Die Entwicklung des Primo-Levi-Gymnasiums zu einem modernen Schulcampus nimmt weiter Gestalt an. Mit dem Abschluss einer Projektvereinbarung ist ein wichtiger Schritt für den geplanten Ergänzungsneubau in Weißensee erreicht. Anfang dieser Woche informierten Dr. Torsten Kühne, Staatssekretär für Schulbau und Schuldigitalisierung, Bezirksstadtrat Jörn Pasternack und die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE die Gesamtelternvertretung und die Schulgemeinschaft über den aktuellen Stand und die nächsten Schritte.
Der Ergänzungsneubau soll auf dem Grundstück Woelckpromenade 8–10 sowie auf einer Teilfläche des östlich angrenzenden Grundstücks Woelckpromenade 11 entstehen. Gemeinsam mit dem bestehenden Schulgebäude in der Woelckpromenade 38 soll so ein moderner Campus für das Primo-Levi-Gymnasium geschaffen werden – mit zeitgemäßen Außenanlagen und zusätzlichen Stellplätzen, insbesondere für Fahrräder.
Bei der Informationsveranstaltung am 14. September stellte die HOWOGE den weiteren Weg von der Auslobung des Wettbewerbs über die Planung bis zur Baugenehmigung vor. Die Schulgemeinschaft soll auch in den kommenden Planungsschritten einbezogen werden. Eine wichtige Rolle spielt der Neubau zudem während der späteren Sanierung des Bestandsgebäudes in der Woelckpromenade 38: Er soll in dieser Zeit als Interimsstandort für einen Teil des Gymnasiums dienen. Damit kann der Schulbetrieb auch während der Sanierungsarbeiten am Standort fortgeführt werden.
Das bereits 2020 gestartete Vorhaben sieht weiterhin ein 2-6-6-zügiges Primo-Levi-Gymnasium vor. Mit Ergänzungsneubau und anschließender Sanierung des Bestands entsteht schrittweise ein gemeinsamer Campus für die Schulgemeinschaft in Weißensee.