Corona-Virus

Auf unserer Sonderseite informieren wir über alles, was für Künstler*innen von Nutzen sein kann und hier finden Sie die aktuellen Informationen des Landes Berlin.

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Initiative DRAUSSENSTADT

In seiner Sitzung vom 21. Juli 2020 hat der Senat beschlossen, für künstlerische Projekte im Stadtraum 7 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen.
Mit DRAUSSENSTADT hat die Senatsverwaltung für Kultur und Europa ein Programm aufgesetzt, dass unterschiedliche Akteur*innen der Stadt verbindet: Künstler*innen, Stadtforscher*innen und Aktivist*innen kommen zusammen mit Initiativen, soziokulturellen und künstlerischen Stadtraumprojekten, Think-Tank-Veranstaltungen, Clubs, „popkulturellen“ Programmen und bezirklichen Angeboten. Neben der Entwicklung stadtweiter Campusanlagen an Orten wie der Floating University, dem Haus der Statistik oder dem Nachbarschaftscampus Dammweg, finden zentrale Projekte z.B. bei der Berlinischen Galerie statt.

Um außerdem eine möglichst breite Förderung der Aktivitäten in dieser Stadt zu ermöglichen, gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten:

1. Berliner Projektfonds Urbane Praxis
2. Call for Action
3. Bezirkliche Förderung von künstlerischen Projekten im Stadtraum

Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten im Rahmen der Initiative DRAUSSENSTADT

1. Berliner Projektfonds Urbane Praxis
(Stiftung Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung)

Am 19. März startet erstmalig der Berliner Projektfonds Urbane Praxis. Ausgestattet mit insgesamt 1,2 Millionen Euro fördert der Fonds Projekte, die sich künstlerisch mit Stadtraum und Stadtgesell¬schaft auseinandersetzen. Die Projekte sollen Freiräume schaffen und Stadtflächen kreativ nutzen. Angestoßen vom Rat für die Künste, verantwortet durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa und in Trägerschaft der Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung.

Wann: Der Antragszeitraum läuft vom 19. März bis zum 14. April 2021.

Von Mitte Mai bis Ende Dezember 2021 können Projekte einschließlich Entwicklungsphasen und Workshops realisiert werden, die den Stadtraum neu denken und durch künstlerische Praktiken eine urbane Zukunft entwerfen.

Förderumfang: Die Fördersummen können zwischen 10.000 und 60.000 Euro betragen. In besonderen, begründeten Fällen können Projekte mit bis zu 120.000 Euro gefördert werden.

Ziel der Förderung: Projekte sollen strukturellen Ausschlüssen im Stadtraum entgegenwirken, um möglichst viele, barrierearme Zugänge zu den kulturellen Angeboten im Stadtraum zu schaffen und eine solidarische Stadtgesellschaft zu fördern.
Dem Berliner Projektfonds Urbane Praxis ist es ein wichtiges Anliegen, die real existierende Diversität der Berliner Stadtgesellschaft sichtbar zu machen, Zugänge zu schaffen und Barrieren abzubauen. So will der Fonds auch Praktiker*innen ansprechen, die aufgrund von mehrfacher Diskriminierung häufig von Förderungen ausgeschlossen werden.

Was kann gefördert werden: Künstlerische Ideenentwicklung und Vorhaben aller Kunstsparten oder interdisziplinäre Projekte mit Bezug zum Stadtraum, die die Menschen vor Ort (z.B. lokale Initiativen und Vereine, Nachbarschaften, Stadtteilzentren, Community-Verbände etc.) frühzeitig in das Projekt einbinden und es gemeinsam mit ihnen umsetzen. Die Projekte sollen standortsensibel, nicht-kommerziell und diskriminierungskritisch sein.
Förderfähig sind dabei nicht nur ergebnisorientierte Projekte, sondern auch prozessorientierte, ergebnisoffene Formate.

Zielgruppe: Freischaffende Künstler*innen und Kulturschaffende, freie Gruppen und Kollektive, künstlerische Einrichtungen und Kulturinstitutionen, Vereine, GmbHs, Stiftungen, etc. – also sowohl natürliche als auch juristische Personen.

