20/2026 | Voneinander lernen, miteinander wachsen – Chancenpatenschaften an Kitas und Schulen

Zwei Kinderhände halten einander

19.06.2026

Liebe Leserinnen und Leser,

die Chancenpatenschaften der Stiftung Bildung schaffen Räume für Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Teilhabechancen. Wir sprachen mit Annekatrin Richter, Projektleiterin für die Chancenpatenschaften beim Landesverband der Kita- und Schulfördervereine Berlin-Brandenburg e.V. (lsfb), über die Projektidee, Ziele und Wege zur Förderung.

Außerdem berichten wir über das kürzlich gestartete Projekt „Übergänge gemeinsam gestalten“, das Kindern mithilfe der „Kompetenzen zum Übergang in die Grundschule“ (KÜGs) den Wechsel von der Kita in die Grundschule erleichtern soll.

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Voneinander lernen, miteinander wachsen – Chancenpatenschaften an Kitas und Schulen

Seit zehn Jahren schaffen die Chancenpatenschaften der Stiftung Bildung Räume für Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Teilhabechancen. Wir sprachen mit Annekatrin Richter, Projektleiterin für die Chancenpatenschaften beim Landesverband der Kita- und Schulfördervereine Berlin-Brandenburg e.V. (lsfb), über die Projektidee, Ziele und Wege zur Förderung.

Frau Richter, was genau sind Chancenpatenschaften?
Die Chancenpatenschaften ermöglichen jungen Menschen Begegnungs- und Schaffensräume, in denen sie sich gegenseitig stärken, voneinander lernen und miteinander wachsen können. Hierfür bilden sich an einer Kita oder Schule ein oder mehrere Zweier-Teams – die sogenannten Tandems – um gemeinsam über mehrere Wochen ein Projekt, eine AG oder andere Aktivitäten umzusetzen.

Wie genau werden die Tandems gebildet?
Wir möchten Kinder oder Jugendliche zusammenbringen, die sich noch nicht so gut kennen oder im Alltag nur selten begegnen. Jene, die auf dem Kitaspielplatz oder Schulhof am weitesten voneinander entfernt sind – wobei das, wie wir wissen, die unterschiedlichsten Ursachen haben kann. Ein Tandem besteht dann aus zwei etwa gleichalten Kindern oder Jugendlichen zwischen 4 und 27 Jahren mit unterschiedlichen Teilhabechancen bzw. Lebensumständen. Diese Umstände fassen wir dabei sehr weit: Es kann sich z.B. um den sozioökonomischen Hintergrund, eine Flucht- oder Migrationsgeschichte oder einen besonderen Förderbedarf handeln.

Welche Tandemprojekte sind in der Vergangenheit bereits umgesetzt worden? Können Sie uns hier Beispiele nennen?
Die Kinder und Jugendlichen sowie die Engagierten vor Ort sind in der inhaltlichen und thematischen Ausgestaltung der Tandemprojekte recht frei, denn wir vertrauen auf ihre Expertise. Denkbar ist eigentlich alles, was zusätzliche Erfahrungsräume schafft und die Gelegenheit zur Stärkung beziehungsweise Entdeckung von Potenzialen und Talenten bietet: Von Demokratie-, MINT- oder Musical-Projekten über Arbeitsgemeinschaften (Bauen und Basteln, Musizieren, Experimentieren, Sport) bis hin zu einfachen Freizeitaktivitäten (Pizza essen, Kino- oder Museumsbesuch, Schwimmen) ist alles möglich – um nur einige Beispiele zu nennen. Auch eine Kooperation mit externen Partnern wie Antimobbing- oder Antigewalttrainer/-innen oder Wald- und Tanzpädagog/-innen ist möglich, da bis zu 10 Tandems pro Standort gefördert werden können.
Bei Jugendlichen oder jungen Erwachsenen sind es häufig Nachmittagsaktivitäten oder größer angelegte, auch außerschulisch stattfindende Projekte, während es in Kita oder Grundschule häufig Aktivitäten sind, die direkt vor Ort stattfinden. Eine breite Palette an Beispielen, die auch zum Nachahmen anregen sollen, gibt es auch auf unserer Webseite.

Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit eine Chancenpatenschaft gefördert wird?
Für eine Chancenpatenschaft sind insbesondere drei Dinge entscheidend: Es finden sich erstens junge Menschen im ungefähr gleichen Alter zu einem Tandem zusammen, die beiden weisen zweitens unterschiedliche Teilhabechancen oder Lebensumstände auf und kommen drittens über einen Zeitraum von mehreren Wochen regelmäßig zusammen.
Für die konkrete Umsetzung stehen wir in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kita- oder Schulfördervereinen vor Ort, die unsere Vertragspartner sind und gemeinsam mit den Lehrkräften, den Schulsozialarbeitenden und dem pädagogischen Personal die Tandemaktivitäten am Standort koordinieren.

Wie können Einrichtungen und Schulen an den Chancenpatenschaften teilnehmen und eine Förderung beantragen?
Die recht einfache und unbürokratische Beantragung der Fördermittel verläuft über den Förderverein der teilnehmenden Kita oder Schule. Das Schöne ist: Es gibt keinen komplizierten Projektantrag, kein Berichtswesen und eine recht einfache Abrechnung. Im Prinzip gibt es drei wesentliche Dokumente: die Förderbedingungen mit einer kleinen Projektskizze, die Tandembögen als eine Art symbolischer Vertrag zwischen den Kindern beziehungsweise Jugendlichen sowie die Vorlage zur Abrechnung.
Interessierte erreichen uns entweder über unser Kontaktformular oder die E-Mail-Adresse patenschaften@lsfb.de. Am 23. Juni findet um 20 Uhr zudem unser nächster lsfb-Webtalk zu den Chancenpatenschaften statt, in dem das Programm noch einmal ausführlich erklärt wird. Eine Anmeldung zur Teilnahme ist über unsere Webseite noch möglich.

Das Programm Chancenpatenschaften der Stiftung Bildung ist Teil des Bundesprogramms „Menschen stärken Menschen“, das durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird. Die Stiftung Bildung wirkt als Themenanwältin für beste Bildung bundesweit, stärkt das Netzwerk des Bildungsengagements vor Ort und fördert Partizipation, Vielfalt und Chancengerechtigkeit für Kinder und Jugendliche. Der Landesverband der Kita- und Schulfördervereine Berlin-Brandenburg e.V. (lsfb) koordiniert das Programm für Berlin und Brandenburg.

Logo Landesverband der Kita- und Schulfördervereine Berlin-Brandenburg e.V. (lsfb)

Projekt Chancenpatenschaften

Logo Chancenpatenschaften

Nächste Informationsveranstaltung

Kompetenzen zum Übergang in die Grundschule

In Berlin wurde in der vergangenen Woche das Projekt „Übergänge gemeinsam gestalten“ gestartet. Ziel ist es, Kindern den Wechsel von der Kita in die Grundschule zu erleichtern und ihnen einen guten Start in die Schulzeit zu ermöglichen.

Grundlage des Projekts sind die „Kompetenzen zum Übergang in die Grundschule“ (KÜGs). Sie wurden in einem gemeinsamen Prozess von pädagogischen Fachkräften aus Kindertageseinrichtungen und Lehrkräften aus Grundschulen unter wissenschaftlicher Begleitung des KiTeAro-Instituts entwickelt. Die KÜGs sind ein Teil des Verfahrens „Beobachtung und Einschätzung im Kitaalltag – kindzentriert und ganzheitlich“ (BeoKiz) und bilden die Grundlage der Lerndokumentation, die im letzten Kitajahr erstellt wird.

Berlin ist das erste Bundesland, das diese Kompetenzen schrittweise in allen Kitas einführt. Ab dem Kitajahr 2027/28 werden sie verbindlich in allen Berliner Kitas angewendet. Die KÜGs bieten pädagogischen Fachkräften eine gemeinsame Grundlage, um die Entwicklung der Kinder systematisch zu beobachten. Sie machen die Stärken, Interessen und Lernfortschritte der Kinder sichtbar und unterstützen eine gezielte Begleitung ihrer weiteren Entwicklung. Die Beobachtungen werden in der Lerndokumentation festgehalten, die beim Übergang in die Grundschule mit Zustimmung der Eltern an die aufnehmende Schule weitergegeben wird.

So können die Lehrkräfte schon vor Schulbeginn wichtige Informationen über die Interessen, Stärken und Kompetenzen eines Kindes sowie darüber erhalten, in welchen Bereichen es weiter gefördert werden kann. Dadurch können sie die Kinder von Anfang an bestmöglich begleiten und an ihre bisherigen Erfahrungen anknüpfen.

