32/2026 | Stolpersteine der Erinnerung – Musik und Literatur gegen das Vergessen

Schülerinnen und Schüler verschiedener ethnischer Herkunft bearbeiten gemeinsam Aufgaben

06.11.2026

Liebe Leserinnen und Leser,

das in Berlin etablierte Projekt „Musikalische Stolpersteine“ lädt Schüler/-innen ein, Lebensgeschichten von zur NS-Zeit verfolgten Komponist/-innen zu rekonstruieren und diese in selbst produzierten Podcasts aufzubereiten. Jetzt wird das Projekt um eine literarische Dimension erweitert.

Außerdem stellen wir mit dem Erlebnisprogramm und den Lernreihen der BSR eine Möglichkeit vor, Kinder vom Kitaalter bis in die Sekundarstufe mit den Themen Abfallvermeidung, -trennung und -verwertung in Kontakt zu bringen und zu sensibilisieren.

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Stolpersteine der Erinnerung – Musik und Literatur gegen das Vergessen

Im September 2024 initiierte der Landesmusikrat Berlin e.V. das Projekt „Musikalische Stolpersteine“, bei dem Schüler/-innen die Lebensgeschichten von zur NS-Zeit verfolgten Komponist/-innen rekonstruieren und sich mit deren Werken auseinandersetzen. Nun wird das Projekt um eine literarische Dimension erweitert.

Das Projekt „Stolpersteine der Erinnerung – Musik und Literatur gegen das Vergessen“ vereint die musikalische und literarische Dimension unter einem Dach und öffnet das ursprünglich Berliner Angebot „Musikalische Stolpersteine“ für vier weitere Bundesländer. Dieses war 2024 vom Landesmusikrat Berlin e.V. initiiert worden und lädt seitdem Schüler/-innen der Jahrgangsstufen 5 bis 12 ein, die Lebensgeschichten von während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft verfolgten Komponist/-innen zu rekonstruieren und sich mit ihren Werken zu beschäftigen. Nach zwei Jahren erfolgreicher Projektarbeit sollen die Recherchen zu Komponist/-innen nun auch auf Schriftsteller/-innen ausgeweitet werden.

Unterstützt wird das Projekt vom Verein musica reanimata, der sich seit vielen Jahren mit dem Schicksal verfolgter Musiker/-innen beschäftigt. Mitglieder des Vereins sind es, die die Schüler/-innen inhaltlich vorbereiten und wo möglich auch Kontakte zu Zeitzeug/-innen oder deren Nachfahren herstellen. So konnten beispielsweise Schüler/-innen des Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Gymnasiums für ihre Recherchen zu Werner Richard Heymann ein Interview mit dessen Tochter führen, Schüler/-innen des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums mit dem Enkel des Komponisten Jakob Dymont sprechen und das Rheingau-Gymnasium einen ehemaligen Schüler von Stefan Wolpe zu seinem Lehrer befragen.

Unterstützt von professionellen Hörfunkjournalist/-innen fassen die Jugendlichen Biografie und Schaffen der Künstler/-innen anschließend in einer ca. 15-minütigen Podcast-Folge zusammen und produzieren diese mit dem nötigen technischen Know-how. Die entstehenden Podcasts werden auf rbb radio3 ausgestrahlt und sind danach dauerhaft in der ARD Audiothek sowie der berlinHistory App verfügbar. Für einige der Folgen haben Schüler/-innen auch Stücke der recherchierten Künstler/-innen eingespielt und aufgenommen, für eine im Oktober 2026 veröffentlichte Folge zu Israel Brandmann war zum ersten Mal eine Kooperation mit dem Jugendchor der Staatsoper Berlin eingegangen worden, der ein Stück des Komponisten sang.

Die Projekte verbinden Antisemitismusprävention, musikalische Bildung und Medienkompetenz. Lehrkräfte der Jahrgangsstufen 5 bis 12 können noch bis zum 10. November ihr Interesse bekunden, um im nächsten Jahr am Projekt „Musikalische Stolpersteine“ mitzuwirken. Für die Erprobung der literarischen Dimension und damit der Recherche zu verfolgten Schriftsteller/-innen können Schulklassen (idealerweise der Jahrgangsstufen 7 bis 11) ebenfalls noch Interessenbekundungen abgeben.

