Straßenneubau

Zu den Maßnahmen des Straßenbaues zählen der Neubau als auch die Erweiterung, Verbesserung oder grundlegende Erneuerung von Straßen, Wegen und Plätzen.

Umbau der Karl-Marx-Straße

Baustelleneinrichtung zum Bau einer Straße
Bild: pixelkorn - Fotolia.com

Umbau Kölner Damm

Kölner Damm 1
Bild: Bezirksamt Neukölln

Die durch die Baumwurzeln entstandenen Schäden sind auf der südlichen Seite des Kölner Dammes so gravierend, dass der vorhandene Radweg nicht mehr genutzt werden kann.
Er erfüllt nicht mehr die verkehrssicherheitstechnischen Anforderungen eines Radweges und musste gesperrt werden. Die Radfahrer fahren zurzeit auf der Fahrbahn. Teilweise wird auch der an den Radweg grenzende Gehweg für den Radverkehr genutzt.
Gegenstand der aktuellen Baumaßnahme ist das Herstellen einer Fahrspur, das Herstellen von Radfahrstreifen / Angebotsstreifen und Parkstreifen auf der südlichen Richtungsfahrbahn.
Um die Neuaufteilung vorzunehmen sind nachfolgende Arbeiten erforderlich:
Südliche Seite
- Verringerung der Mittelinsel um 1,00 m Breite,
- Erweiterung der Fahrbahn zum Anlegen von Parkstreifen und Radfahrstreifen (7,50 m breite südliche Fahrbahn inklusive Radfahrstreifen und Parkstreifen),
- Rückbau des vorhandenen, mit Mosaiksteinpflaster befestigten Unterstreifens zwischen Fahrbahn und Radweg auf der gesamten Länge,
- Rückbau des vorhandenen Radweges auf der gesamten Länge,
- Rückbau des vorhandenen, mit Mosaiksteinpflaster befestigten Trennstreifens zwischen Geh- und Radweg auf der gesamten Länge ,
- Rückbau der vorhandenen Begrenzung der Baumscheiben auf der gesamten Länge,
- Herstellung eines Grünstreifens zwischen Fahrbahn und Gehweg auf der gesamten Länge.

Die Realisierung der Baumaßnahme ist für das Jahr 2017 geplant.
Der Baubeginn für den Straßenbau ist in Mai 2017 geplant.
Die Baudurchführung wird bis zum Jahresende 2017 andauern.

Auf der nördlichen Seite sind die Schäden gering. Der vorhandene Radweg bleibt erhalten und wird ausgebessert.

Googlekartenausschnitt für den Umbau des Kölner Damms
Datenquelle Google Bild: Google

Umbau des Buckower Damm

Straßenbaustelle mit schweren Baufahrzeugen
Bild: fefufoto - Fotolia.com

- Der am 04.07.2016 begonnene erste Bauabschnitt zwischen Kreuzung Buckower Damm / Alt-Buckow / Johannisthaler Chaussee bis zum Abzweig An den Achterhöfen wird Mitte Juli 2017 fertiggestellt sein und dem Verkehr wieder übergeben. Der Bürgersteig wird bis zu den Grundstücksgrenzen gepflastert sein. Die jetzige Asphaltdeckschicht bekommt noch eine 3 cm hohe lärmoptimierte Fahrbahndecke. Für die Aufbringung dieser letzten Asphaltdeckschicht wird die gesamte Fahrbahn einige Tage (in enger Abstimmung mit den Anwohnern und dem Lieferverkehr) voll gesperrt. Mit dem Umbau der Bushaltestellen in diesem Bereich wird auch in der Zukunft ein barrierefreier Einstieg in die Busse möglich.
- Die Bauarbeiten im nächsten Teilabschnitt zwischen An den Achterhöfen und Mollnerweg werden voraussichtlich am 10. Juli 2017 beginnen und Ende 2017 beendet sein.
- Nach Beendigung der Bauarbeiten auf dem Teilstück bis Mollnerweg wird der gesamte Verkehr auf dem Buckower Damm wieder freigegeben.
- Die Busse verkehren 2018 dann auf ihrer alten Strecke im Buckower Damm.
- Die jetzige Umleitung wird aufgehoben.

Vor dem Weiterbau ab Mollnerweg bis Landesgrenze beginnt die Vorbereitungsphase für die nächsten Bauabschnitte, eine Planungsphase mit Planfeststellung und Bürgerbeteiligung.
Sie wird voraussichtlich bis Frühjahr 2019 andauern.

Zum Endzustand dieses Straßenabschnitts Buckower Damm: - Die Fahrbahnbreite beträgt 6,50 m. - Im Bereich der Bushaltestellen wurden spezielle Straßenbordsteine eingebaut, die auf das Absenken der BVG-Busse abgestimmt werden. - Der Gehwege auf beiden Seiten der Fahrbahn sind gemäß dem derzeitigen Verkehrskonzept verbreitert worden, was den Richtlinien des Landes Berlin zur Förderung der Fußgängerverkehrs entspricht. Einer Bevorzugung des Fußgängerbereichs – zum vorherigen Zustand verbreitert worden. Auf eine angleichende Optik zu den privaten Grundstücksübergängen ist geachtet worden. Fehlende Angleichungsflächen können auf Wunsch der Anlieger zu deren Lasten von den ausführenden Betrieben auf Wunsch mitgepflastert werden.

