Alle künftigen Siebtklässlerinnen und Siebtklässler erhalten einen Schulplatz: Über 90 Prozent haben einen Platz an ihren Wunschschulen

Pressemitteilung vom 26.06.2026

27.767 künftige Siebtklässlerinnen und Siebtklässler haben am diesjährigen Aufnahmeverfahren zum Übergang von der Primarstufe in die 7. Jahrgangsstufe der Sekundarstufe I teilgenommen. Die Anzahl umfasst auch im Rahmen des Verfahrens verspätet eingegangene Anmeldungen. Weitere Kinder der aktuell 6. Jahrgangsstufe werden außerhalb des Übergangsverfahrens an grundständigen Gymnasien, Gemeinschaftsschulen oder Schulen mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt in die 7. Jahrgangsstufe wechseln.

Für alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler haben die bezirklichen Schulämter am 10. Juni die Bescheide fristgerecht verschickt. Mehr als 90 Prozent der künftigen Siebtklässlerinnen und Siebtklässler erhalten einen Platz an ihrer Wunschschule – ein ähnlich hoher Wert wie in den Vorjahren.

Von den fristgerecht eingegangenen Anmeldungen bekommen 10.563 künftige Siebtklässlerinnen und Siebtklässler einen Platz an einem Gymnasium und 16.891 einen Platz an einer Integrierten Sekundarschule/Gemeinschaftsschule. Rund 21 Prozent der Schülerinnen und Schüler mit Gymnasialempfehlung haben sich für eine Integrierte Sekundarschule bzw. Gemeinschaftsschule entschieden. Durch den bedarfsgerechten Ausbau der grundständigen Züge an den Gymnasien ist der Anteil der Schülerinnen und Schüler gestiegen, der bereits in der 5. Jahrgangsstufe ans Gymnasium gewechselt ist.

Dr. Torsten Kühne, Staatssekretär für Schulbau und Schuldigitalisierung: „Trotz des Defizits von rund 24.000 Schulplätzen und der weiter wachsenden Schülerzahlen ist es ein klares Signal für Verlässlichkeit, dass wir erneut jedem Kind einen Schulplatz zuweisen konnten und bei den Erst-, Zweit- und Drittwünschen eine sehr hohe Erfüllungsquote erreicht haben. Mit der Nutzung der zentralen LUSD-Datenbank können wir das Aufnahmeverfahren immer besser steuernd begleiten und künftig noch transparenter gestalten. Mein Dank gilt aber insbesondere den bezirklichen Schulämtern, den Schulaufsichten und den Schulleitungen, die mit großem Einsatz dafür gesorgt haben, dass alle Kinder rechtzeitig ihren Schulplatzbescheid erhalten.“

Folgende Integrierte Sekundarschulen und Gemeinschaftsschulen verzeichneten berlinweit die meisten Erstwunschanmeldungen im Verhältnis zu den verfügbaren Plätzen (Stand 21.5.2026)*:

1. Herbert-Hoover-Schule
2. Heinrich-Boll-Oberschule
3. Ellen-Key-Schule
4. Max-Beckmann-Schule
5. Reinhold-Burger-Schule
6. Gustav-Heinemann-Oberschule
7. Heinz-Brandt-Schule
8. Carl-Zeiss-Schule
9. Carlo-Schmid-Oberschule
10. Clay-Schule

*Es findet sich keine Gemeinschaftsschule in dieser Gruppe, weil bereits ein Teil der künftigen Siebtklässlerinnen und Siebtklässler seit der Primarstufe dabei ist.

Bei den Gymnasien ergibt sich folgendes Bild (Stand 21.5.2026)*:

1. Otto-Nagel-Gymnasium
2. Käthe-Kollwitz-Gymnasium
3. Heinrich-Hertz-Gymnasium
4. Hans- und Hilde-Coppi-Gymnasium
5. John-Lennon-Gymnasium
6. Hannah-Arendt-Gymnasium
7. Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium
8. Lessing-Gymnasium
9. Goethe-Gymnasium
10. Kant-Gymnasium

*Es finden sich mehrere grundständige Gymnasien in dieser Statistik, die nur wenige Klassen ab 7. Jahrgangsstufe einrichten.