Vorlesen verbindet – Bundesweiter Vorlesetag 2026

„Ich lese vor – Du auch?“ Unter diesem Motto findet am 20. November 2026 der Bundesweite Vorlesetag statt. Bereits zum 23. Mal sind Menschen in ganz Deutschland dazu aufgerufen, Kindern Geschichten vorzulesen und damit ihre Freude am Lesen zu wecken. Passend dazu zeigen die aktuellen Ergebnisse des Vorlesemonitors 2026 eine erfreuliche Entwicklung: Immer mehr Eltern lesen ihren Kindern regelmäßig vor. Allerdings profitieren nicht alle Kinder gleichermaßen von gemeinsamen Vorlesemomenten.

Die Zahlen des aktuellen Vorlesemonitors machen Mut: 76,4 % der Eltern von Kindern zwischen einem und acht Jahren lesen ihren Kindern regelmäßig vor. 2024 waren es noch 67,7 % gewesen. Damit setzt sich der positive Trend der vergangenen Jahre fort. Für die aktuelle Untersuchung haben die Deutsche Bahn Stiftung, die Stiftung Lesen und DIE ZEIT, die 2004 auch den bundesweiten Aktionstag initiierten, insgesamt 914 Eltern befragt. Besonders deutlich wird diese positive Entwicklung bei den jüngsten Kindern: Während 2024 nur 59 % der Eltern von Einjährigen regelmäßig vorlasen, sind es 2026 bereits 75 %. Bei den Zweijährigen stieg der Anteil von 78 % auf 93 %. Auch bei den Achtjährigen ist eine deutliche Verbesserung zu beobachten: Hier erhöhte sich der Anteil von 35 auf 55 %.
Trotz der positiven Entwicklung gibt es weiterhin Handlungsbedarf: Knapp ein Viertel der Eltern (23,6 %) liest seltener als einmal pro Woche vor, 12,4 % überhaupt nicht. Für diese Kinder fehlen damit wichtige Gelegenheiten, Geschichten gemeinsam zu entdecken und Sprache im Alltag zu erleben.

Dabei ist Vorlesen weit mehr als das gemeinsame Betrachten eines Bilderbuchs oder das Anhören einer Geschichte. Es unterstützt die Sprachentwicklung, erweitert den Wortschatz und fördert das spätere Lesenlernen. Gleichzeitig entstehen Momente der Nähe und des Austauschs zwischen Kindern und Erwachsenen. Wenn Kinder Fragen stellen, Vermutungen über den weiteren Verlauf einer Geschichte äußern oder von eigenen Erlebnissen erzählen, wird das Vorlesen zu einer interaktiven Erfahrung. Kinder können Sprache so aktiv ausprobieren und ihr Verständnis für Geschichten und Zusammenhänge vertiefen.

Allerdings hängt es weiterhin auch vom Bildungshintergrund der Eltern ab, wie häufig Kindern vorgelesen wird. So lesen 80 % der Eltern mit formal höherem Bildungsabschluss regelmäßig vor, bei Eltern mit formal niedrigerem Bildungsabschluss sind es 70 %. Interessanterweise zeigt sich dieser Unterschied bei Familien ohne Zuwanderungsgeschichte deutlicher als bei solchen mit Zuwanderungsgeschichte. Die Ergebnisse machen deutlich, dass Vorleseförderung möglichst viele Familien erreichen muss – unabhängig von ihrer sozialen oder familiären Situation. Dazu können auch Kitas, Schulen, Bibliotheken und andere Bildungseinrichtungen beitragen, indem sie Eltern für die Bedeutung des Vorlesens sensibilisieren, Bücher zugänglich machen und selbst Gelegenheiten schaffen, bei denen Kinder Geschichten erleben.