Die auch im überarbeiteten Berliner Bildungsprogramm verankerten Kompetenzen umfassen verschiedene Bereiche, die für den Start in die Schule wichtig sind. Dazu gehören zum Beispiel sprachliche, mathematische sowie soziale und emotionale Kompetenzen aber auch motorische und lebenspraktische Kompetenzen. Pädagogische Fachkräfte ermitteln mit ihrer Hilfe, über welche Fähigkeiten die Kinder bereits verfügen. Bei Bedarf berücksichtigen sie in der pädagogischen Planung verstärkt Situationen, in denen die Kinder diese Kompetenzen vertiefen können.

Bei den lebenspraktischen Kompetenzen wird etwa beobachtet, ob sich ein Kind selbstständig anziehen, konzentriert einer Handlung wie Puzzeln oder Malen nachgehen, bei kniffligen Aufgaben andere Lösungswege ausprobieren, sich innerhalb einer Kita allein zurechtfinden oder Verkehrsregeln wie eine rote Ampel beachten kann. Bei Schwierigkeiten werden diese Kompetenzen im Alltag verstärkt gefördert.

Wenn es um die Beobachtung und Förderung motorischer Kompetenzen geht, stehen Fähigkeiten wie Balancieren, Springen, Schaukeln oder der Umgang mit Bällen, aber auch das Zeichnen mit einem Stift im Mittelpunkt des Interesses.

Ob ein Kind korrekte Hauptsätze bilden, Silben und Anlaute deutlich aussprechen, Fragen sinnhaft beantworten oder Buchstaben aus dem eigenen Namen wiedererkennen kann, gehört zu den sprachlichen Kompetenzen, die zum Übergang in die Grundschule beobachtet werden.

Zu den sozialen Kompetenzen gehören die Fähigkeit, Freundschaften zu pflegen, Konflikte verbal zu lösen, die Meinungen von anderen Kindern oder Erwachsenen zu tolerieren sowie die bewusste Einhaltung von vereinbarten Regeln.

Emotionale Kompetenzen lassen sich beobachten, wenn ein Kind Freude, Lust, Ärger, Enttäuschungen ausdrücken, seine eigenen Gefühle benennen und die anderer berücksichtigen kann.

Beim Erkennen von Unterschieden und Übereinstimmungen (z.B. in Wimmelbüchern), dem flexiblen Umgang mit Mengen oder Altersangaben und dem Erfassen einer Menge von bis zu sechs Elementen handelt es sich um mathematische Kompetenzen.

Das Projekt „Übergänge gemeinsam gestalten“ begleitet die Einführung von BeoKiz und den KÜGs. Zum Auftakt kamen 75 Tandems aus Kitas und Grundschulen zusammen. Insgesamt beteiligen sich 150 Fach- und Leitungskräfte aus beiden Bildungsbereichen. Gemeinsam arbeiten sie daran, die Zusammenarbeit zwischen Kitas und Grundschulen zu stärken und Kindern einen erfolgreichen Übergang in die Schule zu ermöglichen.

Das Projekt wird vom KiTeAro-Institut im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie umgesetzt. Ziel ist es, Kitas und Grundschulen noch besser miteinander zu vernetzen, damit Kinder beim Wechsel in die Schule bestmöglich unterstützt werden.

Kurznachrichten

Berliner Bildungsprogramm im Fokus beim Kitakongress
Beim Kitakongress 2026 am 3. und 4. Juni 2026 kamen rund 1.500 pädagogische Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege zu einem berlinweiten Fachkongress zusammen, um sich in Vorträgen, Workshops und Austauschformaten zu aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen der frühkindlichen Bildung auszutauschen. Im Mittelpunkt des Kongresses stand die Vorstellung des aktualisierten Berliner Bildungsprogramms, das nach zwölf Jahren regulär überarbeitet wurde.

Berliner Schüler/-innen überzeugen bei „Jugend debattiert“
Beim Bundesfinale des bekannten Debattierwettbewerbs waren gleich zwei Berliner Schüler/-innen unter den besten Acht. Von den insgesamt 64 Landessieger/-innen aus allen Bundesländern qualifizierten sich noch acht für das eigentliche Bundesfinale. In der Altersgruppe 1 (Klassen 8 – 9) belegte Georg Schupelius vom Gymnasium Steglitz den dritten Platz, in der Altersgruppe 2 (Klassen 10 – 12) erreichte Magdalena Binninger vom Rosa-Luxemburg-Gymnasium den zweiten Platz.

