Nachhaltigkeit und Entwicklungspolitik

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Nachhaltigkeit, fairer Handel und Entwicklungspolitik sind wichtige Themen, die Menschen bewegen. Die Auswirkungen von globalen Herausforderungen, wie dem Klimawandel, und lokalen Herausforderungen, wie der Müllsituation, spüren Neuköllner/innen jeden Tag. Es gibt in Neukölln viele engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie Initiativen, die sich für das Miteinander im Bezirk, fairen Handel und die Umwelt einsetzen. Dieses Engagement braucht Unterstützung.

Die Nachhaltigkeitsbeauftragte ist hierbei Ansprechpartnerin für die Bürgerinnen und Bürger, sowie die zahlreichen Initiativen, Vereine und Gewerbetreibenden hier vor Ort. So vielfältig wie Neukölln, sind auch die Möglichkeiten, sich einzubringen – sei es in einem eigenen Projekt, bei einem Straßenfest im Kiez oder der Fairtrade Town Kampagne im Bezirk.

Der Bezirk setzt so nicht nur ein starkes Zeichen für gerechten Handel und unsere Umwelt, sondern übernimmt auch selbst Verantwortung, indem er Impulse für ein faires Einkaufsverhalten und zukunftsfähige Wirtschaftsstrukturen setzt. Das betrifft zum Beispiel das Beschaffungswesen im Bezirksamt. Auch die vielen Geschäfte und Restaurants in Neukölln, sollen in ihren Bemühungen nachhaltige, regionale und recycelbare Produkte anzubieten, unterstützt und beraten werden.

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Aufgabengebiete der Nachhaltigkeitsbeauftragten

  • Bildungs- und Informationsarbeit (bspw. Kursangebote zu bewussten Konsumweisen)
  • Vermittlung von Referent/innen und Lehrmaterialien
    für Bildungseinrichtungen (Globales Lernen)
  • Begleitung und Koordination des Fairtrade Town Prozesses
  • Durchführung von öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen (bspw. Aktionstage für fairen Handel)
  • Steigerung des Angebotes fair gehandelter, regionaler und recycelbarer Produkte in den Geschäften und Restaurants Neuköllns
  • Initiierung und Begleitung von Projekten und Kampagnen in Zusammenarbeit mit lokalen Initiativen, den Quartieren und Unternehmen (bspw. zur Einführung von Mehrwegbechern oder nachhaltigen Gestaltung von Straßenfesten)
  • Beratung zu Fördermitteln
  • Gremienarbeit und Zusammenarbeit mit der Bezirks- und Landespolitik, um Themen nachhaltiger Entwicklung zu stärken
  • Unterstützung der bezirklichen Vergabestellen bei der fairen Beschaffung
Nachhaltiger Lebensbaum
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Projekte zur Stärkung des nachhaltigen Engagements in Neukölln

Die Nachhaltigkeitsbeauftragte begleitet und berät innovative Projekte Neuköllner Initiativen und Unternehmen. Sie sind engagiert oder möchten sich zukünftig einbringen? Sie möchten wissen, wie Sie in Ihrem Verein oder Geschäft, bei Festen oder im Büro nachhaltiger handeln können? Setzen Sie sich gern mit der Nachhaltigkeitsbeauftragten in Verbindung.
Beispiele für gemeinsame Projekte und Kampagnen: Berliner Sport Rund um Fair, Projekte zur Kreislaufwirtschaft sowie Einführung von Pfandbechern oder fair gehandelten Produkten hier im Bezirk.

Fair gehandelte Baumwolle
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Fairer Handel und faire Beschaffung

Der BVV Beschluss liegt vor: Neukölln wird Fairtrade Town! Um fairen Handel im Bezirk verankern zu können, wird eine Steuerungsgruppe gegründet. Diese wird den Prozess Neuköllns hin zum fairen Bezirk aktiv gestalten und vorantreiben. Möchten Sie Teil der Gruppe werden, kontaktieren Sie gern die Nachhaltigkeitsbeauftragte. Alle bezirklichen Akteure sind willkommen.

Näherin bei der Arbeit
Bild: © Eva Hein

Lernen in globalen Zusammenhängen

Wo kommen die Produkte des alltäglichen Konsums her? Wie werden sie produziert und wie hängt das eigentlich mit Neukölln zusammen? Was bedeutet Klimawandel und was ist unter Fluchtursachen zu verstehen? Globales Lernen gibt Antworten auf diese und weitere Fragen. Die Nachhaltigkeitsbeauftragte vermittelt passende Referent/innen und unterstützt Sie in der Organisation von Bildungs-, Informationsveranstaltungen oder Aktionstagen.

Die Stelle wird aus Mitteln des Programmes der „Servicestelle Kommunen in der Einen Welt“ finanziert und ist bei der Stabsstelle Innovation und Integration angesiedelt

Förderhinweis_Nachhaltigkeit