Hier setzt auch der bundesweite Vorlesetag am 20. November an: Er möchte Menschen für das Vorlesen begeistern und zum eigenen Engagement ermutigen. Das diesjährige Motto „Ich lese vor – Du auch?“ stellt deshalb diejenigen in den Mittelpunkt, die ihre Zeit und ihre Geschichten mit Kindern teilen. Ob in der Kita, in der Schule, im Hort, in der Bibliothek, im Verein oder zu Hause: Jede und jeder kann mitmachen. Auch ungewöhnliche Vorleseorte sind willkommen. Neben pädagogischen Fachkräften und Lehrkräften können sich beispielsweise Eltern, Großeltern, Ehrenamtliche oder Menschen aus Unternehmen und Organisationen beteiligen. Wer eine eigene Vorleseaktion plant, kann diese auf der Website des Vorlesetages anmelden. Neu ist in diesem Jahr auch die Möglichkeit für Bildungseinrichtungen, Gesuche einzustellen und freiwillige Vorleser/-innen zu finden. Umgekehrt können sich Interessierte über das Portal passende Einrichtungen suchen, bei denen sie sich engagieren möchten.

Ergänzt wird der Aktionstag durch das Digitale Vorlesefest: Prominente lesen aus bekannten und neuen Büchern vor. Die Videos können unabhängig von Ort und Zeit angeschaut werden und ermöglichen so noch mehr Kindern den Zugang zu Geschichten. Denn jede vorgelesene Geschichte kann der Anfang einer lebenslangen Lesefreude sein.

Kurznachrichten

Unterstützung für Menschen mit Lese- und Schreibschwierigkeiten: 13 neue Einrichtungen erhalten das Alpha-Siegel
Mit 13 neuen Einrichtungen haben im November so viele Organisationen wie nie zuvor das Alpha-Siegel erhalten. Dieses attestiert den ausgezeichneten Institutionen, in besonderer Art und Weise auf die Bedürfnisse von Menschen mit Lese- und Schreibschwierigkeiten einzugehen und ihnen Unterstützung zu bieten. So gibt es in diesen Einrichtungen spezielle Schulungen für Mitarbeiter/-innen mit geringer Literalität oder es werden Informationen in leicht verständlicher Sprache zur Verfügung gestellt. Damit tragen mittlerweile 60 Berliner Einrichtungen das Alpha-Siegel.

Bewerbungsstart für 40. Berliner Naturschutzpreis mit Sonderpreis für Kinder und Jugendliche
Ob Kröten retten, Artenvielfalt stärken oder Menschen für die Stadtnatur begeistern – Berlins Naturschutz lebt vom Engagement vieler. Mit dem Berliner Naturschutzpreis zeichnet die Stiftung Naturschutz Berlin dieses Engagement im kommenden Jahr bereits zum 40. Mal aus. Zum Jubiläum gibt es eine Premiere: Mit dem Sonderpreis „Fette Hummel“ werden zusätzlich erstmals junge Naturschützer/-innen bis 19 Jahre und ihre Projekte ausgezeichnet. Das Preisgeld beträgt insgesamt 15.000 Euro. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2027.

Bewerbungen für Berliner Jugendbudget möglich
Der Jugend-Demokratiefonds Berlin fördert im Jahr 2027 wieder zeitlich befristete Projekte, die Beteiligung und demokratische Teilhabe junger Menschen zwischen 12 und 21 Jahren zum Ziel haben. Im Berliner Jugendbudget werden Projekte mit bis zu 20.000 Euro gefördert, die Beteiligung und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen stärken, Austauschformate entwickeln und umsetzen, zur Medienkompetenz junger Menschen beitragen, Angebote politischer Bildung durchführen und/oder Chancengerechtigkeit und Empowerment fördern. Die Projekte sollen von jungen Menschen mitgestaltet und -konzipiert sein und über neue Impulse für demokratische Beteiligung verfügen.
In der ersten Runde 2027 können bis zum 7. Januar 2027 Anträge gestellt werden. Frühestmöglicher Zeitpunkt für den Projektstart ist der 1. März 2027.

Auditor/-innen für Qualitätssiegel für exzellente berufliche Orientierung gesucht
Mit dem Qualitätssiegel werden Schulen aus allen Bundesländern ausgezeichnet, die ihre Schüler/-innen besonders wirkungsvoll auf dem Weg in Ausbildung, Studium oder Beruf vorbereiten. In Berlin tragen derzeit 45 Schulen ein solches Siegel. Im zweistufigen Bewerbungsverfahren der Exzellenzinitiative finden in den Schulen Audits statt, an denen Vertreter/-innen aus Wirtschaft, Schulen und Beratungsorganisationen der Beruflichen Orientierung teilnehmen. Das Qualitätssiegel sucht derzeit nach neuen Auditor/-innen. Interessenbekundungen werden über die Website entgegengenommen, offene Fragen können interessierte Lehrkräfte ohne Voranmeldung während einer Online-Sprechstunde am 7. Dezember, um 15 Uhr stellen.