Starterkit Vor-Ort-Check Barrierefreiheit
Das Starterkit Vor-Ort-Check Barrierefreiheit der Landesvereinigung Kulturelle Kinder und Jugendbildung (LKJ) Berlin unterstützt Berliner Einrichtungen der kulturellen Kinder- und Jugendarbeit dabei, Barrieren gezielt abzubauen und Zugänglichkeit nachhaltig zu verbessern. Expert/-innen in eigener Sache führen eine präzise Vor-Ort-Analyse durch und ergänzen diese durch Workshops sowie bedarfsorientierte Beratungen. So erhalten Einrichtungen konkrete, umsetzbare Maßnahmen für mehr Teilhabe. Bewerbungsfrist ist der 2. Juli. Die Umsetzung ist bis zum Ende des Jahres möglich.

Start des Forschungsprojekts “Berufsorientierung an Förderschulen“
Für Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf gestaltet sich der Übergang ins Berufsleben häufig besonders schwierig. Im Rahmen eines Forschungsprojekts untersucht die Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA), ob ein erweiterter Dienstleistungsumfang für Schüler/-innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf zu einer verbesserten beruflichen Orientierung führt. Untersuchungsgegenstand ist ein erweitertes Beratungs- und Unterstützungsangebot für Schüler/-innen an Förderschulen, das derzeit bundesweit in 18 ausgewählten Arbeitsagenturen pilotiert wird.

Wettbewerb „Kuscheltiere unterwegs“
Gemeinsam mit der Florida-Eis Manufaktur veranstaltet das Bezirksamt Spandau einen Fotowettbewerb für Kinder und ihre Familien. Gefragt sind Fotos, auf denen die Lieblingskuscheltiere der Kinder auf Berliner Spielplätzen kreativ in Szene gesetzt werden. Die 20 schönsten Einsendungen werden Anfang Oktober in den Spandau Arcaden ausgestellt, wo Besucher/-innen die Gewinner per Publikumsvotum bestimmen. Einsendeschluss ist der 15. August, auf die Gewinner/-innen warten Gutscheine der Florida-Eis Manufaktur.

Podcast “Zukunft Berlin” zum Thema Familienarmut und Bildungsgerechtigkeit
Um Unterstützung für Familien, soziale Infrastruktur und gute Bildung von der Kita bis zur Ausbildung geht es in der aktuellen Folge des Bürger/-innentalks und Live-Podcasts „Zukunft Berlin“. Gemeinsam mit Bürger/-innen, Berliner Spitzenpolitik, Wirtschaft und Sozialträgern diskutiert Moderatorin Anne Rabe über Fragen wie Bildungsgerechtigkeit, Demokratiebildung in Kita oder Kiez und notwendige politische Entscheidungen für Chancengleichheit unter Familien.

Termine

27. Juni, 13.30 – 18 Uhr: Sommerfest der politischen Bildung Die Landeszentrale für politische Bildung lädt anlässlich ihres 70-jährigen Bestehens zu einem Sommerfest voller Informations- und Mitmachangebote, Gesprächen und vielfältigen Workshops rund um die Themen Demokratie, Beteiligung und politische Bildung ein. Mehr als 50 Organisationen, Initiativen, Bildungsträger und Selbstvertretungen gestalten das Sommerfest mit und heißen Interessierte in ihren unterschiedlichen Formaten willkommen.

29. Juni, 17 -18.30 Uhr: Wie finde ich den richtigen Studiengang? Diese Online-Informationsveranstaltung der Allgemeinen Studienberatung an der Technischen Universität Berlin eignet sich für alle, die ein Studium ins Auge gefasst haben und auf der Suche nach einem passenden Studiengang sind. Welche Quellen gibt es und welche Suchstrategien sind geeignet? Die Studienberatung zeigt sinnvolle Wege einer gelungenen Recherche auf und beantwortet offene Fragen.

4. Juli, 13 – 24 Uhr: „Kurz mal Kosmos“ Jubiläumsveranstaltung der Stiftung Planetarium Die Stiftung Planetarium feiert ihr 10-jähriges Bestehen und lädt Interessierte zu einem vielfältigen Programm aus Kurzformaten und Himmelsbeobachtungen ins Zeiss-Großplanetarium und die Archenhold-Sternwarte ein. Ein Besuch der Veranstaltungen eignet sich für Kinder ab 6 Jahren.

