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Auf unserer Sonderseite informieren wir über alles, was für Künstler*innen von Nutzen sein kann und hier finden Sie die aktuellen Informationen des Landes Berlin.

Inhaltsspalte

Recherchestipendien

Zielgruppe / Ziele der Förderung

Die Stipendien sind für die künstlerische/kuratorische Entwicklung von professionell arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern, Kuratorinnen und Kuratoren und künstlerischen oder kuratorischen Gruppen im Bereich der visuellen Künste in Berlin bestimmt, die sich durch ihre Arbeit ausgewiesen haben.

Die künstlerische/kuratorische Entwicklung setzt insbesondere die Möglichkeit zur Erschließung neuer eigener Ideen und Ansätze voraus. Aus diesem Grund soll den Stipendiatinnen und Stipendiaten die Möglichkeit zur Durchführung selbstgewählter Recherchevorhaben gegeben werden, z.B.:

  • zur Recherche oder Vorarbeit an einem bestimmten Thema
  • zur Entwicklung von Projekten
  • zur Erschließung neuer/anderer Arbeitstechniken
  • zur Fortführung bzw. Vollendung bestimmter Arbeiten
  • zur Vermittlung, Dokumentation oder Publikation etc.

Kriterien für die Vergabe eines Stipendiums sind in erster Linie die Qualität bisheriger künstlerischer Arbeiten und die Qualität des Recherche- und Arbeitsvorhabens.

Voraussetzungen

  • Antragstellerinnen und Antragsteller sollten eine künstlerische Ausbildung abgeschlossen haben und/oder eine mehrjährige professionelle künstlerische Tätigkeit auf ihrem Gebiet nachweisen können.
  • Antragstellerinnen und Antragsteller leben und arbeiten in Berlin. Bei Gruppen sollen die Mehrzahl der Gruppenmitglieder in Berlin leben und arbeiten.
  • Antragstellerinnen und Antragsteller sind an keiner Hochschule immatrikuliert.

Umfang der Förderung

Die Recherchestipendien sind mit jeweils 8.000 € dotiert und werden in Raten von September bis Dezember gezahlt.

Zeitraum der Ausschreibung

Die Recherchestipendien werden in der Regel jeweils im Frühjahr des Antragsjahres ausgeschrieben.

Antragsstellung

Die bisher bestehende Bewerbungssperre für Künstler*innen, die sich 2020 auf das Recherchestipendium beworben haben, ist für die Ausschreibung des Recherchestipendiums 2021 aufgehoben.
Damit soll allen in Berlin lebenden Künstler*innen, die über die Voraussetzung einer Bewerbung verfügen (siehe Hinweise unter Zielgruppe, Zweck der Förderung und Voraussetzungen) auf Grund der Einschränkungen ihrer künstlerischen Tätigkeit durch die Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 eine Teilnahme am Verfahren ermöglicht werden.

Die Jurymitglieder für das Recherchestipendium Bildende Kunst 2021:
Lizza May David, Ursula Dobereiner, Kasia Fudakowski, Andreas Koch, Maren Lübke Tidow, Noemi Molitor, Beate Scheder, Karin Scheel, Claudia Wahjudi, Christina Werner, n.n., n.n.

Beachten Sie bei der Antragstellung unbedingt die weiteren Hinweise im aktuellen Informationsblatt.

Informationsblatt Bildende Kunst Recherchestipendien 2021

PDF-Dokument (322.4 kB) - Stand: 6. April 2021

Programme flyer - Research Stipends in Fine Art 2021

PDF-Dokument (319.8 kB) - Stand: 6. April 2021

FAQs Recherchestipendium Bildende Kunst 2021

1. Bewerbungsvoraussetzungen

Ja. Die bisher bestehende Bewerbungssperre für Künstler*innen, die sich 2020 auf das Recherchestipendium beworben haben, ist für die Ausschreibung des
Recherchestipendiums 2021 aufgehoben. Damit soll allen in Berlin lebenden
Künstler*innen, die über die Voraussetzung einer Bewerbung verfügen (Siehe Hinweise unter Zielgruppe, Zweck der Förderung und Voraussetzungen) auf Grund der Einschränkungen ihrer künstlerischen/kuratorischen Tätigkeit durch die Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 eine Teilnahme am Verfahren ermöglicht
werden.