Zirkusprojektwochen für Willkommensklassen
Der Kinder- und Jugendzirkus CABUWAZI bietet Willkommensklassen im Jahr 2027 die Möglichkeit, an Projektwochen teilzunehmen. Eine Woche lang können sich teilnehmende Kinder an verschiedenen Zirkusdisziplinen wie Akrobatik oder Jonglage ausprobieren und eigene Talente entdecken. Den Abschluss bildet eine eigene Zirkusshow. Dank einer Förderung bedarf es keiner finanziellen Mittel seitens der Willkommensklassen. Bei Interesse und für weitere Informationen wenden Schulen sich bitte an projektwoche.tempelhof@cabuwazi.de.

Theater gegen (Schul-)angst
Das Theater am KungerKiez zeigt am 20. und 23. November 2026 vorerst letztmalig das Stück „Gugu-Baba-Susu“, das sich dem Thema Schulangst widmet. Konzipiert für Grundschulkinder der Klassen 1 bis 4 bringt die Produktion ein Thema auf die Bühne, das viele Kinder beschäftigt und sie im Alltag vor Herausforderungen stellen kann. Für Lehrkräfte steht eine umfangreiche pädagogische Handreichung zur Vor- und Nachbereitung des Theaterstücks zur Verfügung.

Konzerte für junge Menschen und Familien in der Saison 2026/27
Ob erstes Familienkonzert, legendäre Sinfonien oder internationale Stars – die Konzertreihe „Konzerte für junge Menschen & Familien” bringt junge Menschen mitten hinein in die faszinierende Berliner Konzertwelt. Der JugendKulturService lädt mit vergünstigten Eintrittskarten für eine Vielzahl stattfindender Veranstaltungen dazu ein, Jazz, Filmmusik, elektronische Klänge sowie klassische Musik kennenzulernen.

Termine

10. November, 9-15.30 Uhr: Community Day des Berliner Netzwerks “Unternehmergeist an Schulen“ Am Community-Day entwickeln Schüler/-innen mit Lehrkräften eigene Geschäftsideen und erarbeiten erste Geschäftsmodelle. Lehrkräfte vertiefen ihre unternehmerischen Projekte und lernen Angebote wie Schülerfirmen, Gründungswettbewerbe und digitale Tools wie die App Prosumio kennen. Partner aus dem Berliner Netzwerk „Unternehmergeist in die Schulen“ zeigen, wie vielfältig unternehmerisches Lernen sein kann und stehen bei Fragen zur Verfügung.

19. November, 18-19.30 Uhr: Online-Elternabend: Gap Year im Ausland Bei diesem informativen Elternabend geht es um das Thema Auslandsjahr nach der Schule zwischen Freiwilligendiensten, Work&Travel und Au-Pair-Dienst. Expertinnen und Experten sprechen über sinnvolle Auslandsaufenthalte nach der Schule. Erfahrungsberichte geben einen tieferen Einblick, liefern hilfreiche Informationen und gehen auf Fragen der Teilnehmenden ein.

20. November: Internationaler Tag der Kinderrechte an den Berliner Musikschulen Anlässlich des Internationalen Tags der Kinderrechte am 20. November organisieren die zwölf bezirklichen Musikschulen vielfältige Aktionen für Kinder und Familien. Von Mitmachkonzerten über Instrumentenerprobung bis hin zu musikalischen Workshops bieten die Angebote Kindern Gelegenheiten, sich spielerisch mit dem Thema Kinderrechte auseinanderzusetzen und sich musikalisch-kreativ zu betätigen.

bis 22. November: 37. Berliner Märchentage Beim größten Märchenfestival der Welt finden hunderte Veranstaltungen in Berlin und Brandenburg statt. Bibliotheken, Buchhandlungen, Schulen, Konzert- und Theaterhäuser, öffentliche Verwaltungen und Botschaften öffnen anlässlich der Berliner Märchentage ihre Türen. Höhepunkt des Festivals ist die feierliche Preisverleihung der Goldenen Erbse. Die meisten Veranstaltungen der Berliner Märchentage sind kostenlos zu besuchen.

