Corona-Virus

Auf unserer Sonderseite informieren wir über alles, was für Künstler*innen von Nutzen sein kann und hier finden Sie die aktuellen Informationen des Landes Berlin.

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Draussenstadt

Draussenstadt
Mit DRAUSSENSTADT hat die Senatsverwaltung für Kultur und Europa ein Programm aufgesetzt, dass unterschiedliche Akteur*innen der Stadt verbindet: Künstler*innen, Stadtforscher*innen und Aktivist*innen kommen zusammen mit Initiativen, soziokulturellen und künstlerischen Stadtraumprojekten, Think-Tank-Veranstaltungen, Clubs, „popkulturellen“ Programmen und bezirklichen Angeboten.
Neben der Entwicklung stadtweiter Campusanlagen an Orten wie der Floating University, dem Haus der Statistik oder der Gartenkolonie Fliedergrund, finden zentrale Projekte statt – bei der Berlinischen Galerie, dem Jüdenhof und dem Kulturforum.
Um außerdem eine möglichst breite Förderung der Aktivitäten in dieser Stadt zu ermöglichen, gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten: Der Pilot-Projektfonds Urbane Praxis, die bezirkliche Förderung von künstlerischen Projekten im Stadtraum sowie die Ausschreibung von Kulturprojekte Berlin zur Unterstützung konkreter genehmigungsfähiger Veranstaltungen im Stadtraum.

Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten im Rahmen der Draußenstadt

– Kulturprojekte Berlin vergibt im Rahmen von „Draussenstadt -Call for Action“ Aufträge für Veranstaltungen

Ziel: Mit der Vergabe der Aufträge soll auch in den nächsten Wochen und Monaten sichergestellt werden, dass das Berliner Kulturleben trotz vieler, teilweise sehr schmerzhafter Einschränkungen, weiterlebt und im Stadtraum sichtbar und präsent ist. Noch immer sind zahlreiche, sonst übliche Aufführungsorte Corona bedingt nicht oder nur eingeschränkt nutzbar. Kreative Veranstaltungsideen an ungewöhnlichen und neuen Orten sind nun gefragt, die auch in der kühlen Jahreszeit draußen umgesetzt werden können und publikumswirksam sind. Kunst und Kultur soll im Rahmen der Initiative Draussenstadt so weiterhin sichtbar und für Alle erreichbar sein.

Voraussetzungen für die Angebotsabgabe: Eingereicht werden können Angebote für genehmigungsfähige schlüssige Konzepte für eine Kulturveranstaltung im öffentlich zugänglichen Berliner Stadtraum, die bis zum 31.12.2020 für das Publikum kostenfrei umgesetzt werden.

Angebotsfrist: Die Angebotsfrist für den ersten Call endete am 07.10.2020. Die Juryentscheidung zur Vergabe der Aufträge wird voraussichtlich in der 43./44.KW bekannt gegeben.

Ein zweiter Call wird voraussichtlich Mitte November veröffentlicht – dann für Veranstaltungen, die vom 01.01.2021 bis 31.03.2021 stattfinden werden.

Zielgruppe: Der Call for Action richtet sich an in Berlin ansässige Freiberufler*innen und soloselbständige Kulturakteur*innen sowie an in Berlin ansässige Vereine, Gruppen, Unternehmen und weitere juristische Personen aus dem Kultur- und Kreativbereich, die in Berlin gewerblich tätig und (an-)gemeldet sind. Einzelpersonen müssen zudem zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe mit erstem Wohnsitz in Berlin gemeldet und 18 Jahre sein.

Kontakt: Fragen zum Call (auch auf Englisch) können per E-Mail an draussenstadt@kulturprojekte.berlin gestellt werden.

– Bezirkliche Förderungen

Auch in den Bezirken werden künstlerische Projekte im Stadtraum im Rahmen der Initiative „Draußenstadt“ als Soforthilfe für Künstlerinnen und Künstler zur Bewältigung der Corona-Krise gefördert (sog. BESD-Programm).
Ziel der Förderung: Dieses Programm zielt u.a. auf die Schaffung zusätzlicher Verdienstmöglichkeiten nach dem coronabedingten Wegfall von Arbeits- und Auftrittsmöglichkeiten für freiberufliche Künstler*innen einschließlich der Honorarkräfte des Landes Berlin ab. Weitere Ziele sind die Stärkung eines wohnortnahen Angebots von Kunst und Kultur im öffentlichen Raum sowie darüber hinaus die verstärkte Nutzung und Erschließung von Flächen unter freiem Himmel als Kulturorte. Die Aneignung des öffentlichen Raums als Ort und Gegenstand kultureller Praxis soll gefördert und die kulturelle Teilhabe gestärkt werden.
Was kann gefördert werden: Gegenstand der Finanzierung sind Projekte der Musik, der bildenden Kunst im Stadtraum, der performativen Kunst sowie der Literatur, die maßgeblich durch selbständige Künstlerinnen und Künstler im Stadtraum durchgeführt werden.
Zielgruppe: Die Mittel fließen den Bereichen Kultur und Regionalgeschichte, Musikschule und Jugendkunstschule zu. Verwaltet werden sie von den
bezirklichen Ämtern für Weiterbildung und Kultur, die über die Auswahl der Projekte, über die beauftragten Künstler*innen und über die Orte entscheiden, an denen in Kürze Kunst und Musik zu erleben sein werden.
Förderumfang: Jeder Bezirk erhält für die Umsetzung 100.000 Euro
Die Leitlinie des BESD-Programms” hier als pdf.

