Die Taskforce Schulbau hat sich in ihrer jüngsten Sitzung für einen Ersatzneubau der Reinhardswald-Grundschule ausgesprochen. Mit dieser gemeinsamen Grundsatzentscheidung von Senat und Bezirk wird der Schulstandort dauerhaft gesichert. Gleichzeitig werden die benötigten Grundschulplätze im Kreuzberger Westen erhalten und das ausgewogene Schulangebot im Bezirk langfristig gestärkt.
„Mit der Entscheidung für den Ersatzneubau der Reinhardswald-Grundschule setzen wir ein klares Signal für eine verlässliche und zukunftsfähige Bildungsinfrastruktur in Berlin. Gerade in einem wachsenden und lebendigen Stadtteil wie dem Kreuzberger Südwesten brauchen Familien die Gewissheit, dass wohnortnahe Schulplätze dauerhaft erhalten bleiben. Die heutige Entscheidung zeigt, dass Senat und Bezirk gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln, wenn das Wohl der Kinder im Mittelpunkt steht. Nun geht es darum, das Vorhaben zügig umzusetzen und den neuen Schulstandort so schnell wie möglich Realität werden zu lassen“, sagte Dr. Torsten Kühne, Staatssekretär für Schulbau und Schuldigitalisierung.
„Ich bin erleichtert und froh, dass es uns gemeinsam gelungen ist, im Zusammenwirken zwischen mehreren Hauptverwaltungen und unserem Bezirk den Bestand der Reinhardswald-Grundschule mit dieser Grundsatzentscheidung zu sichern und die Schulplatzversorgung für unsere Kinder im südwestlichen Kreuzberg langfristig zu garantieren“, betonte Andy Hehmke, Schulstadtradt von Friedrichshain-Kreuzberg. „Kurze Schulwege und der Erhalt des innovativen und beliebten pädagogischen Konzeptes der Schule sind damit weiterhin möglich. Mein Dank gilt insbesondere der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und der engagierten Schulgemeinschaft der Reinhardswald-Grundschule. Nun gilt es, schnell in die Umsetzung zu kommen.“
Der Ersatzneubau sichert die Schulplatzversorgung im Kreuzberger Westen. Geplant ist eine kleine Grundschule in modularer Bauweise – ein neuer Typenbau, der in Berlin erstmals umgesetzt werden soll. Das dreigeschossige Gebäude wird vollständig barrierefrei und bietet Spielraum für eine individuelle Gestaltung.
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen übernimmt die Umsetzung. Die Inbetriebnahme ist nach derzeitigem Stand zum Schuljahr 2029/2030 vorgesehen. Mit ihrer Entscheidung unterstützt die Taskforce Schulbau den Vorschlag des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, das sanierungsbedürftige Bestandsgebäude durch einen Neubau zu ersetzen. Das Vorhaben wird mit hoher Priorität in die Investitionsplanung des Landes Berlin für die Jahre 2026 bis 2030 aufgenommen. Damit ist der Schulstandort langfristig gesichert.