Fortbildungen / Fachtage

Online-Forum Qualitätsentwicklung in der Schulverpflegung am 10. November
Im Rahmen des Berliner Tages der Schulverpflegung lädt die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Berlin e.V. Schulleitungen, Lehrkräfte, Erzieher/-innen, weitere pädagogische Fachkräfte sowie Mitglieder von Mittagessensausschüssen der Primarstufe von Berliner Ganztagsschulen ein, über eine bestmögliche Ausgestaltung der Schulverpflegung ins Gespräch zu kommen.

Messe Schulbau am 11.+12. November
Im Mittelpunkt der Netzwerkmesse steht die Zukunft der Berliner Schulbauoffensive und die Frage, wie Schulen zukunftsfähig, inklusiv und gut nutzbar gestaltet werden können. Sie soll den fachlichen Austausch stärken und bietet Gelegenheit, neben Vertreter/-innen aus Berlin und anderen Bundesländern auch mit Fachleuten aus Schulen, Planung, Bauwirtschaft und Forschung in Kontakt zu kommen. Die Messe richtet sich an alle, die Schulbau planen, verantworten und gestalten.

Kubinaut Labor: Alles Klasse in der Kulturellen Bildung? am 12. November
Das Kubinaut Labor richtet den Blick auf klassistische Ausschlüsse in der Kulturellen Bildung und nähert sich dem Thema aus verschiedenen Perspektiven: Wie und wo entstehen klassistische Barrieren? Welche Strukturen und Praktiken tragen zur Reproduktion sozialer Ungleichheiten bei? Und wie können diese erkannt, reflektiert und verändert werden? Die Veranstaltung verbindet fachliche Impulse, praxisorientierte Workshops und kollegialen Austausch. Gemeinsam wird Klassismus in der Kulturellen Bildung in den Blick genommen und diskutiert, wie eine klassismussensible Praxis gestaltet werden kann.

28. Fachtagung Klimaschutz an Schulen am 12. November
Die Fachtagung steht in diesem Jahr unter dem Motto Nachhaltigkeit und Gesundheit und informiert in Impulsvorträgen über Themen wie Verzahnung von Klimaschutz und Gesundheit, gesundheitlicher Ungleichheit und der besonderen Betroffenheit von Kindern und Jugendlichen in diesem Zusammenhang. Ein Markt der Möglichkeiten eröffnet Raum zu Austausch und Vernetzung, während praxisnahe Workshops die Theorie in den eigenen Arbeitsalltag überführen.

Weiterbildung Medienkonsum in der frühen Kindheit am 16. November
Zwischen Medienkompetenz und Entwicklungsstörungen ergeben sich neue Herausforderungen für Erzieher/-innen. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, Eltern mit ins Boot zu holen und zu Medienkonsum der Kinder, aber auch zur Vorbildrolle als Eltern in diesem Zusammenhang zu informieren. In der Weiterbildung wird ein mögliches Elterngespräch vorbereitet und ein Elternabend zu diesem Thema konzipiert. Die Weiterbildung richtet sich an Erzieher/-innen und Quereinsteiger/-innen aus Kindertagesstätten in Berlin und Brandenburg.

Bildungssalon zu politischen Memes: Providing context am 18. November
Memes können den Alltag lustiger machen, sind aber längst mehr als harmlose Unterhaltung. Sie werden in Wahlkämpfen genutzt, können Kampagnen befeuern und tragen zur Meinungsbildung bei. Im Bildungssalon wird den Fragen nachgegangen, was Memes sind, wie und zu welchem Zweck sie publiziert werden und welchen Einfluss sie auf Politik und Gesellschaft ausüben können. Die Veranstaltung findet über Zoom statt und richtet sich an Fachkräfte der schulischen und außerschulischen Bildung.

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Bernhard-Weiß-Str. 6, 10178 Berlin

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