner Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten sagen deshalb, Frauen geht am 24. September 2017 wählen und prüft genau, welche Parteien setzen sich ein für:
• Teilhabe am Arbeitsmarkt und gleiche Bezahlung für Alle
• Anerkennung der Sorge- und Pflegearbeit und damit Schutz vor Altersarmut
• Bezahlbaren Wohnraum, insbesondere für Frauen in schwierigen Lebenslagen
• Bedarfsdeckende Kitaplatzversorgung und Familienfreundliche Arbeitsstrukturen
• “Nein heißt Nein”, keiner hat das Recht Frauen Gewalt anzutun
• Sicherheit im öffentlichen Raum
• Verbot von sexistischer und diskriminierender Werbung
• Perspektiven für alle Frauen und Mädchen schaffen, egal welcher Herkunft und Religion
• Vielfalt, Toleranz und Respekt

Wahlaufruf zur Bundestagswahl 2017

PDF-Dokument (1.7 MB)

+++KOSTENFREI+++KOSTENFREI+++

Logo der FIONA-Infoline
Bild: Bezirksamt Neukölln Gleichstellungsbeauftragte

Infoline FIONA Telefon 0800 4540299
Beratung zu Beruf, Bildung und Beschäftigung. Sie erreichen kompetente Beraterinnen, die Ihre Fragen beantworten, Sie über das Angebot der Berliner Bildungsberatungsstellen und über Weiterbildungsmöglichkeiten informieren und Ihnen Hinweise und Tipps geben.
Ein Angebot der Berliner Frauen-Bildungsberatungs-Einrichtungen

Werberkarte Infoline FIONA

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Nächster Girls´und Boy´Day am 26. April 2018

  • Girls´Day Ansprechpartnerin:
    Gleichstellungsbeauftragte
    Sylvia Edler
    Tel.: 90239 3555
    sylvia.edler@bezirksamt-neukoelln.de

    Boys´Day Ansprechpartnerin:
    Abt. Jug/Ges – Jugendberufshilfe
    Irina Neander
    Tel.: 90239 2006
    irina.neander@bezirksamt-neukoelln.de