Kontakte:

Mitte: Herr Michael Weiß, 030/90183 7410, Michael.Weiss@ba-mitte.berlin.de

*Friedrichshain-Kreuzberg:*Herr Stéphane Bauer, 030/90298 1455, Stephane.Bauer@ba-fk.berlin.de, https://kultur-friedrichshain-kreuzberg.de/projektfoerderung-bezirkskulturfonds

Pankow: Frau Tina Balla, 030/90295 3801, Tina.Balla@ba-pankow.berlin.de

Charlottenburg-Wilmersdorf: Frau Elke von der Lieth, 030/9029 24100, elke.vonderlieth@charlottenburg-wilmersdorf.de

Spandau: Herr Fabian Albert, 030/90279 5100, f.albert@ba-spandau.berlin.de

Steglitz-Zehlendorf: Frau Eike Stephan, 030/90299 5053, eike.stephan@ba-sz.berlin.de

Tempelhof-Schöneberg: Frau Irene von Götz, 030/90277 6163, Irene.vonGoetz@ba-ts.berlin.de

Neukölln: Frau Dorothee Bienert, 030/90239 4085, Dorothee.Bienert@Bezirksamt-Neukoelln.de

Treptow-Köpenick: Herr Albrecht Pyritz, 030/90297 5721, albrecht.pyritz@ba-tk.berlin.de

Marzahn-Hellersdorf: Herr Nicolas Vecchini, 030/90293 2570, nicolas.vecchini@ba-mh.berlin.de

Lichtenberg: Frau Catrin Gocksch, 030/577973 8818, Catrin.Gocksch@lichtenberg.berlin.de, https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/freizeit/kultur/

Reinickendorf: Frau Luisa Jost, 030/90294 4792, luisa.jost@reinickendorf.berlin.de, Herr Thomas Siegemund, 030/90294 4791, thomas.siegemund@reinickendorf.berlin.de

– Berliner Projektfonds Urbane Praxis

Der Berliner Projektfonds Urbane Praxis wird im Rahmen einer Pilot-Ausschreibung zum Jahresbeginn 2021 ca. 1.200.000 Euro für künstlerische Projekte im öffentlichen Raum vergeben. Grundlage für die Ausgestaltung des Projektfonds ist eine kollaborative, von Perspektivenvielfalt geprägte Praxis. Die Förderrichtlinien werden gemeinsam mit unterschiedlichen Akteur*innen aus der Berliner (Sozio-)Kulturlandschaft in einem partizipativen Prozess geschärft. Geplant sind Werkstatt-Formate, in deren Rahmen – geleitet von der Frage „Wem gehört die Stadt?“ – im gemeinsamen Austausch Bedarfe im Kontext der Urbanen Praxis ermittelt werden, die in den bisherigen Förderangeboten nicht abgedeckt werden können.
Ziel der Förderung: Projekte sollen strukturellen Ausschlüssen im Stadtraum entgegenwirken, um möglichst viele, barrierearme Zugänge zu den kulturellen Angeboten im Stadtraum zu schaffen und eine solidarische Stadtgesellschaft zu fördern.
Was kann gefördert werden: Künstlerische Projekte im öffentlichen Raum, die die Menschen vor Ort – z.B. lokale Initiativen, Vereine, Nachbarschaften, selbstorganisierte Gruppen – frühzeitig in den kreativen Prozess mit einbinden.
Zielgruppe: Natürliche Personen (freie Künstler*innen und Akteur*innen der Kulturwirtschaft) sowie juristische Personen (Kunst-/Kulturinstitutionen und -Initiativen außerhalb der Verwaltung Berlins, u.a. Vereine, GmbHs, Stiftungen, freie Träger).
Förderumfang: ab 10.000 € bis 50.000 €
Kontakt: f.muenz@kulturelle-bildung.berlin