Website: https://www.projektfonds-urbane-praxis.berlin

Kontakt: urbanepraxis@kulturelle-bildung.berlin

2. Call for Action Aufträge für Kulturveranstaltungen
(Stiftung Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung)

In den kommenden Wochen wird – vorbehaltlich der dann geltenden Hygiene-Vorschriften – der Call for Action der Initiative DRAUSSENSTADT neu aufgelegt, über den Kulturveranstaltungen im Stadtraum finanziert werden können. Der Call for Action wird ebenfalls von der Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung betreut. Weitere Informationen folgen.

Wann: Ausschreibung im Frühjahr 2021 für Kulturveranstaltungen von Mitte Mai bis Ende Dezember 2021

3. Bezirkliche Förderung von künstlerischen Projekten im Stadtraum
Auch in den Bezirken werden künstlerische Projekte im Stadtraum im Rahmen der Initiative DRAUSSENSTADT als Soforthilfe für Künstlerinnen und Künstler zur Bewältigung der Corona-Krise gefördert (sog. BESD-Programm).

Ziel der Förderung: Dieses Programm zielt u.a. auf die Schaffung zusätzlicher Verdienstmöglichkeiten nach dem coronabedingten Wegfall von Arbeits- und Auftrittsmöglichkeiten für freiberufliche Künstler*innen einschließlich der Honorarkräfte des Landes Berlin ab. Weitere Ziele sind die Stärkung eines wohnortnahen Angebots von Kunst und Kultur im öffentlichen Raum sowie darüber hinaus die verstärkte Nutzung und Erschließung von Flächen unter freiem Himmel als Kulturorte. Die Aneignung des öffentlichen Raums als Ort und Gegenstand kultureller Praxis soll gefördert und die kulturelle Teilhabe gestärkt werden.

Förderumfang: Jeder Bezirk erhält für die Umsetzung 100.000 Euro
Die Leitlinie des BESD-Programms” hier als pdf

Was kann gefördert werden: Gegenstand der Finanzierung sind Projekte der Musik, der bildenden Kunst im Stadtraum, der performativen Kunst sowie der Literatur, die maßgeblich durch selbständige Künstlerinnen und Künstler im Stadtraum durchgeführt werden.

Zielgruppe: Die Mittel fließen den Bereichen Kultur und Regionalgeschichte, Musikschule und Jugendkunstschule zu. Verwaltet werden sie von den
bezirklichen Ämtern für Weiterbildung und Kultur, die über die Auswahl der Projekte, über die beauftragten Künstler*innen und über die Orte entscheiden, an denen in Kürze Kunst und Musik zu erleben sein werden.

Kontakte:

Mitte: Fr. Diana Bach, 030 9018 33503, Diana.Bach@ba-mitte.berlin.de

Friedrichshain-Kreuzberg: Herr Stéphane Bauer, 030/90298 1455, Stephane.Bauer@ba-fk.berlin.de

Pankow: Frau Tina Balla, 030/90295 3801, Tina.Balla@ba-pankow.berlin.de

Charlottenburg-Wilmersdorf: Frau Elke von der Lieth, 030/9029 24100, elke.vonderlieth@charlottenburg-wilmersdorf.de

Spandau: Herr Fabian Albert, 030/90279 5100, f.albert@ba-spandau.berlin.de

Steglitz-Zehlendorf: Frau Eike Stephan, 030/90299 5053, eike.stephan@ba-sz.berlin.de

Tempelhof-Schöneberg: Frau Irene von Götz, 030/90277 6163, Irene.vonGoetz@ba-ts.berlin.de

Neukölln: Frau Dorothee Bienert, 030/90239 4085, Dorothee.Bienert@Bezirksamt-Neukoelln.de

Treptow-Köpenick: Herr Albrecht Pyritz, 030/90297 5721, albrecht.pyritz@ba-tk.berlin.de

Marzahn-Hellersdorf: Herr Nicolas Vecchini, 030/90293 2570, nicolas.vecchini@ba-mh.berlin.de

Lichtenberg: Frau Catrin Gocksch, 030/577973 8818, Catrin.Gocksch@lichtenberg.berlin.de

Reinickendorf: Frau Luisa Jost, 030/90294 4792, luisa.jost@reinickendorf.berlin.de
Herr Thomas Siegemund, 030/90294 4791, thomas.siegemund@reinickendorf.berlin.de