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Nein. Nicht antragsberechtigt sind Designer*innen, Szenograf*innen, sowie Regisseur*innen, Drehbuchautor*innen und Kamerafrauen und –männer im Bereich von Dokumentarfilm und Spielfilm/Kinofilm.

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Ja. Die Stipendien der Senatsverwaltung für Kultur und Europa sind miteinander kombinierbar bis zu einer kumulativen Summe von 24.000 €/Jahr.

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Ja. Antragsteller*innen des Arbeitsstipendiums Bildende Kunst 2021 können sich für ein Recherchestipendium 2021 bewerben. Es ist jedoch nicht möglich, beide Stipendien in einem Jahr zu erhalten. Sollten diese Bewerber*innen für ein Arbeitsstipendium ausgewählt werden, würden sie aus dem Juryverfahren für die Recherchestipendien herausgenommen werden.

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Nein. Bei Gruppen muss die Mehrzahl der Gruppenmitglieder in Berlin leben und arbeiten. Dies ist für alle Gruppenmitglieder durch die Einsendung einer Meldebestätigung oder von Vor- und Rückseite des Personalausweises nachzuweisen.
Bei einer Gruppe von 2 Personen müssen beide in Berlin gemeldet sein.

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Nein. Antragsteller*innen, die zum Zeitpunkt des Antrags an einer Hochschule immatrikuliert (auch mit dem Ziel der Promotion), können sich nicht bewerben.

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Nein. Antragsteller*innen, die zum Zeitpunkt des Antrags an einer Hochschule immatrikuliert sind, können sich nicht bewerben. Sollte das Studium erst vor kurzer Zeit beendet worden sein, ist die Beendigung unaufgefordert zu belegen (bitte Bescheinigung an den CV anhängen).

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  • Kurzbeschreibung des Vorhabens im Antragsformular englischsprachig
  • Keine Meldebescheinigung eingereicht (z.B. nur Vorderseite Personalausweis oder nur Pass, Meldeadresse nicht ersichtlich)
  • Portfolio zu lang

Bitte beachten Sie das Informationsblatt für alle Detailfragen!

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2. Antragsformalia

Nein. Portfolios mit einer Länge von mehr als 10 DIN A4-Seiten (bzw. 11 Seiten inkl. Deckblatt und aller Abbildungen) werden nicht akzeptiert. Der ntsprechende Antrag wird im Sinne der Gleichbehandlung aller Antragsteller*innen ggf. formal ausgeschlossen.

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Nein. Das Antragsformular muss in deutscher Sprache ausgefüllt werden (inklusive Kurzbeschreibung des Arbeitsvorhabens). Die Anlagen dürfen englischsprachig sein (Portfolio und CV).

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In Verbindung mit einer offiziellen Meldebestätigung des Bürgeramtes reicht das aus. Sollten Sie diese nicht mitsenden, muss zwingend die Rückseite des Personalausweises mit der Meldeadresse eingereicht werden.

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Sie haben 6 Wochen Zeit, den Antrag einzureichen und sich dafür eine Möglichkeit mit besserem Internet zu suchen. Es gibt keine Kulanz. Anträge, die nicht bis zum 08.04., 18:00h vollständig eingereicht worden sind, können nicht berücksichtigt werden. Eine Möglichkeit, den Antrag per Email einzusenden, gibt es nicht.

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Das Infoblatt erläutert ausführlich, was Sie einreichen müssen, und in welchem Format bzw. welcher maximalen Dateigröße.

