Draussenstadt

Mit DRAUSSENSTADT hat die Senatsverwaltung für Kultur und Europa ein Programm aufgesetzt, dass unterschiedliche Akteur*innen der Stadt verbindet: Künstler*innen, Stadtforscher*innen und Aktivist*innen kommen zusammen mit Initiativen, soziokulturellen und künstlerischen Stadtraumprojekten, Think-Tank-Veranstaltungen, Clubs, „popkulturellen“ Programmen und bezirklichen Angeboten.
Neben der Entwicklung stadtweiter Campusanlagen an Orten wie der Floating University, dem Haus der Statistik oder der Gartenkolonie Fliedergrund, finden zentrale Projekte statt – bei der Berlinischen Galerie, dem Jüdenhof und dem Kulturforum.
Um außerdem eine möglichst breite Förderung der Aktivitäten in dieser Stadt zu ermöglichen, gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten: Der Pilot-Projektfonds Urbane Praxis, die bezirkliche Förderung von künstlerischen Projekten im Stadtraum sowie die Ausschreibung von Kulturprojekte Berlin zur Unterstützung konkreter genehmigungsfähiger Veranstaltungen im Stadtraum.

Es gibt mehrere Möglichkeiten Teil der Draußenstadt zu werden

– Setzen Sie selbst ein Projekt um?
Dann können Sie Ihre Vorhaben ab Oktober in den Veranstaltungskalender auf www.draussenstadt.berlin eintragen.

– Möchten Sie mehr über die bisherigen Projekte der Draußenstadt erfahren?
Dann finden Sie auf dieser Seite beim Stichwort Projekte der Draußenstadt weitere Informationen und Ansprechpartner*innen.

– Sind Sie auf der Suche nach Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten?
Ab September 2020 erhalten die Bezirke Mittel. Ab Oktober 2020 werden erste Aufträge für Draußen-Projekte durch die Kulturprojekte Berlin GmbH vergeben. Und im Pilot-Projektfonds Urbane Praxis werden derzeit Förderkriterien entwickelt für eine Förderung ab 2021. Hier finden Sie einen ersten Überblick über die geplanten Fördermöglichkeiten und Kontaktdaten.

Projekte der Draußenstadt

– Tag der Clubkultur

Der TAG DER CLUBKULTUR wurde auf Initiative von Senator Dr. Klaus Lederer ins Leben gerufen, um in existenzbedrohenden Zeiten ein deutliches Signal für die Vielfalt und Bedeutung der Berliner Clubkultur zu senden. Im Rahmen dessen erhalten vierzig Clubs und Kollektive eine Auszeichnung für ihr jahre- bis jahrzehntelanges Engagement in der Berliner Clubkultur und die Möglichkeit, sich mit einem Showcase ihrer bisherigen Arbeit der ganzen Stadt zu präsentieren. Die Clubcommission führt das Projekt durch, unterstützt die Veranstalter*innen und koordiniert die Veranstaltung unter den geltenden Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen.
Die Showcases der ausgezeichneten Clubs und Kollektive befinden sich in den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg, Lichtenberg, Mitte, Neukölln, Pankow, Spandau und Treptow-Köpenick mehrheitlich open air präsentieren. Gewichtige Kriterien für die Auswahl der auszuzeichnenden Clubs und Kollektive waren insbesondere Diversität und Gleichstellung beim Booking, gerechte Entlohnung sowie die Unterstützung lokaler Künstler*innen.
Mehr Informationen erhalten Sie hier.

– Campusanlagen

Der Rat für die Künste startet im Rahmen seiner Initiative Urbane Praxis mit zahlreichen Partner*innen aus Kunst, Architektur und Stadtentwicklung eine anderthalbjährige künstlerische Stadtraumforschung und vernetzt Stadtlabore. Als Teilprojekt der DRAUSSENSTADT: setzt sich der Rat für die Künste mit der Vernetzung berlinweiter Stadtlabore für nachhaltige Strukturentwicklung urbaner Praxis ein.
Themeninteressierte und Akteur*innen der Urbanen Praxis werden zu Exkursionen und ThinkTank -Veranstaltungen der INITIATIVE URBANE PRAXIS auf den Webseiten www.rat-fuer-die-kuenste.de und www.draussenstadt.berlin eingeladen. Die verschiedenen künstlerischen Stadtlabore und Campusprojekte freuen sich auf Zusamnenarbeit mit urbanen Visionär*innen, kreativen Nachbar*innen und Künstler*innen.
Kontakt zum Projektbüro

– Berlinische Galerie

Kunst im öffentlichen Raum soll auf Interaktion und Inklusion basieren. Auf dieser Grundlage wird die Berlinische Galerie zwischen Juli und September 2021 ihren Außenbereich zur öffentlichen Kommunikationsplattform für die Nachbarschaft und die Besucher*innen verwandeln. Durch Formate wie Workshops, Talks, Kinoabende, gemeinsames Kochen und Performances und mit künstlerischen Interventionen wird die Fläche des Museums neu definiert. Gemeinsam mit der Nachbarschaft entsteht so ein Ort, der zum Verweilen einlädt und immer zugänglich ist. Dort können sich Menschen treffen, Zeit verbringen, Pausen machen und sich ausruhen. Es wird eine Bühne für Diskussionen und partizipative Projekte mit hoher Aufenthaltsqualität und stimulierenden ästhetischen wie intellektuellen Erfahrungen entstehen.
Für mehr Informationen, wenden Sie sich an: rocha@berlinischegalerie.de