8. Juli, 14 – 18 Uhr: Tag der Unternehmen an der Staatlichen Technikerschule Berlin Die Technikerschule bildet die Schnittstelle zwischen der Ausbildung von Fachkräften und der Wirtschaft. Mit dem Tag der Unternehmen bietet sie Raum für Begegnungen und Austausch zwischen Arbeitgebern, Ausbildenden und zukünftigen Techniker/-innen. Interessierte können den Tag nutzen, um die Schule und ihr Profil kennenzulernen und sich ein Bild über die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten im technischen Bereich zu machen.

10. Juli, 10 – 18 Uhr: Familientag – Gemeinsam an einem Strang ziehen Beim Familientag der Berliner Fachstelle für Suchtprävention steht das gemeinsame Erleben unter dem Motto „Familie stärken“ im Mittelpunkt. Bei einer Rundwanderung mit Eseln kommen Teilnehmende in Kontakt mit den Tieren und der Natur. Das Angebot richtet sich an Familien mit mindestens einem Kind zwischen 6 und 18 Jahren. Das Angebot ist kostenfrei, sodass Familien unabhängig von ihrer finanziellen Situation teilnehmen können. Für Essen und Getränke währenddessen ist gesorgt. Um eine Anmeldung bis zum 26. Juni wird gebeten.

Fortbildungen / Fachtage

KI und Desinformation: Kritisch denken, verantwortungsvoll handeln am 24. Juni
Mit KI-Anwendungen ist es leicht, schnell Informationen in Form von Text, Bild und Video zu erstellen und zu teilen. Doch gerade diese neuen Möglichkeiten bergen auch Risiken: Wie verändert KI die Verbreitung von Desinformation? Und wie kritisch stehen junge Menschen KI-Inhalten gegenüber? In dieser Fortbildung geht es darum, die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen im reflektierten Umgang mit manipulierten Inhalten im Unterricht zu stärken.

Licht, Farben, Sehen – Optik entdecken am 25. Juni
Ob Schattenspiele, Sonnenbrillen, die unsere Farbwahrnehmung verändern, oder das eigene Spiegelbild in Schaufenstern – Licht, Farben und optische Erscheinungen begegnen auch Kindern alltäglich. In dieser Fortbildung haben Teilnehmende die Gelegenheit, gemeinsam mit anderen pädagogischen Fach- und Lehrkräften ein eigenes Projekt zum Thema zu entwickeln und zu überlegen, wie sie das Erlebte in den Alltag ihrer Einrichtungen übertragen können.

Weiterbildung „MOVE – Motivierende Kurzintervention“ 30. Juni – 2. Juli
MOVE ist ein Frühinterventionskonzept zur Förderung und Unterstützung der Veränderungsbereitschaft junger Menschen mit Suchtmittelkonsum. Diese Form der Kurzintervention orientiert sich an der Methode des „Motivational Interviewing“ und eignet sich für unterschiedliche Situationen – auch spontane Gespräche im Alltag. Das Konzept ist geeignet für Mitarbeiter/-innen, die in ihrem Berufsfeld mit Jugendlichen in Kontakt kommen, die einen möglicherweise riskanten Suchtmittelkonsum haben, lässt sich aber auch auf andere Altersgruppen übertragen.

Was können wir Jugendlichen fair bieten? Ansätze einer politischen Bildung zur Digitalisierung und Handbuchpräsentation am 7. Juli
Seit geraumer Zeit bestimmt ein mögliches Social Media-Verbot die öffentliche Debatte über die Regulierung des Digitalen. In diesem Austauschformat soll darüber gesprochen werden, was jungen Menschen gegenüber fair ist, was zu einem kompetenten Medienumgang heute dazugehört und welche Ansätze politischer Bildung des Digitalen helfen, die hinter der Verbotsdebatte stehenden Probleme zu adressieren. Im Rahmen der Veranstaltung stellt der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e.V. (AdB) darüber hinaus sein neuestes Handbuch zur digitalen politischen Bildung vor.

Jobs, Jobs, Jobs

Was steht sonst an?

gestapelte Holzmodule zu einem Turm

10 Jahre Berliner Schulbauoffensive

2016 wurde die Berliner Schulbauoffensive ins Leben gerufen, um dringend benötigte Schulplätze zu schaffen, überfällige Sanierungen durchzuführen und zu verhindern, dass ein neuer Sanierungsstau entsteht. Weitere Informationen

Impressum

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Bernhard-Weiß-Str. 6, 10178 Berlin

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