  • Online auszufüllendes Antragsformular mit einer Kurzbeschreibung Ihres Recherchevorhabens (max. 1900 Zeichen inklusive Leerzeichen)
  • Lebenslauf
  • Portfolio
  • Beide Seiten Personalausweis und/oder Meldebescheinigung (Die Meldeadresse MUSS behördlich bestätigt daraus hervorgehen).
  • Ggf. Aufenthaltstitel

Wir empfehlen, alles vorher nach den Angaben im Infoblatt vorzubereiten, bevor man den Online-Antrag in Angriff nimmt.

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  • Bitte überprüfen Sie Dateiformat und maximale Dateigröße.
  • Wechseln Sie den Browser.
  • Am letzten Tag der Antragsfrist kann der Upload wegen des verstärkten Datentraffics länger dauern. Wir empfehlen UNBEDINGT, die Antragstellung nicht am letzten Tag der Antragsfrist zu beginnen.
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Im Portfolio können Sie sich als Künstler*in/Kurator*in darstellen und z.B. repräsentative Projekte vorstellen. Das Portfolio sollte sich auf die letzten 3 Jahre konzentrieren. Sollten Sie aber auch ältere Informationen einbringen wollen, können Sie das selbstverständlich tun. Das Portfolio ist auf 10 Seiten zu begrenzen (oder 11 Seiten mit Deckblatt).

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Nicht-europäische Staatsbürger*innen: Bitte Ausweiskopie und Aufenthaltstitel einsenden plus Meldebestätigung für Ihre Berliner Adresse.
Europäische Staatsbürger*innen: Bitte Meldebestätigung für die Berliner Adresse einreichen, optional Passkopie/Ausweiskopie.

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Nein. Ausreichend ist ein Nachweis Ihrer Berliner Meldeanschrift plus (optional) Kopie Ihres Passes/Ausweises, aus der die Staatsbürgerschaft ersichtlich ist. Eine Ausweiskopie ist nicht zwingend erforderlich, da Sie Ihre Staatsbürgerschaft ja auch im Antragsformular bestätigen. Formal ausreichend ist, nur die Meldebestätigung einzureichen.

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Wir wissen, dass die Terminvergabe sich aktuell Corona-bedingt verzögern kann. Für die britischen Staatsbürger*innen gilt daher, dass ein Nachweis der Berliner Meldeadresse für den Antrag ausreicht. Bitte senden Sie ggf. unaufgefordert Ihren Aufenthaltstitel ein, sobald er vorliegt.

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3. Nach dem Einreichen des Antrags

Über das Ergebnis der Jurysitzung werden alle Antragsteller*innen voraussichtlich im August 2021 per E-Mail informiert.

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Nachdem alle Bewerber*innen über das Ergebnis des Juryverfahrens informiert worden sind (voraussichtlich Mitte/Ende August 2021), erhalten die ausgewählten Stipendiat*innen per Post einen Stipendienbescheid. Angehängt ist eine Einverständniserklärung, die Sie unbedingt ausfüllen und unterschrieben zurücksenden müssen (vorab per Email, anschließend das Original postalisch), bevor das Stipendium ausgezahlt werden kann. Hier können auch die gewünschten Auszahlungsraten eingetragen werden.

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Zum jetzigen Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass die Aufhebung der Sperre nur das Jahr 2021 betrifft. Mit der Aufhebung der Bewerbungssperre ist ein erheblicher administrativer Mehraufwand verbunden, für den zunächst nur im Jahre 2021 Mittel zu Verfügung stehen. D.h. ggf. wird die Sperre in 2022 wieder eingeführt. Es können sich im Jahr 2022 nur jene Künstler*innen bewerben, die sich nicht in 2021 beworben haben.

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Voraussichtlich 239 – also fast 4x so viele wie üblich.

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Bitte reichen Sie den Antrag – sowie alle Anlagen – elektronisch ein.


Zugang zum Online-Antragsverfahren