Anlass für die Baumaßnahme war die Erneuerung der sehr stark abgenutzen und beschädigten Fahrbahn im Buckower Damm und der erforderliche Austausch einer alten, bruchgefährdeten Abwasserdruckleitung zum Klärwerk Waßmannsdorf. Zugleich wurden sämtliche Kabel in den Gehwegen kurz die gesamte unterirdische Infrastruktur erneuert und ebenso die Ampelanlage modernisiert. Durch die Vielzahl der beteiligten Firmen war die lange Bauzeit begründet. Das Schließen der Fahrbahn ging dann recht schnell.

Anwohner beschwerten sich über den Fahrzeug-Lärm im verstärkten Schleich-und Durchgangsverkehr trotz Beschilderung einer Umfahrung über die Route Gerlinger Straße, Drusenheimer Weg und Marienfelder Chaussee. Beschwerden gab es auch über die Gefährdung von Schülern durch Schwerlastwagen Hier wurde vom Bezirk darauf hingewiesen, dass der Lieferverkehr für die Geschäfte und die Müllabfuhr gewährleistet werden muss. Drei Schilder (Z 253 StVO) , die während der Baumaßnahmen bis Ende 2017 aufgestellt werden sollen, am Eingang des Buckower Damms, an den Achterhöfen und an der Rudenstraße – werden dann auf die Nutzung der Straßen durch den Schwerverkehr nur für Anwohner hinweisen. Eine Einschränkung der Nutzung durch den PKW-Verkehr wird als nicht gerechtfertigt angesehen. Ende 2017 soll der Buckower Damm wieder freigegeben werden, dann besteht auch kein Anlass mehr für „Abkürzung der Umleitungsstrecke über den Heideläufer Weg und über An den Achterhöfen.

Umbau der Innstraße

Baustellenabsperrung
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Umbau der Innstraße zwischen Sonnenallee und Weigandufer:
Mit der Umbaumaßnahme der Innstraße wird die Asphaltierung der bezirklichen Radroute
Nr. 1 (vom Tempelhofer Feld über die Herrfurth-, Werbellin-, Ganghofer- Donaustraße) zwischen dem Bezirk Schöneberg-Tempelhof und dem Bezirk Treptow-Köpenick komplett abgeschlossen.

Die vorhandene Großsteinpflasterfahrbahn der Innstraße wird mit einem 5,00 m – 6,0 m breiten Fahrstreifen asphaltiert. Wo zurzeit geparkt wird, bleibt das Großsteinpflaster in weiten Teilen der Baustrecke erhalten und wird weiter als Parkraum genutzt.
Die Baustrecke hat eine Gesamtlänge von ca. 410 m.

Im Vorfeld (ab März 2017) erneuern die Berliner Wasser Betriebe eine Abwasserdruckleitung und einen Regenwasserkanal in der Innstraße zwischen der Weserstraße und dem Wildenbruchplatz. Ende der BWB-Bauarbeiten voraussichtlich Ende 2017.
Die Straßenbauarbeiten beginnen Anfang 2018.

Umbau des Ostburger Wegs zwischen Will-Meisel-Weg und Am Espenpfuhl

Googlekartenausschnitt Ostburger Weg
Datenquelle Google Bild: Google

Die Fahrbahn des Ostburger Wegs zwischen Will-Meisel-Weg und Am Espenpfuhl wird ab Ende Juli bis Mitte Dezember 2017 grundhaft in einer Breite von 5,60 m und einer Länge von ca. 325 m mit einer Asphaltdecke erneuert.
Dazu wird ein neuer Gehweg inklusive Grundstückszufahrten an der nördlichen Seite gebaut und die Bushaltestellen werden behindertengerecht ausgebaut.
Der Querschnitt des Ostburger Wegs bleibt nahezu unverändert.
Während der Baumaßnahme werden zusätzliche Straßenabläufe eingebaut.
Ein Regenwasserkanal wird auf einer Länge von 60 m in geschlossener Bauweise neu verlegt. Ein anderer Teil des Kanals, welcher vorhanden ist, wird mit Schlauchlining (ein Schlauch wird in den alten Kanal eingezogen) saniert.
Der Umbau erfolgt unter Vollsperrung des Verkehrs in 2 Teilabschnitten (1. Teilabschnitt ab Will-Meisel-Weg, 2. Teilabschnitt bis Am Espenpfuhl) damit eine Zufahrt zum Friedhof Rudow offen bleibt.
Während der Bauzeit wird der Bus Nr. 372 durch den Schirpitzer Weg und die Neuhofer Str. umgeleitet.